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Stärke beginnt im Kopf Archiv

152 Episoden
42 Minuten
Sport macht Spaß, hält körperlich wie mental gesund und kann von jedem Menschen individuell ausgeübt werden. Doch je ambitionierter, professioneller und leistungsorientierter Sport betrieben wird, desto stärker treten finanzielle und politische Aspekte in den Vordergrund.

Die vergangene Bundesregierung hat dem Sport erstmals ein eigenes Ministerressort gewidmet. Das Ministerium für Ehrenamt und Sport hat sich zum Ziel gesetzt, die Förderung von Ehrenamt und Sport insgesamt voranzubringen. Dabei stehen Breitensport- und Leistungssportförderung jedoch häufig in einem Spannungsverhältnis zueinander.

Heute haben wir Jens Lehmann von der CDU zu Gast – zweifacher Olympiasieger, sechsfacher Weltmeister sowie vielfacher deutscher und DDR-Meister im Bahnradsport. Seit 2017 ist Herr Lehmann Mitglied des Deutschen Bundestages wo er derzeit das einzige Mitglied mit Profisportvergangenheit ist. Er engagiert sich unter anderem im Bundesdeutschen, sowie im Leipziger Sportausschuss.

Mit Jens Lehmann sprechen wir darüber, welche Vorteile die Umstrukturierung im Bundestag für den Sport mit sich bringt und welche Rolle dabei das neu angestrebte Sportfördergesetz spielt. Ein Schwerpunkt wird in absehbarer Zeit auf der Förderung des Leistungs- und Hochleistungssports liegen – insbesondere im Hinblick auf anstehende Bewerbungen für kommende Olympische Spiele sowie das deutsche Abschneiden im Medaillenspiegel. Gleichzeitig sollen der Breitensport und das Ehrenamt keinesfalls aus dem Blick geraten.

Jens Lehmann ist Vollblutsportler und engagierter Politiker zugleich. Er hat den Übergang von seiner aktiven Sportkarriere in politische Ämter fließend gestaltet und beide Welten zeitweise parallel gelebt. Im Gespräch erfahren wir, wo ihm seine sportliche Laufbahn heute zugutekommt, wo sie ihm gelegentlich vielleicht auch im Weg steht und warum er einen gesunden Mix aus unterschiedlichen Charakteren und Werdegängen in einem solchen Ausschuss für besonders wertvoll hält.
37 Minuten
Sportpolitik ist in Deutschland weitgehend föderal organisiert und damit in erster Linie Ländersache. Zwar unterliegen regionale Entscheidungen selbstverständlich bundesweiten Vorgaben – etwa durch das derzeit in Ausarbeitung befindliche Sportfördergesetz –, letztlich werden jedoch viele finanzielle Weichenstellungen in den jeweiligen Landes­ausschüssen und Gremien getroffen. Sportpolitik, ein Themenfeld, dem wir uns in diesem Monat näher widmen möchten.

Unser heutiger Gast, Andreas Schumann, Leiter der Stabsstelle Sport im Freistaat Sachsen, steigt direkt mit einer treffenden Anekdote in das Gespräch ein, die verdeutlicht, wie unterschiedlich – und oft auch undurchsichtig regionale Systeme gestaltet sind.

Im Verlauf des Gesprächs hebt Andreas zahlreiche Unterschiede zwischen den Bundesländern hervor. Dabei benennt er sowohl besondere Stärken und Vorteile Sachsens als auch bestehende Probleme und Nachteile, insbesondere im Vergleich zu westlichen Bundesländern.

Zentrale Thesen sind unter anderem, dass Sportförderung weder ausschließlich Aufgabe des Ehrenamts noch allein Sache der Politik ist. Vielmehr müsse die gesamte Gesellschaft – und nicht zuletzt auch die Wirtschaft – stärker einbezogen und motiviert werden die sportliche Landschaft zu fördern, attraktiv und divers zu gestalten. Sportvereine seien immer auch soziale und gesellschaftliche Projekte. Je besser sie aufgestellt seien, desto attraktiver werde ein Standort auch für potenzielle Arbeits- und Fachkräfte. Ein wichtiges Ziel für die nahe Zukunft sollte es zudem sein, die Olympischen Spiele wieder nach Deutschland zu holen um vor allem junge Menschen die Faszination Sport wieder näher zu bringen.
35 Minuten
Nach einem hervorragenden Start ins neue Jahr – geprägt vom Input aus drei Podcast-Interviews mit Expert:innen zu Themen wie gesunde Ernährung, Nahrungsergänzung, Longevity, Routinen und Vorsätzen – runden wir den Januar heute mit einer Folge Kabinengeflüster ab.

Mithilfe der SMART-Methode möchten wir dir in einer kurzen Übung dabei helfen, bessere und vor allem gewinnbringendere Ziele für deine Zukunft zu setzen. Außerdem sprechen wir über das Thema Ernährung aus unserer persönlichen Perspektive: Ausgewogenheit ist dabei ebenso wichtig wie das richtige Gefühl beim Genuss. Denn was wir unserem Körper zuführen, hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere Leistungsfähigkeit, unsere Energie und unsere mentale Gesundheit – ebenso wie auf unsere Umwelt und die Welt, in der wir leben.
37 Minuten
Viele Faktoren beeinflussen unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit – sowohl im Sport als auch im Alltag. Eine fundamentale Rolle spielt dabei unsere Ernährung.

Heute haben wir Sven Gerrit Franke zu Gast, Ernährungsberater am Olympiastützpunkt Hannover. Von ihm erfahren wir, wie individuell die richtige Ernährung ist, insbesondere im sportlichen Kontext. Entscheidend sind dabei nicht nur Nährstoffe, Vitamine und Co., sondern auch der richtige Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme.

Um gemeinsam mit seinen Klient:innen herauszufinden, welche Ernährungsweise – oder bei Bedarf welche Diät – wirklich passt, setzt Sven zunächst beim Status quo an: Was wird aktuell gegessen und eingekauft? Ziel ist es, mehr Vielfalt auf den Teller zu bringen und das Interesse an Lebensmitteln zu wecken. Oft können bereits kleine Stellschrauben in der Ernährung spürbare Verbesserungen bewirken. Dabei ist es jedoch wichtig, fundiert und bewusst vorzugehen. Denn medial werden wir täglich mit Werbung von Supplement-Anbietern konfrontiert, die vermeintliche Allheilmittel versprechen – doch nur im richtigen Kontext können solche Produkte tatsächlich sinnvoll und wirksam sein.

Als Faustregel gibt Sven mit auf den Weg: Mach dir deine Ziele bewusst, analysiere den Ist-Zustand deiner Ernährung und nähere dich Verbesserungen in kleinen, realistischen Schritten.

Sven ist ursprünglich gelernter Koch. Ein entscheidender Impuls für seine Karriere als Ernährungsberater war – überraschenderweise – ein Auswärtsspiel des FC Bayern München.
35 Minuten
Wir Menschen sind mehr als unsere Physis und unser Intellekt. Dazwischen – und darüber hinaus – liegen unsere Empfindungen, unser Unterbewusstsein und das Zusammenspiel all dieser Ebenen: unser ganzheitliches Wohlbefinden.

Mit unserem heutigen Gast, Marco Giglio, möchten wir dem Thema „gesunder Jahresstart“ auf einer noch tieferen Ebene nachgehen. Denn wer kennt sie nicht – die große Motivation zu Beginn des Jahres und die oft noch größere Ernüchterung, die kurze Zeit später folgt?

Marco ist Sportler, studierter Sportwissenschaftler und Personal Trainer. Seine Herangehensweise hat sich über die Jahre und auch anhand eigener Krisen und Veränderungen, zunehmend ganzheitlich und teils spirituell entwickelt. Für ihn steht fest: Aktives Fühlen und der bewusste Zugang zum eigenen Inneren sind entscheidende Schlüssel für intrinsische Veränderung – und letztlich für nachhaltiges Wohlbefinden.

Gemeinsam mit Marco sprechen wir darüber, warum gute Vorsätze so häufig scheitern, was uns immer wieder zurückhält und wie es gelingen kann, Vorsätzen dauerhaft Taten folgen zu lassen.

Komm mit auf eine individuelle Körperreise – eine kleine Übung, die regelmäßig praktiziert einen großen Unterschied für Selbstwahrnehmung und nachhaltige Veränderung bewirken kann.
42 Minuten
Zum Start ins neue Jahr steht unser Podcast im Januar ganz im Zeichen der ganzheitlichen Gesundheit. Sport kann dabei eine wichtige Rolle spielen – doch sowohl dabei als auch darüber hinaus gibt es einiges zu beachten.

Unser heutiger Gast ist Michi Hollmann, ehemaliger Weltrekordhalter im Sprint, langjähriger Unternehmer und Gesundheitscoach. Unter dem Motto Goodlife Supporter beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema Longevity in Sport und Alltag.

Gemeinsam mit Michi sprechen wir darüber, warum Sport grundsätzlich gesund ist, im Übermaß – Stichwort Leistungssport – jedoch auch schnell ins Gegenteil umschlagen kann. Er stellt uns seine Weltmeister-Methode vor und macht deutlich: Für einen gesunden Lebenswandel sind Wille und Disziplin nicht zwingend die wichtigsten Voraussetzungen. Vielmehr lassen sich nachhaltige Veränderungen durch Routinen und Gewohnheiten erreichen – idealerweise in kleinen, machbaren Schritten.

Für Michi ist klar: Für die eigene Gesundheit sind nicht Ärzte oder andere externe Personen verantwortlich, sondern jeder selbst. Supplements und Präparate können dabei zwar einen wertvollen Beitrag leisten, sind jedoch – ebenso wie Sport – keine alleinige Lösung.

Freu dich auf einen inspirierenden Start ins neue Jahr voller wertvoller Impulse und fundierter Expertise.
27 Minuten
Nach zwei tief berührenden und zugleich unglaublich inspirierenden Interviewepisoden mit den renommierten Sportkommentatoren Matthias Dersch vom kicker und Guido Schäfer von der Leipziger Volkszeitung nehmen wir uns heute die Zeit, das Thema Sport und Medien noch einmal ganz bewusst aus unserer eigenen Sicht zu betrachten.

Wir blicken zurück auf bewegende Einblicke, ehrliche Geschichten und überraschende Momente, die uns in den Gesprächen begleitet haben. Diese Rückschau bildet den Rahmen, um – am Beispiel von Benni als Podcaster – zu zeigen, wie wichtig es ist, die eigenen Werte nicht nur zu kennen, sondern sie auch mutig sichtbar zu machen und im Alltag zu leben.

Gerade für Medienschaffende kann dieser Prozess zu einer kraftvollen inneren Orientierung werden: ein Kompass, der hilft, auch in stürmischen Zeiten klar zu bleiben. Wer seine Werte erkennt und verankert, tritt kommenden Herausforderungen mit größerer Ruhe, mehr Selbstvertrauen und dem wunderbaren Gefühl entgegen, dem eigenen Arbeitsethos wirklich treu zu bleiben.
32 Minuten
Die Medienwelt von heute ist schnelllebig, kurzlebig und stark umkämpft. Strategien wie Clickbaiting oder reißerische, teilweise unaufrichtige Berichterstattung mögen kurzfristige Aufmerksamkeit erzeugen, richten langfristig jedoch erheblichen Schaden an.

In unserem heutigen Gespräch mit Guido Schäfer, dem Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung, sprechen wir darüber, warum insbesondere der Sportjournalismus trotz notwendiger und ehrlicher Kritik immer auch Achtsamkeit und gegenseitiges Vertrauen benötigt.

Guido Schäfer blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück: Seine schönste Zeit erlebte er nach eigener Aussage als aktiver Fußballprofi beim 1. FSV Mainz 05. Als er verletzungsbedingt bereits Anfang 30 seine Karriere beenden musste, entschied er sich bewusst gegen eine Laufbahn als Trainer – und für den Einstieg in die Medienwelt. Seit dem Jahr 2000 begleitet er in Leipzig die sportlichen Entwicklungen vor Ort. Anfangs lag sein Fokus auf Sachsen Leipzig in der 3. Liga, später erlebte er den kontinuierlichen Aufstieg von RB Leipzig aus nächster Nähe.

In einer sich rasant verändernden Medienlandschaft hält Guido Schäfer bestimmte journalistische Werte für unverzichtbar: Echtheit, Klarheit, Menschlichkeit und ein verantwortungsvoller Umgang mit Kritik. Journalist:innen sollten nur über Themen sprechen, von denen sie wirklich etwas verstehen – und trotz aller Unterhaltsamkeit darf die korrekte Information niemals zu kurz kommen.

Für Guido Schäfer steht fest: Weniger ist manchmal mehr. Wer seriös arbeitet, sollte sich auch nach der Veröffentlichung noch guten Gewissens im Spiegel ansehen können.
38 Minuten
Auf in unser neues Monatsthema - Sport im Spannungsfeld der Medien.

Zum Auftakt ist Kicker-Redakteur Matthias Dersch zu Gast. Matthias arbeitet seit fast 20 Jahren als Sportjournalist – vor allem im Fußball – und hat zahlreiche große Wettbewerbe, Ereignisse, Erfolge wie auch Misserfolge begleitet und darüber berichtet.

Mit ihm sprechen wir über die Chancen und Risiken, die in der enormen medialen Aufmerksamkeit für den Sport und insbesondere für den „König Fußball“ liegen. Wir diskutieren, wann mediale Kritik angemessen ist, wann sie zu persönlich oder gar übergriffig wird, und in welchen Bereichen sich der Sportjournalismus heute vielleicht eher mäßigen oder verbessern sollte.

Matthias stellt unter anderem fest: Wir fordern immer ehrliche und authentische Typen – doch sobald eine Aussage unbequem wird, rudern wir zurück.

Obwohl beim Kicker traditionell der Fußball im Mittelpunkt steht, gibt es ein großes Bemühen, auch anderen Sportarten Raum zu geben. Deshalb sprechen wir auch darüber, wie Sportberichterstattung unbekanntere Disziplinen sichtbarer machen und multisportive Ausbildung fördern kann.
33 Minuten
Manche Menschen fühlen sich durch Leistungsdruck angetrieben, andere wiederum motiviert er nur bis zu einem gewissen Punkt – nämlich so lange, bis er übermächtig wird. Oft entsteht dieser Druck nicht nur aus uns selbst heraus, sondern wird zusätzlich von außen verstärkt: durch Erwartungen, Vergleiche, soziale Medien oder den Wunsch, immer „mehr“ zu erreichen.

In der heutigen Episode möchten wir bei Spomind genau darüber sprechen und das Thema Leistungsdruck im Sport und im Alltag aus unserer Perspektive beleuchten. Wir zeigen, wie man diesem Druck bewusst begegnen, ihn besser verstehen und sogar konstruktiv für sich nutzen kann. Denn Leistungsdruck muss nicht zwangsläufig lähmen – er kann auch ein Impuls sein, der uns weiterbringt, wenn wir ihn richtig einordnen.

Im Mittelpunkt steht dabei ein zentraler Gedanke: Achtsamkeit und Wertschätzung gegenüber sich selbst. Nur wenn wir lernen, freundlich mit uns umzugehen und unsere eigenen Grenzen wahrzunehmen, können wir mit Leistungsdruck gesund und souverän umgehen.

Ganz nach unserem Motto: Stärke beginnt im Kopf.
37 Minuten
Heute haben wir Josia Topf zu Gast – Paralympics-Schwimmer, mehrfacher WM- und EM-Medaillengewinner und einer der erfolgreichsten Parasportler seiner Generation.

Klar, dass in einer solchen Karriere auch das Thema Leistungsdruck eine große Rolle spielt. Wie wir im Gespräch erfahren, zeigt sich dieser Druck im Parasport noch einmal auf ganz besondere Weise.

Josia entdeckte seine Leidenschaft fürs Schwimmen bereits mit sechs Jahren. Bis heute fühlt er sich im Wasser so frei wie nirgendwo sonst. Doch mit zunehmendem Erfolg wuchs auch der Leistungsdruck – vor allem der, den er sich selbst auferlegte. Nach seiner ersten, aus seiner Sicht eher enttäuschenden Teilnahme an den Paralympics in Tokio 2021 begann er, sich intensiver mit seiner mentalen Vorbereitung auseinanderzusetzen und das Thema Leistungsdruck neu zu betrachten.

Für Josia steht fest: Erfolg beginnt immer wieder von Neuem. Man darf sich weder auf körperlichen noch auf technischen Grundlagen ausruhen – und schon gar nicht auf vergangenen Erfolgen oder Medaillen. Der gewählte Sport und der eigene Ehrgeiz sollten motivieren und beflügeln, anstatt negativen Druck zu erzeugen. Nur so kann man im Leistungssport langfristig erfolgreich bleiben. Ein stabiles privates Umfeld, ebenso wie Dankbarkeit und Demut, sind für ihn dabei entscheidende Faktoren.

Darüber hinaus gewährt Josia im Gespräch auch einen Einblick in die Strukturen des Parasports, in denen er einige Punkte kritisch hinterfragt – offen, reflektiert und mit dem Blick eines Athleten, der den Sport von innen kennt.
32 Minuten
Leistungsdruck ist etwas, mit dem man umgehen lernen muss – im Berufsleben ebenso wie im Leistungssport und diesem Thema widmen wir uns als Schwerpunkt in diesem Monat. Unser heutiger Gast, Sascha Wolf, ist professioneller Wasserballspieler. Bereits mit 16 Jahren spielte er in der Bundesliga und für die deutsche Nationalmannschaft.

In seiner bisherigen Karriere hat sich Sascha dem Thema Leistungsdruck in vielen Facetten gestellt. Ursprünglich im Einzelsport Schwimmen aktiv, wurde er mit dem Wechsel zum Wasserball plötzlich mit dem Druck eines Mannschaftssports konfrontiert. Schon in jungen Jahren musste er sich in dieser oft harten Sportart gegen ältere und körperlich überlegene Athleten behaupten. Dabei lernte er nicht nur sportlich, sondern vor allem mental zu wachsen – insbesondere in der Arena seines Heimatvereins SVV Plauen, die für ihre große Zuschauerresonanz und echte Hexenkessel-Atmosphäre bekannt ist.

Die Corona-Pandemie stellte ihn dann vor eine völlig neue Herausforderung: Plötzlich musste er einen Teamsport allein trainieren – um danach wieder nahtlos in den Wettkampfmodus zurückzufinden.

Ein Satz fasst Saschas Haltung besonders gut zusammen:

Wenn man immer alles gibt und mit vollem Herzen dabei ist, nehmen einem weder Fans noch Trainer:innen – und auch man selbst – Fehler oder Rückschläge übel.“
30 Minuten
Emotionen – ob positiv oder negativ – sind von Geburt an ein natürlicher und allgegenwärtiger Teil unseres Lebens. Sie beeinflussen unser Wohlbefinden und prägen, wie wir handeln, reagieren und miteinander interagieren.

Ein bewusster und konstruktiver Umgang mit Gefühlen ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Emotionsregulation will gelernt sein – und das beginnt bereits im Kindesalter, wird aber auch im Erwachsenenleben ständig weiterentwickelt und verfeinert.

In dieser Podcast-Episode widmen wir uns ausführlich dem Thema Emotionsregulation bei Kindern. Wir sprechen darüber, warum es so wichtig ist, den Umgang mit Emotionen früh zu lernen, und wie Eltern, Pädagog:innen und Bezugspersonen Kinder dabei unterstützen können.

Zunächst beleuchten wir das Thema theoretisch, bevor wir anhand einiger fiktiver Alltagssituationen praktische Beispiele und Tipps geben – für einen achtsamen und empathischen Umgang mit emotionsgeladenen Kindern und Jugendlichen.
32 Minuten
Unser heutiger Gast, Steven Fischer, kennt die Jugendarbeit gleich aus vier Perspektiven: als Vater, Lehrer, Wasserballtrainer und Kinderschutzbeauftragter Wasserball in seinem Verein.

Durch diese vielseitigen Rollen hat er einen umfassenden Blick auf das Zusammenspiel zwischen Kindern, Eltern, Schule und Verein entwickelt.

In unserem Gespräch berichtet Steven von seinen Erfahrungen mit jungen Sportler:innen und deren Eltern – aus den unterschiedlichen Bereichen seiner Tätigkeit. Besonders wichtig ist ihm dabei der persönliche Kontakt zu den Eltern. Statt sich auf missverständliche Textnachrichten zu verlassen, setzt er auf direkte Gespräche, denn klare Kommunikation schafft Vertrauen und hilft, realistische Erwartungen im Sport zu fördern – gerade dann, wenn die Schule weiterhin Priorität hat.

Unpopuläre Entscheidungen, so betont Steven, sollten immer transparent getroffen und erklärt werden. Nur so entstehe gegenseitiges Verständnis. Eine der wichtigsten Aufgaben der Eltern sieht er darin, ihre Kinder immer wieder zu motivieren, gerade in Phasen, in denen die Begeisterung für den Sport vielleicht nachlässt. Denn Durchhaltevermögen lernt man nicht durch Druck, sondern durch gemeinsame Unterstützung.

Sein Credo lautet daher: Kinder, Eltern und Trainer sollten an einem Strang ziehen – im Alltag, in der Schule und natürlich auch im Sport.

Mit spürbarer Leidenschaft erzählt Steven außerdem von seiner Faszination für den Wasserball und davon, wie er den täglichen Spagat zwischen Familie, Beruf und Verein meistert. Ein besonderes Highlight in seiner Laufbahn: eine Zeit, in der er gemeinsam mit seinem Sohn in derselben Mannschaft gespielt hat – ein Erlebnis, das für beide unvergesslich blieb.
35 Minuten
Heute werfen wir einen genaueren Blick darauf, wie Eltern ihre Kinder in deren sportlicher Entwicklung gemeinsam mit den Trainer:innen bestmöglich unterstützen können – und was sie dabei lieber vermeiden sollten.

Dazu sprechen wir mit Gianmarco Tota, einem 26-jährigen, bereits sehr erfahrenen Jugendtrainer im Fußball. Gianmarco berichtet sowohl aus seiner eigenen Erfahrung als Spieler als auch aus seiner Tätigkeit als Trainer. In dieser Rolle ist er nicht nur sportlicher Begleiter, sondern auch eine wichtige Bezugsperson für seine jungen Schützlinge. Gleichzeitig muss er sich regelmäßig mit Erwartungsdruck und unangemessenem Verhalten mancher Eltern auseinandersetzen.

Für Gianmarco steht das Kind immer an erster Stelle. Sein Wunsch: weniger Druck seitens der Väter und Elternhäuser – und mehr Vertrauen in die Arbeit der Trainer:innen.
Stärke beginnt im Kopf

Stärke beginnt im Kopf

Spomind - Persönlichkeitsentwicklung im Sport