Podcaster
Episoden
28.05.2026
27 Minuten
Was passiert, wenn niemand hinschaut? Genau an dieser Frage entlang diskutieren Uwe Dotzlaff, Sven Adomat und Manfred Stockmann in dieser Folge das Thema Ethical Leadership. Ausgangspunkt ist eine bemerkenswerte Szene aktuell aus dem Profigolf: Cameron Young meldet einen Regelverstoß gegen sich selbst, obwohl ihn niemand bemerkt hätte und obwohl Millionen auf dem Spiel standen. Wir nehmen dieses Beispiel auseinander und sprechen darüber, was moralische Integrität wirklich bedeutet. Ist Ethik nur „Bühne“ für Führungskräfte oder zeigt sie sich erst dann, wenn kein Publikum mehr da ist? Dabei geht es um die Unterschiede zwischen Moral Manager und Moral Person, um Vertrauen als Grundlage von Zusammenarbeit und um die Frage, warum Werte in Unternehmen oft auf Hochglanzfolien stehen, aber im Alltag unter Druck geraten. Besonders spannend wird es beim Transfer in die Unternehmenswelt: Wie viel Fairness verträgt Wettbewerb? Was passiert mit ethischem Verhalten unter Leistungsdruck? Und warum scheitern viele Organisationen nicht an fehlenden Leitbildern, sondern an fehlenden konsequenten Handlungen? Die Episode verbindet psychologische Forschung, persönliche Haltung und praktische Führungsrealität, ergänzt um Studien zu Vertrauen, Commitment und Unternehmenskultur. Außerdem interessiert uns, warum Stress, Kennzahlen-Druck und Statusdenken ethisches Verhalten torpedieren können. Was uns letztendlich darin bestätigt, weshalb echte Kulturentwicklung nicht auf Papier, sondern nur im täglichen Verhalten sichtbar wird. Fragen an unsere Zuhörer*innen: • Wo erlebt ihr im Arbeitsalltag echte moralische Integrität? • Wie viel Fairness darf im Wettbewerb verloren gehen? • Würdet ihr euch wie Cameron Young selbst anzeigen? ------ Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert. Weitere Informationen unter: www.agilitaets-coach.de
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14.05.2026
25 Minuten
Und es geht weiter mit der großen Wertediskussion. Diesmal dreht sich bei uns, Uwe Dotzlaff, Sven Adomat und Manfred Stockmann alles rund um Moral, Ethik und gute Sitten. Ausgangspunkt ist Svens provokante These: „Moral ist eine Illusion.“ Gemeinsam diskutieren wir, ob Moral wirklich universell gelten kann oder ob sie im Unternehmensalltag oft durch Zielsetzungen wie Gewinn, Wachstum und Marktposition verdrängt wird. Anschaulich wird es durch Beispiele aus der Wirtschaft: Preisbildung, Tankstellen, Lebensmittelverpackungen, versteckte Preiserhöhungen und die Frage, wann legales Handeln trotzdem moralisch fragwürdig wird. Uwe bringt die soziale Marktwirtschaft ins Spiel und erinnert daran, dass wirtschaftlicher Erfolg – so einmal die Grundidee der sozialen Marktwirtschaft – immer auch Verantwortung gegenüber Menschen braucht. Gleichzeitig wird deutlich: Moral ist selten eindeutig. Sie hängt ab von Kultur, Zeitgeist, Religion, Gesellschaft und wirtschaftlichem Druck. Ein weiterer Schwerpunkt: Wie sollen Unternehmer handeln, wenn sie zwischen Überleben, Kosten, Lieferketten und eigenen moralischen Ansprüchen stehen? Am Ende bleibt keine einfache Lösung, aber eine klare Einladung: genauer hinschauen, eigene Maßstäbe prüfen und Dilemmata überhaupt erst erkennen. Fragen an unsere Zuhörer*innen: • Wo endet für euch legitimer Gewinn und wo beginnt Maßlosigkeit? • Ist moralisches Handeln im Unternehmen Luxus oder Pflicht? • Welche moralischen Grenzen würdet ihr geschäftlich nicht überschreiten? ------ Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert. Weitere Informationen unter: www.agilitaets-coach.de
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30.04.2026
23 Minuten
In dieser Folge von "Crisis? What Crisis?" wird’s überraschend tiefgründig: Ein scheinbar alltäglicher Begriff – „gute Sitte“ – entpuppt sich als echtes Schwergewicht. Uwe Dotzlaff wirft den Begriff in den Raum und schnell wird klar: Wir nutzen ihn ständig, aber wissen wir wirklich, was genau dahintersteckt? Gemeinsam mit Manfred Stockmann und Sven Adomat wird „gute Sitte“ auseinandergenommen. Wir bewegen uns irgendwo zwischen Werten, Moral, Ethik und gelebtem Verhalten im Alltag. Spannend: Während Werte oft diskutiert und definiert werden, scheint „gute Sitte“ eher das zu sein, was wir einfach tun, ohne groß darüber zu sprechen. Im Unternehmenskontext wird es besonders interessant. Ist „gute Sitte“ der kleinste gemeinsame Nenner einer Unternehmenskultur? Oder ist er doch eher ein bewusst gesetzter Anspruch, der über gesetzliche Regeln hinausgeht? Wir diskutieren Themen wie faire Vergütung, Ausbeutung (positiv wie negativ gedacht), Leistungsbereitschaft und gesellschaftlichen Sittenverfall. Ein Highlight: Die Umdeutung von „Ausbeutung“ als Nutzung von Potenzialen, kombiniert mit Fairness und Entwicklung. Daraus entsteht ein spannender Gedanke: Gute Sitte könnte genau dort liegen, wo Leistung und Gegenleistung in einem stimmigen Verhältnis stehen, und das auch jenseits von Geld. Am Ende bleibt die Frage offen – und genau das macht diese Episode so hörenswert: Ist „gute Sitte“ einfach das, was wir tun oder eher das, was wir bewusst besser machen sollten als der Durchschnitt? Fragen an unsere Zuhörer*innen und Zuseher*innen: • Was bedeutet „gute Sitte“ für dich ganz persönlich im Arbeitsalltag? • Sollte ein Unternehmen höhere Standards setzen als die Gesellschaft? • Was ist für dich eine faire Gegenleistung – nur Geld oder mehr? ------ Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert. Weitere Informationen unter: www.agilitaets-coach.de
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16.04.2026
25 Minuten
In dieser Episode beschäftigen sich Uwe Dotzlaff, Sven Adomat und Manfred Stockmann mit betrieblichen Anreizsystemen und wollen wissen: Was motiviert Menschen wirklich, außer Geld? Sven startet provokant: Wenn jemand wegen 20 Euro Zuschuss zum Fitnesscenter einen 100.000-Euro-Job wählt – ist der dann wirklich der Richtige? Und noch schärfer: Extrinsische Anreize verdrängen oft intrinsische Motivation. Heißt: Je mehr wir draufpacken, desto mehr brauchen wir. Ein Fass ohne Boden? Uwe kontert mit Praxis: Menschen sagen „mehr Geld“, meinen aber oft etwas ganz anderes. Tatsächlich suchen sie nach Anerkennung, Wahrnehmung, Entwicklung, Verantwortung. Dem Irrglauben, dem oft gefolgt wird: Wir glauben, Zufriedenheit sei käuflich. Manfred bringt die Systemperspektive rein: Geht es überhaupt um individuelle Anreize oder eher um strukturelle? Brauchen wir nicht Räume für Gestaltung statt Gutscheine für Gummibänder? Die drei landen bei einem beachtenswerten Punkt: Anreizsysteme beeinflussen Kultur. Sie steigern Risiko, fördern Konkurrenz, aber nicht automatisch Commitment. Und vielleicht geht es weniger um „Was bekommst du?“ als um „Was brauchen wir voneinander?“ Ein starkes Bild: Jemand muss in Vorleistung gehen. Führung bedeutet, Impulse zu setzen, Räume zu öffnen, ohne eine sofortige Gegenforderung zu stellen. Aber auch mit Klarheit über Ziele zu kommunizieren. Fazit: Strukturelle Anreize schlagen materielle Goodies. Dialog schlägt Gießkanne. Verantwortung schlägt Gutschein. Fragen an unsere Zuhörer*innen: • Welche eurer Anreize stärken wirklich Motivation und welche nur Erwartung? • Wo verdrängt Extrinsik bei euch die intrinsische Motivation? • Wer geht bei euch in Vorleistung – Führung oder Mitarbeitende? ------ Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert. Weitere Informationen unter: www.agilitaets-coach.de
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02.04.2026
26 Minuten
Ist Leistung noch eine persönliche Tugend oder nur das Resultat guter (oder schlechter) Arbeitsbedingungen? Als Ausgangspunkt dieser Folge haben sich Uwe Dotzlaff, Sven Adomat und Manfred Stockmann ein Zitat von Jutta Rump gewählt. Sie gehört zu den zehn wichtigsten Professoren für Personalmanagement im deutschsprachigen Raum: „Leistung wird deutlich weniger als individuelle Tugend oder moralische Pflicht verstanden, sondern stärker als kontextabhängiges Ergebnis von Arbeitsbedingungen.“ Und genau hier wird’s spannend. Denn jeder der drei liest einen etwas andere Intention heraus. Uwe sieht einen gesellschaftlichen Shift: Die individuelle Pflicht zur Leistung tritt in den Hintergrund, Erwartungen an Rahmenbedingungen wachsen. Sven hinterfragt: Geben wir damit Verantwortung vom Individuum ans System ab? Und Manfred bringt die zentrale Frage rein: Wem dienen Werte überhaupt – dem Menschen oder dem Geschäft? Die Diskussion wird größer: • Brauchen wir ungebremstes Wachstum oder besser ein neues Verständnis von Wohlstand? • Ist Arbeitszeit gleich Leistungszeit? • Sind Anreizsysteme mehr als Geld? Ein starkes Bild: Werte müssen dem Geschäft dienen, nicht umgekehrt. Aber: Nur wenn Ziel, Strategie und Prinzipien klar sind. Mitarbeiterorientierung ohne Produktqualität funktioniert nicht. Empowerment ohne Verantwortung ebenso wenig. Fazit der Runde: Leistung entsteht im Zusammenspiel. Kontext und individuelle Haltung. Strategie und Dialog. Werte und Ergebnisorientierung. Und vielleicht ist genau das die unbequeme Wahrheit: Es wird kein „Entweder-oder“ geben. Es braucht die Aushandlung. Fragen an unsere Zuhörer*innen: • Wird Leistung in eurem Unternehmen als Haltung oder als Ergebnis von Bedingungen gesehen? • Dient eure Wertearbeit wirklich dem Geschäftsziel? • Was ist euer wichtigstes nicht-monetäres Anreizsystem? ------ Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert. Weitere Informationen unter: www.agilitaets-coach.de
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Über diesen Podcast
Crisis? What Crisis? - Der Leadership-Podcast (nicht nur) für
unruhige Zeiten --- Wenn wir "Krise" nach hergebrachter
Konditionierung denken, stecken wir schon in der Falle der
Problemfokussierung. Denn erst wie wir Ereignisse bewerten, richtet
unser Denken aus und bestimmt, welche Optionen wir noch erkennen
und zulassen. Wer bei "Krise" frei denkt an Chancen und
Möglichkeiten, für den öffnen sich mehr Wahl- und
Lösungsmöglichkeiten. Das altgriechische Wort "krisis" steht ganz
neutral für Wendepunkt und so werden wir hier neben pragmatisch und
praxisorientiert auch mal philosophisch. Wir, das sind Uwe Dotzlaff
und Manfred Stockmann. Beide verfügen wir über mehrjährige
Militär-Erfahrung als Offiziere, haben danach verschiedene
Führungspositionen in der Wirtschaft bekleidet und engagieren uns
seit vielen Jahren als Unternehmensberater, Begleiter und Mentoren
und, wenn's erforderlich wird, auch als Business-Coaches. In diesem
Podcast sprechen wir über den Umgang mit Krisen, unvorhergesehenen
Situationen, die Bedeutung von Strategien, Szenarien,
Selbstführungskraft und mentaler Stärke. Wie gelingt Führung auch
unter ungünstigen Bedingungen? Wir reflektieren anonymisiert
Situationen aus unser Arbeit und geben Anregungen für
Führungskräfte, Top-Entscheider und Unternehmer. Und damit das auch
gut für zwischendurch konsumierbar ist, bleiben die Episoden kurz,
unter 20 Minuten. Die einzelnen Episoden sind in Staffeln
gebündelt, die jeweils einem übergeordneten Leitthema folgen. Der
Titel des Podcasts ist inspiriert vom gleichnamigen Album der
Gruppe Supertramp und dessen aussagekräftigem Cover. Den Podcast
gibt's auch als Video auf dem MOVING STORIES CAMPUS auf YouTube:
https://www.youtube.com/@moving-stories - Dort findest Du zudem
über 100 praxisnahe Interviews zu unterschiedlichen Führungsthemen,
betrieblicher Weiterbildung und Persönlichkeitsentwicklung. Uns
findest Du auch auf LinkedIn: Uwe Dotzlaff:
https://www.linkedin.com/in/dotzlaff-uwe-6a1137b6/ Manfred
Stockmann: https://www.linkedin.com/in/manfred-stockmann/ Moving
Stories Campus: https://www.linkedin.com/company/moving-stories/ --
Soundclip: Moving the Rock von Wolf Valley und Jürgen Brischar,
Lizenz von Soundtaxi GmbH
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