Doppelstunde

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Schule und Digitalisierung

Episoden

Bildungspolitik zwischen Anspruch und Wirklichkeit
13.01.2026
42 Minuten
Wie verändert sich Schule in Zeiten von KI, Digitalpakt 2 und neuen Fachanforderungen? In dieser Folge der Doppelstunde spricht Florian Nuxoll mit Sandra Boser, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, über den aktuellen Stand und die Zukunft der digitalen Bildung im Land. Im Fokus steht die Frage, wie Fortbildungen für Lehrkräfte gestaltet sein müssen, um wirklich Wirkung zu entfalten – freiwillig, praxisnah und niedrigschwellig. Es geht um die Einführung des neuen Fachs „Informatik und Medienbildung“, den wachsenden Bedarf an Informatiklehrkräften sowie die Chancen und Herausforderungen, wenn Medienpädagogik und Informatik unter einem Dach zusammenfinden sollen. Sandra Boser gibt Einblicke in die föderale Komplexität der Bildungssteuerung, spricht über infrastrukturelle Hürden – wie Glasfaser und Gerätestandards – und beschreibt, wie Schulen trotz unterschiedlichster Ausgangslagen zukunftsfähig werden können. Dabei wird klar: Der Wandel hängt nicht allein an Technik oder politischen Programmen – sondern vor allem an Haltung, Mut und dem Vertrauen in pädagogische Gestaltungsspielräume. Eine Folge für alle, die sich für konkrete Bildungspolitik interessieren – und für alle, die Schule aktiv verändern wollen.    Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer: Die kostenlosen Webinare zur BiBox zeigen, wie KI-gestützte Funktionen sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden können – praxisnah und direkt anwendbar. Mehr Infos unter ️ www.bibox.schule/webinare   https://doppelstunde.letscast.fm/episode/bildungspolitik-zwischen-anspruch-und-wirklichkeit Tipp:  Entdecken Sie mit dem mobile.schule Campus das auf Sie zugeschnittene Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte, Referendar/-innen sowie Schulleitungen und Schulen. Die praxisorientierten Veranstaltungen bieten Ihnen aktuelle Themen und interaktive Lernmöglichkeiten.
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Verschwörungstheorien im Unterricht – Chancen, Risiken und pädagogische Strategien
10.09.2025
27 Minuten
In Folge 53 der Doppelstunde trifft Florian Nuxoll auf Professor Dr. Michael Butter, einen der führenden Experten zum Thema Verschwörungstheorien in Deutschland. Gemeinsam sprechen sie darüber, welche Bedeutung Verschwörungstheorien für Schule und Unterricht haben – und wie Lehrkräfte ihnen sinnvoll begegnen können. Im Gespräch wird deutlich: Verschwörungstheorien sind keine Randerscheinung – sie sind ein gesamtgesellschaftliches Phänomen mit realen Folgen für demokratische Strukturen, den sozialen Zusammenhalt und nicht zuletzt für die Schule. Wie kann man als Lehrkraft darauf reagieren, ohne zu polarisieren? Welche Rolle spielt Bildung im Umgang mit Fake News und Desinformation? Und wie können wir Schülerinnen und Schüler frühzeitig befähigen, kritisch mit Informationen umzugehen? Professor Butter betont die Notwendigkeit einer fächerübergreifenden Medienbildung und spricht über das sogenannte „Prebunking“ – also das präventive Aufklären über die Funktionsweise von Verschwörungserzählungen. Anhand konkreter Beispiele zeigt die Folge, wie der Unterricht von Geschichte über Englisch bis Physik Impulse geben kann, Verschwörungstheorien zu entzaubern – ohne zu moralisieren. Eine Episode für alle, die Schule als Ort politischer und gesellschaftlicher Bildung verstehen – praxisnah, aktuell und nachdenklich. Tipp:  Entdecken Sie mit dem mobile.schule Campus das auf Sie zugeschnittene Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte, Referendar/-innen sowie Schulleitungen und Schulen. Die praxisorientierten Veranstaltungen bieten Ihnen aktuelle Themen und interaktive Lernmöglichkeiten.
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Nach der Digital-Euphorie: Zeit für eine Kurskorrektur?
11.07.2025
37 Minuten
In der aktuellen Folge der Doppelstunde begrüßt Florian Nuxoll erneut die Englisch- und Geschichtslehrerin Katja Krey – vielen Hörerinnen und Hörern bereits bekannt aus einer früheren Episode über den Mehrwert digitaler Medien. Sie ist auch Aus- und Fortbildnerin für Lehrkräfte und arbeitet schon seit vielen Jahren mit Tablets im Unterricht. Was damals von Begeisterung für die Möglichkeiten des digitalen Lernens, insbesondere in Tablet-Klassen, geprägt war, hat sich mittlerweile gewandelt. Die rasante Entwicklung von KI-Tools stellt den schulischen Alltag auf den Kopf – besonders im Fremdsprachenunterricht. Katja Krey spricht offen und reflektiert über die Herausforderungen, vor denen sie aktuell steht: Der zunehmende KI-Einsatz verändert nicht nur den Schreibprozess, sondern auch den Denkprozess der Lernenden – mit spürbaren Auswirkungen auf deren Sprach- und Reflexionskompetenz. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Unterrichtsgestaltung? Und was passiert, wenn bewährte Konzepte plötzlich nicht mehr greifen? Im Gespräch geht es um konkrete Strategien zur Anpassung von Aufgabenstellungen, um neue Prüfungsformate, in denen der Lernprozess stärker in den Mittelpunkt rückt, und um die Frage, wann und wie bewusst analoge Phasen im Unterricht notwendig sind. Katja Krey zeigt: Die Digitalisierung ist kein statischer Zustand, sondern verlangt immer wieder neue Antworten – und manchmal auch ein mutiges Infragestellen bisheriger Überzeugungen. Diese Folge ist ein Plädoyer für pädagogische Beweglichkeit, für differenzierte Diskussionen jenseits von Digital- oder Analog-Dogmen – und für den Mut, Unterricht neu zu denken, wenn sich die Rahmenbedingungen grundlegend verändern. Jetzt reinhören und mitdiskutieren: Wie gehen Sie mit den aktuellen KI-Entwicklungen in Ihrem Unterricht um? Tipp:  Entdecken Sie mit dem mobile.schule Campus das auf Sie zugeschnittene Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte, Referendar/-innen sowie Schulleitungen und Schulen. Die praxisorientierten Veranstaltungen bieten Ihnen aktuelle Themen und interaktive Lernmöglichkeiten.
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Demokratie braucht Bildung – Wie Bildungsmedienverlage demokratische Kompetenzen fördern
20.06.2025
25 Minuten
In dieser Folge der Doppelstunde spricht Florian Nuxoll mit Sven Fischer, dem CEO der Westermann Gruppe über die Rolle von Bildungsmedienverlagen in der Demokratiebildung. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen diskutieren die beiden, wie demokratische Kompetenzen und Informationskompetenz verstärkt im Unterricht vermittelt werden können. Sven Fischer zeigt auf, welche Hilfestellungen Westermann bereitstellt, um Lehrkräfte bei dieser Herausforderung zu unterstützen. Dabei wird deutlich: Demokratie lässt sich nicht nur lehren, sie muss erlebt werden. Gerade im Zeitalter von Fake News und KI-basierten Inhalten sehen sich Schulbuchverlage zunehmend in der Verantwortung, als verlässliche Bildungs-Gatekeeper zu agieren. Ein Gespräch über medienpädagogische Chancen, schulpolitische Herausforderungen und den langen Atem, den gute Bildungsarbeit braucht. Tipp:  Entdecken Sie mit dem mobile.schule Campus das auf Sie zugeschnittene Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte, Referendar/-innen sowie Schulleitungen und Schulen. Die praxisorientierten Veranstaltungen bieten Ihnen aktuelle Themen und interaktive Lernmöglichkeiten.
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Zwischen Deepfakes und TikTok – Wie Medienkompetenz unsere Demokratie rettet
10.04.2025
32 Minuten
Tipp: Interessante und hilfreiche Fortbildungen für Lehrkräfte findet man bei mobile.schule. In der 50. Folge und damit der Jubiliäumsfolge des Podcasts „Doppelstunde“ diskutiert Florian Nuxoll live auf der didacta in Stuttgart mit dem Experten Etrit Asllani über die brisanten Herausforderungen der digitalen Informationswelt.  Im Fokus stehen dabei Fake News, Desinformation und die entscheidende Rolle der Medienkompetenz.     Etrit Asllani, Autor des Buches „What The Fake“, beleuchtet ein paradoxes Phänomen: Obwohl die heutige Generation als „Digital Natives“ gilt, zeigt sich in manchen Bereichen ein besorgniserregender Rückgang der Medienkompetenz.  Die Diskussion erstreckt sich über folgende Kernthemen:    Medienkompetenz der „Digital Natives“: Trotz technischer Versiertheit mangelt es oft an kritischem Bewusstsein und Urteilsfähigkeit im Umgang mit digitalen Inhalten.     KI und Deepfakes: Die rasante Entwicklung der KI-Technologie erschwert die Erkennung von Fälschungen und stellt die Vertrauenswürdigkeit von Audio-, Video- und Bildinhalten in Frage.     Algorithmen und Radikalisierung: Social-Media-Plattformen wie TikTok können durch ihre Algorithmen zur Radikalisierung junger Menschen beitragen.  Es wird über die Notwendigkeit von Verboten oder Altersbeschränkungen diskutiert.     Bildungsansätze gegen Fake News: Der Podcast beleuchtet die Bedeutung von „kognitiven Antikörpern“ durch kontinuierliche Aufklärung, die Integration von Medienkompetenz in alle Fächer und die Stärkung des Orientierungswissens.     Demokratiegefährdung durch Desinformation: Die Diskussion unterstreicht die Bedrohung demokratischer Werte durch manipulative Informationsverbreitung und die Notwendigkeit verstärkter Demokratiebildung als Teil der Medienbildung.     Die Podcastfolge zeichnet sich durch praxisnahe Beispiele und einen dringenden Appell aus: Medienbildung ist Demokratiebildung und damit unerlässlich für die Zukunft unserer Gesellschaft.  Sie richtet sich an Lehrkräfte, Referendare und Schulleiter, die sich mit den Herausforderungen der digitalen Welt auseinandersetzen und Strategien für einen kritischen Medienumgang entwickeln wollen.    Quellen und ähnliche Inhalte Tipp:  Entdecken Sie mit dem mobile.schule Campus das auf Sie zugeschnittene Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte, Referendar/-innen sowie Schulleitungen und Schulen. Die praxisorientierten Veranstaltungen bieten Ihnen aktuelle Themen und interaktive Lernmöglichkeiten.
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Über diesen Podcast

Florian Nuxoll ist Lehrer an einem Gymnasium. Er ist auch an die Uni Tübingen abgeordnet und entwickelt dort intelligente Tutorsysteme für das Fach Englisch mit. Einmal im Monat spricht er in der Doppelstunde über die Chance und Risiken der Digitalisierung in Schulen. Die Doppelstunde ist ein Podcast von Westermann. Auf der Seite www.podcasts.schule finden Sie mehr Informationen und noch mehr Podcasts von Westermann.  

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