Podcaster
Episoden
21.02.2026
20 Minuten
Wir sprechen über... Warum Scheitern eine Schlüsselkompetenz
istWie spielerische Haltung Druck reduziertWas Führungskräfte vom
Clown lernen könnenWie Authentizität entsteht – jenseits von
PerfektionKonkrete Impulse für mehr Gelassenheit im
BerufsalltagInterviewpartner: Michael Stuhlmiller, Autor, Coach und
Trainer Im Interview: Michael Stuhlmiller (Foto Copyright Gaby
Gerster) Michael Stuhlmiller ist Autor, Coach und Trainer mit
Schwerpunkt Persönlichkeitsentwicklung und Clown-Methode.Er
verbindet künstlerische Praxis mit Coaching-Elementen und begleitet
Menschen dabei, ihre spielerische, kreative und authentische Seite
wiederzuentdecken.Sein Ansatz: Entwicklung passiert nicht primär
über Analyse – sondern über Erfahrung, Körper, Präsenz und
Humor.Scheitern gehört zum Leben – doch im Berufsalltag wird es oft
verdrängt, kaschiert oder sanktioniert.In dieser Folge von
Themen-Radio sprechen wir mit ihm über einen radikal anderen
Zugang: Scheitern als Spielraum.Der Clown als LehrmeisterIm Zentrum
seines Buches steht die Clown-Haltung.Der Clown versucht, scheitert
– und macht genau daraus Kontakt.Diese Perspektive überträgt
Stuhlmiller
auf:FührungssituationenPräsentationenVeränderungsprozessepersönliche
EntwicklungDas Gespräch zeigt:Wer Fehler nicht mehr bekämpft,
sondern integriert, gewinnt an Souveränität.Gerade für Unternehmer,
Führungskräfte und Menschen in Verantwortung bietet dieses Buch
wertvolle Impulse für eine zeitgemäße Fehlerkultur und lebendige
Führung. Das Buch Die Kunst des spielerischen Scheiterns ist kein
klassischer Ratgeber, sondern eine Einladung zum
Perspektivwechsel.Michael Stuhlmiller überträgt Prinzipien aus der
Clownsarbeit auf Alltag, Führung und persönliche Entwicklung. Der
Clown steht dabei nicht für Zirkusnummern, sondern für eine
Haltung:Scheitern als Spielfeld statt als KatastropheFehler als
KontaktangebotPräsenz statt PerfektionAuthentizität statt
FassadeDie zentrale These:Wer spielerisch mit Fehlern umgehen kann,
gewinnt innere Freiheit, Kreativität und
Beziehungskompetenz.Stuhlmiller zeigt anhand von Übungen,
Geschichten und Reflexionen, wie wir:unsere Angst vor Blamage
relativierenDruck aus Leistungssituationen nehmensouveräner mit
Unsicherheit umgehenim beruflichen Kontext echter wirkenGerade für
Führungskräfte, Coaches und Menschen in Verantwortung steckt darin
ein überraschend pragmatischer Ansatz: Die Clown-Haltung stärkt
Resilienz, Improvisationsfähigkeit und menschliche Führung.Mehr zum
Buch.
Mehr
27.01.2026
28 Minuten
Wir sprechen über... Die größten Veränderungen, die unsere
Arbeitswelt in den nächsten Jahren prägen werden. Welche Maßnahmen
ergriffen werden können, um die demografischen Veränderungen
aufzufangen? Ein Beispiel für eine Region, die das bereits gut
gemacht hat. Wie die Bildungspolitik darauf reagieren muss.
Interviewpartnerin: Dr. Christa Larsen, Leiterin des Instituts für
Wirtschaft, Arbeit und Kultur an der Goethe Universität, Frankfurt.
Im Interview: Dr. Christa Larsen Arbeitsmarkt im Wandel: Demografie
und KI als zentrale Treiber Im Gespräch mit Dr. Christa Larsen wird
deutlich: Der Arbeitsmarkt steht vor tiefgreifenden strukturellen
Veränderungen, die weit über kurzfristige Konjunkturzyklen
hinausgehen. Als Leiterin des Institut für Wirtschaft, Arbeit und
Kultur (IWAK) an der Goethe-Universität Frankfurt berät sie seit
Jahren Politik und Regionen zu Arbeitsmarkt- und
Transformationsfragen – mit einem klaren Blick auf Praxisnähe und
aktuelle Entwicklungen. Zentraler Taktgeber des Arbeitsmarktes ist
laut Larsen längst nicht mehr die Konjunktur, sondern die
Demografie. Seit 2017 prägt der altersbedingte Ausstieg der
Babyboomer den Markt – und diese Entwicklung wird noch Jahrzehnte
anhalten. Die Zahl der nachrückenden Erwerbspersonen reicht nicht
aus, um die Lücken zu schließen. Zuwanderung, die Aktivierung
vorhandener Potenziale sowie der Einsatz neuer Technologien sind
daher unverzichtbar. Gleichzeitig zeigen sich deutliche
Unterschiede zwischen Stadt und Land sowie zwischen Fachkräfte- und
Arbeitskräftemangel. Ein weiterer Beschleuniger des Wandels ist
Künstliche Intelligenz. Während klassische Digitalisierung vor
allem die industrielle Produktion verändert hat, trifft KI
insbesondere wissensintensive Tätigkeiten – und damit viele
akademisch Qualifizierte. Routineaufgaben in Bereichen wie
Beratung, HR oder Marketing lassen sich zunehmend automatisieren.
Das erschwert vor allem Berufseinsteige den Zugang zum
Arbeitsmarkt, während erfahrene Fachkräfte weniger betroffen sind.
Dr. Larsen betont, dass Bildungspolitik und Weiterbildung neu
gedacht werden müssen. Lebenslanges Lernen, Kompetenzentwicklung
und die Fähigkeit, mit Unsicherheit umzugehen, werden entscheidend.
Formale Abschlüsse allein reichen nicht mehr aus – gefragt sind
flexible Lernangebote, die unterschiedliche Generationen und
Lernstile berücksichtigen. Besonders wichtig ist aus ihrer Sicht
der regionale Ansatz. Jede Region hat eigene Branchenstrukturen und
demografische Herausforderungen. Ein Beispiel für erfolgreiche
Praxis ist der Main-Kinzig-Kreis, wo in einem Reallabor Akteure aus
Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft gemeinsam
Zukunftsszenarien entwickeln und Maßnahmen erproben. Solche
evidenzbasierten Ansätze stärken die Resilienz ganzer Regionen. Für
Studierende und Berufseinsteiger hat Dr. Larsen einen klaren Rat:
Ruhe bewahren, Praxiserfahrung sammeln, Netzwerke aufbauen und
Entwicklungen aufmerksam verfolgen. Trotz generellen
Arbeitskräftemangels bedeutet der technologische Wandel nicht
automatisch einen Arbeitnehmermarkt – gerade Einstiegsaufgaben
verändern sich rasant. Das Interview zeigt eindrücklich: Die
Arbeitswelt der Zukunft entsteht aus dem Zusammenspiel von
Demografie, Technologie und Qualifikation – und erfordert
vorausschauendes, regional differenziertes Handeln. Das Institut
Das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) ist ein
Forschungsinstitut an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Es
beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen wirtschaftlichem
Wandel, Arbeitsmarktentwicklung und gesellschaftlichen
Veränderungen.Schwerpunkte der Forschung sind Digitalisierung und
Automatisierung, regionale Arbeitsmärkte, Fachkräfteentwicklung
sowie Qualifizierung und Bildung im Strukturwandel.Unter der
Leitung von Dr. Christa Larsen liefert das IWAK wissenschaftlich
fundierte Analysen und Handlungsempfehlungen für Politik,
Mehr
03.01.2026
15 Minuten
Wir sprechen über... Wie sich der Führungsalltag in den
letzten Jahren verändert hat.Was Fehlzeiten über die Kultur und den
Zustand eines Teams oder Unternehmens verraten.Welche
Führungsfehler Ihr aktuell am häufigsten begegnen – und wie sie
sich vermeiden lassen.Wie sich Leistungsorientierung mit Fürsorge
verbinden lässt, ohne Mitarbeitende zu
überfordern.Interviewpartnerin: Maren Ulbrich, Handwerksmensch,
Diplom-Ökonomin, zertifizierte Unternehmensnachfolge- und
Mediationsberaterin, systemische Coachin. Im Interview: Maren
Ulbrich Führung in Krisenzeiten: Warum Selbstfürsorge kein Luxus
ist – und was Teams wirklich stabil machtUnsicherheit, steigender
Druck, hohe Fehlzeiten: Führungskräfte stehen heute vor
Herausforderungen, die weit über Fachlichkeit hinausgehen. Im
Interview spricht Maren Ulbrich über Warnsignale im Team, den
richtigen Umgang mit Belastung und darüber, warum gesunde Führung
immer bei der Führungskraft selbst beginnt.Es geht auch darum,
warum Führung heute weit mehr bedeutet als Aufgaben zu managen –
und weshalb Selbstfürsorge, Dialog und Unternehmenskultur
entscheidend sind, um Teams stabil durch turbulente Zeiten zu
führen.Sie erklärt, woran Führungskräfte erkennen, dass ein Team
„unter Spannung“ steht, warum Fehlzeiten ein klares Warnsignal sind
und wie Gespräche über Belastung und Gesundheit gelingen, ohne
Kontrolle oder Misstrauen zu erzeugen. Ein praxisnahes Gespräch für
alle, die Verantwortung tragen – und dabei selbst gesund und
handlungsfähig bleiben wollen„Selbstfürsorge ist kein Luxusgut,
sondern die absolute Grundlage von Führung.Wenn sie fehlt, fehlt
mir das Vitamin, um durch den Arbeitsalltag zu kommen.“– Maren
UlbrichEin Gespräch über innere Kündigung, emotionale Bindung – und
darüber, wie Führung auch in turbulenten Zeiten Orientierung und
Stabilität geben kann. Der Mensch Maren Ulbrich ist Expertin für
Mensch & Organisation im Handwerk – mit Fokus auf Führung,
Kultur und Veränderungsprozesse. Sie wurde 1979 in Wilhelmshaven
geboren, absolvierte nach einer Bankausbildung ein Studium der
Wirtschaftswissenschaften und zahlreiche Weiterbildungen in den
Bereichen Coaching, Mediation und UnternehmensnachfolgeberatungIn
über 15 Jahren Beratungs- und Führungserfahrung im Handwerk hat sie
mit kleinen und mittelständischen Betrieben gearbeitet, Strukturen
und Prozesse aufgestellt und Führungskräfte weiterentwickelt.
Deutsche-Handwerker-Akademie Ihr Ansatz: Der „Mensch im
Mittelpunkt“ – Mitarbeitende, Führungskräfte und
Unternehmer-Familien werden gleichermaßen berücksichtigt, damit
Führung, Zusammenarbeit und Kultur in turbulenten Zeiten stabil
bleiben. HandwerksmenschAuszeichnungen wie die
„Vorbildunternehmerin“ unterstreichen ihre Rolle als Impulsgeberin
im Handwerk. Weitere Informationen über ihre Themen findet ihr
hier.Oder folgt Maren auf LinkedIn.
Mehr
31.10.2025
18 Minuten
Wir sprechen über... Konflikte - und das sie oft nicht das
Ende sind, sondern ein Anfang sein können.Was es braucht, damit aus
Konfrontation echte Verständigung wird.Welche Rolle Zuhören und
Vertrauen in kritischen Prozessen spielt.Warum viele Führungskräfte
sich in Krisen und bei Entscheidungen oft einsam fühlen.Was
Führungskräfte ganz praktisch tun können, um Konflikte nicht
eskalieren zu lassen, sondern in Lösungen zu
verwandeln.Interviewpartner: Henrik Lehnhardt, Business Coach,
Mediator und Speaker. Im Interview: Henrik Lehnhardt Henrik
Lehnhardt im Gespräch: Warum echte Lösungen leise beginnenEin
Glas Wein, ein ehrliches Gespräch – und ein Millionenstreit war
vorbei. Henrik Lehnhardt, ehemaliger HR-Direktor und heute Coach
& Mediator, berichtet, wie Vertrauen und Zuhören selbst
festgefahrene Konflikte lösen können. Er erzählt von seinen
Erfahrungen in internationalen Restrukturierungen und warum Führung
ohne Menschlichkeit nicht funktioniert.Seine Botschaft: „Wirkliche
Lösungen entstehen, wenn wir uns trauen, wieder miteinander zu
reden.“ Der Mensch Henrik Lehnhardt (*1983) ist ehemaliger
Arbeitsdirektor und als Personalverantwortlicher Mitglied der
Geschäftsführung bei Outokumpu Nirosta, wo er viele Jahre
internationale Restrukturierungen, Veränderungsprozesse und
Verhandlungen leitete. Parallel hat er sich als Business Coach,
Mediator und Speaker etabliert. Heute begleitet er Führungskräfte,
Entscheider und Organisationen in Transformationsprozessen und
Konfliktsituationen. Mit seiner Erfahrung verbindet er
strategisches Management-Know-how mit einer zutiefst menschlichen
Haltung: Zuhören, Vertrauen schaffen und Brücken bauen.Kontakt:
Henrik bei LinkedInHenrik zu "Klarheit. Respekt. Wandel – So
begleite ich Menschen und Unternehmen in die Zukunft" auf
YouTubeHenrik über sich auf seiner WebsiteDas Buch33 Storys, die
dein Leben bereichern: Wahre Geschichten erfolgreicher Experten,
die berühren und Mut machen (Experten-Mindset für Jedermann)von
Kelly Malottke, Marcel Körner, Henrik Lehnhardt u.a. Der
Inhalt von Henriks KapitelDas Kapitel schildert eine wahre
Begebenheit: Während eines Rhetorikseminars trifft Lehnhardt
zufällig auf den Geschäftsführer eines Unternehmens, gegen das sein
eigener Konzern gerade eine millionenschwere Klage führt . Statt
Anwälte und Gutachten entscheidet ein Glas Rotwein auf der
Hotelterrasse – sie beginnen ein ehrliches Gespräch, das den
jahrelangen Stillstand auflöst.Kernbotschaft: Wirkliche Lösungen
entstehen, wenn wir uns trauen, wieder miteinander zu reden.
Konflikte können nicht allein über Positionen oder Prozesse gelöst
werden, sondern über Menschlichkeit, Zuhören und Vertrauen.
Lehnhardt zeigt, dass Wandel und Führung leise beginnen – im echten
Dialog.________________________________________
Mehr
26.09.2025
20 Minuten
Was Sie erwartet Der Weg von Lucie Maier-Frutig zur
Bürgermeisterin.Was sind die größten Herausforderungen.Wie Lucie es
schafft, Balance zwischen eigenen Überzeugungen und den Erwartungen
der Bürgerinnen und Bürger zu halten.Welche Fähigkeiten und
Eigenschaften sollte man mitbringen, um in so einem Amt erfolgreich
zu sein und Spaß daran zu haben.Für wen der Job ein Traumberuf sein
kann.Im Gespräch: Lucie Maier-Frutig, Bürgermeisterin der Stadt
Niedernhausen bei Wiesbaden. Im Interview: Lucie Maier-Frutig Das
Thema Traumjob – Bürgermeisterin Lucie Maier-Frutig im Gespräch In
unserer Reihe „Mein Traumjob“ sprechen wir diesmal mit Lucie
Maier-Frutig, der Bürgermeisterin von Niedernhausen. Sie berichtet
darüber, warum sie den Schritt in die Kommunalpolitik gewagt hat,
was ihr dieses Amt bedeutet und wie vielfältig ihr Alltag zwischen
Verwaltung, Bürgergesprächen und strategischen Entscheidungen
aussieht. Wir sprechen mit ihr auch über die Herausforderungen, die
das Amt mit sich bringt – etwa den Umgang mit Widerständen,
schwierigen Entscheidungen oder gar Anfeindungen. Zugleich erzählt
sie von den schönsten Momenten ihrer bisherigen Amtszeit und teilt
ihre Vision für die Zukunft von Niedernhausen. Ein offenes und
persönliches Gespräch über Verantwortung, Nähe zu den Menschen und
den ganz besonderen Reiz eines Bürgermeisteramts. Lucie Maier
Frutig (CDU) ist seit dem 1. November 2024 Bürgermeisterin von
Niedernhausen. Sie wurde im Juni 2024 im ersten Wahlgang mit 55,7 %
der Stimmen bei 68,5 % Wahlbeteiligung gewählt. Sie brachte
Führungs-, Einsatz- und Verwaltungserfahrung mit – von
Krisenmanagement in Auslandseinsätzen bis Ermittlungsarbeit, Arbeit
im Ministerbüro und organisatorischer Leitung. Das macht sie zu
einer Bürgermeisterin mit pragmatischer Expertise und einem starken
Verständnis für Sicherheit, Service und kommunale Verantwortung.
Die Gemeinde Niedernhausen... ... zählt knapp 15.000 Einwohner und
liegt im Naturpark Rhein Taunus, unmittelbar angrenzend an
Wiesbaden und im westlichen Rhein Main Gebiet. Die sechs Ortsteile
der Gemeinde, früher allesamt selbstständige Gemeinden, können auf
eine lange Geschichte zurückblicken. Die ersten nachgewiesenen
urkundlichen Erwähnungen gehen für Oberjosbach auf das Jahr 1196
zurück, für Niederseelbach auf das Jahr 1215, für Oberseelbach auf
das Jahr 1220, für Engenhahn auf das Jahr 1221, für Niedenhausen
und Königshofen in der ersten datierten Urkunde auf das Jahr 1283.
Die heutige Großgemeinde Niedernhausen ist am 1. Januar 1977 aus
der Gebietsreform neu entstanden und besteht aus den vorerwähnten
Ortsteilen. Ortsbildprägenden Charakter weisen verschiedene
historische Gebäude auf, die teilweise auch in das Denkmalbuch des
Landes Hessen eingetragen sind, z.B. im Ortsteil Niedernhausen die
alte katholische Kirche an der Wiesbadener Straße. Im Ortsteil
Niederseelbach ist es insbesondere die evangelische Johanneskirche
aus dem 16. Jahrhundert, die die Blicke aller auf sich zieht, da
sie malerisch im Talgrund steht. Links Kontakt zu Lucie
Maier-Frutig bei LinkedIn Mehr über Niedernhausen
Mehr
Über diesen Podcast
Themen-Radio Interviews mit verschiedenen Autoren zum Thema
Karriere & Erfolg
Kommentare (0)