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dehner Business Podcast - Organisationale Resilienz, Unternehmenskultur und Leadership

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Alice Dehner 127 Episoden Neueste vor 3 Tagen

Unternehmen stärken | dehner academy – Wir entwickeln Menschen und Organisationen

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Episoden

7 Minuten
Er hat seine Zahlen immer im Blick, organisiert alles zuverlässig und verteilt die Aufgaben passgenau in seinem Team. Doch als ein Großauftrag zusätzlichen Einsatz erfordert, bekommt der Teamleiter nicht das benötigte Commitment aus seiner Mannschaft. Die Abteilungsleiterin hingegen bekommt sehr schnell Unterstützung. Das lag nicht nur an der höheren Position. Sie hatte sich im Vorfeld immer wieder Zeit für die Menschen genommen und sich die Mühe gemacht, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Das zahlte sich in dieser Situation für sie aus. Dieses kleine Beispiel aus dem Führungsalltag zeigt, welchen Unterschied die persönliche Beziehung zu den Mitarbeitenden macht. Social Talk ist mehr als ein beiläufiges Gespräch über das Wochenende. Wer beim Mittagessen den Kontakt sucht, echtes Interesse zeigt und an frühere Gespräche anknüpft, vermittelt: „Ich sehe Sie als Menschen, nicht nur als Arbeitskraft.“ Diese Beziehungsebene kann entscheidend sein, wenn es darum geht, gemeinsam Herausforderungen zu bewältigen. Doch kostet Nahbarkeit nicht auch Respekt? In dieser Folge geht es darum, warum persönlicher Kontakt und klare Grenzen zusammengehören und wie Führungskräfte Beziehungen gestalten, ohne ihre Klarheit in der Führung aufzugeben.
9 Minuten
„Meine Führungskraft weiß doch, wie überlastet ich bin.“ Und schon landet die nächste Anfrage vom Chef im Postfach. Schnell entsteht der Eindruck, das geschehe bewusst und richte sich gegen mich persönlich. Tatsächlich haben wir es hier mit dem sogenannten „egozentrischen Bias“ zu tun. Wir stellen das eigene Erleben in den Mittelpunkt unserer Überlegungen und deuten die Situation aus dieser Perspektive. Besonders unter Stress verlieren wir dadurch leicht den Blick für alternative Erklärungen, was den Stress wiederum verstärkt. So erlebte ein überlasteter Mitarbeiter eine zusätzliche Anfrage als gezielte Missachtung. Im Coaching ging es darum, eine veränderte Perspektive einzunehmen: Auch seine Führungskraft arbeitete unter hohem Druck. Wahrscheinlich fehlte ihr im entscheidenden Moment der gedankliche Freiraum. Diese neue Sicht der Dinge nahm den Druck aus der Situation. Eine alternative Einordnung und Bewertung einer schwierigen Situation schafft mehr Verständnis. Es geht darum, die Fakten von der eigenen Bewertung zu trennen und zu prüfen. Was ist tatsächlich geschehen? Welche Gedanken ergänze ich selbst? Worauf reagiere ich gerade? Was wäre dann eine angemessene Reaktion? Auf diese Weise entsteht neuer Handlungsspielraum.
8 Minuten
Eine neue Stelle verspricht endlich eine Entlastung. Die Kollegen wechseln, die Führungskraft auch, die Hoffnung wächst. Doch häufig folgt die Ernüchterung auf dem Fuße. Die neue Umgebung hat zwar vieles verändert, die eigenen Muster bleiben jedoch bestehen. Wer primär „weg von“ Belastungen will, trifft leicht eine Fluchtentscheidung. Das Ziel bleibt unklar und die Veränderung wird dem Zufall überlassen. Eine positive Vision jedoch gibt eine klare Richtung. Wie soll die neue Aufgabe konkret aussehen? Welche Rolle möchten Sie darin übernehmen? Welchen Beitrag leisten Sie selbst für eine gute Zusammenarbeit mit den Kollegen? Auch künftige Hürden gehören in dieses Bild. Wenn-dann-Pläne helfen, schwierige Situationen frühzeitig mitzudenken. So verbindet sich die äußere Veränderung mit einer persönlichen Weiterentwicklung. Der Wechsel führt dann in eine bewusst gewählte Richtung und eröffnet damit einen persönlichen Entwicklungsschritt.
12 Minuten
Selbstbewusstsein, Selbstwert und Selbstsicherheit werden häufig gleichgesetzt. Dabei beschreiben sie drei aufeinander aufbauende Entwicklungsschritte. Selbstbewusstsein bedeutet, die eigene Persönlichkeit zu kennen und körperlich zu spüren. Dazu gehören Stärken, Schwächen, Werte, Gedanken und Gefühle. Ein stabiler Selbstwert entsteht, wenn Führungskräfte diese Seiten realistisch annehmen. Selbstsicherheit zeigt sich schließlich im Auftreten und im konkreten Handeln. Souveräne Führungskräfte müssen weder alles wissen noch jedes Problem selbst lösen. Sie können Fragen stellen, Fehler eingestehen und Verantwortung abgeben. Ihr Wert hängt nicht allein von der eigenen Leistung oder ständiger Verfügbarkeit ab. Diese Podcastfolge zeigt, wie Reflexion, Körperwahrnehmung und Selbstwirksamkeit die persönliche Entwicklung fördern. Auch stabile Beziehungen und ein konstruktiver Umgang mit Fehlern stärken den eigenen Wert. So entsteht eine geerdete Präsenz, die Orientierung und Sicherheit vermittelt.
9 Minuten
Führungskräfte, die neu in diese Rolle hineinwachsen, wünschen sich häufig, Teil ihres Teams zu bleiben. Sie setzen auf Nähe, Harmonie und gemeinsame Verantwortung. Dieses Führungsverständnis funktioniert jedoch nur bei Mitarbeitenden, die sich bereits selbst gut führen können. Schwieriger wird es, wenn die gewünschte Leistung ausbleibt, Erwartungen ungeklärt sind oder Entscheidungen Widerstand auslösen. Den wenigsten ist klar, dass sie als Führungskraft systemisch betrachtet kein gleichberechtigter Teil des Teams mehr sind. Sie tragen nun die Verantwortung für den Rahmen der Zusammenarbeit. Dazu gehören klare Erwartungen, verlässliche Strukturen und transparente Entscheidungswege. Auch regelmäßige Gespräche und eindeutig definierte Verantwortlichkeiten sind nötig, um dem Team Orientierung zu geben. Ein klarer Rahmen steht guten Beziehungen nicht entgegen. Er schafft psychologische Sicherheit und schützt vor Abhängigkeiten. Ausgewogene Führung verbindet deshalb Beziehung und Autorität. Wer Erwartungen frühzeitig klärt, kann Feedback geben, Leistung einfordern und Entwicklung ermöglichen. So entsteht eine Führungskultur, die Nähe zulässt und zugleich Orientierung bietet.
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Über diesen Podcast

Der dehner Business Podcast „Unternehmen stärken“ ist der Führungskräfte-Impuls, Business Talk und Management-Input. Mit Gedanken, die Unternehmen stärken für die Zukunft. Organisationale Resilienz ist die Fähigkeit und Kompetenz der Zukunft. Unternehmen und Führungskräfte müssen immer schneller auf sich ändernde Anforderungen reagieren. In einer Krise zu verharren, ist keine Option. Sie müssen vielmehr den Change wie selbstverständlich integrieren, um die Zukunft der Organisation zu sichern. Mitarbeitende werden in Veränderungsprozesse einbezogen, starke Führungsteams steuern die Organisation und bei Veränderungen bleibt das Unternehmen effizient und leistungsstark. Dabei setzt organisationale Resilienz nicht nur auf agile Organisationsstrukturen. Die Haltungen und Werte der Führungskräfte und Mitarbeitenden stehen im Fokus. So gelingt es Organisationen, wertvolle Ressourcen in Krisenzeiten zu nutzen. Resilienz ist der Schlüsselfaktor, der in unserer VUCA Welt den Fortbestand und die Erfolge sichert. Haben Sie Fragen und Anregungen? Dann mailen Sie uns unter: info@dehner.academy
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