Kliniksprechstunde
Der Asklepios Gesundheits-Podcast mit Kirsten Kahler und Ärztinnen und Ärzten der Asklepios Kliniken.
Der Asklepios Gesundheits-Podcast mit Kirsten Kahler und Ärztinnen und Ärzten der Asklepios Kliniken.
Podcaster
Episoden
12.07.2026
15 Minuten
Nach einem Schlaganfall, einer Hirnblutung, einem schweren Unfall oder anderen neurologischen Erkrankungen verändert sich das Leben häufig von einem Moment auf den anderen. Viele Betroffene müssen grundlegende Fähigkeiten wie Sprechen, Schlucken, Gehen oder alltägliche Bewegungen neu erlernen. Genau hier setzt die neurologische Frührehabilitation an. Dr. Melanie Maria Steup, Oberärztin der Neurologie in der Asklepios Klinik Altona in Hamburg erklärt, wie neurologische Frühreha funktioniert, welche Patientinnen und Patienten behandelt werden und warum der frühe Therapiebeginn so entscheidend ist. Dabei geht es nicht nur um Schlaganfälle, sondern auch um schwere Schädel-Hirn-Traumata, zum Beispiel nach Fahrradunfällen ohne Helm. Außerdem erwähnt Dr. Steup, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Frührehabilitation ist. Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten unterstützen beim Wiedererlernen von Alltagsfähigkeiten, Logopädinnen und Logopäden helfen unter anderem bei Sprachstörungen wie Aphasie oder Schluckstörungen und Neuropsychologinnen und Neuropsychologen begleiten die kognitive und emotionale Verarbeitung der Erkrankung. Auch Angehörige werden aktiv in die Therapie einbezogen, denn die Situation ist häufig für die ganze Familie belastend. Dr. Steup erwähnt außerdem mögliche Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Blasenentzündungen sowie die Frage, wie es nach der Frühreha weitergeht, zum Beispiel in einer klassischen Rehaklinik oder mit Unterstützung zu Hause. Die neurologische Frühreha dauert häufig mehrere Wochen und verfolgt immer das gleiche Ziel: den Weg zurück in möglichst viel Selbstständigkeit und Alltag.
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05.07.2026
15 Minuten
Gebärmutterkrebs und Eierstockkrebs gehören zu den häufigsten gynäkologischen Tumorerkrankungen bei Frauen. Während Gebärmutterkrebs häufig früh erkannt wird, weil Beschwerden wie Blutungen nach den Wechseljahren auftreten, bleibt Eierstockkrebs häufig lange unbemerkt. Umso wichtiger sind Vorsorgeuntersuchungen und eine frühzeitige Abklärung von Veränderungen. Dr. Sonko Borstelmann, Chefarzt der Gynäkologie an der Asklepios Klinik Altona in Hamburg erklärt, welche Symptome auf Gebärmutterkrebs oder Eierstockkrebs hinweisen können, wie die Diagnostik abläuft und welche modernen Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen. Außerdem geht es um minimalinvasive Operationen und robotergestützte Verfahren, mit denen Tumore heute oft besonders schonend behandelt werden können.
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28.06.2026
20 Minuten
Chronische Schmerzen können das gesamte Leben verändern. Viele Betroffene leiden über Monate oder Jahre unter Beschwerden, obwohl häufig keine eindeutige körperliche Ursache gefunden wird. Schmerzen sind dabei keineswegs eingebildet, sie sind real und können durch Stress, Angststörungen oder traumatische Erfahrungen verstärkt oder sogar ausgelöst werden. Auch Erkrankungen wie eine Gürtelrose können chronische Schmerzen hinterlassen. Nicht selten entsteht ein belastender Kreislauf aus Schmerz, Angst, Schonhaltung und weiter zunehmenden Beschwerden. Dr. Christian Fricke-Neef, Chefarzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn erklärt, wie chronische Schmerzen entstehen, warum sich Angst und Vermeidungsverhalten verselbstständigen können und welche Rolle Gehirn, Nerven und Stress dabei spielen. Außerdem geht es um typische Symptome, die Frage ab wann Schmerzen als chronisch gelten und welche Behandlungsmöglichkeiten helfen können. Ebenso wird erklärt, wie Betroffene lernen können, anders mit Belastung, Erwartungen und ihrem eigenen Körper umzugehen. Auch moderne Verfahren wie Biofeedback, bei denen körperliche Reaktionen sichtbar gemacht und gezielt beeinflusst werden, spielen in der Behandlung eine wichtige Rolle.
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21.06.2026
14 Minuten
Herzrasen, Druck auf der Brust oder Angst vor einem Herzinfarkt – für Menschen mit Herzangst fühlt sich jede körperliche Reaktion bedrohlich an. Viele Betroffene vermeiden Sport, Reisen oder Belastung im Alltag, weil sie befürchten, ihrem Herzen zu schaden. Die Angst kann dabei so stark werden, dass sie das gesamte Leben bestimmt und zu sozialem Rückzug oder sogar Depressionen führt. Margarete Ilona Schymura, Psychologische Psychotherapeutin im Asklepios MVZ Harburg in Hamburg erklärt, wie sich Herzangst äußert, welche Symptome auftreten können und warum die Erkrankung ernst genommen werden muss. Dabei geht es auch um den Unterschied zwischen Herzangst und einem echten Herzinfarkt sowie darum, wie Angstreaktionen körperliche Beschwerden auslösen und verstärken können.
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17.05.2026
19 Minuten
Vergesslichkeit, Antriebslosigkeit oder Stimmungsschwankungen, viele Menschen fragen sich, ob dahinter eine Depression oder eine beginnende Demenz steckt. Die Symptome können sich ähneln und sind für Betroffene und Angehörige oft schwer einzuordnen. Umso wichtiger ist eine frühzeitige und gezielte Abklärung. Dr. Christiane Walter, Chefärztin der Alterspsychiatrie im Asklepios Fachklinikum Göttingen erklärt, wann man Veränderungen ernst nehmen sollte, wie die Diagnostik abläuft und welche Rolle Angehörige dabei spielen. Dabei geht es auch um typische Unterschiede zwischen Depression und Demenz sowie um die sogenannte „Pseudodemenz“. Außerdem erklärt die Chefärztin, welche modernen Untersuchungsmethoden zur Verfügung stehen: von Gesprächen und kognitiven Tests bis hin zu bildgebendes Verfahren und speziellen Laboruntersuchungen. Ein weiterer Schwerpunkt: Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, von Lebensstiländerungen über Psychotherapie bis hin zu medikamentösen Ansätzen, und warum eine individuelle Therapieplanung so wichtig ist.
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Über diesen Podcast
Monat für Monat spricht Kirsten Kahler in der "Kliniksprechstunde"
mit Ärzt:innen oder Mitarbeiter:innen aus der Pflege über
Erkrankungen, Behandlungsmethoden, neueste und modernste Verfahren,
aber auch Aufgabengebiete und den persönlichen Umgang mit Diagnosen
und Erkrankten. Dabei fühlt sie den Experten auf den Zahn und
entlockt ihnen eine Menge aktuelles medizinisches Wissen. Die
Asklepios Kliniken zählen zu den führenden privaten Betreibern von
Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland. Die
Klinikgruppe steht für eine hoch qualifizierte Versorgung ihrer
Patient:innen mit einem klaren Bekenntnis zu medizinischer
Qualität, Innovation und sozialer Verantwortung. Auf dieser Basis
hat sich Asklepios seit der Gründung vor mehr als 35 Jahren
dynamisch entwickelt. Aktuell verfügt der Konzern bundesweit über
mehr als 160 Gesundheitseinrichtungen. Dazu zählen
Akutkrankenhäuser aller Versorgungsstufen, Universitätskliniken,
Fachkliniken, psychiatrische und forensische Einrichtungen,
Rehakliniken, Pflegeheime und Medizinische Versorgungszentren. Im
Geschäftsjahr 2024 suchten rund 3,6 Mio. Patient:innen die
Gesundheitseinrichtungen von Asklepios auf. Die stationären
Fallzahlen betrugen insgesamt mehr als 777.000. Die ambulanten
Fallzahlen beliefen sich auf knapp 2,9 Mio. Das Unternehmen
beschäftigt mehr als 70.000 Mitarbeiter:innen. 🧑⚕️👨⚕️👩⚕️
www.asklepios.com Unsere Podcasts dienen ausschließlich Ihrer
Information und ersetzen niemals eine persönliche Beratung,
Untersuchung oder Diagnose beim approbierten, qualifizierten
Facharzt. Die Medizin und die ihr zugrundeliegenden
wissenschaftlichen Ergebnisse unterliegen einem ständigen Prozess
der Weiterentwicklung. Daher kann für die Vollständigkeit,
Auslassungen, Richtigkeit und Aktualität der Angaben keine Haftung
übernommen werden. Auch können und dürfen die zur Verfügung
gestellten Inhalte nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen
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