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SOUL TALK by Sisterhood of Selfcare Archiv

188 Episoden
1 Stunde 5 Minuten
Heute haben wir euch mal ein etwas anderes Format mitgebracht und zwar sprechen wir über die 6 wichtigsten Fragen, die unser Leben verändert haben.

Diese 6 Fragen haben unser Denken, Fühlen & Handeln und somit unser ganzes Sein revolutioniert und auf den Kopf gestellt. Heute leben wir nach diesen Fragen auf täglicher Ebene. Wir stellen sie uns manchmal gegenseitig, manchmal alleine oder schreiben sie als Teil eines Prozesses auf. Sie helfen uns auf täglicher Ebene auf unserer Straßenseite zu  bleiben, uns mit unseren Gefühlen und Bedürfnissen auseinanderzusetzen und Verantwortung für unser Leben zu übernehmen.

Also Feuer frei!

Die Fragen:

Ist es ehrlich, ist es notwendig, ist es liebevoll? Was ist das Schlimmste, das passieren kann? Ist das wahr? Was würde mein liebevollstes Selbst mir raten/tun/sagen? Was sind meine 51%? Was ist mein Anteil?

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Hier gehts zum kostenlosen Webinar am 22.10.22

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58 Minuten
Wir haben ja in der letzten gemeinsamen Folge zum Thema Selbstliebe versprochen, dass es noch eine Folge zum Thema Vergleich geben wird, weil beides einfach zu Umfangreich für eine Folge ist. Und daher heute: Thema Vergleichen mit anderen.

Wir gehen auf die Theorie des sozialen Vergleichens ein, warum wir vergleichen, welche Folgen das für unsere mentale Gesundheit hat, warum es uns so schwer fällt damit aufzuhören und was du tun kannst, um daran zu arbeiten!

Wir Menschen beurteilen uns selbst und andere ständig in allen möglichen Bereichen. Und vielleicht kennst du das…. In Bezug auf unsere Attraktivität, Vermögen, Intelligenz und Erfolg. Einigen Studien zufolge sind sogar bis zu 10 Prozent unserer Gedanken mit irgendeinem Vergleich verbunden.

Key-Takeaways

Einigen Studien zufolge sind bis zu 10 Prozent unserer Gedanken mit irgendeinem Vergleich verbunden

Die Theorie des sozialen Vergleichs besagt, dass der/die Einzelne seinen/ihren eigenen sozialen und persönlichen Wert danach bestimmt, wie er oder sie im Vergleich zu anderen dasteht

In der Theorie gibt es drei Vergleichs Richtungen: Horizontal, Abwärts & Aufwärts (also mit menschen die gleich viel, weniger oder mehr haben)

Vergleich kann dich sosowhl motivieren, aber auch in die Verzweiflung und in den Neid treiben

wenn du verlgleichst, glaubst du dass du glücklicher wärst, wenn du hättrest, was die andere person hast. Also bist du ständig auf der Suche nach dem Glück im Außen

Du kannst Glück nur im innen finden & jeder Mensch hat ein anderes Glücksrezept.

Selfcare Statement

“Niemand kann besser sein als ich, weil nur ich ich bin.”

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Quellen

https://news.stanford.edu/pr/2010/pr-sharing-misery-research-122210.html

Katja Corcoran, Jan Crusius, Thomas Mussweiler: Social comparison: Motives, standards, and mechanisms. In: Derek Chadee (Hrsg.): Theories in social psychology. Wiley-Blackwell, Oxford UK 2011, S. 119–139.

Summerville A, Roese NJ. Dare to Compare: Fact-Based versus Simulation-Based Comparison in Daily Life. J Exp Soc Psychol. 2008 May;44(3):664-671. doi: 10.1016/j.jesp.2007.04.002. PMID: 19412326; PMCID: PMC2597832.
27 Minuten
Ich bin nicht gut genug. 

Was für ein elender Glaubenssatz, der so viele von uns seit Jahren begleitet. Sei das in Situationen aus der Kindheit, in denen jemand mit dir geschimpft hat, in der Pubertät, wo dein "Schwarm" vielleicht auf eine andere stand oder als Erwachsene unter enormem Leistungsdruck.

Hast du Lust, dem ein Ende zu setzen?

Wie schön, dass du bereit bist, dir diesen stressigen Gedanken gemeinsam mit mir, Nadja, anzuschauen und zu hinterfragen. Bist du bereit, dich für eine neue Perspektive zu öffnen?

Such dir einen ruhigen Ort, wo du für die nächsten 30-40 Minuten ganz ungestört bist und Raum hast, deinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Stell gerne dein Handy auf nicht stören und schalte alle anderen Devices, die Geräusche machen, aus, damit sie dich nicht aus dem Prozess reißen.

Inquiry Based Stress Reduction ist eine Meditation. Wenn du magst, kannst du dir auch etwas zum Schreiben zurechtlegen. Einfach einen Zettel und Stift oder ein Notizbuch.

Lass und loslegen!

Finde eine Situation, in der du den Gedanken "Ich bin nicht gut genug" gedacht hast.

Das kann eine Situation von gestern oder von vor 10 Jahren sein.

Die vier Fragen von IBSR: 

Ist das wahr? 

Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass der Gedanke wahr ist?

Wie reagierst du, was passiert, wenn du den Gedanken glaubst? 

Wer wärst du ohne den Gedanken?

Dann geht es weiter zu den Umkehrungen

Es gibt 3 Umkehrungen: Ins Gegenteil, zu dir und zu der anderen Person (wenn es denn eine gibt "Er lügt mich an" würde zu "Ich lüge ihn an" werden.)

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1 Stunde
Heute haben wir auf Nachfrage einer lieben Hörerin aus der Community etwas ganz besonderes für dich mitgebracht! Und zwar das Thema Selbstliebe und Vergleichen mit anderen. Wir haben in der Vorbereitung auf die Folge allerdings festgestellt, dass das eigentlich Material für mindestens zwei Folgen bietet. Deswegen dreht sich heute erst mal alles um Selbstliebe.

Wir gehen auf die Frage ein, was Selbstliebe eigentlich ist, warum Selbstliebe notwendig ist, warum es uns so schwer fällt, uns selbst zu lieben und was du tun kannst, um dich selbst lieben zu lernen.

Was ist Selbstliebe?

Nett und freundlich mit dir zu sprechen

Sich selbst verzeihen, wenn man etwas falsch gemacht hat

Eigene Bedürfnisse erfüllenDich Selbst mit allem, was zu dir gehört, anzuerkennen und zu lieben.

Warum ist Selbstliebe notwendig?

Wir gesagt, steht Selbstliebe bzw. Selbstwert im Zusammenhang mit Wohlbefinden, Selbstbewusstsein, Zufriedenheit, Mentaler Gesundheit und noch vielen anderen positiven Aspekten. Und mal ganz abgesehen davon glauben wir, dass Selbstliebe das Fundament ist, auf dem dein ganzes Leben aufbaut.

Warum fällt es uns so schwer uns selbst zu lieben?

Bei vielen herrscht ja die Idee, dass sie sich erst lieben können, wenn sie quasi perfekt sind oder im Außen alles passt. Also wenn der ich x Kg wiege, die Beförderung bekomme, mein Partner mir sagt, dass ich liebenswert oder schön bin, meine Familie mich mag. Also alles Dinge im Außen, die vielleicht jetzt noch nicht der Fall sind. Und dann versagt das Realitäts ich gegen das Ideal ich.

Wie kann Selbstliebe aussehen?

Nett und freundlich mit dir zu sprechen

Sich selbst verzeihen, wenn man etwas falsch gemacht hat

Eigene Bedürfnisse erfüllen

Deine Gesundheit und dein Wohlbefinden zu priorisieren

etc.

Key Take-Aways

Selbstliebe ist das Fundament für das ganze Leben

Gut für dich zu sorgen setzt Selbstliebe voraus

Selbstliebe kannst du lernen

Selfcare-Statement

“Ich erlaube mir jeden Tag ein Stückchen mehr, mich selbst lieb zu haben & mit all meinen Ecken & Kanten.”

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59 Minuten
Heute dreht sich bei uns alles um das Thema Kontrolle und die Frage, ob du ein Kontrollfreak bist. In unserer beiden Leben hat Kontrolle bzw. Kontrollverlust und die Angst davor, lange eine sehr große Rolle gespielt und ich würde sagen, wir sind beide noch lange nicht am Ende angekommen, aber auf einem guten Weg! Kontrolle hat ja auch ganz viel mit Perfektionismus und Unflexibilität zu tun, wenn Dinge nicht nach Plan laufen, aber da steigen wir auch direkt ins Thema ein. Wir wollen dir in dieser Folge ein bisschen was zu dem Thema Kontrolle aus Sicht der Wissenschaft kombiniert mit unserer persönlichen Erfahrung erzählen. Außerdem haben wir dir ein paar Tools zusammengestellt, die dir helfen können, Kontrolle mal hier und da abzugeben. Dinge ständig kontrollieren zu wollen ist nicht nur unglaublich anstrengend und kräftezehrend, sondern auch der Inbegriff von Abhängigkeit vom Außen und somit das Gegenteil von Freiheit. Oft liegen hinter dem Kontrolfreak Dasein eine große Portion Ängste & unerfüllte Bedürfnisse, die kompensiert werden. Kontrollieren mag sich da kurz wie die bessere Option anfühlen, jedoch führt es langfristig zu mehr Leid und zu einem Teufelskreis aus KOntrolle und Kontrollverlust. Deswegen finden wir es super wichtig, dich auf das Thema aufmerksam zu machen und dir zu zeigen, wie du den ersten Weg aus diesem Verhalten schaffst. 

Key-Takeaways 

Das Stärken/Schwächen Paradoxon besagt, dass jede Eigenschaft, die zu den besten Stärken gehört, zu einer Belastung oder Schwäche werden kann, wenn sie übermäßig eingesetzt wird 

Es gibt 2 Arten von Kontrollfreaks Manche Kontrollfreaks wollen ihre Umgebung kontrollieren, andere wollen die Menschen um sie herum kontrollieren & und manche sehnen sich auch nach beidem. 

Viele Menschen kontrollieren Dinge im Außen um Ihren Angstpegel im Innen zu senken. Das gibt ihnen ein gefühl von Sicherheit 

Kontrollfreaks kontrollieren auch Dinge im Außen aus der Angst heraus Dinge im innen nicht unter kontrolle zu haben (z.B. das eigene Leben, Wohlbefinden…) 

Um aus dem Kontrollfreak dasein rauszukommen, lerne, dich mit Unterstpützung an deinner Seite deinen gefühlen & Ängsten zu stellen und deine Bedürfnisse an der richtigen Stelle zu befriedigen 

Selfcare-Statement 

“Ich bin bereit die Kontrolle abzugeben & mich auf das einzulassen was ist. Mir kann nichts schlimmes passieren.” 

Quellen: 

https://www.psychologytoday.com/us/blog/brainsnacks/201006/are-you-control-freak-take-quiz-and-find-out https://www.psychmechanics.com/understanding-overly-controlling-people/

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7 Minuten
Hey Beautiful!

Schön, dass du da bist. Heute habe ich, Cleo, dir eine Reihe von wunderschönen, positiven Affirmationen zum Thema Selbstliebe & Selbstfürsorge mitgebracht. Ich bin selbst ein Riesen Fan & positive Affirmationen dürfen in meiner Morgenroutine nicht fehlen! Nutze diese Aufnahme gerne, als deinen Selflove & Selfcare Boost in den Morgen oder wann immer du ein paar gute Gefühle & liebe Worte brauchen kannst

Affirmationen sind positive Sätze und Aussagen, die wiederholt werden, um negative Gedanken zu entkräften und positive Veränderungen in deinem Leben zu fördern.

Das heißt sie shiften deinen Fokus. Vielleicht kennst du das: Oft denken wir direkt morgens an all die Dinge, die heute noch anstehen & wollen kurz nochmal all unsere Probleme vom gestern und vom morgen zerdenken. Mit diesem Problem-Fokus laufen wir dann durch unseren Tag und wundern uns, dass wir uns oft nicht gut fühlen.

Affirmationen sind also dafür da, dich auf das Positive zu konzentrieren und dann davon automatisch mehr in dein Leben zu ziehen á la "Gesetz der Anziehung". Das schöne ist, unser Unterbewusstsein kennt gar keinen Unterschied zwischen Fiktion und Realität. Wenn du also gleich richtig viel Gefühl & Wumps in die Affirmationen bringst, dann wird das gesagte für dich zur Realität und du badest in Selbstliebe. 

Ich spreche dir jetzt die nächsten Minuten immer einen Satz vor, den du danach in den jeweiligen Pausen entweder laut für dich oder in deinem Kopf nachsprechen kannst. Du kannst ihn natürlich auch singen, schreiben oder dabei tanzen - was auch immer sich für dich richtig anfühlt. Achte wirklich darauf, dass du dich auf jeden Satz einlässt und richtig intensiv fühlst, was diese Sätze in dir auslösen und wie sich das anfühlen würde,  wenn du dir erlaubst dass sie nur für diesen Moment alle zu 100% stimmen. Wenn bei manchen Sätzen ein Widerstand da ist ist das auch okay, beobachte das liebevolle und erlaube dir es anzunehmen.

Are you ready for your well deserved love shower, Sis?

Ich akzeptiere mich so, wie ich jetzt bin.

Ich akzeptiere mich selbst bedingungslos.

Ich bin in Frieden mit dem, was ich bin.

Ich nehme an, wer ich bin.

Ich bin perfekt, so wie ich gerade bin.

Ich erschaffe meine eigene Liebe.

Ich bin genug.

Ich bin ganz.

Ich wachse ständig, entwickle mich und werde mein bestes Selbst.

Ich vergebe mir selbst.

Ich bin im Frieden mit meiner Vergangenheit.

Ich bin stolz auf die Person, die ich geworden bin.

Ich bin innerlich und äußerlich schön.

Ich tue das Beste, was ich kann.

Ich lerne, mich jeden Tag mehr zu lieben.

Ich darf wachsen und neues ausprobieren.

Ich bin offen dafür, mich in einem neuen Licht zu sehen.

Ich lasse meine vergangenen Überzeugungen los, die mir nicht mehr dienen.

Ich verdiene Liebe & Freundschaft.

Ich bin es wert geliebt zu werden.

Meine eigene Liebe ist eine Priorität.

Ich liebe meinen Körper und alles, was er für mich tut.

Meine Unvollkommenheiten sind es, die mich einzigartig machen.

Ich selbst zu sein ist genug.

Ich bin mehr als mein Körper.

Heute entscheide ich mich für mich.

Ich kann Liebe fühlen, wann immer ich es will.

Meine eigene Liebe ist genug.

Ich bin genau die, die ich sein muss.

Ich wähle mich selbst.

Ich bin wunderschön/einzigartig & besonders.

Ich bin mein größter Fan.

Ich entscheide mich heute für Liebe & Vertrauen.

Ich bin verbunden mit meiner inneren Kraft.

Love, Cleo
15 Minuten
Diese Woche hat sich bei SOS alles um neue Programme und 1:1 Angebote gedreht und wir haben eine Angst Arschbombe nach der anderen gemacht! Daher haben wir uns aus Selfcare Gründen dazu entschieden: in der Kürze liegt die Würze. Wir machen, wie gewohnt den Selfcare Check in, damit du deine wöchentliche Dosis Nadja und Cleo nicht vermissen musst und haben, passend zum Selfcare Sunday noch eine Affirmationsfolge für mehr Selbstliebe für dich vorbereitet!!

Selfcare-Statement

“Ich entscheide mich heute für das, was mir gut tut!”
54 Minuten
Heute haben wir dir ein Thema mitgebracht, das uns immer wieder in der Kommunikation mit Klientinnen und auch im Alltag in der Interaktion begegnet. Das liebe Wörtchen "man".

Kennst du so Sätze, wie:

“Das macht man nicht!”

“Das kann man ja nicht sagen!”

“Man muss sich auch einfach mal zusammenreißen.”

“Aber da muss man halt durch.”

“Da fühlt man sich halt einfach im Stich gelassen.”

“Das kann man aber doch schon auch erwarten.”

“Im Urlaub kann man halt richtig gut abschalten.”

Kennst du das auch von dir? Oder ist dir das auch schon in Kommunikation mit anderen aufgefallen?

Das Indefinitpronomen ‘man’ ist besonders in der deutschen Sprache omnipresent.

Wir haben uns in den ganzen Ausbildungen viel mit Kommunikation und Selbsterfahrung beschäftig und stolpern quais regelmäßig über die Formulierung “Man”. In Gesprächen, bei Vorträgen. Mein Impuls ist dann immer zu fragen: Wer ist denn man? Sprichst du gerade von dir oder von der Grundgesamtheit? Geht’s hier um deine eigenen Erlebnisse?

Wir wollen die Folge heute dazu nutzen, um darüber zu sprechen, in welchen Kontext wir die man formulierung nutzen, warum das so problematisch sein kann und was du tun kannst, um bewusster zu kommunizieren.

Key-Takeaways

Und damit sind wir auch schon wieder FAST am Ende der Folge angekommen - wir haben dir wie immer noch einmal die wichtigsten Inhalte in Form von Key-Takeaways zusammengefasst:

Das Wort “Man” wird auf verschiedene Arten & Weisen in verschiedenen Kontexten verwendet

Das Problem entsteht dann, wenn du “man” verwendest um über “DEINE Erfahrung, Erwartungen & Gefühle zu sprechen

Durch das kleine Wörtchen “man” findet den Leben & vor allem dein Erleben immer auf Distanz statt & es kostet dich deine Individualtät und Identität

Um besser in Kontakt mit dir und deinen Bedürfnissen zu sein, bemerke wo du man verwendest, halte inne, und ersetzte es mit ICH

Its a processss… du darfst das langsam umlernen & selbst es nut zu bermerken ist ein riesen Fortschritt

Selfcare-Statement 

“Ich darf mich zeigen und mich als Individuum sehen.”

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1 Stunde 7 Minuten
In dieser Folge haben wir dir ein super Model mitgebracht, was in unseren Seminaren ein absoluter Runner ist und immer alle begeistert! Das Drama-Dreieck von Karpmann (1968). Wir sprechen heute darüber, wie diese Konflikte entstehen, was das mit verschiedenen Rollen zu tun hat und wie du aus den Rollen aussteigen kannst, um mehr Leichtigkeit in Beziehungen zu erleben und vielleicht zum letzten Mal eine Tür geknallt zu haben, frustriert über den Kollegen herzuziehen oder der Freundin hinterherzutelefonieren die wutentbrannt aufgelegt hat. Tool Erkennen, welches meine bevorzugte(n) Rolle(n) ist (sind): Rollen bewusst machen Welches sind die Gründe für mein Rollenverhalten? Was will ich damit erreichen? Welches ist mein Gewinn? Wie kann ich diesen Gewinn anders erreichen? Was verliere/gewinne ich, wenn ich diese manipulativen Rollen aufgebe? Fragen stellen, um aus der „Retter“-Rolle auszusteigen: Was soll ich jetzt dabei tun? Was erwartest Du von mir? Was hast Du schon ausprobiert? Was willst Du konkret von mir? Was brauchst Du? Was musst Du tun, um die Situation zu verbessern/verschlimmern? Strategien, um aus der „Opfer“-Rolle auszusteigen: das Leben selber in die Hand nehmen (Selbstverantwortung) Handeln statt Jammern ich kann selbst bestimmen sich auf eigene Stärken konzentrieren sich auf andere Weise Zuwendung verschaffen Wünsche nach Zuwendung direkt ausdrücken, statt manipulativ zu erzwingen sich mehr zutrauen Strategien, um aus der „Verfolger“-Rolle auszusteigen: Rückfragen stellen: wie meinst Du das genau? aktives Zuhören entspannen, tief durchatmen sich von außen sehen (Metaebene) einen Vorwurf stehen lassen nicht meinen alles selber machen zu müssen anderen mehr vertrauen Key-Takeaways  Das Drama-Dreieck ist ein psychologisches Modell aus der Transaktionsanalyse um die Probleme zwischenmenschlicher Beziehungen und Kommunikation zu beschreiben es beschreibt 3 ständig wechselnde Rollen in denen wir uns befinden Verfolger, Opfer, Retter Diese oft destruktiven Muster zeigen sich in dann in Partnerschaften, Familien,  im Beruf oder sogar im inneren Dialog unserer Persönlichkeitsanteile. Das ganze passiert so automatisch und unbewußt & hat langfristig eine enormen Wirkung auf dein Wohlbefinden & dene Beziehungen Was du tun kannst: Zurück in deine Angelegenheiten kommen. Dich aus der Situation kurz rausziehen & dich neu ausrichten. Also zurück auf deine Straßenseite kommen. Deinen Teil anerkennen & Verantwortung für deine Handlungen übernehmen. Du kannst auch reflektieren, in welcher Rolle du vielleicht unterwegs bist und dann aktiv Schritte einleiten, um da herauszukommen. Selfcare-Statement  “Ich entscheide mich dafür aus dem Drama auszusteigen & für die Leichtigkeit in der Kommunikation” _______________________________________________________ Folge uns bei Instagram: https://www.instagram.com/sisterhood_of_selfcare/ Besuche uns auf unserer Webseite: https://www.sisterhood-of-selfcare.com/  Buche dir hier dein kostenloses Kennenlerngespräch: https://calendly.com/cleo-sisterhood-of-selfcare/15-min-kennenlern-gesprach
49 Minuten
Heute haben wir etwas ganz Besonderes für dich mitgebracht! As always! Vielleicht hast du uns in den letzten Folgen immer mal wieder über das Thema Angelegenheiten sprechen hören bzw. die Frage in wessen Angelegenheiten wir eigentlich unterwegs sind. In dieser Folge haben wir dir eine Erklärung dazu, was die drei Angelegenheiten sind und warum das so wichtig ist, in wessen Angelegenheiten wir uns befinden, von der Begründerin der IBSR Methode Byron Katie mitgebracht. Wir halten das Prinzip der Angelegenheiten für essenziell, wenn es darum geht sich gesund abzugrenzen und gut für sich zu sorgen. Selbstverständlich haben wir auch unseren Senf dazu dabei und ein paar praktische Tipps. Hier findest du den Originaltext von Byron Katie Es gibt nur drei Arten von Angelegenheiten im Universum: meine, deine und die, des Universums. lch habe bemerkt, dass die Realität das Universum ist, weil sie herrscht. Die Realität ist immer wohlwollend. Die nicht hinterfragten Geschichten, mit denen wir die Realität überlagern, sind niemals so freundlich wie die Realität. Tool Achte darauf, wenn du Einsamkeit oder Trennung fühlst. Befindest du dich mental außerhalb deiner Angelegenheiten? Falls du dir nicht sicher bist, halte inne und frage dich: ,,In wessen Angelegenheiten befinde ich mich mental?" Nimm wahr, wenn du ungebetene Ratschläge erteilst, entweder laut oder in Gedanken. In wessen Angelegenheiten befindest du dich, wenn du ungefragt Ratschläge erteilst? Negatives Gefühl Was ist der Gedanke dahinter? In wessen angelegenheiten bin ich mit diesem Gedanken? Bin ich meinen? wunderbar, dann kann ich direkt lösen und anschauen. Bin ich den Angelegenheiten der anderen oder des Universums? Noch viel besser, dann kann ich es einfach loslassen & zurück in meine kommen. Key-Takeaways  Und damit sind wir auch schon wieder FAST am Ende der Folge angekommen - wir haben dir wie immer noch einmal die wichtgsten Inhalte in Form von Key-Takeaways zusammengefasst: Es gibt nur 3 Arten von Angelegenheiten: Deine, Meine und die des Universums Ein Großteil unseres Stresses kommt daher, dass wir mental außerhalb unserer eigenen Angelegenheiten leben. Wenn ich mich in den Angelegenheiten anderer oder in denen des Universums befinde, ist niemand bei mir zu Hause In deinen Angelegenheiten zu sein & zu bleiben gibt dir unendlich viel Frieden mit dir und mit deinen mitmenschen & Geschehnissen im Außen ️ Selfcare-Statement “Ich darf mich nur um meine Angelegenheiten kümmern. Das ist bereits ein Vollzeitjob.” _______________________________________________________ Folge uns bei Instagram: https://www.instagram.com/sisterhood_of_selfcare/ Besuche uns auf unserer Webseite: https://www.sisterhood-of-selfcare.com/  Buche dir hier dein kostenloses Kennenlerngespräch: https://calendly.com/cleo-sisterhood-of-selfcare/15-min-kennenlern-gesprach
1 Stunde 20 Minuten
"Eine intime Beziehung ist eine, in der keine der beiden Parteien sich selbst verleugnet, opfert oder verrät und jede Partei Stärke und Verletzlichkeit, Schwäche und Kompetenz auf ausgewogene Weise zum Ausdruck bringt." ~Harriet Lerner

Was sind Grenzen?

Grenzen sind Richtlinien, Regeln oder Begrenzungen, die eine Person schafft, um für sich selbst festzulegen, welche Verhaltensweisen für andere Menschen in ihrer Umgebung angemessen, sicher und zulässig sind, und wie sie reagieren wird, wenn jemand diese Grenzen überschreitet. (outofthefog.net)

Gesunde Grenzen sind ein wichtiger Bestandteil der Selbstfürsorge. Denn "bei der Arbeit oder in unseren persönlichen Beziehungen führen unzureichende Grenzen zu Groll, Ärger und Burnout" (Nelson, 2016).

GESUNDE GRENZEN ermöglichen es dir:

Ein hohes Selbstwertgefühl und Selbstachtung zu haben.

Deinen physischen und emotionalen Raum vor Eindringlingen zu schützen.

Eine gleichberechtigte Partnerschaft auf Augenhöhe zu führen

Selbstbewusst zu sein. Selbstbewusst und wahrheitsgemäß "ja" oder "nein" zu sagen und es hinzunehmen, wenn andere "nein" zu dir sagen.

Deine Bedürfnisse, Gedanken, Gefühle und Wünsche von denen anderer abzugrenzen. Erkenne an, dass deine eigenen Grenzen und Bedürfnisse sich von denen anderer unterscheiden.

Gesunde Entscheidungen zu treffen und die Verantwortung für dich zu übernehmen.

UNGESUNDE GRENZEN sind gekennzeichnet durch:

Sich für das Glück anderer verantwortlich fühlen.

Unfähigkeit, "nein" zu sagen, aus Angst vor Ablehnung oder Verlassenwerden.

Schwaches Gefühl für die eigene Identität. Du machst dein Selbstwertgefühl davon abhängig, wie andere dich behandeln.

Entmachtung. Du erlaubst anderen, Entscheidungen für dich zu treffen; folglich fühlst du dich machtlos und übernimmst keine Verantwortung für dein eigenes Leben.

Key-Takeaways 

Das Setzen von Grenzen ist unerlässlich, wenn wir sowohl körperlich als auch emotional gesund sein wollen.

Ungesunde Grenzen verursachen emotionalen Schmerz, der zu Abhängigkeit, Depressionen, Angstzuständen und sogar zu stressbedingten körperlichen Erkrankungen führen kann.

Also, Grenzen setzen ist SELFCARE

Du bist nicht verantwortlich für die Reaktion der anderen Person auf die von dir gesetzte Grenze. Du bist nur dafür verantwortlich, deine Grenze auf respektvolle Art und Weise zu kommunizieren

Zu lernen, gesunde Grenzen zu setzen, braucht Zeit. Es ist ein Prozess. Setze sie in deinem Tempo

Selfcare-Statement 

“Grenzen zu setzen bedeutet für mich und meine Beziehungen zu sorgen und ich darf das lernen.”

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Quellen: 

Cleantis, T. (2017, May 25). Self care skills for relationships. Retrieved from http://www.hazeldenbettyford.org/articles/cleantis/self-care-skills-relationships

Katherine, A. (2000). Where to draw the line: How to set healthy boundaries every day. New York: Fireside.

Nelson, D. (2016, December 8). Self-Care 101: Setting healthy boundaries. Retrieved from http://www.dananelsoncounseling.com/blog/self-care-setting-healthy-boundaries/
1 Stunde 13 Minuten
Heute haben wir dir eins unserer Herzensthemen mitgebracht. People-Pleasing bzw. das es anderen Recht machen. Wir beide halten das für ein extrem wichtiges Thema, weil uns das häufig davon abhält von uns und unsere Bedürfnisse einzustehen und Grenzen zu setzen. 

Übersetzt bedeutet People Pleasing ganz einfach "Menschen gefallen wollen" und beschreibt folgendes Verhaltensmuster: Ein People Pleaser setzt alles in Bewegung, um von anderen Menschen gemocht zu werden und ihre Erwartungen zu erfüllen. Dabei vergisst er oder sie schnell mal, sich um sich selbst zu kümmern. Die Währung, in der er oder sie bezahlt wird, ist Bestätigung und Anerkennung. Allein das macht schon deutlich, dass People Pleaser über kurz oder lang in eine ungesunde Co-Abhängigkeit mit ihren Mitmenschen rutschen. Als Folge verlieren sie sich selbst, spüren sich selbst nicht mehr und vernachlässigen eigene Bedürfnisse, Ziele und Interessen. Sie können nicht Nein sagen, weil sie Angst haben, dann abgelehnt zu werden. Sie finden es eben ganz normal, dass andere wichtiger sind als sie. 

URSACHEN 

Es gibt keine einzelne Ursache für die Neigung zum People Pleasing. Vielmehr entwickeln sie sich in der Regel aus einer Kombination von Faktoren, darunter die folgenden. 

Vergangenes Trauma  Probleme mit dem Selbstwertgefühl  Furcht vor Ablehnung 

10 Anzeichen dafür, dass Du ein People Pleaser bist 

Du kannst nicht "Nein" sagen  Du hast Angst davor, was andere von dir denken  Du hast nie Zeit für dich  Du fühlst dich schuldig, Grenzen zu setzen  Du entschuldigst dich häufig unnötig  Du brauchst ständig Anerkennung  Du teilst deine Gefühle im Allgemeinen nicht mit anderen  Du hast ein geringes Selbstwertgefühl  Du stimmst immer zu, um gemocht zu werden  Du fürchtest, als "egoistisch" abgestempelt zu werden 

TOOLS 

Üben "Nein" zu sagen - Ein unehrliches Ja ist ein Nein zu mir  Lass dir Zeit, um eine Entscheidung zu treffen  Plane Me-Time ein  Schau auf deine Prioritäten & Bedürfnisse  Entschuldige dich nicht für dein Nein  Arbeite an dir und schau nach innen  Erkenne toxisches Verhalten bzw. Beziehungen  Grenzen setzen  Berücksichtige von wem die Anfrage kommt  Professionelle Unterstützung 

Key-Takeaways 

Ein People-Pleaser setzt alles in Bewegung, um von anderen Menschen gemocht zu werden und ihre Erwartungen zu erfüllen 

People-Pleasing kann jedoch zahlreiche negative Folgen haben wie z.B. ein co-Abhänggkeit, geringes Selbstwertgefühl, Schwierigkeiten, unabhängige Entscheidungen zu treffen, und Schwierigkeiten, gesunde Grenzen zu setzen 

Um People-Pleasing zu verlernen kannst du damit anfangen “Nein” zu sagen, innezuhalten, bevor du etwas zusagst und dich an erste Stelle zu stellen 

Selfcare-Statement  “Es ist okay meine Bedürfnisse an erste Stelle zu stellen und für mich einzustehen.”
28 Minuten
Diesen Monat dreht sich ja bei SOS (also in unserer Sisterhood of Selfcare) alles um das Thema “Mein Körper, das Essen und Ich.” In den letzten beiden Folgen haben wir unter anderem viel über die Ursachen eines Negativen Körperbilds, über verzerrte Körperwahrnehmung und ganz ausführlich auch über Essstörung gesprochen.

Diese Folge möchte ich dafür nutzen, dir 10 sofort umsetzbare kleine Übungen und Tipps & Tricks mitzugeben, mit denen du dein Körperbild und deinen Wohlfühlfaktor in deinem Körper sofort nach oben boosten kannst.

Also, wenn du keine Lust mehr darauf hast, dich selber immer wieder zu kritisieren, abfällig mit dir zu sprechen, negativ über dich & deinen Körper  zu denken, dich ständig zu vergleichen und nur zu sehen, was du noch nicht hast oder was sich ändern sollte…

DANN ist diese Folge was für dich!

Wenn du dich selber & deinen Körper endlich lieb haben und wertschätzen möchtest, wenn du Lust hast, dich zu akzeptieren, mit all deinen vermeintlichen Ecken & Kanten, wenn du Lust hast dich zu zeigen & deine wahre Größe zu entdecken und wenn die kleine Stimme in dir sagt, dass da Leben so viel schöner sein kann, wenn du Frieden mit deinem Körper schließt…

DANN ist die Folge erst recht was für dich!

10 TIPPS FÜR SOFORT MEHR KÖRPERZUFRIEDENHEIT

Spiegel Übung: Schau dich selbst im Spiegel mal genau an, als ganzes, also der Fokus ist erst einmal auf deiner ganzen Person, deiner Energie und deiner Persönlichkeit. Schau dir dabei in die Augen und lächle dich an. Wenn du dir richtig komisch dabei vorkommst - get over it, it works! - Dann sage über jedes Körperteil mindestens eine gute Sache. Trage deine Lieblingsklamotten und kleide dich so, wie du dich heute fühlen möchtest. Folge Menschen auf Insta, die realistische Fotos ihres Körpers zeigen und authentisch und unperfekt sind. Notiere dir eine Top-Ten-Liste mit Dingen, die du wirklich an dir selbst magst. Gib dir ein „High Five“ im Spiegel und lächle dabei! Schreibe Dinge oder Momente auf, in denen dein Körper etwas geschafft hat oder wo du dich so richtig toll, stark und selbstbewusst in deinem Körper gefühlt hast - lies dir diese Liste in schwierigen Zeiten mit deinem Körper durch. Schreibe einen Brief an deinen Körper, in dem du Ihn für all die Dinge dankst, die er vielleicht für dich getan hat, jeden Tag für dich tut und in Zukunft noch tun wird. Sprich dir gut zu mit Hilfe von Affirmationen wie „Mein Körper hat es verdient gut versorgt zu werden. Ich bin liebenswert und schön.“ Umgib dich mit Menschen die dir gut tun und dich bestärken und nicht runterziehen. Schau dir deine stressvollen Gedanken an. Wann tauchen sie auf? Was genau sagt die Stimme dann in deinem Kopf über dich und deinen Körper? Was könnte der Ursprung für diese Gedanken sein? Tut dir der Gedanke gut? Ist er wahr? Was könntest du stattdessen glauben?

Auch für diese Woche möchte ich dir noch eine kleines Selfcare-Statement mit auf den Weg geben, das dich begleitet: “Ich bin wunderschön und liebenswert und mein Körper ist ein Wunderwerk.“

--> Hier gehts zu den Quellen
58 Minuten
In dieser Folge dreht sich alles rund um das Thema Essstörungen & die Genesung davon.

Auch hier geben wir dir erst einmal ein paar wissenschaftliche Facts mit an die Hand und gehen kurz auf die verschiedenen Typen von Essstörungen ein.

Wir klären die weit verbreitesten Mythen zu diesem Thema und außerdem möchten wir dir ein paar kleine Tips & Tools mitgeben, die uns im Laufe unserer Essstörungsvergangenheit geholfen haben.

Und an dieser Stelle ist es auch ganz wichtig zu sagen, dass dieser Podcast hier natürlich keine Psychotherapie ersetzt und wir dir hier lediglich ein paar praktische Tools mit an die Hand geben möchten, die dir vielleicht zwischendurch helfen können ein bisschen mehr Frieden mit dem Essen & deinem Körper zu erlangen.

Wenn du dich also in irgendeiner Form angesprochen fühlst und merkst, dass du Hilfe brauchst, dann haben wir hier ein paar Anlaufstellen für dich, an die du dich wenden kannst

https://www.telefonseelsorge.de

https://www.overeatersanonymous.de

https://www.bzga-essstoerungen.de

https://www.dptv.de/psychotherapie/psychotherapeutensuche/

https://www.sisterhood-of-selfcare.com/abhängigkeits-sos-deine-hilfe-bei-abhängigkeit

Was sind denn Überhaupt Essstörungen? Bin ich schon essgestört, wenn ich mal zu viel esse?

Also Esstörungen werden anhand bestimmter Kriterien im ICD-10 (also der internatoinalen Klassifiktaion für Krankheiten) diagnostiziert.

Und bei den Betroffenen ist vor allem der Umgang mit dem Essen und das Verhältnis zum eigenen Körper gestört. Es gibt verschiedene Formen: die Magersucht, die Bulimie und die Binge-Eating-Störung. 

Was genau die Kriterien und Ursachen für Essstörungen sind und und welche weit verbreiteten Mythen es zu diesem Thema gibt, erfährst du in dieser Podcast Folge.

Deine Key Take-Aways:

Essstörungen sind sowohl in ihrer Entstehung als auch in ihrem Ausmaß viel Komplexer als meist angenommen. Es handelt sich bei den betroffnen um eine ernsthafte Erkrankung und nicht einfach zu wenig Disziplin. Es ist okay dich damit zu zeigen und dir Hilfe zu suchen ist ein absolutes Zeichen der Stärke. Du bist alleine!

Dein Selfcare Statement für diese Woche ist: “Ich brauche mich nicht dafür zu schämen, wenn ich ein Problem mit dem Essen habe. Ich bin ein liebenswerter Mensch und ich bin nicht alleine!” 

In diesen Sinne: Take care, Sis. You gut this - whatever it is! 

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56 Minuten
Diesen Monat, dreht sich passend zum Sommer alles um das Thema Körper und Essen. und sein wir doch mal ehrlich: hat nicht fast jeder Mensch, den du kennst in irgendeiner weise einen Hauweg mit dem Essen und dem eigenen Körper?

In dieser Folge möchten wir dir ein paar wissenschaftliche Fakten zum Thema Körperzufriedenheit bzw. Essstörungen oder Probleme mit dem Essen an die Hand geben und über unsere persönliche Erfahrung im Bereich Körper und Essen sprechen. Außerdem ist es uns ein Herzensanliegen dir ein paar Tools an die Hand zu geben, die es dir vielleicht etwas leichter machen, durch den Sommer und generell das Leben zu gehen. 

Wissenschaft

Der overall Take ist, dass nur sehr wenig Menschen wirklich zufrieden mit ihrem Äußeren sind. In Deutschland lag die Quote einer Umfrage von myMarktforschung bei ca. 7%

Bei einer Studie, gaben ganze 80 Prozent an, dass sie sich nach dem Blick in den Spiegel schlecht fühlten während 54 Prozent sagten, dass sie unglücklich über ihren Körper wären.

https://www.glamour.com/story/body-image-how-do-you-feel-about-your-body

In Deutschland berichten ungefähr jede sechste Frau und jeder siebte Mann Anzeichen eines gestörten Essverhaltens. Da sind die am weitest verbreiteten Strategien gezügeltes Essen und Essanfälle.

Bei 5% der Frauen und 1% Männern sind die Symptome so ausgeprägt, dass man von einer diagnostizierten Essstörung spricht.

https://www.bzga-essstoerungen.de/habe-ich-eine-essstoerung/wie-haeufig-sind-essstoerungen/?L=0

Seit Beginn der Corona-Pandemie gibt es eine Zunahme von Essstörungen. Außerdem tritt bei vielen Betroffenen, die in der Vergangenheit eine Essstörung hatten, während der Pandemie ein Rückfall auf.

https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/meldung/370 

Weekly Tool

Challenge für diese Woche: Negativen Self-Talk zu deinem Körper bzw. zum Essen bemerken.  Psychologosches Phänomen aus der Sozalpsychologie: Spotlight-Effekt („Rampenlicht-Effekt“). Demzufolge neigen Menschen dazu, die Aufmerksamkeit ihres sozialen Umfelds zur eigenen Person, im positiven wie im negativen Sinn, zu überschätzen. Verzerrte Gedanken anschauen und aufschreiben: “Schlank sein bedeutet wertvoll sein”, “Ich bin zu dick.”, "Ich muss schön sein", "Ich muss von allen gemocht werden", "Alles muss perfekt sein", "Wenn ich soundso aussehe, dann kann ich glücklich sein und habe keine Probleme mehr…"

Key-Takeaways

wenig Menschen sind wirklich zufrieden mit ihrem Äußeren

In Deutschland berichten ungefähr jede sechste Frau und jeder siebte Mann Anzeichen eines gestörten Essverhaltens

Das Gewicht eines Menschen sagt nicht nichts über ein gesunden Verhältnis zu Essen aus

Negativer Selftalk steht laut einer Studie im Zusammenhang mit einem negativen Körperbild, gestörtem Essverhalten und Anpassungsschwirigkeiten

Positive Self Talk steht im Zusammenhang mit erhöhter Körperzufriendenheit und einem gesteigerten Selbstwert

Der Spotlight Effekt besagt, dass dein Aussehen anderen quasi völlig egal ist und du garnicht so viel Aufmerksamkeit von außen bekommst, wie du denkst

Deine verzerrten Gedanken aufzuschreiben hilft dir dabei, sich derer Bewusst zu werden

Selfcare Statement ️ 

“Ich bin so viel mehr als nur mein Körper, Ich darf alles tragen, worin ich mich wohlfühle - das ist nämlich die Hauptsache”