Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Education Minds - Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung Archiv

170 Episoden
27 Minuten
Ein Institut, 1978 von Dr. Fritz Haselbeck gegründet, bereitet seinen fünfzigsten Geburtstag vor. Auf seinen Bühnen standen Michael Porter, Philip Kotler und John Kotter. Seit Februar 2026 führt es ein Mann, dessen Leitsatz für ein Weiterbildungshaus im Zeitalter der KI trotzig klingt: «The Future is analogue!» Dr. Daniel C. Schmid ist Wissenschaftler, Bildungsmanager und Jazzmusiker. Er hat Dave Brubeck bei Konzerten betreut und rund zehn Jahre mit Edgar Schein gearbeitet, einem der Begründer der Organisationspsychologie, den er seinen Mentor und Freund nennt. Er gehörte der Geschäftsleitung des SIB Schweizerisches Instituts für Betriebsökonomie an und leitete später die HWZ Academy. Jetzt will er beim ZfU Zentrum für Unternehmungsführung ein neuartiges Lernökosystem aufbauen. Nur meint er damit etwas anderes als die Branche. Keine Plattform, keine Modulbibliothek, kein Portal. Sondern die Qualität der Beziehungen zwischen Menschen, Teams und Organisationen. Im Gespräch geht es um die Frage, wie ein Haus, das jahrzehntelang vom Auftritt grosser Namen lebte, zu einem Ort dauerhafter Beziehungen wird. Um den Widerspruch, dass eine Business School genau jene Autorität verkauft, für die «Humble Leadership» die Grenzen benennt. Und um das alte Problem der Weiterbildung, den Weg vom Wissen zum Können. Ein Gespräch über fünfzig Jahre Managementweiterbildung, über Improvisation als Lernmodell und über die Frage, was sich nicht kopieren lässt. Am besten gleich reinhören. Webseite Dr. Daniel C. Schmid: Speaker Biography - ¡The Future is analogue! LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/danielcschmid/ Webseite Zentrum für Unternehmensführung ZfU: Startseite Du bist Trainer:in, Ausbildner:in oder Coach und willst Lerninhalte klarer und wirkungsvoller gestalten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: education-minds.ch/kontakt
45 Minuten
Wie wird Kulturentwicklung in Organisationen möglich? Diese Frage begleitet Dr. Gerhard Fatzer seit Jahrzehnten. Der Gründer und Leiter des TRIAS Instituts in Zürich war Gastforscher und Gastprofessor am MIT, in Harvard und an der UCLA. Er hat die Organisationsentwicklung im deutschsprachigen Raum mitgeprägt wie kaum ein anderer. In diesem Jahr feiert TRIAS sein 35-Jahre-Jubiläum, und Gerhard ist zum zweiten Mal Gast bei Education Minds. Wir blenden zurück in die Boston-Jahre. Zwischen 1980 und 1982 und dann wieder von 1995 bis 2003 entstanden dort Freundschaften mit Edgar Schein, Peter Senge und Otto Scharmer. An der Reihe «TRIAS in Boston» nahmen die Begründer der Organisationsentwicklung teil. Gerhard erzählt, wie er Scheins Eisbergmodell der Kultur an seinem Entstehungsort erlebt hat und was unter der Oberfläche von Leitbildern und Ritualen das Verhalten steuert. Und er beschreibt, woran er in seiner Beratungspraxis erkennt, dass sich eine Kultur bewegt. Auch dort, wo sie sich scheinbar nicht bewegt hat. Weitere Themen in dieser Episode Senges «Lernende Organisation» mit 35 Jahren Abstand: Was hat sich eingelöst und was war Hype? Die Brücke über den Atlantik: Was ging beim Transfer amerikanischer Ansätze verloren, was kam in Europa dazu, und hält die Brücke auch in politisch rauen Zeiten? Kulturarbeit oder Kultur-Kosmetik: Wie hängen psychologische Sicherheit als Gruppenklima und Kultur als Merkmal der ganzen Organisation zusammen? Ausblick auf die Workshopreihe «Human Centered Change» von ZfU und TRIAS, in der die Ansätze von Schein, Scharmer, Senge und Edmondson praktisch erlebbar werden Shownotes: TRIAS Institut: https://www.trias.ch/ Gerhard Fatzer auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/pfatzer/ Workshopreihe «Human Centered Change» (ZfU und TRIAS): https://www.trias.ch/en/ Das Buch “Organisationsentwicklung als Kunst” findest du hier: https://psychosozial-verlag.de/programm/2000/2900/3303-detail Stehst du als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: Start
45 Minuten
Ein KI-Beauftragter schreibt keinen Ratgeber, sondern einen Roman. Das ist schon eine Art Ansage. Mein heutiger Gast Franz Pregler ist Gymnasiallehrer. Dazu aber auch ausgebildeter Musiker, AI-Trainer und verantwortet eine schulübergreifende KI-Strategie.  Er erklärt Künstliche Intelligenz nicht für die Schule, sondern aus der Schule heraus. Sein Leitsatz lässt keinen Zweifel an der Richtung: «KI braucht Haltung. Nicht Hype.»  In «Reboot School» wird dieser Satz zur Geschichte. Da ist Lorenz Winter, ein Lehrer, der seine KI kaum noch von den eigenen Gedanken unterscheiden kann. Da ist Lisa, deren fehlerlose Arbeiten seltsam leer bleiben, «als ob ihren Worten das Leben fehlte». Und da ist Professor Hartlieb, der eine Mauer aus Datenschutz und Regeln baut und nicht ahnt, dass das Wasser längst woanders fliesst. Im Gespräch ziehe ich mit Franz die Linien vom Roman in die Praxis. Wir reden über die KI als Spiegel statt als Antwortmaschine. Über dasselbe Werkzeug, das die einen schneller und die anderen langsamer macht. Und über die unbequeme Frage, ob die Schule eigentlich noch misst, was zählt. Dazu frage ich Franz: Wann kippt das Spiegeln ins Ungesunde? Woran erkennt man im Kollegium echte Haltung und nicht bloss ein elegantes Argument, um nichts ändern zu müssen? Und wie sieht eine Governance aus, die keine Mauer ist? Ein Reboot ist bekanntlich kein Löschen, sondern ein Neustart. Was muss in der Schule wirklich neu hochgefahren werden und was darf auf keinen Fall verloren gehen? Genau hier wird das Gespräch konkret und überraschend persönlich. Reinhören lohnt sich. Am besten gleich reinhören. Webseite Franz Pregler: https://creative-mind-lab.de LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/franz-pregler/ Du bist Trainer:in, Ausbildner:in oder Coach und willst Lerninhalte klarer und wirkungsvoller gestalten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: education-minds.ch/kontakt
40 Minuten
Resonanz. Ein Wort, das fast zu poetisch klingt für die Welt der Lehrpläne, Kompetenzraster und Output-Messungen. Und genau das ist der Punkt. Mein Gast in dieser Folge ist Ulrich Wirth, Bildungsmanager und Leiter des Schulzentrums am Universitätsklinikum des Saarlandes. In seinem Buch „Resonante Lernkulturen" stellt er eine These auf, die mich seit dem Lesen nicht mehr loslässt: Lernen ist nicht mehr der individuelle Erwerb von Wissen, sondern kulturelle Praxis in Systemen permanenter Beschleunigung. Und Resonanz, sagt Uli, entsteht nicht durch Belehrung, sondern durch Berührung. Wir sprechen darüber, was verloren geht, wenn wir Lernen zu stark über Ziele, Kontrolle und Steuerung definieren. Über einen seiner Sätze, der mir besonders hängengeblieben ist: „Gute Moderation ist keine Kontrolle der Dynamik, sondern eine Choreografie des Chaos." Über den Raum als Co-Autor des Lernens – analog wie hybrid. Und über die unbequeme Erkenntnis, dass wir als Lehrende vielleicht mehr verlernen müssen, als wir dazulernen. Auch die Rolle von KI kommt zur Sprache, aber anders als gewohnt: nicht als Antwortmaschine, sondern als Spiegel des eigenen Denkens. Und am Ende steht die Frage, die alle umtreibt, die sein Buch zuklappen und am nächsten Morgen wieder im selben System sitzen: Wo fange ich eigentlich an? Ein Gespräch über Bildung als Weltbeziehung – und über die Kunst, Lernräume zu gestalten, statt sie zu kontrollieren. Am besten gleich reinhören. Webseite Ulrich Wirth: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ulrichwirth/ Du bist Trainer:in, Ausbildner:in oder Coach und willst Lerninhalte klarer und wirkungsvoller gestalten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: education-minds.ch/kontakt
53 Minuten
Yanik Jeannet versteht die Schweiz als einen grossen Lernraum: Schule bleibt eine wichtiger Ankerpunkt, doch Lernen kann ebenso in einer Werkstatt, einem Museum, im Wald, in einem Unternehmen oder im Austausch mit einer Mentorin, einem Coach oder einer Fachperson stattfinden. Im Gespräch erklärt der erfahrene Lehrer und Schulleiter, wie vernetztes Lernen funktionieren kann - und warum vielfältige Lernwege nicht nur pädagogische Freiheit, sondern auch eine tragfähige Organisation brauchen. Mit Connext.Swiss arbeitet Yanik an einer Plattform, die Schulen, Familien, Lernorte und Lernbegleiter:innen verbindet und Lernwege über Projekte, Lernzeiten und Kompetenzentwicklung sichtbar machen soll. Weitere Themen in dieser Episode: -Die Idee der Schweiz als vernetzter Bildungs- und Lernlandschaft -Begegnungen als eigentliche Lernräume -Individuelle und projektbasierte Lernwege jenseits starrer Stundenpläne -Wie Lehrpersonen trotz wachsender Vielfalt entlastet werden können -Lernprofile und Kompetenzentwicklung jenseits einer einzelnen Note -Die Verbindung von Struktur und Freiheit - inspiriert vom Jazz Eine Episode darüber, wie aus vielen einzelnen Lerngelegenheiten eine zusammenhängende Lernreise wird, wenn wir das verbinden, was ohnehin schon da ist. Reinhören lohnt sich. Ressourcen: LinkedIn von Yanik Jeannet: https://www.linkedin.com/in/yanik-jeannet-b891a7215/ Webseite von Yanik Jeannet:  https://www.connext.swiss Podcastgespräch mit Marco Jakob zu “Co-Workingspaces und kreative Lerngemeinschaften”: https://education-minds-podcast.podigee.io/46-046-marco-jakob-coworking-spaces-und-kreative-lerngemeinschaften Du bist Trainer:in, Ausbildner:in oder Coach und willst Lerninhalte klarer und wirkungsvoller gestalten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: education-minds.ch/kontakt
40 Minuten
Die atmende Organisation - Dr. Nora Engelbert Was passiert, wenn in Organisationen zwar immer mehr Informationen fliessen, aber immer weniger gemeinsame Bedeutung entsteht? Und warum entscheidet ausgerechnet die Qualität von Beziehungen und Kultur darüber, ob Transformation und Künstliche Intelligenz ihr Potenzial entfalten können? Darüber spreche ich in dieser Episode mit Dr. Nora Engelbert. Sie ist Kulturanthropologin, Enterprise-Architektin und Coach und versteht sich als Brückenbauerin zwischen Mensch, Struktur und Technologie. Seit über 15 Jahren begleitet sie internationale Fach- und Führungskräfte in Transformationsprozessen. Im Gespräch geht es um Organisationen als lebendige Systeme, um Präsenz und Resonanz, um Kultur als «Bedeutungsgewebe» – und um die Frage, weshalb Kultur im KI-Zeitalter vom vermeintlich weichen Faktor zur Infrastruktur wird. Wir sprechen über die Idee der «atmenden Organisation», über indigene Wissensarchitekturen und Songlines, über die Qualität organisationaler Felder und darüber, was Unternehmen beachten sollten, wenn sie KI nicht nur technisch, sondern auch kulturell sinnvoll einführen wollen. Mit der ARON-Methode und dem Dreiklang «Erkennen, Verbinden, Entfalten» bringt Nora Engelbert diese Perspektive in die Praxis. Und natürlich schlagen wir zum Schluss die Brücke zur Erwachsenenbildung: Was können Trainer:innen, Ausbildner:innen und Bildungsfachleute ganz konkret tun, damit in Lernräumen wieder mehr Präsenz, Aufmerksamkeit und Resonanz entstehen? Eine Episode über Transformation jenseits von Tools und Checklisten – und über eine einfache, aber anspruchsvolle Frage: Bin ich wirklich da? Reinhören lohnt sich. Ressourcen: LinkedIn von Dr. Nora Engelbert: https://www.linkedin.com/in/nora-engelbert/ Webseite von Dr. Nora Engelbert: https://www. noraengelbert.de Du bist Trainer:in, Ausbildner:in oder Coach und willst Lerninhalte klarer und wirkungsvoller gestalten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: education-minds.ch/kontakt
12 Minuten
Eine Posada ist im Kuba der Neunzigerjahre ein staatliches Stundenhotel: ein Zimmer, gemietet für drei Stunden, weil zu Hause kein Quadratmeter privat ist. Exakt dieses Bild steht am Anfang meines ersten Romans – und am Anfang dieser Solofolge. Doch es geht um weit mehr als Literatur. Ich erzähle, wie ich gerade mein «zweites Gehirn» mit KI aufbaue: ein digitales Gedächtnis, in dem nichts mehr verloren geht und in dem Gedanken endlich miteinander sprechen. Und wie ich das konkret mit Claude tue – nicht als Textautomat, sondern als kritischer Denkpartner, der mir hilft, mein Wissen zu verdichten und zu verknüpfen. Für dich als Bildungsfachperson ist das keine blosse Werkstattgeschichte. Es ist eine Lernkompetenz, die deine Teilnehmenden dringender brauchen als jedes weitere Tool. Warum, das erkläre ich entlang von sechs Jahren Kuba, einem Roman über die Posadas und einem sehr ehrlichen Blick auf die Arbeit mit künstlicher Intelligenz. Am Ende verrate ich, wie dieses Vorgehen in meine aktuellen Trainings zu «KI in der Erwachsenenbildung» einfliesst. Reinhören lohnt sich! Vernetze dich mit mir auf LinkedIn: Webseite: https://education-minds.com/ueber-mich/ Blogartikel: “Second Brain - Warum ich gerade mein ganzes Wissen nach Obsidian umziehe” https://education-minds.com/blog/secon-brain-obsidian/ . Stehst du als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: https://education-minds.com/
34 Minuten
Was machen die besten Schulen der Welt anders – und was davon hält auch in der Erwachsenenbildung?  Sechs Monate, vier Länder, eine Frage: Was unterscheidet ein wirksames Bildungssystem von einem gut gemeinten? Alexander Brand hat Schulen in Finnland, Estland, Japan und Singapur besucht und ist mit einer unbequemen Erkenntnis zurückgekommen. Gute Bildung hängt nicht an den engagierten Einzelnen. Sie hängt an Strukturen, die gemeinsames Lernen überhaupt erst ermöglichen. In dieser Folge spreche ich mit Alexander Brand über dessen Buch «Die Bildungsweltmeister». Brand ist ausgebildeter Lehrer, unterrichtet an einer Hamburger Stadtteilschule und arbeitet als Redakteur beim Deutschen Schulportal der Robert Bosch Stiftung. Im Gespräch geht es um Lehrkräfte als Forschende ihrer eigenen Praxis, um die japanische «Lesson Study» und um Karrierewege, die didaktische Expertise dort halten, wo sie hingehört: im Klassenzimmer. Doch der eigentliche Reiz liegt im Transfer. Was heisst «professionelle Lerngemeinschaft» für Dozierende, Trainerinnen, Kursleitende? Und wie kommen wir aus der Einzelkämpferlogik heraus – hin zu einem Ökosystem geteilten Wissens?  Eine Folge über Vertrauen, Präzision und kollektive Professionalität. Und über die Frage, warum das beste Argument für gute Bildung selten der einzelne Held ist. Themen dieser Folge: Was Finnland, Estland, Japan und Singapur anders machen Lehrkräfte als Forschende ihrer eigenen Praxis Lesson Study und kollegiale Unterrichtsentwicklung Fortbildung als Teil des Berufsalltags Vom Einzelkämpfertum zum forschenden Kollektiv   Reinhören lohnt sich. Website von Alexander Brand: https://alexanderbrand.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/alexanderbrand1/ Buch „Die Bildungsweltmeister": https://www.amazon.de/Die-Bildungsweltmeister-besten-Schulen-lernen/dp/3407869258   Leseprobe: Leseprobe: https://www.bic-media.com/widget/?isbn=9783407869258&buyUrl=https://beltz.de/9783407869258 Lesson Study - Beitrag im Deutschen Schulportal: https://deutsches-schulportal.de/unterricht/mit-lesson-study-den-eigenen-unterricht-erforschen/ Autorenseite Deutsches Schulportal: https://deutsches-schulportal.de/autoren/alexander-brand/ Instagram: https://www.instagram.com/alexanderbrand1/ Du bist Trainer:in, Ausbildner:in oder Coach und willst Lerninhalte klarer und wirkungsvoller gestalten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: education-minds.ch/kontakt
22 Minuten
Die meisten Trainer wissen, dass der Einstieg wichtig ist. Und trotzdem gestalten die meisten ihn falsch. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil sie einfach wiederholen, was sie bei anderen “Vorbildern” gesehen haben. In der neuen Solofolge von «Education Minds» zeige ich, was in den ersten 60 Minuten einer Lernveranstaltung wirklich passiert – und warum genau dort über den gesamten Lernprozess entschieden wird. Du erfährst: -Welche vier parallelen Prozesse in den Köpfen deiner Teilnehmenden ablaufen, bevor der erste Inhalt ankommt -Welche konkreten Methoden ich im SVEB-Lehrgang und in Tagesseminaren zu «Didaktischer Reduktion» einsetze und warum sie funktionieren -Was KI beim Thema Anfangssituationen gut kann und wo sie an eine klare Grenze stösst Denn KI liefert vollständige Strukturen. Didaktische Reduktion liefert Relevanz. Der Unterschied liegt im Urteil und das ist und bleibt menschlich. Eine Frage für dich, bevor du reinhörst: Wie sehen die ersten fünf Minuten deiner nächsten Lernveranstaltung aus – Satz für Satz? Reinhören lohnt sich! Vernetze dich mit mir auf LinkedIn: Webseite: https://education-minds.com/ueber-mich/ Stehst du als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: https://education-minds.com/
41 Minuten
Erinnerst du dich an dein eigenes Schülerpraktikum? Kaffee kochen, kopieren, danebenstehen. Eine Woche lang zuschauen, wie andere arbeiten und am Ende kaum klüger als vorher. Genau hier setzen meine beiden Gäste an. Mustafa Yazgi, Initiator des KompetenzPraktikums, sagt es unmissverständlich: „Stoppt die Kompetenzkatastrophe." Prof. Dr. Werner Sauter, einer der prägenden Vordenker für Kompetenzentwicklung und Corporate Learning im deutschsprachigen Raum, bringt es auf den Kernsatz: „Selbstorganisiertes Handeln lässt sich nur handelnd erlernen."  Gemeinsam haben die beiden ein Modell entwickelt, das das klassische Praktikum vom Kopf auf die Füsse stellt. KI spielt darin eine Rolle. Aber nicht als Selbstzweck, sondern als das, was sie in guter Bildung sein sollte: ein didaktisches Werkzeug. Eine Diagnostik, die vorab Stärken sichtbar macht. Ein KI-Lernpartner, der die Jugendlichen täglich begleitet, ohne ihnen das Denken abzunehmen. Ein digitales Portfolio, das Komplexität reduziert, statt zu überfordern. In dieser Episode sprechen wir über das, was an Schülerpraktika seit zwanzig Jahren schiefläuft. Über „Bildungsgerechtigkeit" und die Frage, ob gute Berufsorientierung wirklich vom Netzwerk der Eltern abhängen muss. Über Ausbildungsabbrüche, die in Deutschland wie in der Schweiz rund ein Viertel der Jugendlichen betreffen. Und über etwas, das mich als Bildungsfachmann besonders umtreibt: den „Dreiklang des Lernens" aus Lernen alleine, mit anderen und mit KI. Könnte er die Blaupause sein für Workplace Learning in der Erwachsenenbildung? Ein Gespräch über Berufsorientierung, das weit über die Schule hinausreicht. Über KI, die der Didaktik dient … und nicht umgekehrt.  Reinhören lohnt sich. Webseite von Prof. Dr. Werner Sauter:  https://valcom.app/ LinkedIn Prof. Dr. Werner Sauter: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-werner-sauter-07202228/ Webseite von #KompetenzPraktikum: https://www.kompetenzpraktikum.de/ LinkedIn von Mustafa Yazgi: https://www.linkedin.com/in/mustafa-yazgi-178421369/ Du bist Trainer:in, Ausbildner:in oder Coach und willst Lerninhalte klarer und wirkungsvoller gestalten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: education-minds.ch/kontakt
17 Minuten
Viele Bildungsfachleute schreiben LinkedIn-Beiträge. Oder sie haben eine eigene Webseite. Vielleicht auch ihren Blog. Aber immer mehr stellen sich dieselbe Frage: Lohnt sich das Schreiben, lohnt sich das Bloggen überhaupt noch – im Zeitalter von KI? In der neuen Solofolge von Education Minds spreche ich über eine Entwicklung, die viele Trainer:innen, Dozierende und Autor:innen gerade direkt betrifft. Auch wenn sie es vielleicht noch nicht bewusst wahrnehmen. Denn während KI unsere Schreibarbeit erleichtert, verändert sie gleichzeitig die Spielregeln von Sichtbarkeit, Reichweite und Glaubwürdigkeit. Du erfährst in dieser Episode: -Warum klassische Blog-Strategien durch KI-Suche und AI Overviews zunehmend unter Druck geraten -Weshalb Inhalte heute immer häufiger von Maschinen gelesen werden – aber nicht automatisch von Menschen -Welche drei Prinzipien ich selbst nutze, um auch im KI-Zeitalter mit eigener Stimme sichtbar und glaubwürdig zu bleiben Und wir sprechen über eine unbequeme Wahrheit: KI kann Texte erzeugen. Aber keine Persönlichkeit nach Aussen tragen. Gerade in der Erwachsenenbildung wird die eigene, authentische Stimme in Zukunft immer wichtiger. Eine Frage für dich, bevor du reinhörst: Warum schreibst du eigentlich? Reinhören lohnt sich! Vernetze dich mit mir auf LinkedIn: Webseite: Über Mich - Education Minds Du willst KI sinnvoll in deiner Bildungsarbeit einsetzen – ohne deine eigene Stimme zu verlieren? Dann unterstütze ich dich gerne. Vereinbare hier ein Kontaktgespräch: Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung - Education Minds
27 Minuten
Podcasts sind längst mehr als nur Unterhaltung – sie haben sich zu einem vielseitigen Lernmedium entwickelt, das in Schule und Weiterbildung neue didaktische Möglichkeiten eröffnet. Doch wie gelingt der sinnvolle Einsatz im Unterricht und in Trainingssettings? Und welches Potenzial steckt wirklich in diesem Format? In dieser Episode von Education Minds – Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung spreche ich mit Gianfranco Salis – Edupreneur, Medienmentor und Podcast-Coach. Als Gründer von http://kinderpodcast.ch , Produzent des erfolgreichen Kinderpodcasts „Theo erzählt“ und Autor von „Podcast macht Schule“ bringt er fundierte Praxiserfahrung aus Bildung, Medienarbeit und Storytelling mit. Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, wie Podcasts als Lernformat eingesetzt werden können. Von ersten einfachen Einstiegen im Unterricht bis hin zu konkreten Anwendungsszenarien in der Weiterbildung. Dabei erkennen wir rasch: Wer Podcasts nicht nur konsumiert, sondern selbst produziert, entwickelt weit mehr als technisches Know-how. Weitere Themen in diesem Gespräch Überfachlichen Kompetenzen durch Podcasting fördern Storytelling spielt eine zentrale Rolle für erfolgreiches Lernen Wie du Podcasts in Unterricht und Weiterbildung konkret integrierst Typische Fehler beim Start eines Bildungs-Podcasts und wie du sie vermeiden kannst Eine inspirierende Folge für Bildungsfachleute, Lehrpersonen und Personalentwickler:innen, die Podcasts als Lernmedium entdecken oder gezielt weiterentwickeln möchten. Am besten gleich reinhören. LinkedIn: www.linkedin.com/in/gianfrancosalis Webseite: www.gianfrancosalis.com Du bist Trainer:in, Ausbildner:in oder Coach und willst Lerninhalte klarer und wirkungsvoller gestalten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: education-minds.ch/kontakt Du möchtest den Host Yvo Wüest live erleben? Dann empfehle ich dir den neuen Online-Kurs mit Livewebinar bei Webinarhelden. Melde dich jetzt hier an: https://www.webinaria.ch/collections/webinarhelden-das-qualitatslabel-fur-wirksame-webinare/products/live-webinar-mikrodidaktik-im-online-setting-mit-yvo-wuest
32 Minuten
Was bedeutet AI-Literacy? Welche Rolle spielen KI-Agenten künftig im Lernen und in der Bildung? In dieser Episode von Education Minds – Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung sprechen wir über die Kompetenzen, die Bildungsfachleute im Umgang mit Künstlicher Intelligenz heute entwickeln müssen. Wir diskutieren, wie sich Lernprozesse, Rollenbilder und Verantwortlichkeiten durch KI verändern. Mein Gast ist Prof. Dr. Ulrich Lenz. Er verbindet langjährige Führungserfahrung in Unternehmen, Hochschullehre, Coachingpraxis und die Leitung großer Digitalisierungsprojekte. In seiner Arbeit beschäftigt er sich intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung, verantwortungsvoller Führung und der Frage, wie Künstliche Intelligenz unseren Möglichkeitsraum erweitert. Gleichzeitig interessiert er sich dafür, welche neuen Anforderungen dies an Verantwortung, Lernen und Organisationen stellt. Weitere Themen in dieser Episode -AI-Literacy verstehen: Welche Kompetenzen brauchen Bildungsfachleute im Umgang mit KI? -Selbstkompetenz und Lernen: Unterstützt KI selbstgesteuertes Lernen oder entstehen neue Abhängigkeiten? -KI-Agenten in der Bildung: Wie verändern agentische Systeme Rollen von Lehrenden und Lernenden? -Ethik der KI: Welche Spannungsfelder ergeben sich für den Bildungsbereich? Diese Episode richtet sich an Bildungsfachleute, Trainer:innen, Coaches und Führungskräfte, die sich intensiver mit AI-Literacy, KI-Agenten und der Zukunft des Lernens beschäftigen möchten. Reinhören lohnt sich. Webseite von Ulrich Lenz: https://lenz-advisory.com LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ulrich-lenz/ Du bist Trainer:in, Ausbildner:in oder Coach und willst Lerninhalte klarer und wirkungsvoller gestalten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: education-minds.ch/kontakt
14 Minuten
Was bedeutet es, wenn Sprache darüber entscheidet, ob Menschen verstehen – oder ausgeschlossen werden? Und wie können digitale Tools dazu beitragen, Barrieren abzubauen und echte Teilhabe zu ermöglichen? In dieser Folge von Education Minds – Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung spreche ich mit Philipp Catani über seinen „Wortschatz-Helfer leichte Sprache“. Philipp ist Lehrer mit sonderpädagogischer Qualifikation, LRS-Therapeut und Journalist. In seiner Arbeit beschäftigt er sich intensiv mit Sprachförderung, inklusiver Berufsorientierung und der praktischen Umsetzung von Leichter Sprache. Im Gespräch erklärt er, warum Sprache weit mehr ist als ein Kommunikationsmittel. Sie ist eine zentrale Voraussetzung für Selbstständigkeit, Lernen und gesellschaftliche Teilhabe. Wir sprechen darüber, wo der Unterschied zwischen einfacher und leichter Sprache liegt und warum diese Differenz in der Praxis oft entscheidend ist. Mich interessiert in diesem Gespräch das von ihm entwickelte KI-Tool: der Wortschatzhelfer. Philipp erklärt, welches konkrete Problem er damit lösen wollte und wie das Werkzeug Lernende dabei unterstützt, Begriffe besser zu verstehen und komplexe Inhalte zugänglich zu machen. So wie meistens in dieser Reihe, diskutieren wir auch die Verbindung zur didaktischen Reduktion: Ist Leichte Sprache eine Form davon – oder geht es um mehr? Und was bedeutet das für Bildungsfachpersonen, die ihre Angebote inklusiver gestalten wollen? Weitere Themen in diesem Gespräch: Sprache als Schlüssel zu Teilhabe und Selbstständigkeit Unterschiede zwischen einfacher und Leichter Sprache in der Praxis Der Wortschatz-Helfer als KI-gestütztes didaktisches Werkzeug Konkrete Ansätze für Bildung, Beratung und Training Reinhören lohnt sich. LinkedIn von Philipp Catani: https://www.linkedin.com/in/philippcatani/ Wortschatz-Helfer: https://app.fobizz.com/ai/chats/assistants?query=wortschatz-helfer&category=all&international=false Webseite: https://educerio.com/philippcatani/ Du bist Trainer:in, Ausbildner:in oder Coach und willst Lerninhalte klarer und wirkungsvoller gestalten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: education-minds.ch/kontakt Du möchtest den Host Yvo Wüest live erleben? Dann empfehle ich dir den neuen Online-Kurs mit Livewebinar bei Webinarhelden. Melde dich jetzt hier an: https://www.webinaria.ch/collections/webinarhelden-das-qualitatslabel-fur-wirksame-webinare/products/live-webinar-mikrodidaktik-im-online-setting-mit-yvo-wuest
28 Minuten
Mit Nora Poschmann spreche ich heute über hochaktuelles Thema: Transferable Skills – also Kompetenzen, die über Rollen, Branchen und Kontexte hinweg wirksam bleiben. Mein Gast bringt eine besondere Perspektive mit: Sie verbindet ihre Erfahrungen als ehemalige Lehrerin für Englisch und Biologie mit ihrer heutigen Tätigkeit als Coach und Trainerin im Unternehmenskontext. In ihrer Arbeit begleitet sie Teams in Transformationsprozessen und unterstützt Menschen dabei, Fortschritt zu gestalten, ohne ihre eigenen Werte aus dem Blick zu verlieren. Im Gespräch wird deutlich: Berufliche Veränderungen bedeuten nicht, bei null zu beginnen. Vielmehr geht es darum, vorhandene Kompetenzen zu erkennen, zu übersetzen und in neue Kontexte zu übertragen. Darin liegt eine zentrale Herausforderung – und gleichzeitig eine große Chance für Individuen und Organisationen. Wir beleuchten die Frage, warum viele Menschen ihre eigenen Fähigkeiten unterschätzen und weshalb Kompetenztransfer häufig weniger an fehlendem Können scheitert als an mangelnder Sichtbarkeit und fehlender „Übersetzungsarbeit“. Weitere Themen in dieser Episode: Der Begriff “Transferable Skills” und warum es dabei nicht nur um Wissen, sondern auch um Haltungen und Denkweisen geht Warum die Vorstellung, „bei null anzufangen“, oft eine Illusion ist Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Bildungssystem und Unternehmenswelt Konkrete Reflexionsfragen für Menschen, die einen beruflichen Wechsel planen Reinhören lohnt sich. LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nora-poschmann/?locale=de Du bist Trainer:in, Ausbildner:in oder Coach und willst Lerninhalte klarer und wirkungsvoller gestalten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: education-minds.ch/kontakt
Education Minds - Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung

Education Minds - Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung

Didaktische Reduktion in der Erwachsenenbildung