Education Minds - Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung
Didaktische Reduktion in der Erwachsenenbildung
Podcaster
Episoden
19.02.2026
31 Minuten
In dieser Folge von Education Minds – Didaktische Reduktion
und Erwachsenenbildung ist David Bisang zu Gast. Er ist
Erziehungswissenschaftler, Schreibcoach, Kursleiter bei Pentaprim
und in der Lehrer:innenbildung an der PH FHNW tätig. Gemeinsam mit
Daniel Stalder hat er 2024 im UTB Verlag das
Fachbuch „Fachtexte stilsicher und gehirngerecht
schreiben“ veröffentlicht. Im Gespräch geht es um
verständliches Schreiben, gehirngerechte Sprache und die Frage, wie
Fachwissen so formuliert werden kann, dass es wirklich ankommt.
David gibt Einblicke in seine Arbeit als Schreibcoach, erzählt von
persönlichen Aha-Momenten im Umgang mit Sprache und zeigt, warum
gutes Schreiben kein Talent, sondern ein lernbarer Prozess ist.
Weitere Themen in diesem Gespräch Was „gehirngerecht schreiben“
konkret bedeutet und warum lange, verschachtelte Sätze biologisch
problematisch sind Die Parallelen zwischen didaktischer Reduktion
und verständlichem Fachschreiben Warum viele Fachtexte unnötig
kompliziert sind und wie man aus alten Schreibmustern ausbricht Der
berühmte «rote Faden und die Methode „Leiter der Abstraktion“ für
mehr Klarheit und Verständlichkeit Ein hörenswertes Gespräch für
alle, die Fachtexte schreiben – in Bildung, Wissenschaft,
Verwaltung oder Unternehmen – und dabei verständlich, wirksam und
professionell kommunizieren wollen. Vernetze dich mit David hier:
https://www.linkedin.com/in/david-bisang/ Den im Gespräch erwähnten
Online-Schreibkurs findest du hier:
https://pentaprim.ch/online-intensivkurs/ Du bist Trainer:in,
Ausbildner:in oder Coach und willst Lerninhalte klarer und
wirkungsvoller gestalten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei.
Vereinbare gleich hier ein
Kontaktgespräch: https://education-minds.com/
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05.02.2026
36 Minuten
In dieser Episode von Education Minds – Didaktische Reduktion
und Erwachsenenbildung spreche ich mit Lukas
Fehlings über Universal Design for Learning (UDL) –
ein Bildungsansatz, der Vielfalt nicht als Sonderfall, sondern als
Normalität versteht. Lukas ist Fachbeauftragter für schulische
Heilpädagogik beim Erziehungsdepartement Basel-Stadt, Ich
schaff’s-Coach und ausgewiesener UDL-Experte. Im Gespräch zeigt er
auf, wie Lernumgebungen von Anfang an so gestaltet werden können,
dass möglichst alle Lernenden davon profitieren, unabhängig von
Voraussetzungen, Lernwegen oder neurobiologischen Unterschieden.
Wir sprechen darüber, warum UDL mehr ist als eine Sammlung guter
Methoden, wie neurowissenschaftliche Erkenntnisse den Blick auf
Lernen verändern und weshalb Inklusion nicht durch Nachbesserung,
sondern durch vorausschauende Gestaltung gelingt. Besonders
interessiert mich dabei die Verbindung von UDL
und didaktischer Reduktion: Wie lassen sich Inhalte so
strukturieren, dass das Wesentliche sichtbar bleibt und
gleichzeitig unterschiedliche Zugänge eröffnet werden? Das Gespräch
eröffnet Perspektiven für Schule, Weiterbildung und
Erwachsenenbildung und macht deutlich, warum UDL im
deutschsprachigen Raum deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient.
Weitere Themen in dieser Episode Die drei Prinzipien von UDL:
Engagement, Repräsentation sowie Aktion & Ausdruck UDL als
inklusiver Denkrahmen für Didaktik und Lernprozessgestaltung
Internationale Entwicklungen und Einordnung des deutschsprachigen
Raums Zukunftsperspektiven: UDL, Digitalisierung und KI Reinhören
lohnt sich! Vernetze dich mit Lukas Fehlings auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/lukas-fehlings-a58662297/? Möchtest du
auf eine heitere Art deine Dankbarkeit für meine Podcast-Arbeit
ausdrücken? Dann spende mir hier einen Coffee
https://www.buymeacoffee.com/educationminds Stehst du als Trainer,
Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus
umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich dich
gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein
Kontaktgespräch: https://education-minds.com/
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22.01.2026
49 Minuten
Was passiert mit Bildung, wenn ein Land in eine massive politische,
wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise rutscht? In dieser
Episode von Education Minds – Didaktische Reduktion und
Erwachsenenbildung schauen wir nach Venezuela - und fragen,
was Bildungsfachleute in Europa aus diesem extremen Beispiel lernen
können. Mein Gast ist Prof. Dr. Stefan Peters. Er ist
Professor für Internationale Beziehungen und Friedensforschung an
der Justus-Liebig-Universität Gießen und wissenschaftlicher
Direktor des Instituto Colombo-Alemán para la Paz
(CAPAZ) in Bogotá. Seit vielen Jahren forscht er zu Frieden,
Konflikt, Entwicklung, Bildung und sozialer Ungleichheit – mit
besonderem Fokus auf Lateinamerika. Im Gespräch ordnet er die
Entwicklung des venezolanischen Bildungssystems ein: zwischen
politischen Bildungsversprechen, struktureller Ungleichheit und dem
Alltag unter Krisenbedingungen. Für mich ist diese Episode
besonders bedeutsam, weil ich ab 2000 als «Responsable de Proyecto»
selber längere Zeit in Venezuela gearbeitet habe. Weitere Themen in
dieser Episode -Bildung unter Krisenbedingungen: Was passiert mit
Schulen, Hochschulen und Erwachsenenbildung, wenn staatliche
Strukturen zerfallen? -Bildung als politisches Projekt: zwischen
Anspruch, Ideologie und Realität -Bildung und soziale Ungleichheit:
Wer profitiert, wer bleibt zurück – und warum? -Was können
Bildungsfachleute in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus
dem venezolanischen Beispiel lernen? Diese Folge empfehle ich allen
Bildungsfachleuten, die sich für Erwachsenenbildung interessieren
und Bildung konsequent im Zusammenhang mit gesellschaftlichen,
politischen und sozialen Rahmenbedingungen denken. Reinhören lohnt
sich. Webseite von Stefan Peters:
https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb01/professuren-forschung/professuren/peters/team/professurleitung/content
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stefan-peters-93791915/ Du
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08.01.2026
16 Minuten
Während KI-Tools wie ChatGPT Inhalte in Sekundenschnelle
zusammenfassen, bleibt eine Kompetenz zentral: das selbstständige
Verstehen, Einordnen und Hinterfragen von Texten. Genau hier setzen
bewährte Lesestrategien wie die PQ4R-Methode an. Ursprünglich
entwickelt, um das Verstehen und Behalten von Fachtexten zu
verbessern, gewinnt sie heute angesichts von Informationsflut und
Desinformation neue Aktualität. In dieser Episode erfährst du, wie
diese Methode funktioniert, warum Lernende und Studierende häufig
an den einzelnen Schritten scheitern. Und was wir didaktisch tun
können, um kritisches Lesen und tiefes Verstehen zu fördern. Diese
Folge widme ich allen, die mit Lernenden arbeiten: im Seminarraum,
an Hochschulen oder im digitalen Setting. Weitere Themen in diesem
Gespräch: -Warum KI-Tools unser Denken nicht ersetzen können - aber
herausfordern -Konkrete Impulse und Methoden, um Lernende zu
tiefergehenden Fragen zu führen -Wie Motivation und
Selbstwirksamkeit die Anwendung von Lesestrategien unterstützen
Reinhören lohnt sich! Vernetze dich mit mir auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/yvow%C3%BCest-didaktischereduktion/
Webseite: https://education-minds.com/ueber-mich/ Das in der
Episode erwähnte Buch “Auf den Punkt - Didaktisch reduziert lehren
und präsentieren” (Spektramedia, 2017), findest du hier:
https://books.spektramedia.ch/hrm-dossier/99/nr.-76-auf-den-punkt
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25.12.2025
36 Minuten
Wie lässt sich Bewegung in die Lehre integrieren, ohne dass daraus
Sportunterricht wird? Dr. Robert Rupp ist Forscher und
Entwickler im Bereich gesundheitsfördernder und körperlich aktiver
Hochschullehre. An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat er
gemeinsam mit Kolleg:innen das Heidelberger Modell der
bewegten Lehre entwickelt. Ein Ansatz, der zeigt, wie
Bewegung, Didaktik und Gesundheit auf inspirierende Weise
zusammenwirken. In diesem Gespräch erklärt er, warum gute Lehre
Menschen buchstäblich in Bewegung bringt und weshalb Gesundheit
dabei nicht das Ziel, sondern ein positiver Nebeneffekt ist.
Weitere Themen im Gespräch Was hinter dem Heidelberger Modell
der bewegten Lehre steckt Der „Stealth Health“-Ansatz:
Gesundheit als Nebeneffekt guter Didaktik Wie bereits kleine
Mikrobewegungen Konzentration und Motivation stärken Reaktionen von
Studierenden und Lehrenden auf „bewegte“ Lehrformen Bewegung als
didaktisches Prinzip für lebendiges Lernen Das Buch „Bewegte
Hochschullehre – Einführung in das Heidelberger Modell der bewegten
Lehre“ ist im Springer Verlag erschienen:
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-30572-7
LinkedIn-Profil von Dr. Robert Rupp:
https://www.linkedin.com/in/robert-rupp-physically-active-teaching/
E-Mail: rupp@ph-heidelberg.de Stehst du als Trainer, Ausbildende
oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff
herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare
gleich hier ein Kontaktgespräch: https://education-minds.com/
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Über diesen Podcast
In dieser Podcastreihe tausche ich mich mit führenden Expert:innen
aus der Bildungswelt über Didaktischen Reduktion in der
Erwachsenenbildung aus. Erfahrene Trainer:innen, Ausbildende,
Dozierende, Lehrkräfte und Spezialist:innen der Personalentwicklung
teilen praxisnahe Einblicke, wie sie die Stofffülle reduzieren und
komplexe Inhalte zugänglich gestalten. Das Ziel: Den Lernenden und
Teilnehmenden einen klaren und strukturierten Zugang zu Wissen und
Fachgebieten zu ermöglichen – für nachhaltiges Lernen und effektive
Wissensvermittlung.
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