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Resonanz. Ein Wort, das fast zu poetisch klingt für die Welt der
Lehrpläne, Kompetenzraster und Output-Messungen. Und genau das ist
der Punkt. Mein Gast in dieser Folge ist Ulrich Wirth,
Bildungsmanager und Leiter des Schulzentrums am
Universitätsklinikum des Saarlandes. In seinem Buch „Resonante
Lernkulturen" stellt er eine These auf, die mich seit dem Lesen
nicht mehr loslässt: Lernen ist nicht mehr der individuelle Erwerb
von Wissen, sondern kulturelle Praxis in Systemen permanenter
Beschleunigung. Und Resonanz, sagt Uli, entsteht nicht durch
Belehrung, sondern durch Berührung. Wir sprechen darüber, was
verloren geht, wenn wir Lernen zu stark über Ziele, Kontrolle und
Steuerung definieren. Über einen seiner Sätze, der mir besonders
hängengeblieben ist: „Gute Moderation ist keine Kontrolle der
Dynamik, sondern eine Choreografie des Chaos." Über den Raum als
Co-Autor des Lernens – analog wie hybrid. Und über die unbequeme
Erkenntnis, dass wir als Lehrende vielleicht mehr verlernen müssen,
als wir dazulernen. Auch die Rolle von KI kommt zur Sprache, aber
anders als gewohnt: nicht als Antwortmaschine, sondern als Spiegel
des eigenen Denkens. Und am Ende steht die Frage, die alle
umtreibt, die sein Buch zuklappen und am nächsten Morgen wieder im
selben System sitzen: Wo fange ich eigentlich an? Ein Gespräch über
Bildung als Weltbeziehung – und über die Kunst, Lernräume zu
gestalten, statt sie zu kontrollieren. Am besten gleich reinhören.
Webseite Ulrich Wirth: LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/ulrichwirth/ Du bist Trainer:in,
Ausbildner:in oder Coach und willst Lerninhalte klarer und
wirkungsvoller gestalten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei.
Vereinbare gleich hier ein
Kontaktgespräch: education-minds.ch/kontakt
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„#166 Resonante Lernkulturen - Ulrich Wirth“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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