Podcaster
Episoden
28.02.2026
1 Minute
In dieser Folge sprechen Lukas Mundelsee und Dennis-Peter Born
(Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen) über die
Balance zwischen Spezialisierung und Vielfältigkeit im
Schwimmsport. Ein zentrales Thema ist der Wissenstransfer aus der
Wissenschaft in die Praxis zur Optimierung von Trainingsplänen
sowohl von anderen Sportarten als auch innerhalb des
Schwimmsports.
Aus groß angelegten Analysen geht hervor, dass bis zum Erreichen
eines Top-Niveaus im Schwimmsport meist 10-12 Trainingsjahre
vergehen, was die häufig genannte 10.000 Stunden-Regel zur
Entwicklung von Expertise stützt. Da Schwimmen eine Sportart ist,
in der Athletinnen und Athleten früh mit hohen Trainingsumfängen
trainieren, wird die technische Ausbildung im Kindesalter als
besonders bedeutsam hervorgehoben. Gleichzeitig sind die
athletischen Anforderungen im Schwimmsport in den letzten Jahren
stark gestiegen, weshalb ergänzendes Training in anderen
Sportarten zur Entwicklung transferierbarer Fähigkeiten und zur
Motivationsförderung empfohlen wird, etwa durch
leichtathletisches Sprinttraining.
Zudem wird diskutiert, ab wann Talentprognosen möglich sind, wie
verschiedene Talententwicklungen verlaufen können und warum
Talente möglichst lange im Talentpool gehalten werden sollten, um
nicht frühzeitig potenzielle Spitzenathleten zu verlieren.
Darüber hinaus sprechen Dennis und Lukas über Altersbereiche, ab
denen eine zunehmende Spezialisierung auf Schwimmlagen und
-strecken angesichts der großen Vielfältigkeit im Schwimmsport
sinnvoll erscheint.
Besprochene Studien:
Thinking outside the box: comparing age at performance
milestones of swimmers to cross-country skiers and
biathletes: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41651736/
Specialize Early and Select Late: Performance
Trajectories of World-Class Finalists and International- and
National-Class Swimmers:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38061353/
Predicting future stars: Probability and performance
corridors for elite swimmers:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37968181/
Competition age: does it matter for swimmers?
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35197115/
Quantity of within-sport distance variety - what can
pool swimmers and track runners learn from each other?
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39698053/
Weitere Studien von Dennis findet ihr unter folgendem Link:
https://sciprofiles.com/profile/1153076
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31.01.2026
1 Stunde 22 Minuten
Was haben Säbelzahntiger, kalte Duschen und gesprunge
Schallplatten mit dauerhaftem Stress von Schwimmtrainer:innen zu
tun? Wie ihr in dieser Podcast-Folge erfahren werdet: Eine ganze
Menge!
In dieser Spezialfolge interviewen sich die beiden Gäste dieses
Mal gegenseitig: Yannick Romswinckel und Moritz Hirmke - beide
Sportpsychologen der DSTV - sprechen erneut über die mentale
Gesundheit von Schwimmtrainerinnen und -trainer. Ihr erfahrt
unter anderem:
Warum wir zwischen chronischem und akuten Stress
unterscheiden müssen
Praktisch anwendbare Modelle für euer Stresserleben im Alltag
Konkrete Perspektiven und Strategien zum Umgang mit Stress
Warum Neugier ein wirksames Gegengift für Stress sein kann
Ihr erreicht Yannick und Moritz sowie die anderen DSTV
Sportpsychologen unter:
https://dstv-schwimmtrainer.de/mitgliedschaft/mitgliederbereich.html
(für Mitglieder ist das Erstgespräch kostenfrei).
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02.01.2026
1 Stunde 2 Minuten
Mit dieser 33. Folge starten wir in unsere 4. Staffel und gehen
damit ins 5. Jahr unseres Bestehens. Auch dieses Mal versuchen
wir wieder spannende Gäste vors Mikrofon zu bekommen und euch so
jeden Monat mit Wissenschaft fürs Wasser und den Beckenrand zu
versorgen.
Wir starten mit dem zweiten Teil des Interviews mit Bernd
Berkhahn. Darin sprechen unser Host Lukas Mundelsee und Bernd
über einige Inhalte und die Belastungssteuerung im Training von
Bernds' Spitzengruppe, Bernd gibt Einblicke in sein Gefühlsleben
während internationaler Meisterschaften, was er über Talent im
Schwimmsport denkt und wie er die Zukunft des Schwimmsports in
Deutschland, aber auch international einschätzt.
Ihr habt Fragen an Bernd für einen etwaigen dritten Teil? Dann
schickt uns diese an bigpooltheory@dstv-schwimmtrainer.de
Hier noch die angekündigten Links aus der Folge:
Liste der Erfolge von Bernd Berkhahn:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Erfolge_von_Bernd_Berkhahn_als_Trainer
Die Delphi-Studie zum Spitzensport in
Deutschland:
https://www.whu.edu/fileadmin/CONTENT/whu.edu/2_Faculty___Research/2.5_Entrepreneurship___Innovation_Group/2.5.10_Center_for_Sports_and_Management/027_Schmidt_and_Buechling__2025__Die_Zukunft_des_deutschen_Spitzensports__1.pdf
Das Interview mit Jens Weinreich:
https://www.sportandpolitics.de/podcast-sportfoerderung-wo-bleibt-die-kohle-berkhahn-thieme-maennig-paris-2024/
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31.10.2025
1 Stunde 1 Minute
Passend zu seiner Ernennung in die Trainer-Hall-of-Fame des DOSB
am vergangenen Mittwoch kommt heute der erste Teil unseres
Interviews mit Bernd Berkhahn. Gemeinsam mit unserem Host Lukas
Mundelsee schauen wir mit Bernd auf seine Anfänge als
Nachwuchstrainer in Schleswig, erfahren u.a., wie er bereits an
seinem zweiten Standort, Elmshorn, einen Olympiateilnehmer
entwickelte und was ihn trotzdem irgendwann nach Magdeburg
gezogen hat. Bernd verrät uns seine damaligen und heutigen
Lieblingsbücher und was ihn vielleicht von anderen Trainern
unterscheidet. Wir lernen einige wichtige Mentoren von ihm kennen
und sprechen schließlich über Hürden und Stolpersteine auf seinem
Weg bis hin zu einem der besten Trainer der Welt.
Mit dieser Folge verabschieden wir uns von der BigPoolTheory in
die Weihnachtspause, können aber schon mal verraten, dass Teil 2
des Interviews mit Bernd dann pünktlich zum Start des neuen
Jahres erscheint, in dem wir dann Bernds Training beleuchten.
Bleibt also neugierig :-)
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30.09.2025
1 Stunde 3 Minuten
In dieser Folge der BigPoolTheory spricht unser Host Lukas
Mundelsee mit Benjamin Lück über seine Hausarbeit, die er zur
Erlangung der A-Lizenz Leistungssport Schwimmen verfasst hat.
Darin hat Benni einen empirisch gestützten Leitfaden entwickelt,
wie Trainer:innen Debriefings nach Wettkämpfen strukturieren
können – und wie sich diese optimal mit der Zielsetzung der
Sportler:innen verbinden lassen. Wir diskutieren, warum
Nachbesprechungen mehr sein sollten als ein kurzes Feedback am
Beckenrand, wie Athlet:innen durch klare Prozess-, Leistungs- und
Ergebnisziele sowie die Selbstreflexion darüber profitieren
können und welche praktischen Werkzeuge Benni dafür entworfen
hat. Eine spannende Mischung aus Wissenschaft und Praxis für
alle, die Training und Wettkampf im Schwimmen ganzheitlich denken
wollen.
Link zum Goal-Sheet:
https://dstv-schwimmtrainer.de/big-pool-theory.html
Drei zentrale Publikationen, über die wir sprechen:
Draxl, P. B. (2019). Wettkampfdebriefing im olympischen
Spitzensport: eine qualitative Analyse.
Karl-Franzenz-Universität, Graz.
Hogg, J. M. (2024). Debriefing sport performance: A strategy
to enhance mental and emotional recovery and plan for future
competition. In M. Kellmann & J. Beckmann (Hrsg.), Fostering
Recovery and Well-being in a Healthy Lifestyle: Psychological,
Somatic, and Organizational Prevention Approaches (S. 73–91).
Routledge.
Macquet, A.‑C., Ferrand, C. & Stanton, N. A. (2015).
Divide and rule: A qualitative analysis of the de-briefing
process in elite team sports. Applied ergonomics, 51, 30–38.
https://doi.org/10.1016/j.apergo.2015.04.005
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Über diesen Podcast
Wir sind ein Zusammenschluss aus schwimmbegeisterten
Wissenschaftler:innen und möchten an dieser Stelle Forschung an die
Beckenränder Deutschlands bringen. Wir freuen uns auch über Wünsche
und Anregungen von Trainerseite: Interessiert euch ein spezielles
Thema und ihr möchtet den aktuellen Forschungsstand dazu wissen?
Dann schreibt uns gerne an: bigpooltheory(at)dstv-schwimmtrainer.de
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