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Episoden
08.06.2026
41 Minuten
Wie gelingt guter Schwimmunterricht in Gruppen, in denen dieVoraussetzungen der Kinder kaum unterschiedlicher sein könnten? Und wie können Lehrende Lernstände erfassen, ohne wertvolle Zeit zu verlieren?
In dieser Folge steht der „Eulenblick“ im Mittelpunkt – einwissenschaftlich entwickeltes Verfahren zur Erhebung des Lernstands imSchwimmenlernen. Mit seiner Hilfe können Kinder schnell und unkompliziert verschiedenen Lernphasen zugeordnet werden. Lehrkräfte erhalten dadurch eine fundierte Grundlage, um passgenaue Lernangebote auszuwählen und Schwimmunterricht gezielt zu gestalten. Unterstützt wird dieser Prozess durch die neue Schwimm-Lehr-App „Schuhuu“, die passende Spiel- und Übungsformen direkt bereitstellt.
Host Sebastian Fischer (Universität Kassel) spricht gemeinsam mit den Studierenden Hannah und Maximilian aus dem Projekt „Kasseler Welle“ mit Dr. Ilka Staub (Deutschen Sporthochschule Köln), die den Eulenblick und das zugrunde liegende Modell der schwimmerischen Grundbildung maßgeblich mitentwickelt hat. Im Gespräch geht es um die Frage, warum Wasservertrautheit,Tauchen und Schweben die Grundlage erfolgreichen Schwimmenlernens bilden, wie Diagnostik Lehrkräfte entlasten kann und weshalb ein Perspektivwechsel in der Schwimmvermittlung notwendig ist.
Wie diese Ansätze in der Praxis wirken, das wird jetzt im Projekt „Kasseler Welle“ erprobt. Dort arbeiten die Stadt Kassel und die Universität Kassel zusammen, um jährlich rund 2.000 Kindern nachhaltige Wasserkompetenz zu vermitteln. Der Eulenblick unterstützt dabei, jedes Kind dort abzuholen, wo es steht, und Schwimmförderung wirksam und nachhaltig zu gestalten.
Eine Folge für alle, die Schwimmenlernen neu denken und mehr Kinder souverän ins Wasser bringen möchten.
Alle Infos zum Eulenblick: http://www.dieeuleunddasschwimmen.de Artikel: Fokken, I., & Staub, I. (2026). Jedes Kind im Blick: Wie das Vermittlungsmodell der Schwimmerischen Grundbildung und der Eulenblick den Schwimmunterricht professionalisieren. sportpädagogik, 2026(3+4), 63-67. App-Test für’s iPad (Prototyp): https://testflight.apple.com/join/f1jS9fV2
Projekt Kasseler Welle: https://www.uni-kassel.de/fb05/fachgruppen-und-institute/sport-und-sportwissenschaft/training-und-bewegung/projekte/login/kasseler-welle-2026-wasser-erleben-lernen-leben-erhalten/werde-teil-der-kasseler-welle.html
In dieser Folge steht der „Eulenblick“ im Mittelpunkt – einwissenschaftlich entwickeltes Verfahren zur Erhebung des Lernstands imSchwimmenlernen. Mit seiner Hilfe können Kinder schnell und unkompliziert verschiedenen Lernphasen zugeordnet werden. Lehrkräfte erhalten dadurch eine fundierte Grundlage, um passgenaue Lernangebote auszuwählen und Schwimmunterricht gezielt zu gestalten. Unterstützt wird dieser Prozess durch die neue Schwimm-Lehr-App „Schuhuu“, die passende Spiel- und Übungsformen direkt bereitstellt.
Host Sebastian Fischer (Universität Kassel) spricht gemeinsam mit den Studierenden Hannah und Maximilian aus dem Projekt „Kasseler Welle“ mit Dr. Ilka Staub (Deutschen Sporthochschule Köln), die den Eulenblick und das zugrunde liegende Modell der schwimmerischen Grundbildung maßgeblich mitentwickelt hat. Im Gespräch geht es um die Frage, warum Wasservertrautheit,Tauchen und Schweben die Grundlage erfolgreichen Schwimmenlernens bilden, wie Diagnostik Lehrkräfte entlasten kann und weshalb ein Perspektivwechsel in der Schwimmvermittlung notwendig ist.
Wie diese Ansätze in der Praxis wirken, das wird jetzt im Projekt „Kasseler Welle“ erprobt. Dort arbeiten die Stadt Kassel und die Universität Kassel zusammen, um jährlich rund 2.000 Kindern nachhaltige Wasserkompetenz zu vermitteln. Der Eulenblick unterstützt dabei, jedes Kind dort abzuholen, wo es steht, und Schwimmförderung wirksam und nachhaltig zu gestalten.
Eine Folge für alle, die Schwimmenlernen neu denken und mehr Kinder souverän ins Wasser bringen möchten.
Alle Infos zum Eulenblick: http://www.dieeuleunddasschwimmen.de Artikel: Fokken, I., & Staub, I. (2026). Jedes Kind im Blick: Wie das Vermittlungsmodell der Schwimmerischen Grundbildung und der Eulenblick den Schwimmunterricht professionalisieren. sportpädagogik, 2026(3+4), 63-67. App-Test für’s iPad (Prototyp): https://testflight.apple.com/join/f1jS9fV2
Projekt Kasseler Welle: https://www.uni-kassel.de/fb05/fachgruppen-und-institute/sport-und-sportwissenschaft/training-und-bewegung/projekte/login/kasseler-welle-2026-wasser-erleben-lernen-leben-erhalten/werde-teil-der-kasseler-welle.html
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05.05.2026
49 Minuten
In dieser Folge haben wir Kerstin Vogel, ehemalige Spitzenschwimmerin und heutige DSV-angestellte Trainingswissenschaftlerin am Bundesstützpunkt Essen, am Mikrofon. Gemeinsam mit Host Lukas Mundelsee spricht Kerstin darüber, wie sie ihre eigenen leistungsportlichen Erfahrungen gewinnbringend an heutige Athletinnen und Athleten weitergibt, welche stilistischen Fehlerbilder ihr immer wieder unterkommen und wie sie daran in Kooperation mit den Trainerinnen und Trainern sowie den Sportlerinnen und Sportlern arbeitet.
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31.03.2026
30 Minuten
In dieser Folge haben wir zum ersten mal den mit der DSTV assoziierten Rechtsanwalt Helmut Reitz zu Gast. Host Lukas Mundelsee und Helmut sprechen über das sogenannten Herrenberg-Urteil und welche Relevanz dieses für Trainerinnen und Trainer im Schwimmen haben. Wichtiger Hinweis: Die Aufnahme fand Mitte Februar statt. Kurze Zeit später hat der DOSB folgende Zwischenmeldung zu dem Thema veröffentlicht:
"Die durch Paragraf 127 des Sozialgesetzbuchs IV zum 01.03.2025 in Kraft getretene Übergangsregelung, die es Lehrkräften ermöglicht, ihre Lehrtätigkeiten - zukunftsbezogen bis zum 31.12.2026 und rückwirkend bis zum 01.07.2023 - rechtssicher als selbständige Tätigkeit auszuüben, wird laut Medienberichten bis zum 31.12.2027 verlängert. Grund für die Verlängerung ist, dass die Regierungskoalition noch mehr Zeit benötigt, die beabsichtigte langfristige und dauerhafte gesetzliche Neuregelung zu erarbeiten. Diese soll auf Basis eines Regelungsvorschlages des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit Wirkung zum 01.01.2028 von einer Arbeitsgruppe umgesetzt werden. Über neue Entwicklungen hierzu werden wir Sie weiterhin auf dem Laufenden halten."
Das heißt - entgegen dem, was wir im Podcast sagen - wird die Frist laut Medienberichten noch um ein weiteres Jahr bis 31.12.2027 verlängert.
"Die durch Paragraf 127 des Sozialgesetzbuchs IV zum 01.03.2025 in Kraft getretene Übergangsregelung, die es Lehrkräften ermöglicht, ihre Lehrtätigkeiten - zukunftsbezogen bis zum 31.12.2026 und rückwirkend bis zum 01.07.2023 - rechtssicher als selbständige Tätigkeit auszuüben, wird laut Medienberichten bis zum 31.12.2027 verlängert. Grund für die Verlängerung ist, dass die Regierungskoalition noch mehr Zeit benötigt, die beabsichtigte langfristige und dauerhafte gesetzliche Neuregelung zu erarbeiten. Diese soll auf Basis eines Regelungsvorschlages des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit Wirkung zum 01.01.2028 von einer Arbeitsgruppe umgesetzt werden. Über neue Entwicklungen hierzu werden wir Sie weiterhin auf dem Laufenden halten."
Das heißt - entgegen dem, was wir im Podcast sagen - wird die Frist laut Medienberichten noch um ein weiteres Jahr bis 31.12.2027 verlängert.
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28.02.2026
1 Minute
In dieser Folge sprechen Lukas Mundelsee und Dennis-Peter Born (Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen) über die Balance zwischen Spezialisierung und Vielfältigkeit im Schwimmsport. Ein zentrales Thema ist der Wissenstransfer aus der Wissenschaft in die Praxis zur Optimierung von Trainingsplänen sowohl von anderen Sportarten als auch innerhalb des Schwimmsports.
Aus groß angelegten Analysen geht hervor, dass bis zum Erreichen eines Top-Niveaus im Schwimmsport meist 10-12 Trainingsjahre vergehen, was die häufig genannte 10.000 Stunden-Regel zur Entwicklung von Expertise stützt. Da Schwimmen eine Sportart ist, in der Athletinnen und Athleten früh mit hohen Trainingsumfängen trainieren, wird die technische Ausbildung im Kindesalter als besonders bedeutsam hervorgehoben. Gleichzeitig sind die athletischen Anforderungen im Schwimmsport in den letzten Jahren stark gestiegen, weshalb ergänzendes Training in anderen Sportarten zur Entwicklung transferierbarer Fähigkeiten und zur Motivationsförderung empfohlen wird, etwa durch leichtathletisches Sprinttraining.
Zudem wird diskutiert, ab wann Talentprognosen möglich sind, wie verschiedene Talententwicklungen verlaufen können und warum Talente möglichst lange im Talentpool gehalten werden sollten, um nicht frühzeitig potenzielle Spitzenathleten zu verlieren. Darüber hinaus sprechen Dennis und Lukas über Altersbereiche, ab denen eine zunehmende Spezialisierung auf Schwimmlagen und -strecken angesichts der großen Vielfältigkeit im Schwimmsport sinnvoll erscheint.
Besprochene Studien:
Thinking outside the box: comparing age at performance milestones of swimmers to cross-country skiers and biathletes: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41651736/ Specialize Early and Select Late: Performance Trajectories of World-Class Finalists and International- and National-Class Swimmers: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38061353/ Predicting future stars: Probability and performance corridors for elite swimmers: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37968181/ Competition age: does it matter for swimmers? https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35197115/ Quantity of within-sport distance variety - what can pool swimmers and track runners learn from each other? https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39698053/
Weitere Studien von Dennis findet ihr unter folgendem Link: https://sciprofiles.com/profile/1153076
Aus groß angelegten Analysen geht hervor, dass bis zum Erreichen eines Top-Niveaus im Schwimmsport meist 10-12 Trainingsjahre vergehen, was die häufig genannte 10.000 Stunden-Regel zur Entwicklung von Expertise stützt. Da Schwimmen eine Sportart ist, in der Athletinnen und Athleten früh mit hohen Trainingsumfängen trainieren, wird die technische Ausbildung im Kindesalter als besonders bedeutsam hervorgehoben. Gleichzeitig sind die athletischen Anforderungen im Schwimmsport in den letzten Jahren stark gestiegen, weshalb ergänzendes Training in anderen Sportarten zur Entwicklung transferierbarer Fähigkeiten und zur Motivationsförderung empfohlen wird, etwa durch leichtathletisches Sprinttraining.
Zudem wird diskutiert, ab wann Talentprognosen möglich sind, wie verschiedene Talententwicklungen verlaufen können und warum Talente möglichst lange im Talentpool gehalten werden sollten, um nicht frühzeitig potenzielle Spitzenathleten zu verlieren. Darüber hinaus sprechen Dennis und Lukas über Altersbereiche, ab denen eine zunehmende Spezialisierung auf Schwimmlagen und -strecken angesichts der großen Vielfältigkeit im Schwimmsport sinnvoll erscheint.
Besprochene Studien:
Thinking outside the box: comparing age at performance milestones of swimmers to cross-country skiers and biathletes: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41651736/ Specialize Early and Select Late: Performance Trajectories of World-Class Finalists and International- and National-Class Swimmers: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38061353/ Predicting future stars: Probability and performance corridors for elite swimmers: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37968181/ Competition age: does it matter for swimmers? https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35197115/ Quantity of within-sport distance variety - what can pool swimmers and track runners learn from each other? https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39698053/
Weitere Studien von Dennis findet ihr unter folgendem Link: https://sciprofiles.com/profile/1153076
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31.01.2026
1 Stunde 22 Minuten
Was haben Säbelzahntiger, kalte Duschen und gesprunge Schallplatten mit dauerhaftem Stress von Schwimmtrainer:innen zu tun? Wie ihr in dieser Podcast-Folge erfahren werdet: Eine ganze Menge!
In dieser Spezialfolge interviewen sich die beiden Gäste dieses Mal gegenseitig: Yannick Romswinckel und Moritz Hirmke - beide Sportpsychologen der DSTV - sprechen erneut über die mentale Gesundheit von Schwimmtrainerinnen und -trainer. Ihr erfahrt unter anderem:
Warum wir zwischen chronischem und akuten Stress unterscheiden müssen Praktisch anwendbare Modelle für euer Stresserleben im Alltag Konkrete Perspektiven und Strategien zum Umgang mit Stress Warum Neugier ein wirksames Gegengift für Stress sein kann
Ihr erreicht Yannick und Moritz sowie die anderen DSTV Sportpsychologen unter: https://dstv-schwimmtrainer.de/mitgliedschaft/mitgliederbereich.html (für Mitglieder ist das Erstgespräch kostenfrei).
In dieser Spezialfolge interviewen sich die beiden Gäste dieses Mal gegenseitig: Yannick Romswinckel und Moritz Hirmke - beide Sportpsychologen der DSTV - sprechen erneut über die mentale Gesundheit von Schwimmtrainerinnen und -trainer. Ihr erfahrt unter anderem:
Warum wir zwischen chronischem und akuten Stress unterscheiden müssen Praktisch anwendbare Modelle für euer Stresserleben im Alltag Konkrete Perspektiven und Strategien zum Umgang mit Stress Warum Neugier ein wirksames Gegengift für Stress sein kann
Ihr erreicht Yannick und Moritz sowie die anderen DSTV Sportpsychologen unter: https://dstv-schwimmtrainer.de/mitgliedschaft/mitgliederbereich.html (für Mitglieder ist das Erstgespräch kostenfrei).
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Über diesen Podcast
Wir sind ein Zusammenschluss aus schwimmbegeisterten
Wissenschaftler:innen und möchten an dieser Stelle Forschung an die
Beckenränder Deutschlands bringen. Wir freuen uns auch über Wünsche
und Anregungen von Trainerseite: Interessiert euch ein spezielles
Thema und ihr möchtet den aktuellen Forschungsstand dazu wissen?
Dann schreibt uns gerne an: bigpooltheory(at)dstv-schwimmtrainer.de
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