INA RUDOLPH's Geschichtenpodcast - Du bist frei!

INA RUDOLPH's Geschichtenpodcast - Du bist frei!

Episoden

Loslassen um frei zu sein
08.07.2025
12 Minuten

Hier kannst du dir den Artikel anhören – Ich lese den Blogartikel
persönlich vor (Keine KI!)
Loslassen um frei zu sein:
Wie du deinem Verstand die Fesseln abnimmst

Frei zu sein – das ist mehr als nur ein schönes Gefühl. Es ist
ein innerer Zustand, der leicht, klar und lebendig macht.
Freiheit bedeutet für mich: Ich muss mich nicht mehr verbiegen.
Ich muss nichts mehr beweisen. Ich muss nicht mehr checken, was
andere Leute über mich denken. Ich kann atmen, fühlen, mich
zeigen – ohne Angst, ohne Anstrengung, ohne Maske. Frei zu sein
heißt, das Leben in seiner Tiefe zu spüren – mit allem, was es
bringt – und mich dabei immer mehr mit mir selbst zu verbinden.
Kein innerer Druck, keine ständige Selbstkritik, kein
Getriebensein mehr. Ich kannst einfach „Mein Ding“ machen – in
Verbindung mit dem Moment. Und genau deshalb ist Freiheit für
mich so kostbar.


Doch wie kommt man da hin? Wie lässt du los, was dich innerlich
eng macht – wenn es sich doch so real, so wichtig, so gewohnt
anfühlt? Genau darum geht es in diesem Artikel. Lies ihn bis zum
Ende, es lohnt sich!


Loslassen um frei zu sein ist der Schlüssel zu einem erfüllten
Leben.
Warum Loslassen der erste Schritt zur inneren Freiheit ist

Wenn du mit deinem Verstand kämpfst, verlierst du. Du kannst den
Verstand nicht bezwingen, indem du ihn kontrollierst oder
unterdrückst. Denn das Einzige, was du damit erreichst, ist eine
Form von innerem Druck, der sich früher oder später Bahn bricht.
Unterdrückung führt niemals zu Freiheit – sie führt zu innerem
Groll, Unruhe und einem ständigen inneren Ringen.


Möchtest du loslassen, um frei zu sein? Dann hilft es dir, zu
verstehen, dass der Verstand nicht der Feind ist. Aber auch nicht
der Herrscher. Er ist ein Werkzeug – nicht mehr und nicht
weniger. Wenn du beginnst, deinen Verstand zu beobachten, wirst
du erkennen: Er ist wie das Wetter. Mal stürmisch, mal sanft, mal
wirr, mal klar. Doch so wie jedes Wetterphänomen eine Ursache
hat, so hat auch jeder Gedanke, jedes Grübeln, jede Sorge ihren
Ursprung.
Die Ursache deines inneren Drucks

Das Ziel ist nicht, das Denken abzuschaffen, sondern zu erkennen,
was das Denken überhaupt antreibt. Wenn du tiefer hinschaust,
wirst du feststellen: Hinter dem endlosen Gedankenkreisen steht
fast immer ein Wunsch nach Kontrolle. Ein Klammern an bestimmte
Vorstellungen. Ein Bedürfnis nach Sicherheit, Anerkennung oder
Zugehörigkeit.


Loslassen um frei zu sein bedeutet: Du erkennst, dass der
Ursprung deiner Unruhe oft darin liegt, dass du dich ums Ergebnis
sorgst. Du willst, dass etwas Bestimmtes passiert – oder nicht
passiert. Du willst gefallen. Erfolg haben. Kein Risiko eingehen.
Nicht abgelehnt werden. Weil du glaubst, glücklich sein zu
können, wenn du diese Dinge bekommst. Nur: ob du anderen
gefällst, liegt nicht in deiner Macht. Und gefallen wollen ist
anstrengend, oder? Und bringt dich weg von echtem, mühelosen
Glück.
Was wäre, wenn das Ergebnis nicht wichtig wäre?

Was wäre, wenn du dich nicht mehr so sehr ums Ergebnis kümmern
müsstest? Wenn du dich selbst aus der inneren Abhängigkeit
befreist – von der Meinung anderer, von Erfolg, von Kontrolle?
Genau das ist die Einladung, wenn wir von Loslassen sprechen.
Nicht aufgeben, nicht resignieren – sondern bewusst den inneren
Griff lockern, mit dem du dich an deine Vorstellungen vom Leben
klammerst.


Ein Beispiel: Du gehst auf ein Date. Wenn du loslassen kannst, um
frei zu sein, dann geht es dir nicht mehr darum, ob die andere
Person dich mag. Und du musst nichts dafür tun, damit diese
Person dich mag. Es geht dir um die Erfahrung an sich. Um das
lebendige Jetzt. Um das, was geschieht – nicht darum, wohin es
führen soll. Das kann dir ein entspanntes Date ermöglichen…
Deine Glaubenssätze loslassen, um frei zu sein

Oder du hast ein Gespräch mit deinem Chef. Dein Verstand rattert:
„Was, wenn ich nicht gut genug bin? Was, wenn ich kritisiert
werde?“ Mit The Work von Byron Katie kannst du genau das
überprüfen. Du nimmst den Gedanken „Ich bin nicht gut genug“ und
fragst:
Ist das wahr? Kann ich mit absoluter Sicherheit wissen, dass
das wahr ist? Wie reagiere ich, was passiert, wenn ich diesen
Gedanken glaube? Wer wäre ich ohne diesen Gedanken?

Durch diese radikale Ehrlichkeit mit dir selbst beginnst du
loszulassen – die Geschichten, die dich gefangen halten. Du
erkennst, dass es oft nur Gedanken sind, die dich daran hindern,
frei zu sein.


Und findest du noch Beispiele für die Gegenteile deines
belastenden Glaubenssatzes?
1. Umkehrung: Ich bin gut genug
Ich kann das Beispiel finden: für den richtigen lover/Partner bin
ich ganz von selbst gut genug.
2. Umkehrung: Ich bin mir gut genug
Wie wäre es, davon abzusehen, anderen gefallen zu wollen und
erstmal für dich selbst gut genug zu sein? In einem fetten
Wohlgefühl mit dir selber zu sein?
Loslassen heißt:
nichts mehr festhalten, was nicht wahr ist

Loslassen, um frei zu sein, bedeutet nicht, nichts mehr zu
fühlen. Es bedeutet, nichts mehr festzuhalten, was nicht wahr
ist. The Work hilft dir dabei, die Gedanken zu identifizieren,
die dich innerlich binden – und sie Schritt für Schritt zu
überprüfen.


Freiheit beginnt in dem Moment, in dem du anerkennst, dass du
innerlich nicht perfekt, aber lebendig bist. Dass du nicht alles
kontrollieren musst. Dass du nicht allen Erwartungen entsprechen
musst. Dass es okay ist, einfach du zu sein – in diesem Moment.
Verantwortung übernehmen – ohne Schuld

Loslassen, um frei zu sein, heißt: Du hörst auf, die Welt da
draußen für dein inneres Unwohlsein verantwortlich zu machen. Du
machst niemanden da draußen zum Retter, zum Beweis deiner
Liebenswürdigkeit oder zum Grund deines Leidens. Stattdessen
wendest du dich nach innen, zu dir. Du beginnst, mit dem zu
arbeiten, was in dir ist – liebevoll, ehrlich, mutig.


Und plötzlich verändert sich alles. Nicht, weil die Umstände sich
ändern. Sondern weil du dich veränderst. Du wirst stiller.
Klarer. Wahrhaftiger. Und du entdeckst: Die Freiheit, nach der du
dich sehnst, war die ganze Zeit schon da – unter all den
Gedanken, Sorgen und Geschichten. Du musstest nur alles Unwahre
loslassen, um sie wiederzufinden.


Das ist kein einmaliger Akt. Es ist ein Weg. Ein tägliches
Erinnern. Ein Üben. Manchmal ein Stolpern, ein Aufstehen, ein
Weitergehen. Aber dieser Weg lohnt sich – mehr als alles andere.
Tipp zum Weitergehen:

Wenn The Work gleich mal ausprobieren möchtest, kannst du das mit
meinen kostenlosen Hörproben in den AudioCoachings.
Du kannst dir die Kopfhörer aufsetzen und los geht’s!:


Familie/ Kinder/ Eltern – Glaubenssatz: Meine
Familie kritisiert mich
Selbstliebe/ Selbstbewusstsein – Glaubenssatz:
Ich sollte anders sein
Liebe/ Beziehung – Glaubenssatz: Liebe tut
weh
Gesundheit/ Ernährung – Glaubenssatz: Ich muss
mich gesund ernähren
Tod/ Alter/ Krankheit – Glaubenssatz: Das Alter
ist voller Komplikationen
Geld/ Sicherheit/Rente – Glaubenssatz: Ich
brauche mehr Geld
Beruf/ Erfolg – Glaubenssatz: Die Anderen
sollten mir mehr Anerkennung geben
FAQ: Loslassen, um frei zu sein

Was bedeutet „loslassen“ im Kontext von innerer
Freiheit?
Loslassen heißt, sich von den Gedanken, Erwartungen und
Vorstellungen zu befreien, die innerlich Druck erzeugen. Es
bedeutet, nicht länger festzuhalten an dem, wie es sein „müsste“
– sondern das Leben zu erleben, wie es ist.


Muss ich alles loslassen – auch meine
Ziele?
Nein. Es geht nicht darum, deine Träume aufzugeben. Sondern
darum, den inneren Zwang loszulassen, dass sie genau so eintreten
müssen, wie du es dir vorstellst. Freiheit entsteht, wenn du
offen bleibst – auch für andere Wege.


Wie kann ich mit The Work loslassen?
Indem du einen belastenden Gedanken nimmst und ihn mit den vier
Fragen prüfst: Ist das wahr? Kann ich absolut sicher sein? Was
passiert, wenn ich den Gedanken glaube? Wer wäre ich ohne ihn?
Anschließend kehrst du den Gedanken um und findest Beispiele, wie
auch das Gegenteil wahr sein kann.


Was, wenn ich nicht loslassen kann?
Dann fang mit dem Gedanken an: „Ich kann nicht loslassen.“ Auch
das ist ein Gedanke – und er lässt sich überprüfen. Oft ist es
nicht der Moment an sich, sondern unser Widerstand dagegen, der
Schmerz erzeugt.


Wie lange dauert es, bis ich frei bin?
Freiheit ist kein Ziel, sondern eine Erfahrung im Moment. Jedes
Mal, wenn du einen stressigen Gedanken hinter dir lässt, spürst
du ein Stück mehr Freiheit. Schritt für Schritt.
Mehr
Schnelle Tools, die in Krisenzeiten helfen
03.05.2020
1 Minute
was in Krisen hilft

Manchmal muss es richtig heftig kommen, damit ich bereit bin,
mich auf etwas einzulassen. Krisen sind oft der Auslöser für
tiefgreifende Veränderungen, und sie eröffnen Möglichkeiten, die
man vorher nie für möglich gehalten hätte. Wenn man in einer
solchen Situation steckt, kann es hilfreich sein, verschiedene
Perspektiven einzunehmen und darüber nachzudenken, wie man aus
der Krise herauskommen kann. Es gibt eine Vielzahl von Ansätzen,
die Menschen in Krisensituationen helfen können, und es könnte
lohnenswert sein, sich mit diesen Methoden eingehender zu
beschäftigen.


Hast du das auch schon erlebt? Vor zwanzig Jahren hatte ich eine
Phase, in der ich ständig Angst hatte. Zu Beginn dieser Phase
hatte ich noch gehofft, eine Methode oder Pille zu finden, die
dieses Problem zügig beseitigt. Rückblickend kann ich sagen:
diese Phase hat fast vier Jahre gedauert. Und es musste erst
schlimm kommen, damit ich bereit war, einfache Tools
auszuprobieren, die mein Verstand vorher mit solchen
Glaubenssätzen abgewehrt hat:


„Ach, das kann doch nicht so einfach sein“ oder

„Mein Problem ist so speziell, dafür braucht es auch eine
superspezielle Lösung“ oder

„Das kenne ich doch schon“



Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass diese Glaubenssätze
oft hinderlich sind. Sie führen dazu, dass man sich in einer
negativen Spirale aus Selbstzweifeln und Ängsten festfährt. Was
immer deine Glaubenssätze sind – ich möchte dich ermutigen, diese
Tools einfach mal auszuprobieren.
was in Krisen am Schnellsten hilft ist: weniger Denken.

Bis hin zu: gar nicht denken. Das Denken produziert die
Probleme meistens erst. Sagen wir, zu 80%. Du musst mir das nicht
glauben, du kannst das sofort für dich selber prüfen. Weniger
denken ist gar nicht so schwer.


Nimm dir 5-10 Minuten, mach eine innere Bestandsaufnahme, wie du
dich jetzt gerade fühlst, stell dir einen Wecker auf die Minuten,
die du investieren möchtest und dann verweigere das Denken. Sei
einfach nur da. Mit allem, was auch da ist. Sei ein Lebewesen auf
Planet Erde. Bemerke, das dein Atem in dich hinein und aus dir
herausfließt. Wenn dir das schwer fällt, kannst du dich immer mal
wieder fragen: wer wäre ich jetzt ohne Denken? Oder: Wie wäre es
jetzt ohne Denken? Oder: mit weniger denken? Vielleicht öffnen
sich deine Sinne und du hast deine Aufmerksamkeit auf dem Sehen,
Hören, Riechen, Schmecken oder Fühlen…wenn dein Wecker läutet,
spüre, wie es dir jetzt geht.
wenn Denken, dann produktives Denken/ freundliches Denken.

Du kannst dein Denken in eine Richtung lenken, dich erfrischt,
dich mit deinen Fähigkeiten, deinen Werten und der Liebe
verbindet.


Dafür könntest du dir Fragen stellen, die dich inspirieren. Z.B.:


Wann habe ich zum letzten Mal Liebe gespürt? (dann spüre es
nochmal)

Was habe ich in meinem Leben schon wunderbares
gemacht/geschafft/ erlebt (dann spüre es nochmal)

Was ist mir heute/ in der letzten Woche gut gelungen? (dann
spüre es nochmal)

Wo konnte ich anderen eine Hilfe sein? (dann spüre es
nochmal)

Welche Träume habe ich mir schon erfüllt? (dann spüre es
nochmal)



Verweigere, dich in eine negativ Denkspirale hinein ziehen zu
lassen, aus der du nur schwer wieder heraus findest. Bleibe bei
dem inspirierenden Teil deiner Antwort und lass dich nicht von
einem „ja, aber…“ ins Grübeln ziehen.
aus dem Denken in den Körper kommen.

Du könntest:


still da sitzen oder liegen und bemerken, was in deinem
Körper vor sich geht. Es zieht irgendwo, drückt, pulsiert, ist
warm oder kalt, fest oder weich. Du brauchst damit nichts machen,
nur bemerken.

dich bewegen und die Bewegung bemerken. Wenn es geht,
genießen.

du könntest dich stärker bewegen, Sport machen, dich
auspowern und deinen Körper und seine Lebendigkeit dadurch gut
spüren.

probiere „The Work“ von Byron Katie aus um stressige
Glaubenssätze aufzulösen. Hier findest du eine Anleitung.



Ich spüre bei allen drei Möglichkeiten eine große Freiheit. Sie
kosten nichts, nur einen Moment Zeit. Und ich kann sie fast
überall machen.


Wenn du in einer Krise bist und kostenfrei von mir begleitet
werden möchtest, melde dich gern zu: „THE WORK mit INA live“ an.


Ein wichtiger Bestandteil des Prozesses ist auch das Lernen aus
der Krise. Reflektiere, was die Krise dich lehren wollte, was du
gelernt hast und wie du diese Erkenntnisse in zukünftige
Situationen einbringen kannst. Jede Krise bietet die Möglichkeit
zur persönlichen Weiterentwicklung und kann dazu führen, dass man
stärker und resilienter wird. Indem du die Tools, die dir helfen,
aktiv nutzt, kannst du nicht nur die Krise überwinden, sondern
auch gestärkt daraus hervorgehen.


Abschließend ist es wichtig, Geduld mit sich selbst zu haben. Sei
bitte unbedingt freundlich mit dir! Krisen sind oft komplex und
brauchen Zeit, um verarbeitet zu werden. Es ist okay, sich Zeit
zu nehmen und sich nicht unter Druck zu setzen, sofort eine
Lösung zu finden. Stattdessen kann man sich darauf konzentrieren,
kleine Schritte in die richtige Richtung zu machen. Jeder Schritt
zählt, und je mehr man sich mit den eigenen Gefühlen und
Bedürfnissen auseinandersetzt, desto klarer wird der Weg, den man
einschlagen möchte, um aus der Krise herauszukommen.


Ein weiterer wichtiger Aspekt im Umgang mit Krisen ist, sich mit
anderen auszutauschen, kann sehr bereichernd sein. Der Austausch
von Erfahrungen, Tipps und Unterstützung kann helfen, sich
weniger alleine zu fühlen und neue Lösungsansätze zu finden. Oft
kann man von den Erfahrungen anderer lernen, und dies kann zu
einem Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit führen, das in
Krisenzeiten besonders wichtig ist.


Darüber hinaus kann auch körperliche Aktivität ein wichtiger
Bestandteil des Umgangs mit Krisen sein. Sport hat nachweislich
positive Effekte auf die mentale Gesundheit. Es fördert nicht nur
die Ausschüttung von Endorphinen, die als Glückshormone bekannt
sind, sondern hilft auch, Stress abzubauen. Regelmäßige Bewegung
kann ein hilfreiches Mittel sein, um in Krisenzeiten einen klaren
Kopf zu bewahren. Überlege dir, welche Sportarten dir gefallen
könnten, und setze dir kleine Ziele, um dranzubleiben.
Mehr
Was du willst und wie du es bekommst
15.02.2020
1 Minute

Läuft nicht alles, was wir tun, darauf hinaus, dass wir etwas
bestimmtes fühlen wollen? Wir treffen uns mit Menschen, lesen
Bücher, schauen Filme, hören Musik, bewegen den Körper – um etwas
bestimmtes zu fühlen. Oder?


Und viele stressige Glaubenssätze, die ich mit mir und anderen in
den letzten zwanzig Jahren überprüft habe, beinhalten die (meist
unbewusste) Aussage, dass mich etwas außerhalb von mir davon
abhält, zu fühlen, was ich fühlen möchte. (andere Menschen,
Lebensumstände oder das Fehlen von Geld, Liebe etc.). Nimm dir
bitte mal einen Moment und prüfe, ob das bei dir auch so ist.


 
Kennst du solche Gedanken:

 


Wenn da nur nicht XY wäre, dann könnte ich gelassen sein.

Wenn YZ nicht immer so komisch gucken würde oder so doofe
Sachen sagen würde, dann würde ich mich freier fühlen.

Andere geben mir keine Anerkennung. Deshalb fühle ich mich
nicht wichtig.

Ich kann keine Fülle spüren, weil ich nicht so viel Geld
verdiene.

Wegen dieser blöden Baustelle kann ich mich nicht entspannen.



 


Wie wäre es, wenn es möglich wäre, diese Verknüpfung zu lösen?
Wie wäre es, wenn du einen Großteil des Tages fühlen könntest,
was du fühlen möchtest, ganz gleich, was die Welt um dich herum
so macht. Nimm dir bitte auch für diese Vorschau einen Moment
Zeit. Wie wäre es, wenn du das könntest?


Ich bin zum Beispiel mit der Selbstverständlichkeit aufgewachsen,
dass ich einen Grund brauche, um mich zu freuen. „Wie? Einfach so
freuen? Weswegen denn?“  Und könnte es sein, dass das „nur“
eine Konditionierung ist? Eine Angewohnheit? Und ich mache es
mein Leben lang so, weil ich das eben glaube?


Mal angenommen, Gefühle wären nichts, was du von anderen bekommen
müsstest, was andere dir geben müssen. Wie wäre das? Wärest
du dann nicht unabhängiger von anderen Menschen und könntest sie
so lassen, wie sie sind? Dann könntest du es vielleicht genießen,
wenn sie von sich aus ihre Wertschätzung oder Liebe ausdrücken
und wenn sie es nicht tun, würdest du dich dennoch wohl fühlen.
Was wäre das für ein Leben? Was wäre das für ein Kontakt zu
anderen Menschen?


Müsstest du dich dann noch verbiegen, damit du von ihnen
bekommst, was du möchtest? Müsstest du dir dann noch die Mühe
machen, sie zu beeinflussen oder von ihnen verlangen, dass sie
dir geben, was du brauchst?


 
Welche Gefühle möchtest du gern fühlen?

 


Für die Übung, die ich dir heute vorschlagen möchte, schau mal,
welche Gefühle es sind, die du gerne fühlen möchtest (und die
nicht von anderen Menschen abhängen).


Hier ein paar Vorschläge:


Ich fühle mich: ausgeruht, behaglich, dankbar,
energiegeladen, entspannt, erfüllt, frei, fröhlich, gespannt,
locker, konzentriert, mutig, sanft, offen, zufrieden.


Wenn du dich so fühlen möchtest, schau doch mal, ob du dich so
fühlen kannst, ganz gleich, ob alle Umstände in deinem Leben
schon so sind, wie sie sein sollten. (Meine Erfahrung ist: in den
Lebensumständen ist doch fast nie alles so, wie ich es gern
hätte. Der Volksmund sagt: Irgendwas ist immer. ;-))


 
Angenommen, du möchtest Entspannung spüren.

 


Wie fühlt es sich zum Beispiel an, entspannt zu sein? Was kannst
du jetzt, wo du dich nach Entspannung sehnst, alles entspannen?
An deinem Körper, deinem Zeitplan, deinen Gedanken, deinem
gedanklichen Fokus?


Oder hast du eine Erinnerung daran, wann du mal auf die Weise
entspannt warst, wie du es jetzt gerne wärest? Kannst du diese
Erinnerung hervorholen? Wie hat es sich in diesem Moment
angefühlt, entspannt zu sein? Kannst du es fühlen, während du
dich erinnerst? Dann fühlst du es ja jetzt, nicht wahr? Wie wäre
es, wenn du jetzt beschließt, den Rest dieses Tages, so gut wie
es geht, dieses Gefühl zu fühlen? Alles, was noch zu zutun ist,
in diesem Gefühl zu tun? Mal kannst du es vielleicht stark
spüren, mal nur im Hintergrund, dann verlierst du es ganz und
erinnerst dich daran und kannst es reaktivieren.


 
Wir können Gefühle selber kreieren. Probiere es einmal aus.

 


Sollte ein starkes anderes Gefühl auftauchen, kannst du es
zulassen, solange es in dir schwingen will. Wenn es abflaut,
kannst du deine Aufmerksamkeit wieder auf dein gewünschtes Gefühl
legen. Immer nur so gut, wie es halt gerade geht. Ich zum
Beispiel mag als alltägliches Hintergrundrauschen oft ein
„behagliches“ Gefühl. Das ist, als könnte ich mich in mir selber
einkuscheln. Und wenn irgendeine Art Stress auftaucht, probiere
ich (falls nicht energisches Handeln gefordert ist) mich in das
Leben hinein zu entspannen. Mich mit dem zu entspannen, wie es
halt immer gerade ist.


Denkst du jetzt, dass das keine leichte Übung ist? Vielleicht
hast du Recht. Und in gefühlter Abhängigkeit zu anderen Menschen,
Umständen und Dingen zu leben ist auch nicht einfach, oder? Und
wer weiß, probiere es mal mindestens eine Woche aus (ein Tag ist
zu kurz um die Wirkung zu spüren, die diese Übung für dein Leben
haben kann.)


Du könntest dich natürlich fragen: was müsste ich denn jetzt
denken oder glauben, damit ich fühlen kann, was ich fühlen
möchte? Oder, wie in der Arbeit mit „The Work“ drei konkrete
Beispiele finden, warum du dein gewünschtes Gefühl genau jetzt
fühlen kannst.


Und: wenn wir etwas fühlen wollen, könnten wir uns ganz generell
viel mehr mit dem Fühlen beschäftigen statt mit dem Denken. Das
viele Nachdenken, soll dich am Ende ja auch nur zu bestimmten
Gefühlen führen, oder? Schau doch mal, ob du den direkten Weg
nehmen kannst. Wenn du es als ein Experiment oder Spiel
betrachtest, könnte es leicht gehen. Und: ich bin neugierig!
Schreib mir bitte unten ins Kommentarfeld, wie diese Erfahrung
für dich ist!


 
Hier eine kleine Ergänzung zur direkten Arbeit mit Gefühlen:

 


Oft sagen wir „Gefühl“ zu etwas, was streng genommen gar keins
ist. Meist folgen nach der Einleitung: „Ich habe das Gefühl, dass
ich…“ doch eher Gedanken als Gefühle. Z.B.:


ich habe das Gefühl, dass ich hier am falschen Platz bin

ich habe das Gefühl, dass der andere schlecht über mich denkt

ich habe das Gefühl, dass es bald regnen wird



Und auch Gefühlsbeschreibungen, die Bewertungen oder
Interpretationen über das Verhalten anderer einschliessen sind
oft kein reiner Ausdruck von Gefühl.


ich fühle mich übergangen

ich fühle mich nicht respektiert

ich fühle mich ausgegrenzt



Diese Art von Gefühlsbeschreibungen unterstellen jemand anderem
eine bestimmte Absicht oder Tat. Würde ich mich so ausdrücken,
könnte es gut sein, dass der andere sich auch „angegriffen
fühlt.“


Wenn du dich darauf verlegen willst, deine erwünschten Gefühle
selber zu fühlen, dann geht das gut mit „reinen“ Gefühlen. Zum
Beispiel:


ich fühle mich neugierig/ lethargisch

ich fühle mich sicher/ unsicher

ich fühle mich kraftvoll/ schwach



Der Ausdruck dieser Gefühle gibt niemandem eine Schuld. Du fühlst
dich so, und dieses Gefühl muss dir nicht jemand/etwas gegeben
haben. Das Gefühl ist in dir aufgetaucht, so wie auch Gedanken
halt auftauchen.


 
Hier findest du eine große Auswahl an „reinen“ Gefühlen, die
die meisten Menschen gerne fühlen. Welches suchst du dir für heute
aus?

 



abenteuerlustig, angenehm, angeregt, aufgeblüht, aufgedreht,
aufgeschlossen, aufgeweckt, aufmerksam, ausgeglichen,
ausgeruht, befreit, befriedigt, begeistert, behaglich, belebt,
belustigt, berauscht, bereichert, berührt, beruhigt, berührt,
besänftigt beschaulich, beschwingt, beteiligt, bewegt,
bezaubert, dankbar, eifrig, ehrfürchtig, ekstatisch,
elektrisiert, energiegeladen, energisch, enthusiastisch,
entlastet, entschlossen, entspannt, entzückt, empfindend,
erfreut, erfrischt, erfüllt, ergriffen, erleichtert, erquickt,
erregt, erstaunt, erwartungsvoll, fasziniert, frei, freundlich,
friedlich, fröhlich, froh, gebannt, gefasst, gelassen, gelöst,
gespannt, gerührt, gesammelt, geschützt, getröstet, glücklich,
gutgelaunt, harmonisch, heiter, hellwach, herzlich, hingegeben,
hocherfreut, hoffnungsvoll, inspiriert, interessiert, jubelnd,
klar, kraftvoll, hilfsbereit, hingerissen, hoffnungsvoll,
inspiriert, interessiert, jubelnd, klar, konzentriert, kreativ,
lebendig, leicht, leidenschaftlich, liebevoll, locker, lustig,
mitfühlend, mit Liebe erfüllt, motiviert, munter, mutig, nah,
neugierig, nüchtern, offen(-herzig), optimistisch, ruhig,
sanft, satt, schwungvoll, selbstsicher, selig, sicher, sich
freuen, souverän, spritzig, stark, staunend, still, stimuliert,
stolz strahlend, teilnahmsvoll, überglücklich, unbekümmert,
unbeschwert, unbesorgt, tatkräftig, verblüfft, vergnügt,
verliebt, versichert, vertrauensvoll, verzaubert, voller
Bewunderung, Lebenslust, Wertschätzung, warmherzig, wach,
wohlgemut, wohl(ig), wohlwollend, zart, zärtlich, zentriert,
zufrieden, zuneigend, zutraulich, zuversichtlich



 


Viel Freude beim Experimentieren! Wenn Du dazu Fragen hast,
schreib sie mir bitte in das Kommentarfeld weiter unten!


Wenn du alleine nicht weiterkommst, kannst du dich von mir in
einer Einzelsitzung begleiten lassen. Oder kostenfrei bei: „THE
WORK mit INA live„.


Hier kannst du dir den ganzen Artikel auch
anhören:
Mehr
Der Denkfehler, der deinem Glücklich sein im Wege steht
22.11.2019
1 Minute
Der Denkfehler beim glücklich sein

Die meisten Menschen wünschen sich ein glückliches Leben. Sie
möchten eine Beziehung führen, in der sie von ihrem Partner
verstanden und geliebt werden. Es soll genügend Geld da sein, die
Anzahl der Kinder sollte passen, ein schönes Dach über dem Kopf
sollte kein Problem darstellen und die Gesundheit darf, möglichst
ohne grosse Anstrengung, bis in ein hohes Alter erhalten bleiben.
Und das ist es auch schon. Mehr verlangt man ja gar nicht. Ach
so, naja, ein bisschen Anerkennung und Wertschätzung der
Zeitgenossen, die einen umgeben, wäre natürlich auch noch
wünschenswert. Aber oft machen wir Denkfehler beim glücklich
sein, indem wir denken, dass all dies Voraussetzung für unser
Glück ist.


Solch einen Lebensverlauf halten viele Menschen (in Mitteleuropa)
für das Normale. Kommt dann eine Krankheit: Katastrophe! Verliert
jemand seinen jahrelangen, gut bezahlten Job, glaubt er
vielleicht, er sei ein Versager. Entwickelt sich ein Kind nicht
ganz so wohlgeraten, dann ist man vom Schicksal gezeichnet. Je
dramatischer die Bewertung von dem was geschieht ausfällt, umso
heftiger der Schmerz. Jeder hat seine Vorstellungen, was er für
sein glückliches Leben braucht und versucht dann, diese Dinge,
Menschen oder Umstände in sein Leben einzuladen. Einmal
eingeladen, sollten diese Dinge oder Menschen oder Umstände sich
aber auch so verhalten, dass sie das Glück in das Leben hinein
bringen. Denkfehler beim glücklich sein führen dazu, dass wir die
Verantwortung für unser Glück auf andere abwälzen.


Ein häufiger Denkfehler beim glücklich sein ist die Überzeugung,
dass ich den passenden Partner brauche. Glaube ich das, dann muss
ich den erst einmal finden. Das allein kann sich schon schwierig
gestalten. Ist dieser Partner dennoch gefunden, soll er mich
glücklich machen. Oder zumindest soll diese Beziehung mich
glücklicher machen, als ich vorher war. Wozu habe ich denn sonst
eine Beziehung? Haben wir uns dann mit unseren Bedürfnissen und
deren Erfüllung gut zusammen geruckelt, soll es aber nun so
bleiben. Nicht mehr bewegen jetzt, sonst war alle Mühe umsonst!
Hier zeigt sich ein weiterer Denkfehler beim glücklich sein: die
Annahme, dass das Glück von außen kommen muss. Wie fühlt sich
mein Leben an,
wenn mein Wohlbefinden davon abhängt, was andere Menschen tun

oder wie die Umstände in meinem Leben sich gerade entfalten? Als
ich noch von der Welt wollte, dass sie mich glücklich macht, war
mein Leben anstrengend, mühevoll und am Ende war alles Bemühen
aussichtslos. Mein Partner ist ein lebendiges Wesen. Auch er ist
Einflüssen ausgesetzt, darf seine Meinung ändern und seine
Vorlieben. Das Leben ist in Bewegung, ohne Pause. Die Zellen in
meinem Körper erneuern sich sekündlich, mein Atem
fliesst in mich hinein und wieder heraus, mein
Körper wächst oder schrumpft, Bäume treiben im
Frühjahr aus und werfen im Herbst die Blätter ab – nichts bleibt,
wie es ist. Wenn ich will, das etwas so bleibt, wie es ist, bin
ich gegen das Leben. Nichts geringeres als das. Und wenn ich
will, das das Leben meinen Erwartungen entspricht, ist Schmerz
vorprogrammiert.


Kann ich also, sollten sich meine Wünsche an das Leben nicht
erfüllen, kein glückliches Leben führen? Muss ich auf meinem
Totenbett verbittert über das Leben schimpfen, das mir kein Glück
beschert hat und dann unzufrieden aus dem Leben scheiden?
Die gute Nachricht ist: deine Vorstellungen vom Glück sind nur
ein Denkfehler.

Denn zuallererst sind meine Vorstellungen eben nur Vorstellungen.
Nur Ideen in meinem Kopf, Gedanken wie es sein
sollte. Als nächstes muss ich die
Ärmel hochkrempeln und dieses Leben nach meinen
Vorstellungen erschaffen. Kann ich das mit Freude tun: wunderbar!
Dann ran an den Speck! Wenn Kreativität fließt, ich jeden Schritt
von dem was ich tue, genieße, dann bin ich schon auf dem Weg zum
Ziel glücklich. Ich erschaffe etwas mit Glück im Herzen.


Oder ist es vielleicht so, dass du etwas tust, um später mit dem
erhofften Ergebnis glücklich sein zu können? Musst du dich für
den Weg zu dem Ergebnis motivieren, weil du diesen Weg nicht gern
einschlägst? Du erwartest das Glück erst für einen späteren
Zeitpunkt? (wenn du erfolgreicher, cleverer, wohlhabender, fiter
oder liebevoller geworden bist?) Dann könntest du auf einen
Denkfehler beim glücklich sein gestoßen sein.
Paradoxerweise funktioniert es besser andersherum.

Wie wäre es, wenn du im allerersten Schritt glücklich sein
könntest? Ein Beispiel für einen Denkfehler beim glücklich sein
ist, wenn wir das Gefühl haben, dass wir erst etwas erreichen
müssen, um glücklich zu sein. Doch Glück kann auch im Hier und
Jetzt gefunden werden, ohne auf äußere Umstände zu warten.


Oder einfach mit dem sein und bleiben könntest, wie es ist? Wenn
du magst, probiere es gleich mal aus: Wie wäre es, wenn du das,
was du gerade fühlst, auch fühlen dürftest? Wenn du die
Empfindungen in deinem Körper wahrnimmst, sie da sein lässt ohne
dagegen anzukämpfen? Ohne dagegen Widerstand aufzubauen. Nimm dir
bitte einen Moment Zeit, um das zu bemerken. Nur mal für einen
Augenblick. Wie würde sich das anfühlen?


Wenn wir die Denkfehler beim glücklich sein erkennen, können wir
beginnen, unser Glück selbst zu gestalten.


Und, auch nur für einen Augenblick: wie wäre es, wenn alles in
deinem Leben für ein paar Minuten so bleiben dürfte, wie es
bereits ist? Die Wohnung müsste nicht neu renoviert werden, es
müsste nicht mehr Geld her, du würdest deinen Partner für einen
Moment für den richtigen Partner halten, oder zufrieden sein mit
deinem Singlestatus. Mal angenommen, alles dürfte für einen
Moment so sein, wie es ja auch bereits ist – wie würde sich das
anfühlen? Wenn du die Waffen niederlegen könntest, nicht mehr
kämpfen müsstest, dich nicht aufreiben müsstest oder zufrieden
sein könntest mit dir und der Welt… wie würde sich dieser Moment
für dich anfühlen? Die meisten Menschen entspannt diese
Vorstellung und Zentnerlasten fallen von ihren Schultern.
Nichts und Niemand muss mich glücklich machen

Und nun stell dir vor, du könntest aus diesem Zustand heraus
Dinge erschaffen, Entscheidungen treffen oder spüren, wer der
richtige Partner ist. Kann ich glücklich und zufrieden sein, ganz
gleich, wie meine Lebensumstände gerade sind, dann muss mich
nichts und niemand erst glücklich machen. Mein Partner nicht,
meine Arbeit nicht und auch das liebe Geld muss das nicht tun,
oder die Dinge, die ich konsumiere.


Aus diesem Zustand des bereits-glücklich-seins muss ich dann auch
keinen Ideen folgen, die mir erzählen, dass ich mich jetzt für
ein späteres Glück quälen muss. Denn ich glaube ja nicht mehr,
dass ich mich erst zusammen reißen muss um dann später glücklich
sein zu können. Ich kann alle Vorstellungen darüber, was ich tun
und sein sollte oder müsste, loslassen. Alle Erwartungen, die
Kollegen, Freunde oder Eltern an mich haben, wer oder was ich
sein sollte, entlarven sich selbst ad absurdum. Ich kann in jedem
Moment meines Lebens voll in dem aufgehen, was gerade ist. Ich
muss mich nicht in einem Kampf aufreiben, der nicht zu gewinnen
ist. Ich darf Wege beschreiten, auf denen ich Freude, Energie und
Lebenslust spüre – und tue ich etwas mit Freude, wird es auf
irgendeine Weise gut werden. Auf solch einem Weg bin ich
entspannt und gleichzeitig voller Energie.
Was gilt es denn nun, loszulassen?

Oft ist es gar nicht die Realität, die uns unglücklich macht,
sondern unsere Vorstellungen, wie es, bitte schön, sein sollte.
Die Vorstellungen, was du tun oder sein musst oder erreichen
solltest um glücklich zu sein, sind häufig Denkfehler beim
glücklich sein. Wie andere Menschen sein sollten. All das sind
erst einmal nur Gedanken. Gedanken, die du vielleicht glaubst und
die dich in einen Konflikt bringen mit, dem, wie es wirklich ist.
Und steckst du in so einem Konflikt, bist du in einen Denkfehler
beim glücklich sein hineingeraten.


Wenn du magst, schau doch mal jetzt hier sofort: was fühlt sich
gut an? Etwas, was du wahrnehmen kannst, was also bereits da ist?
Oder etwas, was du selber tun kannst, gern eine Kleinigkeit.
Vielleicht magst du einmal tief durchatmen? Dich bewegen? Aus dem
Fenster schauen? Wie wäre es, dem zu folgen, was du jetzt hier
gleich für dein Wohlbefinden tun kannst?
An einem inneren Wohlgefühl entlang leben

Das Leben besteht aus einem Moment nach dem nächsten. Wie wäre
dein Leben, wenn du dir selbst die Erlaubnis geben könntest, an
einem inneren Wohlgefühl entlang zu leben? Mit Freude und einer
Energie, die sich von selber einstellt. Ich muss Freude nicht
erstellen oder aktivieren können. Ich kann einfach aufmerksam
sein, was mir Freude bringt und mich weiter auf diesem
authentischen Weg bewegen.


Und auch die Vorstellung, dass ich glücklicher wäre, wenn meine
Wünsche sich erfüllen, hat sich schon so oft als unwahr
herausgestellt, ist also auch ein Denkfehler beim glücklich sein.
Menschen freuen sich meist nur kurze Zeit über einen erfüllten
Wunsch und dann erwacht, wie von Zauberhand, schon wieder ein
neue Sehnsucht.


Ein weiterer Denkfehler beim glücklich sein könnte sein, dass man
glaubt, Glück sei ein Zustand, den man erreichen kann, anstatt
eine Wahl, die man jeden Tag trifft.


Es ist wichtig, diese Denkfehler beim glücklich sein zu erkennen
und sie aufzulösen, um ein erfülltes Leben zu führen.


Meine Lieblingsmethode um überholte, blockierende Glaubensmuster
loszulassen, heisst: „The Work von Byron Katie“ und ich arbeite
seit zwanzig Jahren damit. Diese Methode hilft dir, die
Überzeugungen zu finden, die dich davon abhalten, jetzt hier
gleich glücklich zu sein. Wir überprüfen diese Überzeugungen und
finden bessere Perspektiven und Sichtweisen, die dich zu dir und
in die Freiheit führen.


Indem wir die Denkfehler beim glücklich sein ablegen, können wir
uns auf die Möglichkeiten konzentrieren, die uns das Leben
bietet.
Denkfehler beim glücklich sein überwinden.

experimentiere mal mit dem Gegenteil, um diese Denkfehler zu
überwindenWenn du Lust hast, gleich damit zu beginnen alte Denk
und Handlungsmuster loslassen –  könntest du mal in dein
Leben schauen: was musst du alles? Mach eine kleine Liste. Zum
Beispiel: Ich muss fleißiger sein, ich muss den richtigen Partner
finden, ich muss mich mit meiner Mutter verstehen, ich muss Sport
treiben u.s.w. und dann experimentiere mal mit dem Gegenteil von
dem, was dich stresst und belastet.
Beispiel 1:

Indem wir uns mit den Denkfehlern beim glücklich sein
auseinandersetzen, können wir unsere Perspektive ändern und neue
Wege finden, um Freude in unser Leben zu bringen.


Stress: „ich muss mich anstrengen!“


Gegenteil: lass es probeweise mal entstehen, fließen, lehn dich
zurück, lass es kommen.


Denke immer daran, dass die Denkfehler beim glücklich sein nicht
die Realität widerspiegeln, sondern lediglich eine verzerrte
Sicht auf das Leben sind.
Beispiel 2:

Stress: „Ich muss mehr Geld verdienen“


Gegenteil: „ich versuche mal, mit weniger Geld auszukommen“ (mit
Freude natürlich, nicht als Verzicht)


Ich wünsche dir Freude beim Loslassen und Entdecken! Lass los
& du bist frei!


Dieser Artikel ist für das Maas Magazin entstanden.


Und der Artikel ist in diesem Heft erschienen:


In diesem Artikel haben wir viele Denkfehler beim glücklich sein
besprochen, um dir zu helfen, die Verantwortung für dein eigenes
Glück zu übernehmen.


Lass uns gemeinsam die Denkfehler beim glücklich sein erkennen
und eine neue Perspektive auf das Glück entwickeln.
Mehr
Drei Möglichkeiten, wie du Anstrengung loslassen kannst
02.11.2019
7 Minuten

Hier kannst du dir den Artikel auch anhören. Ich lese die Artikel
persönlich ein. Keine KI!


Bevor du unter deiner Last zusammen brichst oder verzweifelst,
probiere bitte diese drei Möglichkeiten aus:
Anstrengung loslassen 1: nicht dagegen ankämpfen

Wenn etwas in deinem Leben gerade schwer ist – schau doch mal, ob
du es für einen Moment schwer sein lassen kannst. Der Kampf
dagegen, die Kraft, die du aufbringst, damit es sich nicht so
anfühlt, ist zusätzlich anstrengend. Wie wäre es, wenn es ok.
wäre, dass es sich jetzt gerade schwer anfühlt? Vielleicht kannst
du dich diesem Gefühl der Schwere sogar für einen Moment
zuwenden? Oftmals ist der Kampf gegen die Schwere sogar schwerer
als die Schwere selbst!
Anstrengung loslassen 2: schalte deine Intuition ein

Schau mal auf die Kleinigkeiten, was dein Leben gerade so schwer
sein lässt. Welche Details sind das? Wenn du kannst, erlaub dir,
nicht darüber nachzudenken, sondern deine Intuition die Antwort
finden zu lassen. Lehn dich einfach zurück und warte, welche
Bilder, Menschen, Orte vor deinem inneren Auge auftauchen. Was
ist gerade so schwer in deinem Leben? Was hältst du aus? Was
lässt du mit dir machen? Was machst du mit, obgleich es dir nicht
wirklich gut tut? Was bürdest du dir auf?


Und wie wäre es, wenn es dafür andere Wege, andere Möglichkeiten
gäbe? Mal angenommen, es gäbe sie, welche könnten das sein? (gib
deinem Unterbewusstsein gern ein paar Minuten Zeit, dir etwas zu
zeigen. Du brauchst die Frage nur in dich einsinken zu lassen und
zu warten. Neugierig. Mal sehen, was das sein könnte… )
Anstrengung loslassen 3: du musst gar nichts!

Was glaubst du, was du alles musst? Hast du einen Lebensbereich,
der sich gerade besonders schwer anfühlt? Was musst du da? Musst
du für das Problem eine Lösung finden? Was musst du tun oder
sein? Musst du etwas, was du gar nicht willst? Oder auf eine Art,
die sich für dich nicht stimmig anfühlt?


Und könnte es sein, dass dieser Gedanke (und „ich muss…..“ ist
erstmal nur ein Gedanke) nicht wahr ist? Oder nicht auf die
Weise, die du glaubst? Wer wärest du denn, jetzt & hier, wenn
du diesen Gedanken nicht glauben würdest? 


Und finde mal, natürlich, ohne dich dafür großartig anzustrengen
;-))  ein Beispiel für das Gegenteil : „ich muss nicht …..“
Lass dein Unterbewusstsein das Beispiel finden, von dort kommen
oft überraschende Möglichkeiten. Wenn es dir eins präsentiert, in
Worten, Bildern oder Erinnerungen, nimm dir Zeit, es auch zu
spüren. Lass es sich in dir ausbreiten, so dass es in dir zu
einer Erfahrung wird.
Wenn du Zeit hast, lass dein Unterbewusstsein (ganz gechillt)
noch ein Beispiel finden, warum es sein könnte, dass du ……… nicht
musst und spüre das. 


Könnte es sein, dass dieses „Müssen“ nur ein Gedanke ist und du
das tatsächlich gar nicht musst? Wie fühlt sich das an?


Wenn du Unterstützung beim Loslassen möchtest, findest du
hier zwei einfache Möglichkeiten:
EINFACH LOSHÖREN: Probleme lösen mit THE WORK + 7 kostenlose
Hörproben!

oder:


2. bei THE WORK mit INA live!


Anstrengung loslassen ist sehr wichtig für dein schönes
Leben.
Dein Immunsystem kann besser arbeiten, wenn du
dich nicht in einem Dauerzustand anstrengst. Es kann dann seine
Arbeit tun, welche ist, Reparaturarbeiten zu erledigen.


Dein Nervensystem kann besser FÜR dich arbeiten,
müheloser. Unter ständiger Anstrengung kannst du seine leisen
Hinweise nicht hören.


Deine Lebensfreude steigt, da du erlebst, dass
es gar nicht notwendig ist, dich so sehr anzustrengen. Manche
Dinge können dir auch einfach zufallen oder viel effektiver
gelöst werden, ohne übermässige Anstrengung.


Dein Geist wird ruhiger. Kreativität und
Intuition treten hervor – und die Intuition ist ein wertvolles
Geschenk für uns Menschen. Sie arbeitet um ein vielfaches
schneller und genauer als unser Denken.


Schlaf und Regeneration: tiefere Erholung wird
möglich, weil dein Körper nicht mehr im Stressmodus bleibt.
Anstrengung loslassen heisst auch: besser schlafen. Nicht gleich
sofort, aber nach einer Weile wird sich das auf deinen Schlaf
auswirken.


Beziehungen: Es kann sein, dass deine
Beziehungen sich verbessern, weil du weicher wirst, präsenter,
geduldiger und mehr genießen kannst. Du kannst ganz da sein,
statt schon im nächsten: „Ich muss noch…“


Du bekommst ein besseres Selbstwertgefühl, weil
du erfährst, dass du nicht nur durch Leistung wertvoll bist,
sondern auch durch dein bloßes Dasein.


Du siehst, Anstrengung loslassen hat viele Vorteile. Anstrengung
loslassen heisst nicht, untätig zu sein – es heisst, in Einklang
zu kommen mit dem, was wirklich wichtig ist.
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Über diesen Podcast

Vergiss nicht: du bist frei! Du entscheidest! Du hast immer eine Wahl. Du musst gar nichts. Das Leben ist ein Abenteuer und keine Pflicht, die es bis zum Ende abzuleisten gilt.
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