INA RUDOLPH's Geschichtenpodcast - Du bist frei!

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Loslassen um frei zu sein
08.07.2025
12 Minuten
Hier kannst du dir den Artikel anhören – Ich lese den Blogartikel persönlich vor (Keine KI!) Loslassen um frei zu sein: Wie du deinem Verstand die Fesseln abnimmst

Frei zu sein – das ist mehr als nur ein schönes Gefühl. Es ist ein innerer Zustand, der leicht, klar und lebendig macht. Freiheit bedeutet für mich: Ich muss mich nicht mehr verbiegen. Ich muss nichts mehr beweisen. Ich muss nicht mehr checken, was andere Leute über mich denken. Ich kann atmen, fühlen, mich zeigen – ohne Angst, ohne Anstrengung, ohne Maske. Frei zu sein heißt, das Leben in seiner Tiefe zu spüren – mit allem, was es bringt – und mich dabei immer mehr mit mir selbst zu verbinden. Kein innerer Druck, keine ständige Selbstkritik, kein Getriebensein mehr. Ich kannst einfach „Mein Ding“ machen – in Verbindung mit dem Moment. Und genau deshalb ist Freiheit für mich so kostbar.


Doch wie kommt man da hin? Wie lässt du los, was dich innerlich eng macht – wenn es sich doch so real, so wichtig, so gewohnt anfühlt? Genau darum geht es in diesem Artikel. Lies ihn bis zum Ende, es lohnt sich!


Loslassen um frei zu sein ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben. Warum Loslassen der erste Schritt zur inneren Freiheit ist

Wenn du mit deinem Verstand kämpfst, verlierst du. Du kannst den Verstand nicht bezwingen, indem du ihn kontrollierst oder unterdrückst. Denn das Einzige, was du damit erreichst, ist eine Form von innerem Druck, der sich früher oder später Bahn bricht. Unterdrückung führt niemals zu Freiheit – sie führt zu innerem Groll, Unruhe und einem ständigen inneren Ringen.


Möchtest du loslassen, um frei zu sein? Dann hilft es dir, zu verstehen, dass der Verstand nicht der Feind ist. Aber auch nicht der Herrscher. Er ist ein Werkzeug – nicht mehr und nicht weniger. Wenn du beginnst, deinen Verstand zu beobachten, wirst du erkennen: Er ist wie das Wetter. Mal stürmisch, mal sanft, mal wirr, mal klar. Doch so wie jedes Wetterphänomen eine Ursache hat, so hat auch jeder Gedanke, jedes Grübeln, jede Sorge ihren Ursprung. Die Ursache deines inneren Drucks

Das Ziel ist nicht, das Denken abzuschaffen, sondern zu erkennen, was das Denken überhaupt antreibt. Wenn du tiefer hinschaust, wirst du feststellen: Hinter dem endlosen Gedankenkreisen steht fast immer ein Wunsch nach Kontrolle. Ein Klammern an bestimmte Vorstellungen. Ein Bedürfnis nach Sicherheit, Anerkennung oder Zugehörigkeit.


Loslassen um frei zu sein bedeutet: Du erkennst, dass der Ursprung deiner Unruhe oft darin liegt, dass du dich ums Ergebnis sorgst. Du willst, dass etwas Bestimmtes passiert – oder nicht passiert. Du willst gefallen. Erfolg haben. Kein Risiko eingehen. Nicht abgelehnt werden. Weil du glaubst, glücklich sein zu können, wenn du diese Dinge bekommst. Nur: ob du anderen gefällst, liegt nicht in deiner Macht. Und gefallen wollen ist anstrengend, oder? Und bringt dich weg von echtem, mühelosen Glück. Was wäre, wenn das Ergebnis nicht wichtig wäre?

Was wäre, wenn du dich nicht mehr so sehr ums Ergebnis kümmern müsstest? Wenn du dich selbst aus der inneren Abhängigkeit befreist – von der Meinung anderer, von Erfolg, von Kontrolle? Genau das ist die Einladung, wenn wir von Loslassen sprechen. Nicht aufgeben, nicht resignieren – sondern bewusst den inneren Griff lockern, mit dem du dich an deine Vorstellungen vom Leben klammerst.


Ein Beispiel: Du gehst auf ein Date. Wenn du loslassen kannst, um frei zu sein, dann geht es dir nicht mehr darum, ob die andere Person dich mag. Und du musst nichts dafür tun, damit diese Person dich mag. Es geht dir um die Erfahrung an sich. Um das lebendige Jetzt. Um das, was geschieht – nicht darum, wohin es führen soll. Das kann dir ein entspanntes Date ermöglichen… Deine Glaubenssätze loslassen, um frei zu sein

Oder du hast ein Gespräch mit deinem Chef. Dein Verstand rattert: „Was, wenn ich nicht gut genug bin? Was, wenn ich kritisiert werde?“ Mit The Work von Byron Katie kannst du genau das überprüfen. Du nimmst den Gedanken „Ich bin nicht gut genug“ und fragst: Ist das wahr? Kann ich mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist? Wie reagiere ich, was passiert, wenn ich diesen Gedanken glaube? Wer wäre ich ohne diesen Gedanken?

Durch diese radikale Ehrlichkeit mit dir selbst beginnst du loszulassen – die Geschichten, die dich gefangen halten. Du erkennst, dass es oft nur Gedanken sind, die dich daran hindern, frei zu sein.


Und findest du noch Beispiele für die Gegenteile deines belastenden Glaubenssatzes? 1. Umkehrung: Ich bin gut genug Ich kann das Beispiel finden: für den richtigen lover/Partner bin ich ganz von selbst gut genug. 2. Umkehrung: Ich bin mir gut genug Wie wäre es, davon abzusehen, anderen gefallen zu wollen und erstmal für dich selbst gut genug zu sein? In einem fetten Wohlgefühl mit dir selber zu sein? Loslassen heißt: nichts mehr festhalten, was nicht wahr ist

Loslassen, um frei zu sein, bedeutet nicht, nichts mehr zu fühlen. Es bedeutet, nichts mehr festzuhalten, was nicht wahr ist. The Work hilft dir dabei, die Gedanken zu identifizieren, die dich innerlich binden – und sie Schritt für Schritt zu überprüfen.


Freiheit beginnt in dem Moment, in dem du anerkennst, dass du innerlich nicht perfekt, aber lebendig bist. Dass du nicht alles kontrollieren musst. Dass du nicht allen Erwartungen entsprechen musst. Dass es okay ist, einfach du zu sein – in diesem Moment. Verantwortung übernehmen – ohne Schuld

Loslassen, um frei zu sein, heißt: Du hörst auf, die Welt da draußen für dein inneres Unwohlsein verantwortlich zu machen. Du machst niemanden da draußen zum Retter, zum Beweis deiner Liebenswürdigkeit oder zum Grund deines Leidens. Stattdessen wendest du dich nach innen, zu dir. Du beginnst, mit dem zu arbeiten, was in dir ist – liebevoll, ehrlich, mutig.


Und plötzlich verändert sich alles. Nicht, weil die Umstände sich ändern. Sondern weil du dich veränderst. Du wirst stiller. Klarer. Wahrhaftiger. Und du entdeckst: Die Freiheit, nach der du dich sehnst, war die ganze Zeit schon da – unter all den Gedanken, Sorgen und Geschichten. Du musstest nur alles Unwahre loslassen, um sie wiederzufinden.


Das ist kein einmaliger Akt. Es ist ein Weg. Ein tägliches Erinnern. Ein Üben. Manchmal ein Stolpern, ein Aufstehen, ein Weitergehen. Aber dieser Weg lohnt sich – mehr als alles andere. Tipp zum Weitergehen:

Wenn The Work gleich mal ausprobieren möchtest, kannst du das mit meinen kostenlosen Hörproben in den AudioCoachings. Du kannst dir die Kopfhörer aufsetzen und los geht’s!:


Familie/ Kinder/ Eltern – Glaubenssatz: Meine Familie kritisiert mich Selbstliebe/ Selbstbewusstsein – Glaubenssatz: Ich sollte anders sein Liebe/ Beziehung – Glaubenssatz: Liebe tut weh Gesundheit/ Ernährung – Glaubenssatz: Ich muss mich gesund ernähren Tod/ Alter/ Krankheit – Glaubenssatz: Das Alter ist voller Komplikationen Geld/ Sicherheit/Rente – Glaubenssatz: Ich brauche mehr Geld Beruf/ Erfolg – Glaubenssatz: Die Anderen sollten mir mehr Anerkennung geben FAQ: Loslassen, um frei zu sein

Was bedeutet „loslassen“ im Kontext von innerer Freiheit? Loslassen heißt, sich von den Gedanken, Erwartungen und Vorstellungen zu befreien, die innerlich Druck erzeugen. Es bedeutet, nicht länger festzuhalten an dem, wie es sein „müsste“ – sondern das Leben zu erleben, wie es ist.


Muss ich alles loslassen – auch meine Ziele? Nein. Es geht nicht darum, deine Träume aufzugeben. Sondern darum, den inneren Zwang loszulassen, dass sie genau so eintreten müssen, wie du es dir vorstellst. Freiheit entsteht, wenn du offen bleibst – auch für andere Wege.


Wie kann ich mit The Work loslassen? Indem du einen belastenden Gedanken nimmst und ihn mit den vier Fragen prüfst: Ist das wahr? Kann ich absolut sicher sein? Was passiert, wenn ich den Gedanken glaube? Wer wäre ich ohne ihn? Anschließend kehrst du den Gedanken um und findest Beispiele, wie auch das Gegenteil wahr sein kann.


Was, wenn ich nicht loslassen kann? Dann fang mit dem Gedanken an: „Ich kann nicht loslassen.“ Auch das ist ein Gedanke – und er lässt sich überprüfen. Oft ist es nicht der Moment an sich, sondern unser Widerstand dagegen, der Schmerz erzeugt.


Wie lange dauert es, bis ich frei bin? Freiheit ist kein Ziel, sondern eine Erfahrung im Moment. Jedes Mal, wenn du einen stressigen Gedanken hinter dir lässt, spürst du ein Stück mehr Freiheit. Schritt für Schritt.
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Schnelle Tools, die in Krisenzeiten helfen
03.05.2020
6 Minuten
was in Krisen hilft

Manchmal muss es richtig heftig kommen, damit ich bereit bin, mich auf etwas einzulassen. Krisen sind oft der Auslöser für tiefgreifende Veränderungen, und sie eröffnen Möglichkeiten, die man vorher nie für möglich gehalten hätte. Wenn man in einer solchen Situation steckt, kann es hilfreich sein, verschiedene Perspektiven einzunehmen und darüber nachzudenken, wie man aus der Krise herauskommen kann. Es gibt eine Vielzahl von Ansätzen, die Menschen in Krisensituationen helfen können, und es könnte lohnenswert sein, sich mit diesen Methoden eingehender zu beschäftigen.


Hast du das auch schon erlebt? Vor zwanzig Jahren hatte ich eine Phase, in der ich ständig Angst hatte. Zu Beginn dieser Phase hatte ich noch gehofft, eine Methode oder Pille zu finden, die dieses Problem zügig beseitigt. Rückblickend kann ich sagen: diese Phase hat fast vier Jahre gedauert. Und es musste erst schlimm kommen, damit ich bereit war, einfache Tools auszuprobieren, die mein Verstand vorher mit solchen Glaubenssätzen abgewehrt hat:


„Ach, das kann doch nicht so einfach sein“ oder „Mein Problem ist so speziell, dafür braucht es auch eine superspezielle Lösung“ oder „Das kenne ich doch schon“


Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass diese Glaubenssätze oft hinderlich sind. Sie führen dazu, dass man sich in einer negativen Spirale aus Selbstzweifeln und Ängsten festfährt. Was immer deine Glaubenssätze sind – ich möchte dich ermutigen, diese Tools einfach mal auszuprobieren. was in Krisen am Schnellsten hilft ist: weniger Denken.

Bis hin zu: gar nicht denken. Das Denken produziert die Probleme meistens erst. Sagen wir, zu 80%. Du musst mir das nicht glauben, du kannst das sofort für dich selber prüfen. Weniger denken ist gar nicht so schwer.


Nimm dir 5-10 Minuten, mach eine innere Bestandsaufnahme, wie du dich jetzt gerade fühlst, stell dir einen Wecker auf die Minuten, die du investieren möchtest und dann verweigere das Denken. Sei einfach nur da. Mit allem, was auch da ist. Sei ein Lebewesen auf Planet Erde. Bemerke, das dein Atem in dich hinein und aus dir herausfließt. Wenn dir das schwer fällt, kannst du dich immer mal wieder fragen: wer wäre ich jetzt ohne Denken? Oder: Wie wäre es jetzt ohne Denken? Oder: mit weniger denken? Vielleicht öffnen sich deine Sinne und du hast deine Aufmerksamkeit auf dem Sehen, Hören, Riechen, Schmecken oder Fühlen…wenn dein Wecker läutet, spüre, wie es dir jetzt geht. wenn Denken, dann produktives Denken/ freundliches Denken.

Du kannst dein Denken in eine Richtung lenken, dich erfrischt, dich mit deinen Fähigkeiten, deinen Werten und der Liebe verbindet.


Dafür könntest du dir Fragen stellen, die dich inspirieren. Z.B.:


Wann habe ich zum letzten Mal Liebe gespürt? (dann spüre es nochmal) Was habe ich in meinem Leben schon wunderbares gemacht/geschafft/ erlebt (dann spüre es nochmal) Was ist mir heute/ in der letzten Woche gut gelungen? (dann spüre es nochmal) Wo konnte ich anderen eine Hilfe sein? (dann spüre es nochmal) Welche Träume habe ich mir schon erfüllt? (dann spüre es nochmal)


Verweigere, dich in eine negativ Denkspirale hinein ziehen zu lassen, aus der du nur schwer wieder heraus findest. Bleibe bei dem inspirierenden Teil deiner Antwort und lass dich nicht von einem „ja, aber…“ ins Grübeln ziehen. aus dem Denken in den Körper kommen.

Du könntest:


still da sitzen oder liegen und bemerken, was in deinem Körper vor sich geht. Es zieht irgendwo, drückt, pulsiert, ist warm oder kalt, fest oder weich. Du brauchst damit nichts machen, nur bemerken. dich bewegen und die Bewegung bemerken. Wenn es geht, genießen. du könntest dich stärker bewegen, Sport machen, dich auspowern und deinen Körper und seine Lebendigkeit dadurch gut spüren. probiere „The Work“ von Byron Katie aus um stressige Glaubenssätze aufzulösen. Hier findest du eine Anleitung.


Ich spüre bei allen drei Möglichkeiten eine große Freiheit. Sie kosten nichts, nur einen Moment Zeit. Und ich kann sie fast überall machen.


Wenn du in einer Krise bist und kostenfrei von mir begleitet werden möchtest, melde dich gern zu: „THE WORK mit INA live“ an.


Ein wichtiger Bestandteil des Prozesses ist auch das Lernen aus der Krise. Reflektiere, was die Krise dich lehren wollte, was du gelernt hast und wie du diese Erkenntnisse in zukünftige Situationen einbringen kannst. Jede Krise bietet die Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung und kann dazu führen, dass man stärker und resilienter wird. Indem du die Tools, die dir helfen, aktiv nutzt, kannst du nicht nur die Krise überwinden, sondern auch gestärkt daraus hervorgehen.


Abschließend ist es wichtig, Geduld mit sich selbst zu haben. Sei bitte unbedingt freundlich mit dir! Krisen sind oft komplex und brauchen Zeit, um verarbeitet zu werden. Es ist okay, sich Zeit zu nehmen und sich nicht unter Druck zu setzen, sofort eine Lösung zu finden. Stattdessen kann man sich darauf konzentrieren, kleine Schritte in die richtige Richtung zu machen. Jeder Schritt zählt, und je mehr man sich mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen auseinandersetzt, desto klarer wird der Weg, den man einschlagen möchte, um aus der Krise herauszukommen.


Ein weiterer wichtiger Aspekt im Umgang mit Krisen ist, sich mit anderen auszutauschen, kann sehr bereichernd sein. Der Austausch von Erfahrungen, Tipps und Unterstützung kann helfen, sich weniger alleine zu fühlen und neue Lösungsansätze zu finden. Oft kann man von den Erfahrungen anderer lernen, und dies kann zu einem Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit führen, das in Krisenzeiten besonders wichtig ist.


Darüber hinaus kann auch körperliche Aktivität ein wichtiger Bestandteil des Umgangs mit Krisen sein. Sport hat nachweislich positive Effekte auf die mentale Gesundheit. Es fördert nicht nur die Ausschüttung von Endorphinen, die als Glückshormone bekannt sind, sondern hilft auch, Stress abzubauen. Regelmäßige Bewegung kann ein hilfreiches Mittel sein, um in Krisenzeiten einen klaren Kopf zu bewahren. Überlege dir, welche Sportarten dir gefallen könnten, und setze dir kleine Ziele, um dranzubleiben.
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Was du willst und wie du es bekommst
15.02.2020
8 Minuten
Läuft nicht alles, was wir tun, darauf hinaus, dass wir etwas bestimmtes fühlen wollen? Wir treffen uns mit Menschen, lesen Bücher, schauen Filme, hören Musik, bewegen den Körper – um etwas bestimmtes zu fühlen. Oder?


Und viele stressige Glaubenssätze, die ich mit mir und anderen in den letzten zwanzig Jahren überprüft habe, beinhalten die (meist unbewusste) Aussage, dass mich etwas außerhalb von mir davon abhält, zu fühlen, was ich fühlen möchte. (andere Menschen, Lebensumstände oder das Fehlen von Geld, Liebe etc.). Nimm dir bitte mal einen Moment und prüfe, ob das bei dir auch so ist.


  Kennst du solche Gedanken:

 


Wenn da nur nicht XY wäre, dann könnte ich gelassen sein. Wenn YZ nicht immer so komisch gucken würde oder so doofe Sachen sagen würde, dann würde ich mich freier fühlen. Andere geben mir keine Anerkennung. Deshalb fühle ich mich nicht wichtig. Ich kann keine Fülle spüren, weil ich nicht so viel Geld verdiene. Wegen dieser blöden Baustelle kann ich mich nicht entspannen.


 


Wie wäre es, wenn es möglich wäre, diese Verknüpfung zu lösen? Wie wäre es, wenn du einen Großteil des Tages fühlen könntest, was du fühlen möchtest, ganz gleich, was die Welt um dich herum so macht. Nimm dir bitte auch für diese Vorschau einen Moment Zeit. Wie wäre es, wenn du das könntest?


Ich bin zum Beispiel mit der Selbstverständlichkeit aufgewachsen, dass ich einen Grund brauche, um mich zu freuen. „Wie? Einfach so freuen? Weswegen denn?“  Und könnte es sein, dass das „nur“ eine Konditionierung ist? Eine Angewohnheit? Und ich mache es mein Leben lang so, weil ich das eben glaube?


Mal angenommen, Gefühle wären nichts, was du von anderen bekommen müsstest, was andere dir geben müssen. Wie wäre das? Wärest du dann nicht unabhängiger von anderen Menschen und könntest sie so lassen, wie sie sind? Dann könntest du es vielleicht genießen, wenn sie von sich aus ihre Wertschätzung oder Liebe ausdrücken und wenn sie es nicht tun, würdest du dich dennoch wohl fühlen. Was wäre das für ein Leben? Was wäre das für ein Kontakt zu anderen Menschen?


Müsstest du dich dann noch verbiegen, damit du von ihnen bekommst, was du möchtest? Müsstest du dir dann noch die Mühe machen, sie zu beeinflussen oder von ihnen verlangen, dass sie dir geben, was du brauchst?


  Welche Gefühle möchtest du gern fühlen?

 


Für die Übung, die ich dir heute vorschlagen möchte, schau mal, welche Gefühle es sind, die du gerne fühlen möchtest (und die nicht von anderen Menschen abhängen).


Hier ein paar Vorschläge:


Ich fühle mich: ausgeruht, behaglich, dankbar, energiegeladen, entspannt, erfüllt, frei, fröhlich, gespannt, locker, konzentriert, mutig, sanft, offen, zufrieden.


Wenn du dich so fühlen möchtest, schau doch mal, ob du dich so fühlen kannst, ganz gleich, ob alle Umstände in deinem Leben schon so sind, wie sie sein sollten. (Meine Erfahrung ist: in den Lebensumständen ist doch fast nie alles so, wie ich es gern hätte. Der Volksmund sagt: Irgendwas ist immer. ;-))


  Angenommen, du möchtest Entspannung spüren.

 


Wie fühlt es sich zum Beispiel an, entspannt zu sein? Was kannst du jetzt, wo du dich nach Entspannung sehnst, alles entspannen? An deinem Körper, deinem Zeitplan, deinen Gedanken, deinem gedanklichen Fokus?


Oder hast du eine Erinnerung daran, wann du mal auf die Weise entspannt warst, wie du es jetzt gerne wärest? Kannst du diese Erinnerung hervorholen? Wie hat es sich in diesem Moment angefühlt, entspannt zu sein? Kannst du es fühlen, während du dich erinnerst? Dann fühlst du es ja jetzt, nicht wahr? Wie wäre es, wenn du jetzt beschließt, den Rest dieses Tages, so gut wie es geht, dieses Gefühl zu fühlen? Alles, was noch zu zutun ist, in diesem Gefühl zu tun? Mal kannst du es vielleicht stark spüren, mal nur im Hintergrund, dann verlierst du es ganz und erinnerst dich daran und kannst es reaktivieren.


  Wir können Gefühle selber kreieren. Probiere es einmal aus.

 


Sollte ein starkes anderes Gefühl auftauchen, kannst du es zulassen, solange es in dir schwingen will. Wenn es abflaut, kannst du deine Aufmerksamkeit wieder auf dein gewünschtes Gefühl legen. Immer nur so gut, wie es halt gerade geht. Ich zum Beispiel mag als alltägliches Hintergrundrauschen oft ein „behagliches“ Gefühl. Das ist, als könnte ich mich in mir selber einkuscheln. Und wenn irgendeine Art Stress auftaucht, probiere ich (falls nicht energisches Handeln gefordert ist) mich in das Leben hinein zu entspannen. Mich mit dem zu entspannen, wie es halt immer gerade ist.


Denkst du jetzt, dass das keine leichte Übung ist? Vielleicht hast du Recht. Und in gefühlter Abhängigkeit zu anderen Menschen, Umständen und Dingen zu leben ist auch nicht einfach, oder? Und wer weiß, probiere es mal mindestens eine Woche aus (ein Tag ist zu kurz um die Wirkung zu spüren, die diese Übung für dein Leben haben kann.)


Du könntest dich natürlich fragen: was müsste ich denn jetzt denken oder glauben, damit ich fühlen kann, was ich fühlen möchte? Oder, wie in der Arbeit mit „The Work“ drei konkrete Beispiele finden, warum du dein gewünschtes Gefühl genau jetzt fühlen kannst.


Und: wenn wir etwas fühlen wollen, könnten wir uns ganz generell viel mehr mit dem Fühlen beschäftigen statt mit dem Denken. Das viele Nachdenken, soll dich am Ende ja auch nur zu bestimmten Gefühlen führen, oder? Schau doch mal, ob du den direkten Weg nehmen kannst. Wenn du es als ein Experiment oder Spiel betrachtest, könnte es leicht gehen. Und: ich bin neugierig! Schreib mir bitte unten ins Kommentarfeld, wie diese Erfahrung für dich ist!


  Hier eine kleine Ergänzung zur direkten Arbeit mit Gefühlen:

 


Oft sagen wir „Gefühl“ zu etwas, was streng genommen gar keins ist. Meist folgen nach der Einleitung: „Ich habe das Gefühl, dass ich…“ doch eher Gedanken als Gefühle. Z.B.:


ich habe das Gefühl, dass ich hier am falschen Platz bin ich habe das Gefühl, dass der andere schlecht über mich denkt ich habe das Gefühl, dass es bald regnen wird


Und auch Gefühlsbeschreibungen, die Bewertungen oder Interpretationen über das Verhalten anderer einschliessen sind oft kein reiner Ausdruck von Gefühl.


ich fühle mich übergangen ich fühle mich nicht respektiert ich fühle mich ausgegrenzt


Diese Art von Gefühlsbeschreibungen unterstellen jemand anderem eine bestimmte Absicht oder Tat. Würde ich mich so ausdrücken, könnte es gut sein, dass der andere sich auch „angegriffen fühlt.“


Wenn du dich darauf verlegen willst, deine erwünschten Gefühle selber zu fühlen, dann geht das gut mit „reinen“ Gefühlen. Zum Beispiel:


ich fühle mich neugierig/ lethargisch ich fühle mich sicher/ unsicher ich fühle mich kraftvoll/ schwach


Der Ausdruck dieser Gefühle gibt niemandem eine Schuld. Du fühlst dich so, und dieses Gefühl muss dir nicht jemand/etwas gegeben haben. Das Gefühl ist in dir aufgetaucht, so wie auch Gedanken halt auftauchen.


  Hier findest du eine große Auswahl an „reinen“ Gefühlen, die die meisten Menschen gerne fühlen. Welches suchst du dir für heute aus?

 


abenteuerlustig, angenehm, angeregt, aufgeblüht, aufgedreht, aufgeschlossen, aufgeweckt, aufmerksam, ausgeglichen, ausgeruht, befreit, befriedigt, begeistert, behaglich, belebt, belustigt, berauscht, bereichert, berührt, beruhigt, berührt, besänftigt beschaulich, beschwingt, beteiligt, bewegt, bezaubert, dankbar, eifrig, ehrfürchtig, ekstatisch, elektrisiert, energiegeladen, energisch, enthusiastisch, entlastet, entschlossen, entspannt, entzückt, empfindend, erfreut, erfrischt, erfüllt, ergriffen, erleichtert, erquickt, erregt, erstaunt, erwartungsvoll, fasziniert, frei, freundlich, friedlich, fröhlich, froh, gebannt, gefasst, gelassen, gelöst, gespannt, gerührt, gesammelt, geschützt, getröstet, glücklich, gutgelaunt, harmonisch, heiter, hellwach, herzlich, hingegeben, hocherfreut, hoffnungsvoll, inspiriert, interessiert, jubelnd, klar, kraftvoll, hilfsbereit, hingerissen, hoffnungsvoll, inspiriert, interessiert, jubelnd, klar, konzentriert, kreativ, lebendig, leicht, leidenschaftlich, liebevoll, locker, lustig, mitfühlend, mit Liebe erfüllt, motiviert, munter, mutig, nah, neugierig, nüchtern, offen(-herzig), optimistisch, ruhig, sanft, satt, schwungvoll, selbstsicher, selig, sicher, sich freuen, souverän, spritzig, stark, staunend, still, stimuliert, stolz strahlend, teilnahmsvoll, überglücklich, unbekümmert, unbeschwert, unbesorgt, tatkräftig, verblüfft, vergnügt, verliebt, versichert, vertrauensvoll, verzaubert, voller Bewunderung, Lebenslust, Wertschätzung, warmherzig, wach, wohlgemut, wohl(ig), wohlwollend, zart, zärtlich, zentriert, zufrieden, zuneigend, zutraulich, zuversichtlich


 


Viel Freude beim Experimentieren! Wenn Du dazu Fragen hast, schreib sie mir bitte in das Kommentarfeld weiter unten!


Wenn du alleine nicht weiterkommst, kannst du dich von mir in einer Einzelsitzung begleiten lassen. Oder kostenfrei bei: „THE WORK mit INA live„.


Hier kannst du dir den ganzen Artikel auch anhören:
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Der Denkfehler, der deinem Glücklich sein im Wege steht
22.11.2019
12 Minuten
Der Denkfehler beim glücklich sein

Die meisten Menschen wünschen sich ein glückliches Leben. Sie möchten eine Beziehung führen, in der sie von ihrem Partner verstanden und geliebt werden. Es soll genügend Geld da sein, die Anzahl der Kinder sollte passen, ein schönes Dach über dem Kopf sollte kein Problem darstellen und die Gesundheit darf, möglichst ohne grosse Anstrengung, bis in ein hohes Alter erhalten bleiben. Und das ist es auch schon. Mehr verlangt man ja gar nicht. Ach so, naja, ein bisschen Anerkennung und Wertschätzung der Zeitgenossen, die einen umgeben, wäre natürlich auch noch wünschenswert. Aber oft machen wir Denkfehler beim glücklich sein, indem wir denken, dass all dies Voraussetzung für unser Glück ist.


Solch einen Lebensverlauf halten viele Menschen (in Mitteleuropa) für das Normale. Kommt dann eine Krankheit: Katastrophe! Verliert jemand seinen jahrelangen, gut bezahlten Job, glaubt er vielleicht, er sei ein Versager. Entwickelt sich ein Kind nicht ganz so wohlgeraten, dann ist man vom Schicksal gezeichnet. Je dramatischer die Bewertung von dem was geschieht ausfällt, umso heftiger der Schmerz. Jeder hat seine Vorstellungen, was er für sein glückliches Leben braucht und versucht dann, diese Dinge, Menschen oder Umstände in sein Leben einzuladen. Einmal eingeladen, sollten diese Dinge oder Menschen oder Umstände sich aber auch so verhalten, dass sie das Glück in das Leben hinein bringen. Denkfehler beim glücklich sein führen dazu, dass wir die Verantwortung für unser Glück auf andere abwälzen.


Ein häufiger Denkfehler beim glücklich sein ist die Überzeugung, dass ich den passenden Partner brauche. Glaube ich das, dann muss ich den erst einmal finden. Das allein kann sich schon schwierig gestalten. Ist dieser Partner dennoch gefunden, soll er mich glücklich machen. Oder zumindest soll diese Beziehung mich glücklicher machen, als ich vorher war. Wozu habe ich denn sonst eine Beziehung? Haben wir uns dann mit unseren Bedürfnissen und deren Erfüllung gut zusammen geruckelt, soll es aber nun so bleiben. Nicht mehr bewegen jetzt, sonst war alle Mühe umsonst! Hier zeigt sich ein weiterer Denkfehler beim glücklich sein: die Annahme, dass das Glück von außen kommen muss. Wie fühlt sich mein Leben an, wenn mein Wohlbefinden davon abhängt, was andere Menschen tun

oder wie die Umstände in meinem Leben sich gerade entfalten? Als ich noch von der Welt wollte, dass sie mich glücklich macht, war mein Leben anstrengend, mühevoll und am Ende war alles Bemühen aussichtslos. Mein Partner ist ein lebendiges Wesen. Auch er ist Einflüssen ausgesetzt, darf seine Meinung ändern und seine Vorlieben. Das Leben ist in Bewegung, ohne Pause. Die Zellen in meinem Körper erneuern sich sekündlich, mein Atem fliesst in mich hinein und wieder heraus, mein Körper wächst oder schrumpft, Bäume treiben im Frühjahr aus und werfen im Herbst die Blätter ab – nichts bleibt, wie es ist. Wenn ich will, das etwas so bleibt, wie es ist, bin ich gegen das Leben. Nichts geringeres als das. Und wenn ich will, das das Leben meinen Erwartungen entspricht, ist Schmerz vorprogrammiert.


Kann ich also, sollten sich meine Wünsche an das Leben nicht erfüllen, kein glückliches Leben führen? Muss ich auf meinem Totenbett verbittert über das Leben schimpfen, das mir kein Glück beschert hat und dann unzufrieden aus dem Leben scheiden? Die gute Nachricht ist: deine Vorstellungen vom Glück sind nur ein Denkfehler.

Denn zuallererst sind meine Vorstellungen eben nur Vorstellungen. Nur Ideen in meinem Kopf, Gedanken wie es sein sollte. Als nächstes muss ich die Ärmel hochkrempeln und dieses Leben nach meinen Vorstellungen erschaffen. Kann ich das mit Freude tun: wunderbar! Dann ran an den Speck! Wenn Kreativität fließt, ich jeden Schritt von dem was ich tue, genieße, dann bin ich schon auf dem Weg zum Ziel glücklich. Ich erschaffe etwas mit Glück im Herzen.


Oder ist es vielleicht so, dass du etwas tust, um später mit dem erhofften Ergebnis glücklich sein zu können? Musst du dich für den Weg zu dem Ergebnis motivieren, weil du diesen Weg nicht gern einschlägst? Du erwartest das Glück erst für einen späteren Zeitpunkt? (wenn du erfolgreicher, cleverer, wohlhabender, fiter oder liebevoller geworden bist?) Dann könntest du auf einen Denkfehler beim glücklich sein gestoßen sein. Paradoxerweise funktioniert es besser andersherum.

Wie wäre es, wenn du im allerersten Schritt glücklich sein könntest? Ein Beispiel für einen Denkfehler beim glücklich sein ist, wenn wir das Gefühl haben, dass wir erst etwas erreichen müssen, um glücklich zu sein. Doch Glück kann auch im Hier und Jetzt gefunden werden, ohne auf äußere Umstände zu warten.


Oder einfach mit dem sein und bleiben könntest, wie es ist? Wenn du magst, probiere es gleich mal aus: Wie wäre es, wenn du das, was du gerade fühlst, auch fühlen dürftest? Wenn du die Empfindungen in deinem Körper wahrnimmst, sie da sein lässt ohne dagegen anzukämpfen? Ohne dagegen Widerstand aufzubauen. Nimm dir bitte einen Moment Zeit, um das zu bemerken. Nur mal für einen Augenblick. Wie würde sich das anfühlen?


Wenn wir die Denkfehler beim glücklich sein erkennen, können wir beginnen, unser Glück selbst zu gestalten.


Und, auch nur für einen Augenblick: wie wäre es, wenn alles in deinem Leben für ein paar Minuten so bleiben dürfte, wie es bereits ist? Die Wohnung müsste nicht neu renoviert werden, es müsste nicht mehr Geld her, du würdest deinen Partner für einen Moment für den richtigen Partner halten, oder zufrieden sein mit deinem Singlestatus. Mal angenommen, alles dürfte für einen Moment so sein, wie es ja auch bereits ist – wie würde sich das anfühlen? Wenn du die Waffen niederlegen könntest, nicht mehr kämpfen müsstest, dich nicht aufreiben müsstest oder zufrieden sein könntest mit dir und der Welt… wie würde sich dieser Moment für dich anfühlen? Die meisten Menschen entspannt diese Vorstellung und Zentnerlasten fallen von ihren Schultern. Nichts und Niemand muss mich glücklich machen

Und nun stell dir vor, du könntest aus diesem Zustand heraus Dinge erschaffen, Entscheidungen treffen oder spüren, wer der richtige Partner ist. Kann ich glücklich und zufrieden sein, ganz gleich, wie meine Lebensumstände gerade sind, dann muss mich nichts und niemand erst glücklich machen. Mein Partner nicht, meine Arbeit nicht und auch das liebe Geld muss das nicht tun, oder die Dinge, die ich konsumiere.


Aus diesem Zustand des bereits-glücklich-seins muss ich dann auch keinen Ideen folgen, die mir erzählen, dass ich mich jetzt für ein späteres Glück quälen muss. Denn ich glaube ja nicht mehr, dass ich mich erst zusammen reißen muss um dann später glücklich sein zu können. Ich kann alle Vorstellungen darüber, was ich tun und sein sollte oder müsste, loslassen. Alle Erwartungen, die Kollegen, Freunde oder Eltern an mich haben, wer oder was ich sein sollte, entlarven sich selbst ad absurdum. Ich kann in jedem Moment meines Lebens voll in dem aufgehen, was gerade ist. Ich muss mich nicht in einem Kampf aufreiben, der nicht zu gewinnen ist. Ich darf Wege beschreiten, auf denen ich Freude, Energie und Lebenslust spüre – und tue ich etwas mit Freude, wird es auf irgendeine Weise gut werden. Auf solch einem Weg bin ich entspannt und gleichzeitig voller Energie. Was gilt es denn nun, loszulassen?

Oft ist es gar nicht die Realität, die uns unglücklich macht, sondern unsere Vorstellungen, wie es, bitte schön, sein sollte. Die Vorstellungen, was du tun oder sein musst oder erreichen solltest um glücklich zu sein, sind häufig Denkfehler beim glücklich sein. Wie andere Menschen sein sollten. All das sind erst einmal nur Gedanken. Gedanken, die du vielleicht glaubst und die dich in einen Konflikt bringen mit, dem, wie es wirklich ist. Und steckst du in so einem Konflikt, bist du in einen Denkfehler beim glücklich sein hineingeraten.


Wenn du magst, schau doch mal jetzt hier sofort: was fühlt sich gut an? Etwas, was du wahrnehmen kannst, was also bereits da ist? Oder etwas, was du selber tun kannst, gern eine Kleinigkeit. Vielleicht magst du einmal tief durchatmen? Dich bewegen? Aus dem Fenster schauen? Wie wäre es, dem zu folgen, was du jetzt hier gleich für dein Wohlbefinden tun kannst? An einem inneren Wohlgefühl entlang leben

Das Leben besteht aus einem Moment nach dem nächsten. Wie wäre dein Leben, wenn du dir selbst die Erlaubnis geben könntest, an einem inneren Wohlgefühl entlang zu leben? Mit Freude und einer Energie, die sich von selber einstellt. Ich muss Freude nicht erstellen oder aktivieren können. Ich kann einfach aufmerksam sein, was mir Freude bringt und mich weiter auf diesem authentischen Weg bewegen.


Und auch die Vorstellung, dass ich glücklicher wäre, wenn meine Wünsche sich erfüllen, hat sich schon so oft als unwahr herausgestellt, ist also auch ein Denkfehler beim glücklich sein. Menschen freuen sich meist nur kurze Zeit über einen erfüllten Wunsch und dann erwacht, wie von Zauberhand, schon wieder ein neue Sehnsucht.


Ein weiterer Denkfehler beim glücklich sein könnte sein, dass man glaubt, Glück sei ein Zustand, den man erreichen kann, anstatt eine Wahl, die man jeden Tag trifft.


Es ist wichtig, diese Denkfehler beim glücklich sein zu erkennen und sie aufzulösen, um ein erfülltes Leben zu führen.


Meine Lieblingsmethode um überholte, blockierende Glaubensmuster loszulassen, heisst: „The Work von Byron Katie“ und ich arbeite seit zwanzig Jahren damit. Diese Methode hilft dir, die Überzeugungen zu finden, die dich davon abhalten, jetzt hier gleich glücklich zu sein. Wir überprüfen diese Überzeugungen und finden bessere Perspektiven und Sichtweisen, die dich zu dir und in die Freiheit führen.


Indem wir die Denkfehler beim glücklich sein ablegen, können wir uns auf die Möglichkeiten konzentrieren, die uns das Leben bietet. Denkfehler beim glücklich sein überwinden.

experimentiere mal mit dem Gegenteil, um diese Denkfehler zu überwindenWenn du Lust hast, gleich damit zu beginnen alte Denk und Handlungsmuster loslassen –  könntest du mal in dein Leben schauen: was musst du alles? Mach eine kleine Liste. Zum Beispiel: Ich muss fleißiger sein, ich muss den richtigen Partner finden, ich muss mich mit meiner Mutter verstehen, ich muss Sport treiben u.s.w. und dann experimentiere mal mit dem Gegenteil von dem, was dich stresst und belastet. Beispiel 1:

Indem wir uns mit den Denkfehlern beim glücklich sein auseinandersetzen, können wir unsere Perspektive ändern und neue Wege finden, um Freude in unser Leben zu bringen.


Stress: „ich muss mich anstrengen!“


Gegenteil: lass es probeweise mal entstehen, fließen, lehn dich zurück, lass es kommen.


Denke immer daran, dass die Denkfehler beim glücklich sein nicht die Realität widerspiegeln, sondern lediglich eine verzerrte Sicht auf das Leben sind. Beispiel 2:

Stress: „Ich muss mehr Geld verdienen“


Gegenteil: „ich versuche mal, mit weniger Geld auszukommen“ (mit Freude natürlich, nicht als Verzicht)


Ich wünsche dir Freude beim Loslassen und Entdecken! Lass los & du bist frei!


Dieser Artikel ist für das Maas Magazin entstanden.


Und der Artikel ist in diesem Heft erschienen:


In diesem Artikel haben wir viele Denkfehler beim glücklich sein besprochen, um dir zu helfen, die Verantwortung für dein eigenes Glück zu übernehmen.


Lass uns gemeinsam die Denkfehler beim glücklich sein erkennen und eine neue Perspektive auf das Glück entwickeln.
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Drei Möglichkeiten, wie du Anstrengung loslassen kannst
02.11.2019
7 Minuten
Hier kannst du dir den Artikel auch anhören. Ich lese die Artikel persönlich ein. Keine KI!


Bevor du unter deiner Last zusammen brichst oder verzweifelst, probiere bitte diese drei Möglichkeiten aus: Anstrengung loslassen 1: nicht dagegen ankämpfen

Wenn etwas in deinem Leben gerade schwer ist – schau doch mal, ob du es für einen Moment schwer sein lassen kannst. Der Kampf dagegen, die Kraft, die du aufbringst, damit es sich nicht so anfühlt, ist zusätzlich anstrengend. Wie wäre es, wenn es ok. wäre, dass es sich jetzt gerade schwer anfühlt? Vielleicht kannst du dich diesem Gefühl der Schwere sogar für einen Moment zuwenden? Oftmals ist der Kampf gegen die Schwere sogar schwerer als die Schwere selbst! Anstrengung loslassen 2: schalte deine Intuition ein

Schau mal auf die Kleinigkeiten, was dein Leben gerade so schwer sein lässt. Welche Details sind das? Wenn du kannst, erlaub dir, nicht darüber nachzudenken, sondern deine Intuition die Antwort finden zu lassen. Lehn dich einfach zurück und warte, welche Bilder, Menschen, Orte vor deinem inneren Auge auftauchen. Was ist gerade so schwer in deinem Leben? Was hältst du aus? Was lässt du mit dir machen? Was machst du mit, obgleich es dir nicht wirklich gut tut? Was bürdest du dir auf?


Und wie wäre es, wenn es dafür andere Wege, andere Möglichkeiten gäbe? Mal angenommen, es gäbe sie, welche könnten das sein? (gib deinem Unterbewusstsein gern ein paar Minuten Zeit, dir etwas zu zeigen. Du brauchst die Frage nur in dich einsinken zu lassen und zu warten. Neugierig. Mal sehen, was das sein könnte… ) Anstrengung loslassen 3: du musst gar nichts!

Was glaubst du, was du alles musst? Hast du einen Lebensbereich, der sich gerade besonders schwer anfühlt? Was musst du da? Musst du für das Problem eine Lösung finden? Was musst du tun oder sein? Musst du etwas, was du gar nicht willst? Oder auf eine Art, die sich für dich nicht stimmig anfühlt?


Und könnte es sein, dass dieser Gedanke (und „ich muss…..“ ist erstmal nur ein Gedanke) nicht wahr ist? Oder nicht auf die Weise, die du glaubst? Wer wärest du denn, jetzt & hier, wenn du diesen Gedanken nicht glauben würdest? 


Und finde mal, natürlich, ohne dich dafür großartig anzustrengen ;-))  ein Beispiel für das Gegenteil : „ich muss nicht …..“ Lass dein Unterbewusstsein das Beispiel finden, von dort kommen oft überraschende Möglichkeiten. Wenn es dir eins präsentiert, in Worten, Bildern oder Erinnerungen, nimm dir Zeit, es auch zu spüren. Lass es sich in dir ausbreiten, so dass es in dir zu einer Erfahrung wird. Wenn du Zeit hast, lass dein Unterbewusstsein (ganz gechillt) noch ein Beispiel finden, warum es sein könnte, dass du ……… nicht musst und spüre das. 


Könnte es sein, dass dieses „Müssen“ nur ein Gedanke ist und du das tatsächlich gar nicht musst? Wie fühlt sich das an?


Wenn du Unterstützung beim Loslassen möchtest, findest du hier zwei einfache Möglichkeiten: EINFACH LOSHÖREN: Probleme lösen mit THE WORK + 7 kostenlose Hörproben!

oder:


2. bei THE WORK mit INA live!


Anstrengung loslassen ist sehr wichtig für dein schönes Leben. Dein Immunsystem kann besser arbeiten, wenn du dich nicht in einem Dauerzustand anstrengst. Es kann dann seine Arbeit tun, welche ist, Reparaturarbeiten zu erledigen.


Dein Nervensystem kann besser FÜR dich arbeiten, müheloser. Unter ständiger Anstrengung kannst du seine leisen Hinweise nicht hören.


Deine Lebensfreude steigt, da du erlebst, dass es gar nicht notwendig ist, dich so sehr anzustrengen. Manche Dinge können dir auch einfach zufallen oder viel effektiver gelöst werden, ohne übermässige Anstrengung.


Dein Geist wird ruhiger. Kreativität und Intuition treten hervor – und die Intuition ist ein wertvolles Geschenk für uns Menschen. Sie arbeitet um ein vielfaches schneller und genauer als unser Denken.


Schlaf und Regeneration: tiefere Erholung wird möglich, weil dein Körper nicht mehr im Stressmodus bleibt. Anstrengung loslassen heisst auch: besser schlafen. Nicht gleich sofort, aber nach einer Weile wird sich das auf deinen Schlaf auswirken.


Beziehungen: Es kann sein, dass deine Beziehungen sich verbessern, weil du weicher wirst, präsenter, geduldiger und mehr genießen kannst. Du kannst ganz da sein, statt schon im nächsten: „Ich muss noch…“


Du bekommst ein besseres Selbstwertgefühl, weil du erfährst, dass du nicht nur durch Leistung wertvoll bist, sondern auch durch dein bloßes Dasein.


Du siehst, Anstrengung loslassen hat viele Vorteile. Anstrengung loslassen heisst nicht, untätig zu sein – es heisst, in Einklang zu kommen mit dem, was wirklich wichtig ist.
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Über diesen Podcast

Vergiss nicht: du bist frei! Du entscheidest! Du hast immer eine Wahl. Du musst gar nichts. Das Leben ist ein Abenteuer und keine Pflicht, die es bis zum Ende abzuleisten gilt.
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