#123 - Frauen und KI: Warum Technologie alle Perspektiven braucht. Gast: Margarita Misheva

#123 - Frauen und KI: Warum Technologie alle Perspektiven braucht. Gast: Margarita Misheva

vor 4 Tagen
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Beschreibung

vor 4 Tagen

76 Prozent der Eltern in Österreich trauen ihren Töchtern MINT
nicht zu. Dabei zeigen Studien, dass sich Mädchen bis zum Alter
von etwa acht Jahren genauso für Technik interessieren wie Buben.
Digitalstrategin und MINTfluencerin Dr. Margarita Misheva
erklärt, warum mehr Frauen in der IT kein Nischenthema ist,
sondern die Voraussetzung für bessere Technologie für alle.





Mind/Machine ist der Podcast über Künstliche Intelligenz und
Digitalisierung im Tourismus und im Unternehmensalltag. Manuela
Machner ist KI-Trainerin und Beraterin, spezialisiert auf
praxisnahe KI-Anwendung im Tourismus und in der Weiterbildung
(www.kinet.ai). Eliot Mannoia von Brand Karma ist digitaler
Psychologe und schaut darauf, was Technologie mit Menschen macht
(www.brandkarma.at).





Was dich in dieser Folge erwartet:





Vom Verstecken zur Sichtbarkeit


Margarita Misheva kam über Umwege in die IT. Nach ihrer
Dissertation wollte sie sich hinter dem Bildschirm verstecken,
weil Deutsch nicht ihre Muttersprache ist. Erst 2017 fasste sie
den Mut, öffentlich zu sprechen. Heute steht sie als Gründerin
des Online Podium regelmäßig auf Bühnen und in Klassenzimmern.





Neugier und Experimentierfreude als Schlüssel


Kinder sind die besten ForscherInnen der Welt, sie fragen ständig
warum und probieren aus, bis es klappt. Erwachsene verlernen das,
auch weil Social Media nur perfekte Ergebnisse zeigt und nie den
Weg dorthin. Wer neugierig bleibt, tut sich mit KI und jeder
anderen Veränderung leichter.





Die Zahlen hinter dem Problem


Laut MINTality Stiftung trauen 76 Prozent der Eltern in
Österreich ihren Töchtern MINT nicht zu. Österreich liegt beim
Frauenanteil im ICT-Bereich bei rund 21 Prozent, Estland,
Rumänien und Bulgarien führen den EU-Vergleich an. Mehr als 70
Prozent der zukünftigen Berufe liegen im MINT-Bereich.





Warum KI unsere Vorurteile spiegelt


KI gibt zurück, was wir hineingeben. Sind die Daten verzerrt,
sind es auch die Ergebnisse. Wer eine KI ohne Bias will, muss
beim eigenen Mindset anfangen und dafür sorgen, dass vielfältige
Perspektiven mitbauen.





KI als niederschwelliger Einstieg in die Technik


Manuela Machner beobachtet in ihren Kursen, dass Frauen, die sich
nie als technisch eingeschätzt haben, plötzlich Automatisierungen
und Agenten bauen. Sprachmodelle funktionieren über
Kommunikation, und genau da liegen die Stärken vieler Frauen.





Bessere Technologie für alle


Der Kernsatz der Folge: Es geht nicht darum, mehr Frauen in die
IT zu bringen. Es geht darum, bessere Technologie für alle zu
entwickeln. Mehr Frauen in der IT sind die Voraussetzung dafür,
nicht das Ziel.





Häufig gestellte Fragen:





Was bedeutet MINT?


MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und
Technik, die technisch-naturwissenschaftlichen Fächer und Berufe.





Wie hoch ist der Frauenanteil in der IT in Österreich?


Im ICT-Bereich rund 21 Prozent. Besonders wenig Frauen arbeiten
in KI und IT-Security, in Mathematik und Naturwissenschaften ist
der Anteil deutlich höher.





Ab wann verlieren Mädchen das Interesse an Technik?


Bis etwa acht Jahre ist das Interesse bei Mädchen und Buben
gleich, danach wirken Rollenbilder. Väter, Brüder, Onkel und
Lehrer haben den größten Einfluss darauf, Mädchen für MINT zu
begeistern.





Kann KI Frauen den Einstieg in die Technik erleichtern?


Ja, weil moderne KI-Systeme über Sprache funktionieren. Wer gut
kommunizieren kann, setzt heute Dinge um, für die es früher
SpezialistInnen brauchte.





Unser Gast:


www.online-podium.at und
https://www.linkedin.com/in/margarita-misheva/Über die Hosts:


Manuela Machner ist die KI-Expertin für den Tourismus im
deutschsprachigen Raum. Mit KiNET.ai begleitet sie Unternehmen
und Bildungseinrichtungen dabei, KI praxisnah und ohne Hype
einzusetzen.

Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und Gründer von Brand
Karma. Er verbindet Psychologie und Technologie und zeigt, wie
digitale Werkzeuge menschlich bleiben.



Alle Folgen findest du auf www.mind-machine.at.
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