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Julia Tulipans' Evolution Radio Show
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Beschreibung
vor 6 Tagen
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WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST:
ADPKD ist eine Stoffwechselerkrankung auf
Zellebene: Die betroffenen Zellen sind auf
Glukose-getriebenes Wachstum programmiert. Ketose entzieht
ihnen diesen Wachstumstreiber
Die Kölner Keto-PKD-Studie zeigt bemerkenswerte Ergebnisse:
Reduktion des Nierenvolumens, Verbesserung der
glomerulären Filtrationsrate und Verringerung
des Lebervolumens – Resultate, die man bei dieser Erkrankung noch
nie gesehen hat
KetoCitra (von Prof. Thomas Weimbs, UC Santa
Barbara) kombiniert exogene Ketone und Citrat und hat den
Status eines medizinischen Lebensmittels – nicht nur ein
Supplement, sondern auf ADPKD-Forschung basierend
🩺 Cystatin C ist ein zuverlässigerer
Nierenmarker als das Standard-Kreatinin – unabhängig von
Muskelmasse, Sport und Proteinzufuhr. Menas eigene Nierenfunktion
war mit Cystatin C völlig normal (eGFR >110), obwohl sie laut
Kreatinin bereits in Stufe 2 wäre
Pflanzliches Keto war für Mena wegen Reizdarm und
Fruktosemalabsorption nicht praktikabel. Animal-based
Keto brachte ihr null Verdauungsbeschwerden, besseren
Schlaf und mehr Energie
Mena ist ein klassischer Lean Mass Hyper Responder
(LMHR): Sehr hohes LDL (~300), aber sehr hohes HDL (über
100) und sehr niedrige Triglyceride. Ein CT-Angiogramm zeigte
kein Plaque
Oxalate fördern das Zystenwachstum –
oxalatarme Ernährung und Citrat (etwa durch KetoCitra) können
der Bildung von Oxalatkristallen entgegenwirken
️ Grenzwerte für Blutmarker wurden für
high-carb-Esser definiert – für ketogen oder
karnivor lebende Menschen braucht es eigene Normbereiche.
Kreatinin-Erhöhung durch Kreatin-Supplementierung schädigt die
Nieren nicht
️ Sport (Krafttraining 5–6x pro Woche) ist für Mena eine
zweite Säule neben der Ernährung – und beeinflusst Blutmarker wie
Kreatinin, was die Interpretation erschwert
Schrittweiser Keto-Einstieg ist
empfehlenswert: zuerst Low-Carb, dann sukzessiv auf ketogen
umstellen, statt alles auf einmal zu ändern
Wer sportlich ist, viel Protein isst oder Kreatin
supplementiert, sollte zusätzlich Cystatin C bestimmen
lassen – der Wert ist günstig und oft selbst zahlbar
Positiver Nebeneffekt der ketogenen Ernährung für Mena: ihre
Pollenallergie ist verschwunden und sie ist
deutlich seltener krank als früher
Keto im Alltag funktioniert: Airfryer, hartgekochte
Eier, Dosensardinen, Avocado – Büro-Keto ist laut Mena
„gar kein Problem"
ZUSAMMENFASSUNG:
Mag. Mena Stieger ist 45 Jahre alt, Statistikerin und
KI-Entwicklerin bei der Oberbank in Linz – und sie lebt mit ADPKD
(Autosomal Dominante Polyzystische Nierenerkrankung), einer
genetischen Erkrankung, bei der sich in Nieren und Leber Zysten
bilden, die die Organe im Laufe des Lebens zunehmend zerstören.
Das Endstadium ist Dialyse oder Nierentransplantation, meist
zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. Als Mena die Diagnose bekam
– über den Umweg des Herzstillstands ihrer Mutter, die dieselbe
Erkrankung geerbt und nie aktiv behandelt hatte – war die
Botschaft ihrer Ärzte ernüchternd: „Sie können nichts tun."
Mena tat es trotzdem. Als rationale Kämpferin vertiefte sie sich
in die Forschungsliteratur und stieß auf die Kölner
Keto-PKD-Studie sowie auf die Arbeitsgruppe von Prof. Thomas
Weimbs (UC Santa Barbara) – einem der weltweit führenden Forscher
auf diesem Gebiet. Die wissenschaftliche Grundlage: ADPKD ist im
Kern eine Stoffwechselerkrankung auf Zellebene. Die betroffenen
Zellen sind auf Glukose-getriebenes Wachstum programmiert. Indem
man ihnen Glukose entzieht – durch ketogene Ernährung – wird
dieser Wachstumstreiber gestoppt. Die Studien zeigen inzwischen
bemerkenswerte Ergebnisse: Reduktion des Nierenvolumens,
Verbesserung der Filtrationsrate, Rückgang des Lebervolumens.
Ergebnisse, die man bei dieser Erkrankung so noch nie gesehen
hatte.
Seit rund vier Jahren ernährt sich Mena ketogen – und ihre
Nierenfunktion ist nach aktuellem Stand stabil. Dabei hat sie
gelernt, dass ketogene Ernährung individuell angepasst werden
muss: Weil sie unter Reizdarm und Fruktosemalabsorption leidet,
verträgt sie typische pflanzliche Keto-Lebensmittel wie Chiasamen
oder Leinsamen nicht. Zwei Monate sehr animal-basierter Ernährung
zur Darmsanierung brachten ihr null Verdauungsbeschwerden,
besseren Schlaf und volle Energie. Inzwischen ernährt sie sich
bewusst tierisch-basiert – mit Fleisch, Fisch, Eiern und Fett als
Basis.
Ein zentrales Thema dieser Episode ist die Labordiagnostik. Das
Standard-Kreatinin-Wert ist für sportliche, proteinreich essende
Menschen wenig aussagekräftig – und hat Menas Nierenfunktion in
Stufe 2 eingeordnet. Als sie auf eigene Kosten Cystatin
C bestimmen ließ, zeigte sich eine eGFR von über 110 –
völlig normale Nierenfunktion. Parallel dazu hat Mena als
klassischer Lean Mass Hyper Responder mit
extremen LDL-Werten (~300 mg/dl) nach einer sehr
tierisch-basierten Phase gelernt, dass hohe LDL-Werte bei
gleichzeitig sehr hohem HDL und niedrigen Triglyceriden ein
anderes Risikoprofil darstellen – bestätigt durch ein
unauffälliges CT-Angiogramm ohne Plaque.
Mena nimmt täglich KetoCitra – ein von Prof.
Weimbs entwickeltes medizinisches Lebensmittel, das exogene
Ketone mit Citrat kombiniert. Citrat schützt vor Nierensteinen
und hemmt die Bildung von Oxalatkristallen, die Zystenwachstum
fördern. In Tierversuchen zeigte KetoCitra sogar ohne ketogene
Ernährung einen positiven Effekt auf die Nierengesundheit. Für
Mena ist es eine Absicherung – auch für Phasen, in denen sie im
Urlaub oder auswärts aus der Ketose fällt.
MEHR VON JULIA TULIPAN:
Julia Tulipan Podcast Shownotes:
https://JuliaTulipan.com/podcast
Julia Tulipan Instagram: https://juliatulipan.at/ig
Julia Tulipan TikTok: https://juliatulipan.at/tt
Audio Podcast: „Julia Tulipans' Evolution Radio Show" –
Überall, wo Du Podcasts hörst! (Spotify, Apple Podcasts, etc.)
BÜCHER VON JULIA:
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ALLES ÜBER MAG. MENA STIEGER:
Mag. Mena Stieger ist 45 Jahre alt und lebt in Linz, Österreich.
Sie hat Statistik studiert und arbeitet als Data Scientist bei
der Oberbank im Bereich KI-Entwicklung und Datenmodellierung. In
ihrer Rolle entwickelt sie KI-Modelle für eine der größten Banken
Österreichs – eine Tätigkeit, die sie selbst als „am Puls der
Zeit" bezeichnet.
Seit 3,5 Jahren ernährt sie sich ketogen – nicht aus
Lifestyle-Gründen, sondern aus medizinischer Notwendigkeit: Sie
lebt mit ADPKD (Autosomal Dominante Polyzystische
Nierenerkrankung), einer erblichen Erkrankung, die sie von ihrer
Mutter geerbt hat. Die Auseinandersetzung mit dieser Diagnose
führte sie zur ketogenen Ernährung, zur Keto-Coach-Ausbildung und
schließlich in die Welt der wissenschaftlichen Forschung rund um
ADPKD und Stoffwechseltherapien.
Mena trainiert fünf bis sechs Mal pro Woche Krafttraining zu
Hause und ist als eindeutig klassifizierter LMHR (Lean Mass
Hyper-Responder) bekannt: Sie weist hohe LDL-Werte, hohes HDL und
sehr niedrige Triglyceride auf – bei unauffälligem
Calcium-Scoring. Sie ist verheiratet und hat eine 16-jährige
Tochter.
Mena Stieger hat keinen öffentlich verifizierten
Social-Media-Auftritt. Alle Informationen in dieser Episode
basieren auf ihrem persönlichen Erfahrungsbericht und der
Forschungsliteratur zu ADPKD.
KAPITEL:
00:00:00 Einleitung
00:04:40 Diagnoseweg: Vererbt von der Mutter
00:08:19 Enttäuschung beim Nephrologen
00:09:48 Was ist ADPKD?
00:11:28 Keto Live Congress und neue Studien
00:18:15 Reizdarm und pflanzenbasierte Grenzen
00:23:12 Oxalate, Citrat und KetoCitra
00:28:43 Cystatin C vs. Kreatinin
00:32:48 Cholesterin-Schock nach Animal-based
00:38:06 Bilanz und Alltag im Büro
00:44:40 Learnings für den Einstieg
00:46:44 Botschaft an Betroffene
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