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Immos auf die Ohren | Andreas Sahlmann
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Beschreibung
vor 4 Tagen
Kommt der große Immobiliencrash – oder wird mit der Angst vor
fallenden Immobilienpreisen vor allem Aufmerksamkeit erzeugt?
In dieser Folge sprechen Jan und Andreas darüber, wie sich
Wohnimmobilien in vergangenen Krisen tatsächlich entwickelt
haben, warum Preiskorrekturen nicht automatisch einen Verlust
bedeuten und wie teuer das jahrelange Warten auf den perfekten
Einstiegszeitpunkt werden kann.
Finanzkrise 2008, Corona-Pandemie, steigende Bauzinsen und
fallende Immobilienpreise: Der deutsche Immobilienmarkt hat
bereits mehrere außergewöhnliche Phasen erlebt. Der befürchtete
vollständige Zusammenbruch blieb jedoch aus.
Du erfährst in dieser Episode:
– Was während der Finanzkrise 2008 mit deutschen Wohnimmobilien
geschah
– Warum die Immobilienpreise während Corona weiter gestiegen
sind
– Weshalb es 2022 und 2023 zu einer Preiskorrektur kam
– Wie steigende Bauzinsen die Kaufpreise beeinflussen
– Warum Eigennutzer vom Zinsanstieg besonders stark betroffen
sind
– Welche Vorteile Kapitalanleger durch Mieteinnahmen und
steuerliche Effekte haben
– Wann ein fallender Immobilienwert wirklich gefährlich
wird
– Warum ein Buchverlust noch kein realisierter Verlust ist
– Welche Rolle Rücklagen, Zinsbindung und Haltedauer
spielen
– Warum Menschen bei fallenden Preisen häufig nicht kaufen
– Wie Verlustaversion zu schlechten Anlageentscheidungen
führt
– Was dich das Warten auf den Immobiliencrash kosten kann
Der wesentliche Grund für die Preiskorrektur ab 2022 war der
starke Anstieg der Bauzinsen. Wenn Immobilienkredite nicht mehr
zu ungefähr einem Prozent, sondern zu drei oder vier Prozent
finanziert werden, steigt die monatliche Rate deutlich. Käufer
können bei gleichem Einkommen weniger Kaufpreis finanzieren.
Der Wohnbedarf verschwindet dadurch nicht – aber die Leistbarkeit
verändert sich.
Für langfristige Bestandshalter ist ein gesunkener Immobilienwert
zunächst häufig nur ein Buchwert. Problematisch wird die
Korrektur vor allem dann, wenn eine Immobilie zu einem
ungünstigen Zeitpunkt verkauft werden muss, etwa wegen fehlender
Rücklagen, einer zu kurzfristigen Finanzierung oder persönlicher
Veränderungen.
Solange die Immobilie vermietet ist, die Finanzierung
funktioniert und kein Verkauf notwendig wird, kann ein
langfristiger Investor Preisschwankungen aussitzen.
Außerdem betrachten wir ein konkretes Beispiel:
Person A und Person B besitzen im Jahr 2010 jeweils 60.000 Euro
Eigenkapital.
Person A wartet 15 Jahre auf den großen Immobiliencrash.
Person B kauft eine Eigentumswohnung für 200.000 Euro und bringt
30.000 Euro Eigenkapital ein. Während der folgenden Jahre zahlt
der Mieter die Finanzierung mit, die Restschuld sinkt und der
Immobilienwert kann steigen.
Liegt der Wert später beispielsweise bei 300.000 Euro und die
Restschuld bei 150.000 Euro, ist durch Tilgung und
Wertentwicklung erhebliches Vermögen entstanden.
Die entscheidende Erkenntnis:
Warten ist nicht risikolos und auch nicht neutral.
Wer jahrelang aus Angst nicht investiert, verzichtet
möglicherweise auf Mieteinnahmen, Tilgung, Wertentwicklung,
Erfahrung und langfristige Marktteilnahme.
Diese Folge ist besonders interessant für dich, wenn du eine
Immobilie als Kapitalanlage kaufen möchtest, auf fallende
Immobilienpreise wartest, Angst vor einem Immobiliencrash hast
oder langfristig Vermögen mit Immobilien aufbauen willst.
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️ Hinweis: Diese Episode stellt keine Steuer- oder
Rechtsberatung dar. Bitte besprecht Eure
individuelle Situation unbedingt mit Eurem Steuerberater und
Anwalt.
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