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  4. #80 - Gute Schulden vs. schlechte Schulden: So baust du wirklich Vermögen auf
Sind Schulden grundsätzlich schlecht - oder können Schulden sogar
beim Vermögensaufbau helfen?

In dieser Folge sprechen Jan und Andreas über den entscheidenden
Unterschied zwischen guten Schulden und schlechten Schulden. Denn
Schulden sind zunächst nur ein Werkzeug. Entscheidend ist, wofür
du das geliehene Geld einsetzt und ob dadurch Vermögen entsteht
oder dein zukünftiges Einkommen belastet wird.

Konsumkredite, Autokredite, Ratenkäufe, Kreditkarten- und
Disposchulden ermöglichen heute Konsum, müssen aber aus deinem
zukünftigen Einkommen zurückgezahlt werden. Gleichzeitig können
sie deine Bonität verschlechtern und verhindern, dass du später
eine Immobilie finanzieren kannst.

Eine Immobilienfinanzierung kann dagegen ein sinnvoller Hebel für
den Vermögensaufbau sein – allerdings nur, wenn Kaufpreis, Miete,
Finanzierung, Rücklagen und Gesamtstrategie zusammenpassen.

In dieser Episode erfährst du:

– Was sind gute Schulden und was sind schlechte Schulden?

– Warum sind Konsumschulden besonders gefährlich?

– Wie beeinflussen Autokredite, Dispo und Ratenkäufe deine
Bonität?

– Warum können schlechte Schulden eine Immobilienfinanzierung
verhindern?

– Wann kann eine vermietete Immobilie eine gute Schuld
sein?

– Wie funktioniert der Fremdkapitalhebel bei Immobilien?

– Warum ist nicht jede Immobilienfinanzierung automatisch
sinnvoll?

– Was bedeuten Cashflow, Tilgung und Liquiditätsbelastung?

– Warum ist die Tilgung ein Teil des Vermögensaufbaus?

– Wie können Mieteinnahmen und Steuervorteile die Finanzierung
unterstützen?

– Kann eine Immobilie auch bei einer monatlichen Zuzahlung
sinnvoll sein?

Außerdem rechnen wir ein konkretes Immobilienbeispiel durch:

Kaufpreis: 250.000 Euro

Eigenkapital: 20.000 Euro

Darlehen: 250.000 Euro

Zins: 4 Prozent

Tilgung: 2 Prozent

Monatliche Bankrate: 1.250 Euro

Kaltmiete: 850 Euro

Steuerersparnis: 250 Euro

Nicht umlagefähiges Hausgeld: 100 Euro

Monatliche Zuzahlung: 250 Euro

Monatliche Tilgung: rund 417 Euro

Das Ergebnis zeigt: Eine monatliche Zuzahlung ist nicht
automatisch ein wirtschaftlicher Verlust. Obwohl die Immobilie
monatlich rund 250 Euro Liquidität kostet, werden gleichzeitig
rund 417 Euro Darlehen getilgt und damit Vermögen aufgebaut.

Der entscheidende Unterschied:

Liquidität beschreibt, wie viel Geld monatlich von deinem Konto
abfließt. Vermögensaufbau beschreibt, wie sich deine Schulden und
dein Vermögen langfristig entwickeln.

Diese Folge ist besonders relevant für dich, wenn du:

– eine Immobilie als Kapitalanlage kaufen möchtest

– Vermögen mit Immobilien aufbauen willst

– über eine Baufinanzierung nachdenkst

– deine Bonität verbessern möchtest

– bereits Konsumkredite oder einen Autokredit hast

– den Unterschied zwischen Cashflow und Vermögensaufbau verstehen
möchtest

– wissen willst, wie viel Eigenkapital du für eine Immobilie
benötigst

In Teil 2 klären wir, warum eine Kapitalanlage trotz monatlicher
Zuzahlung sinnvoll sein kann und ob ein positiver Cashflow
wirklich das wichtigste Kriterium einer guten Immobilie ist.

Schreib uns gerne deine Meinung:

Muss eine gute Kapitalanlage von Anfang an einen positiven
Cashflow haben?

„Immos auf die Ohren“ – der Immobilien-Podcast rund um Immobilien
als Kapitalanlage, Baufinanzierung, Vermögensaufbau, Cashflow,
Steuern und Immobilieninvestments.

Neue Folge jeden Samstag um 11:11 Uhr.

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️ Hinweis: Diese Episode stellt keine Steuer- oder
Rechtsberatung dar. Bitte besprecht Eure
individuelle Situation unbedingt mit Eurem Steuerberater und
Anwalt.
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„#80 - Gute Schulden vs. schlechte Schulden: So baust du wirklich Vermögen auf“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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