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zeb Sound of Finance
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Beschreibung
vor 6 Tagen
Mobile Investing zwischen ETF-Boom und Preisdruck: Wie Banken ihre
Rolle neu definieren müssen Mobile Investing ist vom Nischenthema
zum Massenmarkt geworden. Die Zahl der Depots steigt seit Jahren,
ETFs entwickeln sich zunehmend zum Standardprodukt vieler
Privatanleger, und mit einer neuen Generation von
Selbstentscheidern verändern sich die Anforderungen an Banken
grundlegend. Im Zentrum steht dabei nicht mehr die Frage, welche
Produkte angeboten werden, sondern wie einfach, transparent und
zuverlässig das Investitionserlebnis gestaltet ist. In dieser
Episode von Sound of Finance spricht Clara Cardaun, Senior
Consultant bei zeb, mit ihrem Kollegen und einem der Studienautoren
George Stylianou, Manager, über die Ergebnisse einer aktuellen
zeb-Studie zum Mobile Investing. Die Analyse zeigt einen Markt, der
gleichzeitig wächst und unter zunehmendem Wettbewerbsdruck steht.
Während Neobroker in den vergangenen Jahren mit einfachen
Angeboten, attraktiven Preisen und intuitiven Apps Millionen von
Kundinnen und Kunden für sich gewinnen konnten, suchen etablierte
Banken nach Antworten auf die veränderten Erwartungen ihrer
Zielgruppen. Besonders deutlich wird der Wandel am Erfolg von ETFs.
Was einst als Produkt für eher erfahrene Investorinnen und
Investoren galt, hat sich zum bevorzugten Instrument vieler
Selbstentscheider entwickelt. Dahinter steckt mehr als ein
kurzfristiger Trend: Anleger beschäftigen sich heute deutlich
aktiver mit Vermögensaufbau und Altersvorsorge und treffen ihre
Anlageentscheidungen zunehmend eigenständig über digitale Kanäle.
ETFs profitieren dabei von ihrer Einfachheit, ihrer Transparenz und
ihrer leichten Verständlichkeit. Die Studie zeigt zugleich, dass
viele Banken die Prioritäten ihrer Kundinnen und Kunden immer noch
unterschätzen. Für die Mehrheit der Selbstentscheider stehen
niedrige Kosten, eine intuitive Nutzerführung sowie Sicherheit und
Stabilität der Plattform deutlich höher im Kurs als eine maximale
Produktbreite. Wer junge Anleger erreichen will, muss daher vor
allem ein überzeugendes digitales Nutzungserlebnis schaffen.
Spannend ist insbesondere die Entstehung eines neuen
Wettbewerbssegments, das zeb als „Discount Plus“ beschreibt.
Gemeint sind Angebote, die die Preislogik und Einfachheit von
Neobrokern mit den traditionellen Stärken etablierter Banken
verbinden – etwa Servicequalität, Betreuung und Vertrauen. Diese
Entwicklung verändert die Marktstruktur nachhaltig und erhöht den
Druck auf alle Anbieter, ihre strategische Positionierung zu
schärfen. Für Banken ergibt sich daraus eine zentrale Frage: Wie
lässt sich die nächste Generation von Kundinnen und Kunden
gewinnen, ohne die eigenen Stärken aufzugeben? George Stylianou
skizziert dazu drei strategische Leitplanken: eine konsequente
Mobile Excellence, einfache und wettbewerbsfähige Preismodelle
sowie ein Serviceerlebnis, das auch in kritischen Situationen
Vertrauen schafft. Denn im Wettbewerb um das Depot geht es längst
nicht mehr nur um Brokerage. Es geht um den Zugang zu den
Privatkundinnen und Privatkunden von morgen. Jetzt reinhören und
erfahren, warum die Zukunft des Privatkundengeschäfts zunehmend auf
dem Smartphone entschieden wird.
Rolle neu definieren müssen Mobile Investing ist vom Nischenthema
zum Massenmarkt geworden. Die Zahl der Depots steigt seit Jahren,
ETFs entwickeln sich zunehmend zum Standardprodukt vieler
Privatanleger, und mit einer neuen Generation von
Selbstentscheidern verändern sich die Anforderungen an Banken
grundlegend. Im Zentrum steht dabei nicht mehr die Frage, welche
Produkte angeboten werden, sondern wie einfach, transparent und
zuverlässig das Investitionserlebnis gestaltet ist. In dieser
Episode von Sound of Finance spricht Clara Cardaun, Senior
Consultant bei zeb, mit ihrem Kollegen und einem der Studienautoren
George Stylianou, Manager, über die Ergebnisse einer aktuellen
zeb-Studie zum Mobile Investing. Die Analyse zeigt einen Markt, der
gleichzeitig wächst und unter zunehmendem Wettbewerbsdruck steht.
Während Neobroker in den vergangenen Jahren mit einfachen
Angeboten, attraktiven Preisen und intuitiven Apps Millionen von
Kundinnen und Kunden für sich gewinnen konnten, suchen etablierte
Banken nach Antworten auf die veränderten Erwartungen ihrer
Zielgruppen. Besonders deutlich wird der Wandel am Erfolg von ETFs.
Was einst als Produkt für eher erfahrene Investorinnen und
Investoren galt, hat sich zum bevorzugten Instrument vieler
Selbstentscheider entwickelt. Dahinter steckt mehr als ein
kurzfristiger Trend: Anleger beschäftigen sich heute deutlich
aktiver mit Vermögensaufbau und Altersvorsorge und treffen ihre
Anlageentscheidungen zunehmend eigenständig über digitale Kanäle.
ETFs profitieren dabei von ihrer Einfachheit, ihrer Transparenz und
ihrer leichten Verständlichkeit. Die Studie zeigt zugleich, dass
viele Banken die Prioritäten ihrer Kundinnen und Kunden immer noch
unterschätzen. Für die Mehrheit der Selbstentscheider stehen
niedrige Kosten, eine intuitive Nutzerführung sowie Sicherheit und
Stabilität der Plattform deutlich höher im Kurs als eine maximale
Produktbreite. Wer junge Anleger erreichen will, muss daher vor
allem ein überzeugendes digitales Nutzungserlebnis schaffen.
Spannend ist insbesondere die Entstehung eines neuen
Wettbewerbssegments, das zeb als „Discount Plus“ beschreibt.
Gemeint sind Angebote, die die Preislogik und Einfachheit von
Neobrokern mit den traditionellen Stärken etablierter Banken
verbinden – etwa Servicequalität, Betreuung und Vertrauen. Diese
Entwicklung verändert die Marktstruktur nachhaltig und erhöht den
Druck auf alle Anbieter, ihre strategische Positionierung zu
schärfen. Für Banken ergibt sich daraus eine zentrale Frage: Wie
lässt sich die nächste Generation von Kundinnen und Kunden
gewinnen, ohne die eigenen Stärken aufzugeben? George Stylianou
skizziert dazu drei strategische Leitplanken: eine konsequente
Mobile Excellence, einfache und wettbewerbsfähige Preismodelle
sowie ein Serviceerlebnis, das auch in kritischen Situationen
Vertrauen schafft. Denn im Wettbewerb um das Depot geht es längst
nicht mehr nur um Brokerage. Es geht um den Zugang zu den
Privatkundinnen und Privatkunden von morgen. Jetzt reinhören und
erfahren, warum die Zukunft des Privatkundengeschäfts zunehmend auf
dem Smartphone entschieden wird.
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