Hinter der Geschichte #11 | Zwischen Medizin und Justiz – Die Kastration als vermeintliche Therapie

Hinter der Geschichte #11 | Zwischen Medizin und Justiz – Die Kastration als vermeintliche Therapie

vor 1 Woche
22 Minuten
0
0 0
Podcast
Podcaster
Wahre Geschichten über Essen, Tiere, Boden und Entscheidungen.

Beschreibung

vor 1 Woche
Nach seiner Verurteilung erklärte sich Jürgen Bartsch zu einem
Eingriff bereit, der heute kaum noch vorstellbar erscheint: einer
operativen Kastration. Ärzte und Juristen hofften damals, dadurch
seinen Sexualtrieb zu kontrollieren und weitere Straftaten zu
verhindern. Der Eingriff endete jedoch tödlich. Doch warum glaubte
man überhaupt, Sexualstraftäter auf diese Weise behandeln zu
können? Welche medizinischen Vorstellungen herrschten damals? Und
wie hat sich der Umgang mit psychisch gestörten Straftätern bis
heute verändert? In dieser Folge von Hinter der Geschichte werfen
wir einen Blick auf die Geschichte der forensischen Psychiatrie,
die damaligen Behandlungsmöglichkeiten und die schwierige Frage, wo
die Grenze zwischen Therapie, Strafe und Menschenwürde verläuft.
15
15
Episode teilen
Hinter der Geschichte #11 | Zwischen Medizin und Justiz – Die Kastration als vermeintliche Therapie
Hinter der Geschichte #11 | Zwischen Medizin und Justiz – Die Kastration als vermeintliche Therapie

Close