Was Bleibt
Wahre Geschichten über Essen, Tiere, Boden und Entscheidungen.
Trailer Alles was Bleibt
01. März 2026
Wahre Geschichten über Essen, Tiere, Boden und Entscheidungen.
Trailer Alles was Bleibt
01. März 2026
Podcaster
Episoden
23.07.2026
27 Minuten
Ein Gericht soll die Wahrheit finden. Doch was passiert, wenn es keine eindeutigen Beweise gibt? Wie zuverlässig sind Zeugenaussagen, Geständnisse oder Gutachten wirklich? Und warum kommt es trotz eines rechtsstaatlichen Verfahrens immer wieder zu Justizirrtümern? In dieser Folge von Hinter der Geschichte werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Strafjustiz. Wir sprechen über Indizienprozesse, menschliche Fehlwahrnehmungen, den Einfluss der Medien und darüber, warum manche Urteile Jahrzehnte später erneut diskutiert werden. Eine Hintergrundfolge zum historischen Kriminalfall Vera Brühne, die zeigt, warum die Suche nach Wahrheit oft komplizierter ist, als sie auf den ersten Blick erscheint.
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23.07.2026
1 Stunde 16 Minuten
Vera Brühne zählt zu den bekanntesten und zugleich umstrittensten Kriminalfällen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Im April 1960 werden der Münchner Arzt Otto Praun und seine Haushälterin Helga Matura erschossen aufgefunden. Schnell geraten Vera Brühne und ihr Begleiter Johann Ferbach in den Mittelpunkt der Ermittlungen. Es folgt ein Indizienprozess, der die Öffentlichkeit spaltet und bis heute kontrovers diskutiert wird. War das Urteil gerecht? Welche Rolle spielten Medien, Zeugenaussagen und öffentliche Erwartungen? Und warum wird der Fall auch Jahrzehnte später immer wieder neu bewertet? In dieser Folge von „Was bleibt“ begleiten wir Vera Brühnes Lebensweg, rekonstruieren die Ereignisse rund um den Doppelmord, werfen einen Blick auf den Prozess und fragen, weshalb dieser Fall bis heute als einer der größten Justizstreitfälle der Bundesrepublik gilt. Quellen Joachim Käppner: Der Fall Vera Brühne Friedrich Christian Delius: Die Frau, für die ich den Computer erfand (zeitgeschichtlicher Kontext) Zeitgenössische Berichterstattung (u. a. Der Spiegel) Bundeszentrale für politische Bildung Bayerischer Rundfunk NDR Veröffentlichungen zum Fall Vera Brühne und zum HS-30-Komplex Zeitgeschichtliche Literatur und Gerichtsdokumentationen
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15.07.2026
49 Minuten
Folgenbeschreibung (Podigee) Nach der Sonntagsfolge über die Heilanstalt Sonnenstein stellt sich eine entscheidende Frage: Wie konnte eine Gesellschaft überhaupt zu der Überzeugung gelangen, dass manche Menschen weniger wert seien als andere? In dieser Folge von Hinter der Geschichte geht es nicht um einen einzelnen Täter oder einen bestimmten Ort, sondern um die Ideen, die den nationalsozialistischen Krankenmorden vorausgingen. Wir sprechen über Charles Darwin und seine Evolutionstheorie, über Francis Galton, den Begriff der Eugenik und darüber, wie aus wissenschaftlichen Erkenntnissen eine gefährliche Ideologie entstehen konnte. Außerdem werfen wir einen Blick auf den Sozialdarwinismus, die internationale Eugenikbewegung und darauf, warum viele Ärzte damals glaubten, im Sinne der Wissenschaft und der Gesellschaft zu handeln. Denn um die Geschichte der Heilanstalt Sonnenstein wirklich zu verstehen, müssen wir zuerst verstehen, wie aus einer Idee schließlich ein Verbrechen wurde.
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13.07.2026
1 Stunde 14 Minuten
Hoch über der Elbe, auf einem Felsen über der Stadt Pirna, entstand im Jahr 1811 eine der fortschrittlichsten psychiatrischen Einrichtungen Europas. Die Heil- und Pflegeanstalt Sonnenstein galt über Jahrzehnte als Ort der Hoffnung, der Menschlichkeit und des medizinischen Fortschritts. Doch innerhalb weniger Jahre wurde aus diesem Ort ein Schauplatz eines der größten Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes. In dieser Folge von Was bleibt erzähle ich die Geschichte der Heilanstalt Sonnenstein – von ihren humanistischen Anfängen bis zu ihrer Rolle als Tötungsanstalt der sogenannten „Aktion T4“. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht die Täter, sondern die Menschen, deren Leben hier gewaltsam endete. Stellvertretend begleiten wir die Schicksale von Elfriede Lohse-Wächtler sowie weiterer Opfer und fragen uns, wie aus einem Ort der Heilung ein Ort des systematischen Mordes werden konnte. Eine Geschichte über Menschlichkeit, Ideologie und die Verantwortung, Erinnerung lebendig zu halten.
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08.07.2026
26 Minuten
In der Sonntagsfolge haben wir den Fall Karl Denke betrachtet. Doch während der Recherche blieb eine Frage offen: Wie weit war die Forensik eigentlich vor rund 100 Jahren? Gab es bereits Fingerabdrücke? Konnten Ermittler Blut untersuchen? Wie wurden Tatorte gesichert, lange bevor DNA-Analysen möglich waren? In dieser ersten Folge von Hinter der Geschichte werfen wir einen Blick auf die Entwicklung der Kriminalistik – von den ersten Irrwegen über Cesare Lombroso bis hin zu Ernst Gennat, Hans Gross und den Anfängen moderner Spurensicherung. Eine Reise durch die Geschichte der Forensik und die Frage, wie Verbrechen um 1920 tatsächlich aufgeklärt wurden.
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Über diesen Podcast
Was bleibt – Geschichten von Orten, Verbrechen und Vergangenheit
Hinter vielen Orten verbergen sich Geschichten, die heute fast
vergessen sind. Im Podcast „Was bleibt“ erzählt Susan von wahren
Ereignissen aus der Vergangenheit, von historischen Kriminalfällen,
rätselhaften Schicksalen und Momenten, die eine Stadt oder einen
Ort geprägt haben. Jede Episode führt an einen anderen Ort: in alte
Viertel, vergessene Gebäude oder historische Schauplätze. Dort
beginnt die Spurensuche nach dem, was einmal geschehen ist. Dabei
geht es nicht nur um das Verbrechen selbst, sondern auch um die
Frage, wie sich Orte im Laufe der Zeit verändern – und was von den
Geschichten, die dort passiert sind, bis heute geblieben ist. „Was
bleibt“ ist ein erzählerischer Podcast über True Crime, Geschichte
und Orte, deren Vergangenheit noch immer Spuren hinterlassen hat.
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Schwabach
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