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LandMEDchen
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Beschreibung
vor 1 Woche
Du bist mittlerweile über 30 und denkst wahrscheinlich nicht
täglich darüber nach, wie gesund dein Körper ist und wie lange du
diese Gesundheit noch erhalten kannst.
Doch chronische Erkrankungen entstehen nicht erst mit 50 oder
älter, sondern die Weichen werden schon zwischen dem 30. und 40.
Lebensjahr gestellt.
Darüber spricht Dr. Andrea Morawe in ihrer neuen Folge von
„LandMEDchen“.
Mit 30 verändern sich im Körper ein paar Prozesse, die Muskulatur
nimmt langsam ab, der Grundumsatz wird niedriger, das
Schlafverhalten wird schlechter und das Gewicht geht nach oben.
Das liegt u.a. auch am Verhalten – wir konzentrieren uns in
dieser Zeit auf Arbeit, Familie und die Kombination von beidem.
Das erhöht auch den Stress.
Deswegen ist es wichtig, achtsam zu sein und auch weitere
Risikofaktoren mitzubetrachten: Mehrkonsum von Alkohol und
Nikotin aber auch die familiäre Vorbelastung.
Andrea empfiehlt, regelmäßig den Blutdruck zu checken. Denn
dieser macht keine Schmerzen und ist deswegen so gefährlich.
Langjähriger Bluthochdruck kann Herzschwächen verursachen und das
Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöht sich.
Ein weiterer wichtiger Wert ist der Blutzucker, der durch den
Nüchternblutzucker bestimmt wird. Prädiabetes und
Insulinresistenz entstehen schleichend, Symptome könnten
Heißhungerattacken, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Zunahme von
Bauchfettanteil und eine generelle Gewichtszunahme sein.
Der nächste Wert, den man kennen sollte, ist das Cholesterin und
hierbei besonders das LDL-Cholesterin sowie das HDL-Cholesterin
und die Triglyceride. Diese geben auch Auskunft darüber, wie die
Ernährung aussieht.
In Zusammenhang damit schaut sich Andrea auch die Familie an und
damit die Vorbelastung.
Wenn man keine Möglichkeit hat für eine Bioimpedanzanalyse, dann
empfiehlt Andrea eine Taillenumfang-Messung sowie
Taille-Hüfte-Umfang-Messung.
Das gibt Hinweise auf das viszerale Fett, also das Bauchfett,
auch das untersucht Andrea in der Körperzusammensetzungsanalyse.
Das Gewicht auf der Waage allein sagt wenig darüber aus, wie der
Körper zusammengesetzt ist.
Wichtig ist dabei die Muskelmasse, denn das stellt die Weichen
für eine adäquate Stoffwechselaktion, sowie für Stabilität und
Gangsicherheit im Alter.
Der beste Blutwert und die beste Körperanalyse haben aber wenig
Effekt, wenn wir nicht auf die mentale Gesundheit achten. Dazu
gehört vor allem guter Schlaf ohne Störung. Das Stresslevel lässt
sich über die HRV (Herzratenvariabilitätsmessung) bestimmen.
Über den Tellerrand hinaus schaut Andrea allerdings auch mit
ihren Patient:innen. Denn die „Standardwerte“, die im GKV-System
im Check up enthalten sind, sind nicht bei allen genug.
Beispielsweise empfiehlt sie nach manchen Familien-Anamnesen das
Messen des Lipoprotein a (Lip a), ein Blutfettwert, der
größtenteils genetisch bedingt ist.
Dazu gehören für sie auch die Apolipoprotein b-Werte.
Sie erklärt dies anhand eines Beispiels eines jungen Patienten.
Mehr Diagnostik ist nicht immer mehr wert, sondern es geht um
gezielte Diagnostik und individuelle Prävention.
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