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MDR KULTUR trifft: Menschen von hier
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Beschreibung
vor 1 Woche
Mit 26 Jahren wurde David Pruß 2021 jüngster Leiter eines
Zoologischen Gartens in Deutschland und trug in Hof in Bayern
Verantwortung für rund 500 Tiere. Seit Juli 2025 hat David Pruß die
Leitung des Magdeburger Zoos inne. Der ist an die 20 Hektar groß
und beherbergt an die 700 Tiere und 177 Arten. Im vergangenen Jahr
wurde unter dem Motto „Wild, wundervoll, wegweisend“ 75jähriges
Jubiläum gefeiert. Historisch machte sich der Zoo Magdeburg wegen
seiner Spitzmaulnashornzucht einen Namen. Aus Artenschutz- und
Naturschutzgründen sind es bis heute wichtige Tiere im Bestand des
Zoos Magdeburg. Er unterstützt den Erhalt bedrohter Arten durch
seine Beteiligung an Zucht- und Auswilderungsprogrammen. Mit dem
„Artenschutz-Euro“ möchte er mit den Besuchern des Zoos zusammen
verstärkt Artenschutzprojekte im natürlichen Lebensraum weltweit
und vor Ort fördern. Künftig soll zudem verstärkt auf Citizen
Conversation gesetzt werden, also Zuchtbücher für Amphibien, bei
denen Zoos mit Museen und auch Privathaushalten zusammenarbeiten.
Zudem ist ein Ausbau der Kooperationen mit Universitäten geplant,
um den Zoo als Plattform für angewandte Artenschutzforschung zu
etablieren. Der Tiermediziner, Zoologe, Tierschützer und
Verhaltensforscher Bernhard Grzimek ist David Pruß ein wichtiges
Vorbild. Als Forscher und als Praktiker hat er gezeigt, daß
Engagement für Tiere und Umwelt immer auch ein Engagement für die
kommende Generation ist, führt David Pruß aus. „Sein Vermächtnis
lebt in jedem verantwortungsvollen Schritt weiter, den wir im Zoo
gehen, und in meiner eigenen Überzeugung, durch Bildung, Forschung
und gelebten Artenschutz etwas zum Guten zu verändern.“ Für die
langfristigen Pläne von David Pruß für den Magdeburger Zoo wurden
von der Stadt 300.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie
bereitgestellt. Wichtigste Themen seines Masterplans drehen sich um
die Fragen der Infrastruktur: Energie, Wärme, Logistik,
Futterwege.
In den Sommerferien wird im Zoo Magdeburg der Internationale Tag
des Naturschutzes gefeiert, mit Klang & und Kulinarik gibt es
einen Abend voller Genuß im Zoo, Kinder zwischen 6 und 8 Jahren
können einen Haustierführerschein machen und ältere Kinder sich auf
die Spuren der Zootierhaltung begeben. Zudem wird es im August sehr
emotional im Zoo Magdeburg. Die Elefantenkuh Sweni steht kurz vor
der Geburt.
Im Rheinland wurde David Pruß vor 31 Jahren geboren. Dort wuchs er
auf. Um die zehn Jahre alt war er wohl, als er das erste Mal
„Serengeti darf nicht sterben“ von Bernhard Grzimek in den Händen
hielt. Mit diesem Buch und seiner Liebe zu Tieren reifte der Wunsch
einmal im Zoo zu arbeiten. David Pruß studierte Veterinärmedizin in
Hannover, absolvierte ein Praktikumsjahr in Thailand und wurde nach
Rückkehr und noch während des Schreibens seiner Diplomarbeit im
Jahr 2021 Zoo-Direktor in Hof.
Moderation Julia Hemmerling
Redaktion: Angelika Zapf
Zoologischen Gartens in Deutschland und trug in Hof in Bayern
Verantwortung für rund 500 Tiere. Seit Juli 2025 hat David Pruß die
Leitung des Magdeburger Zoos inne. Der ist an die 20 Hektar groß
und beherbergt an die 700 Tiere und 177 Arten. Im vergangenen Jahr
wurde unter dem Motto „Wild, wundervoll, wegweisend“ 75jähriges
Jubiläum gefeiert. Historisch machte sich der Zoo Magdeburg wegen
seiner Spitzmaulnashornzucht einen Namen. Aus Artenschutz- und
Naturschutzgründen sind es bis heute wichtige Tiere im Bestand des
Zoos Magdeburg. Er unterstützt den Erhalt bedrohter Arten durch
seine Beteiligung an Zucht- und Auswilderungsprogrammen. Mit dem
„Artenschutz-Euro“ möchte er mit den Besuchern des Zoos zusammen
verstärkt Artenschutzprojekte im natürlichen Lebensraum weltweit
und vor Ort fördern. Künftig soll zudem verstärkt auf Citizen
Conversation gesetzt werden, also Zuchtbücher für Amphibien, bei
denen Zoos mit Museen und auch Privathaushalten zusammenarbeiten.
Zudem ist ein Ausbau der Kooperationen mit Universitäten geplant,
um den Zoo als Plattform für angewandte Artenschutzforschung zu
etablieren. Der Tiermediziner, Zoologe, Tierschützer und
Verhaltensforscher Bernhard Grzimek ist David Pruß ein wichtiges
Vorbild. Als Forscher und als Praktiker hat er gezeigt, daß
Engagement für Tiere und Umwelt immer auch ein Engagement für die
kommende Generation ist, führt David Pruß aus. „Sein Vermächtnis
lebt in jedem verantwortungsvollen Schritt weiter, den wir im Zoo
gehen, und in meiner eigenen Überzeugung, durch Bildung, Forschung
und gelebten Artenschutz etwas zum Guten zu verändern.“ Für die
langfristigen Pläne von David Pruß für den Magdeburger Zoo wurden
von der Stadt 300.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie
bereitgestellt. Wichtigste Themen seines Masterplans drehen sich um
die Fragen der Infrastruktur: Energie, Wärme, Logistik,
Futterwege.
In den Sommerferien wird im Zoo Magdeburg der Internationale Tag
des Naturschutzes gefeiert, mit Klang & und Kulinarik gibt es
einen Abend voller Genuß im Zoo, Kinder zwischen 6 und 8 Jahren
können einen Haustierführerschein machen und ältere Kinder sich auf
die Spuren der Zootierhaltung begeben. Zudem wird es im August sehr
emotional im Zoo Magdeburg. Die Elefantenkuh Sweni steht kurz vor
der Geburt.
Im Rheinland wurde David Pruß vor 31 Jahren geboren. Dort wuchs er
auf. Um die zehn Jahre alt war er wohl, als er das erste Mal
„Serengeti darf nicht sterben“ von Bernhard Grzimek in den Händen
hielt. Mit diesem Buch und seiner Liebe zu Tieren reifte der Wunsch
einmal im Zoo zu arbeiten. David Pruß studierte Veterinärmedizin in
Hannover, absolvierte ein Praktikumsjahr in Thailand und wurde nach
Rückkehr und noch während des Schreibens seiner Diplomarbeit im
Jahr 2021 Zoo-Direktor in Hof.
Moderation Julia Hemmerling
Redaktion: Angelika Zapf
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