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  4. #7 Warum ich immer zuerst das Schlimmste denke – fehlt mir Urvertrauen?
Warum rechne ich immer sofort mit dem schlimmsten Ausgang? Warum
fällt es manchen Menschen so schwer, einfach zu vertrauen –
anderen, dem Leben oder sich selbst?

In dieser sehr persönlichen Folge spreche ich über das Thema
Urvertrauen und darüber, warum unser Gehirn
manchmal schon Alarm schlägt, obwohl objektiv noch gar keine
Gefahr besteht.

Ich teile meine eigenen Erfahrungen mit Verlust, Ängsten und dem
Gefühl, ständig den Teufel an die Wand zu malen. Gleichzeitig
schauen wir gemeinsam auf die wissenschaftlichen Hintergründe:
Wie entsteht Urvertrauen eigentlich? Welche Rolle spielen unsere
ersten Lebensjahre? Und warum beeinflussen frühe
Bindungserfahrungen unser Denken und Fühlen oft noch Jahrzehnte
später?

Du erfährst unter anderem:

Was Urvertrauen wirklich bedeutet – und was nicht.

Warum manche Menschen immer zuerst das Schlimmste erwarten.

Wie unsere Kindheit unser Nervensystem prägen kann.

Was Bindungsforschung und Hirnforschung über Angst und
Sicherheit sagen.

Warum Overthinking oft mehr mit Schutz als mit Schwäche zu
tun hat.

Ob und wie Urvertrauen bzw. Vertrauen ins Leben auch im
Erwachsenenalter wachsen kann.

Diese Episode ist für alle, die sich manchmal in Sorgen
verlieren, ständig mögliche Katastrophen durchspielen oder sich
fragen, warum sie so schwer loslassen und vertrauen können.

Vielleicht erkennst du dich in einigen Gedanken wieder – und
nimmst am Ende der Folge vor allem eines mit: Du bist nicht
allein. Und dein Gehirn handelt nicht gegen dich, sondern
versucht, dich zu schützen.

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Credits:

Music licensed through Soundstripe.Code: QK0AHQALWK9HVZ6D

Quellen

Erikson, E. H. (1950). Childhood and Society.

Bowlby, J. (1969). Attachment and Loss. Volume I: Attachment.

Ainsworth, M. D. S., Blehar, M. C., Waters, E., & Wall,
S. (1978). Patterns of Attachment.

Perry, B. D., & Winfrey, O. (2021). What Happened to You?
Conversations on Trauma, Resilience, and Healing.

van der Kolk, B. (2014). The Body Keeps the Score.

Doidge, N. (2007). The Brain That Changes Itself.

Buchempfehlung:

Von der Kunst, das Leben leicht zu nehmen. Von Marie Luise Ritter
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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