Beschreibung
vor 6 Tagen
Wann bringt uns das Nachdenken über uns selbst wirklich weiter –
und ab wann dreht es sich nur noch im Kreis?
In dieser Folge sitze ich wieder mit Xenia Matthies und Bianca
Enderlin zusammen. Diesmal geht es um die Reflexion selbst: die
Fähigkeit, die eigenen inneren Zustände auf einer Metaebene nicht
nur wahrzunehmen, sondern zu beobachten.
Es geht um:– Beobachten statt nur wahrnehmen: Reflexion als
Beobachtung erster und zweiter Ordnung– Reflexion als
Voraussetzung für Entwicklung – und die Kehrseite: die nächtliche
Grübelschleife– Neurodivergenz, selbstreferentielles Denken und
Masking als Form der Reflexion– Reflexion für sich selbst vs. als
„Bedienungsanleitung" fürs Gegenüber – und die Frage, wie viel
Verantwortung wir für die Wirkung des Gesagten tragen– Getrennte
Wirklichkeiten: „Meine Realität ist nicht deine Realität" – gibt
es überhaupt eine gemeinsame?– Bewertung als Kernproblem und die
Rolle von Kontext– KI als Reflexions-Werkzeug: aktiv nach den
eigenen Blindspots fragen, statt sich bestätigen zu lassen – und
die Gefahr, nur noch in Ergebnissen statt in Prozessen zu denken
Ein tastendes, ehrliches Gespräch darüber, warum der Mut, sich
selbst infrage zu stellen, kein Rückschritt ist, sondern gesundes
Wachstum.
Hinweis: Wir sind keine Psycholog:innen und teilen persönliche
Erfahrung. Xenia Matthies ist Wirtschaftspsychologin und
systemische Beraterin; Bianca Enderlin arbeitet an der
Schnittstelle von Mensch und KI.
Themen: Selbstreflexion, Metakognition, Neurodivergenz, ADHS,
Masking, Systemtheorie, Wirklichkeitskonstruktion, KI,
persönliche Entwicklung.
Weitere Episoden
1 Stunde 5 Minuten
vor 3 Monaten
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.