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NeuroVibes – Der Podcast über Neurodivergenz, ADHS und Hochsensibilität Archiv

27 Episoden
57 Minuten
Was passiert, wenn du dich jahrelang anpasst, um zu „funktionieren" – und irgendwann merkst, dass du dabei dich selbst verloren hast?

In dieser Folge spreche ich mit meiner Freundin Alice Rößler – Product Ownerin, Brand-Marketing-Managerin und Tätowiererin – über ihren Weg zu den Diagnosen Autismus und ADHS.

Es geht um:– Der Weg zur Diagnose: von der inneren Ablehnung bis zur Erkenntnisreise– Masking im Berufseinstieg: unauffälliger werden, um „reinzupassen" – und der Preis dafür– Warum Autismus-Stereotype aus Serien (Sheldon Cooper, „The Good Doctor") an der Realität vorbeigehen– Zwei sehr unterschiedliche Diagnostik-Erfahrungen – und was eine gute von einer schlechten unterscheidet– Das Zusammenspiel von Autismus und ADHS – zwischen Ruhebedürfnis und „aufgedrehtem Jack Russell"– Das richtige Umfeld: warum Neurodivergenz auch im Angestelltenverhältnis funktionieren kann– Selbstakzeptanz, inneres Kind und der ehrliche Blick in den Spiegel

Ein persönliches, humorvolles und ermutigendes Gespräch mit einem klaren Leitmotiv: Es wird besser.

Hinweis: Wir sind keine Psycholog:innen und teilen persönliche Erfahrung.

Themen: Autismus, ADHS, späte Diagnose, Masking, Neurodivergenz, mentale Gesundheit, Selbstakzeptanz, Arbeitswelt.
58 Minuten
Wann bringt uns das Nachdenken über uns selbst wirklich weiter – und ab wann dreht es sich nur noch im Kreis?

In dieser Folge sitze ich wieder mit Xenia Matthies und Bianca Enderlin zusammen. Diesmal geht es um die Reflexion selbst: die Fähigkeit, die eigenen inneren Zustände auf einer Metaebene nicht nur wahrzunehmen, sondern zu beobachten.

Es geht um:– Beobachten statt nur wahrnehmen: Reflexion als Beobachtung erster und zweiter Ordnung– Reflexion als Voraussetzung für Entwicklung – und die Kehrseite: die nächtliche Grübelschleife– Neurodivergenz, selbstreferentielles Denken und Masking als Form der Reflexion– Reflexion für sich selbst vs. als „Bedienungsanleitung" fürs Gegenüber – und die Frage, wie viel Verantwortung wir für die Wirkung des Gesagten tragen– Getrennte Wirklichkeiten: „Meine Realität ist nicht deine Realität" – gibt es überhaupt eine gemeinsame?– Bewertung als Kernproblem und die Rolle von Kontext– KI als Reflexions-Werkzeug: aktiv nach den eigenen Blindspots fragen, statt sich bestätigen zu lassen – und die Gefahr, nur noch in Ergebnissen statt in Prozessen zu denken

Ein tastendes, ehrliches Gespräch darüber, warum der Mut, sich selbst infrage zu stellen, kein Rückschritt ist, sondern gesundes Wachstum.

Hinweis: Wir sind keine Psycholog:innen und teilen persönliche Erfahrung. Xenia Matthies ist Wirtschaftspsychologin und systemische Beraterin; Bianca Enderlin arbeitet an der Schnittstelle von Mensch und KI.

Themen: Selbstreflexion, Metakognition, Neurodivergenz, ADHS, Masking, Systemtheorie, Wirklichkeitskonstruktion, KI, persönliche Entwicklung.
1 Stunde 12 Minuten
Was verbindet Menschen wirklich – und kann man sich verbunden fühlen, ohne viel voneinander zu wissen?

Diese Folge schließt direkt an unser Gespräch über Masking an: Wenn die Maske fällt – was bleibt dann an echter Verbindung?

In dieser Folge sprechen Bianca Enderlin und Xenia Matthies mit mir über Verbundenheit: über die Frage „Wofür lebst du, was ist dein Feuer?", über verschiedene „North Stars" der Verbindung und darüber, warum Zugehörigkeit allein noch kein echtes Verbundensein bedeutet.

Es geht um:

– Der Unterschied zwischen Kontakt, Verbindung, Resonanz und Zugehörigkeit

– Psychologische Sicherheit: so erscheinen dürfen, wie man ist

– Verbindung auf der Meta-Ebene – manchmal reicht ein Blick

– Die „zwei Tonspuren": das Gesagte und die Nervensystem-Ebene

– Warum eine Emotion im Körper nur etwa 90 Sekunden dauert

– Emotionen mit-halten vs. Verantwortung für sie übernehmen

– „Ich bin nur für meine eigenen Gefühle verantwortlich"

– Männer und Verbindung: Stärke zeigen dürfen, ohne stark sein zu müssen

Ein Gespräch über Nähe, Resonanz und echte Co-Creation – und darüber, woher das Narrativ der Getrenntheit eigentlich kommt.

Hinweis: In einem Abschnitt geht es am Rande um das Thema Suizid (statistisch). Wenn es dir nicht gut geht, sprich bitte mit Menschen, denen du vertraust, oder mit der Telefonseelsorge (kostenlos, anonym, rund um die Uhr): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.

Hinweis: Wir sind keine Psychologen und teilen persönliche Erfahrung. Xenia Matthies ist Wirtschaftspsychologin.

Themen: Verbundenheit, Verbindung, Resonanz, Zugehörigkeit, Neurodivergenz, psychologische Sicherheit, Emotionen, Männlichkeit, mentale Gesundheit.
1 Stunde 15 Minuten
Diese Folge wird unterstützt von Xenia Matthies und ihrem The Inner Code Journal.

The Inner Code ist ein neurozentriertes Journal für alle, die spüren: Da ist mehr in mir – aber mein System zieht mich immer wieder zurück.

Es verbindet moderne Neurowissenschaft, Nervensystemregulation, Embodiment und Manifestation zu einer klaren Methode. Nicht nach dem Motto: Denk einfach positiver. Sondern: Verändere die inneren Zustände, aus denen heraus Du entscheidest, handelst und Dir Zukunft erlaubst.

Mit über 200 Seiten Übungen, Reflexionen und 21-Tage-Challenges begleitet Dich The Inner Code dabei, aus Selbstzweifel, Stress und innerer Blockade herauszukommen – und Veränderung nicht nur zu denken, sondern zu verkörpern.

Mehr findest Du bei Xenia Matthies unter The Inner Code Journal: https://amzn.eu/d/0aoqvwfG

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Masking ist keine Verstellung, sondern oft eine Kompetenz – und die Frage dahinter lautet: Wer bin ich am Ende eigentlich?

Was passiert, wenn die Maske fällt – und merken wir überhaupt, dass wir eine tragen?

In dieser Folge sprechen Bianca Enderlin und Xenia Matthies mit mir über Masking im Alltag: über ständige Orientierung im Außen, Hypervigilanz bei ungeplanten Begegnungen und darüber, wie sich Identität in echter Verbindung verändert.

Es geht um:

– Masking als Fähigkeit statt aus Bedürftigkeit

– Reizüberflutung und fremde Emotionen sortieren

– Menschen über Resonanz lesen statt über Status und Rollen

– „Wer bin ich mit dir?“ – Identität in Verbindung und Spiegelung

– Raum geben aus Kompetenz vs. People Pleasing

– Radikale Fürsorge und die Frage „Warum erzählst du mir das gerade?“

Ein Gespräch über Wahrnehmung, Selbstschutz – und die Erkenntnis, in jeder Situation der sein zu können, der man ist.

Themen: Masking, Neurodivergenz, Autismus, ADHS, Hochsensibilität, Identität, People Pleasing, mentale Gesundheit.
31 Minuten
ADHS bei Erwachsenen: In dieser Solo-Folge teile ich meine eigene ADHS-Diagnose mit Anfang 40 und meine Erfahrungen mit dem Medikament Medikinet. Ich reflektiere, wie die Medikation meinen Alltag verändert hat – von mehr Fokus bis hin zur Fähigkeit, strukturierter und ruhiger zu arbeiten.

Gleichzeitig gehe ich einer wichtigen gesellschaftlichen Frage nach: Warum wird ADHS zunehmend als „Modeerscheinung" abgetan? Ich kritisiere die Pauschalisierungen auf Social Media und erkläre, wie Trending-Mechanismen dazu führen, dass Menschen ohne Betroffenheit Content über Neurodivergenz produzieren – und welchen Schaden das anrichten kann.

Ich plädiere für mehr echten Content von tatsächlich Betroffenen, eine individuelle Betrachtung jedes Menschen im Neurodivergenz-Spektrum und mehr Verständnis statt Vorurteile – in der Gesellschaft, bei Therapeuten und im Alltag.

Themen: ADHS bei Erwachsenen, ADHS-Diagnose, Medikinet, Neurodivergenz, neurodivergent leben, mentale Gesundheit.
1 Stunde 5 Minuten
Selbstsabotage, Masking & Perfektionismus bei Neurodivergenz: In dieser Folge geht es um die selbst auferlegten Käfige, in die wir uns als hochsensible und neurodivergente Menschen oft selbst sperren.

Kennst du das Gefühl, in einem Raum zu sitzen –

und plötzlich nicht mehr frei denken zu können?

Als würde sich etwas in dir verengen.

Als müsstest du liefern. Funktionieren. Eine Rolle erfüllen.

In dieser Folge sprechen wir über selbst auferlegte Käfige.

Über Maskieren, Leistungsdruck und die Angst, nicht genug zu sein.

Wir sprechen über:

– Rollenbilder und Identitätsparalyse

– Nervensysteme zwischen Sicherheit, Orientierung und Verbundenheit

– Perfektionismus und die Angst vor Fehlern

– Warum wir uns selbst begrenzen, obwohl die Tür offen ist

– Und wie Regulierung Verbindung ermöglicht

Eine ehrliche, ungefilterte Folge.

Mit Pausen. Mit Emotionen. Mit Momenten des Innehaltens.

Vielleicht geht es weniger darum, perfekt zu sein.

Und mehr darum, einfach da zu sein.

Themen: Neurodivergenz, Masking, Perfektionismus, Leistungsdruck, Selbstwert, mentale Gesundheit.
1 Stunde 1 Minute
Seductive Leadership – Führung über Anziehung statt Druck: Göran Hielscher spricht über moderne Führung, DDR-Prägung und einen freien, neugierigen Lebensweg.

Was passiert, wenn Führung nicht über Druck, sondern über Anziehung funktioniert?

In dieser Folge spricht Göran Hielscher über DDR-Prägung, innere Weite, Reisen als Bildungsraum – und darüber, warum „ankommen" für ihn kein Ziel ist.

Es geht um:

– Aufwachsen zwischen Begrenzung und innerer Freiheit

– Neugier als Lebensprinzip

– Seductive Leadership statt Machtdynamik

– Sprache als Raumöffner

– Warum Vergleiche uns klein halten

Ein Gespräch über Demut, Entdeckergeist –

und die Entscheidung, unterwegs zu bleiben.

Themen: Führung, Leadership, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstführung, Neurodivergenz, mentale Gesundheit.
48 Minuten
ADHS-Spätdiagnose bei Erwachsenen: Nadine Schomacker erzählt, wie sich ihr Leben neu sortierte, als die ADHS-Diagnose endlich Sinn ergab – über Selbstzweifel, Masking und neurodivergente Arbeitswelten.

„Ich dachte immer, ich bin das Problem."

In dieser Folge spricht Nadine Schomacker über ein Gefühl, das viele spät diagnostizierte ADHS-Betroffene kennen: Anders sein – ohne zu wissen warum.

Wir sprechen über Schulzeit, Selbstzweifel, Humor als Schutzstrategie und darüber, wie sich ein ganzes Leben neu sortieren kann, wenn eine Diagnose plötzlich Sinn ergibt.

Es geht um:

– Spätdiagnostiziertes ADHS

– Außenseitertum und Gerechtigkeitssinn

– Maskieren und internalisierte Glaubenssätze

– Mutterschaft und neurodivergente Elternschaft

– Warum Arbeitswelten individueller werden müssen

Eine Folge über Erleichterung.

Über Selbstannahme.

Und über den Moment, in dem man erkennt: Es lag nie an mir.

Themen: ADHS bei Erwachsenen, ADHS-Spätdiagnose, Neurodivergenz, Masking, mentale Gesundheit, New Work.
1 Stunde 5 Minuten
Hochsensibilität (HSP) im Leadership: Alex Gessner über hochsensibel führen, Rejection Sensitive Dysphoria und Neurodivergenz im Job – zwischen Widerstand und Klarheit.

Manche Menschen betreten einen Raum – und spüren sofort, was zwischen den Zeilen liegt.

In dieser Folge spricht Alex Gessner über Hochsensibilität im Leadership, über Widerstände, die nicht bekämpft werden müssen, und über die feine Kunst, zwischen eigenem Empfinden und professioneller Rolle zu unterscheiden.

Wir sprechen über:

– Neurodivergenz ohne Diagnosen-Dumping

– Rejection Sensitive Dysphoria und das Gefühl von Ablehnung

– Perfektionismus als Schutzstrategie

– Maskieren, Rollenbilder und frühe Prägung

– Warum klassische Produktivitätssysteme nicht für jedes Gehirn funktionieren

Eine Folge über Wahrnehmung.

Über Verantwortung.

Und über die Frage, was unser eigentlicher Auftrag ist – selbst wenn es im Raum emotional wird.

Themen: Hochsensibilität, HSP, Leadership, Neurodivergenz, Rejection Sensitive Dysphoria, mentale Gesundheit.
1 Stunde 2 Minuten
Autismus und ADHS bei Erwachsenen: Florian Malicke spricht über seine späte Diagnose, jahrelanges Maskieren und den Weg zurück zu sich selbst – Neurodivergenz jenseits von Etiketten.

Was passiert, wenn man sein Leben lang versucht, nicht aufzufallen – und dabei sich selbst verliert?

In dieser Folge von NeuroVibes spricht Tasso Mitsarakis mit Florian Malicke über Neurodivergenz jenseits von Etiketten. Florian teilt offen seine Perspektive als Autist mit ADHS, seine späte Diagnose und die langen Jahre davor: das Maskieren, das Funktionieren, die innere Erschöpfung – und den langsamen Weg zurück zu sich selbst.

Es geht um Gesichtsblindheit, um Überforderung im Alltag, um falsche Zuschreibungen und um die stille Angst, nicht ernst genommen zu werden. Aber auch um Klarheit, Selbstannahme und die Frage, wie echte Teilhabe aussehen kann – in Beziehungen, im Beruf und in unserer Gesellschaft.

Eine Folge über das Anderssein, ohne es zu bewerten.

Über das Zuhören. Und über die Freiheit, nicht perfekt sein zu müssen.

Themen: Autismus bei Erwachsenen, ADHS, Neurodivergenz, Masking, Spätdiagnose, mentale Gesundheit.
1 Stunde 3 Minuten
Legasthenie als Stärke statt Defizit: Bea Weinbauer über Legasthenie als neurodivergente Ausprägung, ein Bildungssystem in der Kritik und warum Vielfalt Zukunft schafft.

Legasthenie wird noch immer zu oft als Schwäche erzählt.

Dabei liegt darin eine andere Art, die Welt zu verstehen.

In dieser Folge spricht Tasso Mitsarakis mit Bea Weinbauer über Legasthenie als neurodivergente Ausprägung – und darüber, warum unser Bildungssystem häufig am Wesentlichen vorbeigeht. Es geht um Kinder, die früh lernen, sich zu vergleichen. Um Eltern und Lehrkräfte, die ihr Bestes geben, aber an strukturelle Grenzen stoßen. Und um die Frage, was passiert, wenn wir anfangen, nicht nur Schwierigkeiten zu sehen, sondern Potenziale.

Ein Gespräch über Andersartigkeit, mentale Gesundheit, frühe Unterstützung – und darüber, warum Zukunft nicht durch Normen entsteht, sondern durch Vielfalt.

Diese Folge macht Mut, den Blick zu weiten.

Themen: Legasthenie, Lese-Rechtschreib-Schwäche, Neurodivergenz, Bildung, Schule, mentale Gesundheit.
1 Stunde 4 Minuten
Männlichkeit, Perfektionismus & mentale Gesundheit: Carlson El Murtadi über Maskierung, das gesellschaftliche Männerbild und den stillen Druck, immer funktionieren zu müssen.

Perfektion wirkt nach außen oft wie Stärke.

Im Inneren ist sie nicht selten ein Schutz.

In dieser Folge spricht Tasso Mitsarakis mit dem Männer- und Väterbegleiter Carlson El Murtadi über das, was viele Männer früh lernen: sich anzupassen, zu funktionieren – und dabei leise zu werden. Sie sprechen über neurodivergente Wahrnehmung, über Maskierung, über das gesellschaftliche Männerbild und darüber, wie früh der Druck entsteht, „richtig" zu sein.

Ein Gespräch über Perfektionismus als Überlebensstrategie, über emotionale Sprachlosigkeit und über die Frage, was passiert, wenn Männer beginnen, sich selbst wieder zuzuhören.

Diese Folge ist eine Einladung, die Maske nicht abzulegen – sondern sie bewusst zu erkennen.

Themen: Männlichkeit, Perfektionismus, Masking, Neurodivergenz, mentale Gesundheit, Männergesundheit.
56 Minuten
Selbstwert und Leistung bei Neurodivergenz: Angelina Bockelbrink (Ärztin & Lerncoach) über Perfektionismus, Prüfungsangst, Masking und warum sich so viele neurodivergente Menschen ein Leben lang „nicht richtig" fühlen.

Leistung, Selbstwert & neurodiverse Wege durch Lernen, Anpassung und Erschöpfung

Was passiert, wenn Selbstwert über Leistung entsteht?

Wenn Lernen nicht Sicherheit gibt, sondern Druck, Angst und Perfektionismus verstärkt?

Und wenn „funktionieren“ zur Überlebensstrategie wird?

In NeuroVibes #14 spreche ich mit Angelina Bockelbrink – Ärztin, Lerncoach und Expertin für Neurodivergenz – über Lernen, Anpassung und Erschöpfung in einer leistungsorientierten Gesellschaft.

Wir sprechen über Schule und Studium als Orte von Anpassung, über Prüfungsangst, Perfektionismus und Masking, über späte Diagnosen und darüber, warum so viele Menschen sich ein Leben lang „nicht richtig“ fühlen – obwohl sie kompetent, klug und engagiert sind.

Dieses Gespräch geht tiefer:

Es geht um Selbstwert jenseits von Leistung, um Salutogenese, um gesellschaftliche Normen, um innere Sicherheit – und um die Frage, was Menschen wirklich gesund hält, besonders dann, wenn sie anders denken, fühlen oder wahrnehmen.

Ein ruhiges, ehrliches und zugleich sehr klares Gespräch über Neurodivergenz, Bildung, Zugehörigkeit und die Möglichkeit, sich selbst neu zu verstehen.

Themen: Selbstwert, Leistungsdruck, Perfektionismus, Masking, Neurodivergenz, mentale Gesundheit, Lernen.
1 Stunde 1 Minute
Parentifizierung verstehen: Landu Malambu über Verantwortung, die nie deine war, emotionale Gewalt und Anpassung als Überlebensstrategie – im Kontext von Neurodivergenz, Klassismus und Macht.

Was passiert, wenn wir Verantwortung übernehmen, lange bevor wir dazu bereit waren –

und nie gelernt haben, sie wieder abzugeben?

In NeuroVibes #13 spreche ich mit Landu Malambu über Parentifizierung, emotionale und psychische Gewalt sowie über Anpassung als Überlebensstrategie – besonders im Kontext von Neurodivergenz, Klassismus und gesellschaftlichen Machtverhältnissen.

Wir sprechen darüber, warum sich viele Menschen verantwortlich fühlen, obwohl sie es nie waren,

wie früh übertragene Rollen ganze Lebenswege prägen

und weshalb es so schwer ist, eigene Bedürfnisse überhaupt wahrzunehmen.

Ein ruhiges, klares und gleichzeitig herausforderndes Gespräch über Zugehörigkeit, Status, Privilegien und die Frage, wie viel von unserem Verhalten wirklich unseres ist.

Themen: Parentifizierung, Kindheitstrauma, emotionale Gewalt, Neurodivergenz, Klassismus, mentale Gesundheit.
56 Minuten
ADHS bei Erwachsenen ohne Diagnose: Felix (34, ITler) erzählt von seinem Weg mit ADHS, Perfektionismus und dem ständigen Spagat zwischen Funktionieren und Überforderung im Job.

ADHS: Fluch, Segen – oder einfach nur „anders verdrahtet“?

In dieser Folge spreche ich mit Felix, 34, ITler aus München, über seinen Weg mit (höchstwahrscheinlich) ADHS – ohne offizielle Diagnose, aber mit einer Menge Alltagsbeobachtungen, Humor und Ehrlichkeit.

Wir reden unter anderem darüber:

warum er ADHS eher als „Handicap mit Superkräften“ als reine Superpower sieht

wie sich Neurodivergenz im Arbeitsalltag zeigt: Zeitmanagement, zu spät kommen, fünf Tasks parallel

wie flexible Arbeitsmodelle (Homeoffice, Gleitzeit) Menschen wie uns helfen können – und wo sie neue Fallen schaffen

Perfektionismus, Impostor-Syndrom und der innere Anspruch, immer 120 % geben zu müssen

wie sich ADHS im Privatleben zeigt: Haushalt, Spülmaschine, Beziehung und Kommunikation

Therapie, depressive Episoden und die Frage: Brauche ich wirklich eine Diagnose und Medikamente?

warum es Stärke ist, sich Hilfe zu holen – und nicht Schwäche

Wenn du dich in Themen wie „ständig zu spät“, „alles gleichzeitig anfangen“ oder „nie zufrieden mit dir selbst“ wiedererkennst, ist diese Folge für dich.

Hör rein, wenn du:

selbst neurodivergent bist oder es vermutest,

jemanden liebst, der so tickt,

oder verstehen möchtest, warum klassische 9-to-5-Strukturen für viele von uns einfach nicht passen.

Viel Freude beim Hören – und fühl dich gesehen.

Themen: ADHS bei Erwachsenen, ADHS ohne Diagnose, Perfektionismus, Neurodivergenz, Arbeitswelt, mentale Gesundheit.