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Beschreibung
vor 1 Tag
Mit neuen Gaskraftwerken will sich Deutschland künftig vor
Stromengpässen schützen. Doch diese Sicherheit hat ihren Preis. Ab
2031, also ab dem Zeitpunkt, an dem die ersten neu gebauten
Kraftwerke ans Netz gehen sollen, ist eine Umlage geplant, die
jeder Stromverbraucher zahlen muss. Wie stark wird sich das auf die
Stromrechnung auswirken? Energieökonom Dominik Möst von der TU
Dresden rechnet es im Podcast „Thema in Sachsen“ von Sächsischer
Zeitung und Leipziger Volkszeitung vor. Der Wissenschaftler kommt
zu dem Schluss, dass es mit dem Strompreis ab dann zwar weiterhin
„grundsätzlich in die falsche Richtung geht“, eine Kostenexplosion
allerdings nicht zu erwarten sei. Stattdessen sei es positiv zu
bewerten, dass mit den neuen Reservekapazitäten überhaupt erst die
Voraussetzungen für eine sichere Stromversorgung geschaffen würden.
Doch ist das Setzen auf Gas solch eine gute Idee, wo doch
ausgerechnet dieser Rohstoff im Zuge globaler Konflikte immer
teurer geworden ist und starken Preisschwankungen unterliegt? Auch
diese grundsätzliche Frage beantwortet der Wissenschaftler und
erklärt dabei genau, wie groß die Lücke in der Stromversorgung
wird, wenn ab 2038 die Kohleverstromung endgültig vorbei ist. Dass
in den kommenden fünf Jahren Kraftwerke mit einer Gesamtleistung
von elf Gigawatt gebaut werden, ist mit dem sogenannten
„Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz“ besiegelt
worden. Wie insbesondere Sachsen davon profitieren will, erklärt im
Podcast Franziska Höhnl, Landespolitik-Korrespondentin von SZ und
LVZ. Die Reporterin schildert, wie vor allem die bisherigen
Braunkohlestandorte in der Lausitz und rund um Leipzig auf
Investitionen und neue Perspektiven hoffen können. Zudem ordnet
Höhnl ein, was es mit der Abschwächung des ursprünglich geplanten
„Südbonus‘“ auf sich hat – und wieso das vergangene Woche
verabschiedete Gesetz auch ein Beleg dafür ist, wie sich
ostdeutsche Interessen auf Bundesebene durchsetzen können. Die
Folge von „Thema in Sachsen” behandelt außerdem auch zentrale
Verbraucherfragen: Warum wird Strom trotz eines fortwährend
steigenden Anteils erneuerbarer Energien nicht automatisch
günstiger? Welche Rolle könnten Batteriespeicher künftig
übernehmen? Und wieso ist bei aller Kritik am Bau von neuen
Gaskraftwerken die andauernde Diskussion um eine Rückkehr zur
Atomkraft nicht zielführend? Alle Antworten gibt es im Podcast.
Stromengpässen schützen. Doch diese Sicherheit hat ihren Preis. Ab
2031, also ab dem Zeitpunkt, an dem die ersten neu gebauten
Kraftwerke ans Netz gehen sollen, ist eine Umlage geplant, die
jeder Stromverbraucher zahlen muss. Wie stark wird sich das auf die
Stromrechnung auswirken? Energieökonom Dominik Möst von der TU
Dresden rechnet es im Podcast „Thema in Sachsen“ von Sächsischer
Zeitung und Leipziger Volkszeitung vor. Der Wissenschaftler kommt
zu dem Schluss, dass es mit dem Strompreis ab dann zwar weiterhin
„grundsätzlich in die falsche Richtung geht“, eine Kostenexplosion
allerdings nicht zu erwarten sei. Stattdessen sei es positiv zu
bewerten, dass mit den neuen Reservekapazitäten überhaupt erst die
Voraussetzungen für eine sichere Stromversorgung geschaffen würden.
Doch ist das Setzen auf Gas solch eine gute Idee, wo doch
ausgerechnet dieser Rohstoff im Zuge globaler Konflikte immer
teurer geworden ist und starken Preisschwankungen unterliegt? Auch
diese grundsätzliche Frage beantwortet der Wissenschaftler und
erklärt dabei genau, wie groß die Lücke in der Stromversorgung
wird, wenn ab 2038 die Kohleverstromung endgültig vorbei ist. Dass
in den kommenden fünf Jahren Kraftwerke mit einer Gesamtleistung
von elf Gigawatt gebaut werden, ist mit dem sogenannten
„Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz“ besiegelt
worden. Wie insbesondere Sachsen davon profitieren will, erklärt im
Podcast Franziska Höhnl, Landespolitik-Korrespondentin von SZ und
LVZ. Die Reporterin schildert, wie vor allem die bisherigen
Braunkohlestandorte in der Lausitz und rund um Leipzig auf
Investitionen und neue Perspektiven hoffen können. Zudem ordnet
Höhnl ein, was es mit der Abschwächung des ursprünglich geplanten
„Südbonus‘“ auf sich hat – und wieso das vergangene Woche
verabschiedete Gesetz auch ein Beleg dafür ist, wie sich
ostdeutsche Interessen auf Bundesebene durchsetzen können. Die
Folge von „Thema in Sachsen” behandelt außerdem auch zentrale
Verbraucherfragen: Warum wird Strom trotz eines fortwährend
steigenden Anteils erneuerbarer Energien nicht automatisch
günstiger? Welche Rolle könnten Batteriespeicher künftig
übernehmen? Und wieso ist bei aller Kritik am Bau von neuen
Gaskraftwerken die andauernde Diskussion um eine Rückkehr zur
Atomkraft nicht zielführend? Alle Antworten gibt es im Podcast.
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