Mitten im KI-Boom: Die neue Fab von Infineon und eine "Riesenchance" für Sachsen
vor 1 Tag
Mitten im KI-Boom eröffnet der Chip-Hersteller Infineon in Dresden
seine Smart Power Fab. Warum das nicht nur gutes Timing ist,
sondern für Sachsen bedeutsam, erklärt Geschäftsführer Thomas
Richter.
Podcast
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Beschreibung
vor 1 Tag
Drei Jahre Bauzeit, schneller fertig als geplant, 1000 neue
Arbeitsplätze, fünf Milliarden Euro Investition - das ist ein
Großprojekt. Und noch dazu eins, bei dem nicht reflexartig zuerst
darüber gesprochen wird, was alles schiefgegangen ist. Die
bevorstehende Eröffnung der vierten Fabrik des Halbleiterkonzerns
Infineon Technologies AG in Dresden am 2. Juli verdeutlicht:
Deutschland kann es noch. Für Thomas Richter ist die nagelneue
Smart Power Fab aber noch weit mehr als ein erfolgreich
abgeschlossenes Bauprojekt. Der Geschäftsführer von Infineon
Dresden hat vor etwas mehr als 30 Jahren in der
Halbleiter-Industrie angefangen. Mitte der 1990er war er dabei, als
in Dresden zum ersten Mal auf der Welt die industrielle Produktion
von Mikrochips auf 300-Millimeter-Wafern erfolgte. Für die Branche
war das ein Meilenstein, für Sachsen der Beginn des Aufstiegs zu
einer weltweit führenden Region in der Halbleiterproduktion. Für
den 52-Jährigen fühlt es sich so an, als würde sich ein Kreis
schließen. „Ich darf jetzt zum dritten Mal an diesem Standort eine
Erweiterung mit begleiten. Das macht mit mir persönlich etwas, dass
ich diese Erfolgsgeschichte immer wieder mit begleiten und
vielleicht ein Stück weit auch mitschreiben durfte“, sagt Richter
im Podcast „Thema in Sachsen“ von Leipziger Volkszeitung und
Sächsischer Zeitung. In dem exklusiven Interview vor der Eröffnung
spricht Thomas Richter über die Bedeutung der Smart Power Fab für
Dresden, Sachsen und Europa. Warum kommt die Fabrik genau jetzt zur
richtigen Zeit? Es geht um den KI-Boom, um wie Pilze aus dem Boden
schießende Rechenzentren und wieso gerade jetzt Mikrochips aus
Dresden weltweit gebraucht werden. Außerdem schildert Richter,
wieso Chip-Produzenten trotz gut laufender Geschäfte beim Bau neuer
Fabriken staatliche Förderungen in Anspruch nehmen. Die neue Fab
von Infineon wurde mit einer Milliarde Euro subventioniert. Wieso
der Manager nicht von einer Subvention sprechen will, sondern
lieber von einer Investition, erklärt er ausführlich und kommt
dabei zu einem wichtigen Punkt. „Wir wachsen! Das ist eine
Riesenchance, insbesondere gegenüber anderen Regionen in
Deutschland.“ Doch wieso ist Sachsen dank der Halbleiterindustrie
wirtschaftlich besser aufgestellt als viele andere Regionen
Deutschlands? Und weshalb ist für ein Fortbestehen dieses Wachstums
das Werben um internationale Fachkräfte und mehr Frauen in
technischen Berufen entscheidend? Auch darum geht es in dem
Interview - und um die inzwischen über 30-jährige Erfolgsgeschichte
von Silicon Saxony.
Arbeitsplätze, fünf Milliarden Euro Investition - das ist ein
Großprojekt. Und noch dazu eins, bei dem nicht reflexartig zuerst
darüber gesprochen wird, was alles schiefgegangen ist. Die
bevorstehende Eröffnung der vierten Fabrik des Halbleiterkonzerns
Infineon Technologies AG in Dresden am 2. Juli verdeutlicht:
Deutschland kann es noch. Für Thomas Richter ist die nagelneue
Smart Power Fab aber noch weit mehr als ein erfolgreich
abgeschlossenes Bauprojekt. Der Geschäftsführer von Infineon
Dresden hat vor etwas mehr als 30 Jahren in der
Halbleiter-Industrie angefangen. Mitte der 1990er war er dabei, als
in Dresden zum ersten Mal auf der Welt die industrielle Produktion
von Mikrochips auf 300-Millimeter-Wafern erfolgte. Für die Branche
war das ein Meilenstein, für Sachsen der Beginn des Aufstiegs zu
einer weltweit führenden Region in der Halbleiterproduktion. Für
den 52-Jährigen fühlt es sich so an, als würde sich ein Kreis
schließen. „Ich darf jetzt zum dritten Mal an diesem Standort eine
Erweiterung mit begleiten. Das macht mit mir persönlich etwas, dass
ich diese Erfolgsgeschichte immer wieder mit begleiten und
vielleicht ein Stück weit auch mitschreiben durfte“, sagt Richter
im Podcast „Thema in Sachsen“ von Leipziger Volkszeitung und
Sächsischer Zeitung. In dem exklusiven Interview vor der Eröffnung
spricht Thomas Richter über die Bedeutung der Smart Power Fab für
Dresden, Sachsen und Europa. Warum kommt die Fabrik genau jetzt zur
richtigen Zeit? Es geht um den KI-Boom, um wie Pilze aus dem Boden
schießende Rechenzentren und wieso gerade jetzt Mikrochips aus
Dresden weltweit gebraucht werden. Außerdem schildert Richter,
wieso Chip-Produzenten trotz gut laufender Geschäfte beim Bau neuer
Fabriken staatliche Förderungen in Anspruch nehmen. Die neue Fab
von Infineon wurde mit einer Milliarde Euro subventioniert. Wieso
der Manager nicht von einer Subvention sprechen will, sondern
lieber von einer Investition, erklärt er ausführlich und kommt
dabei zu einem wichtigen Punkt. „Wir wachsen! Das ist eine
Riesenchance, insbesondere gegenüber anderen Regionen in
Deutschland.“ Doch wieso ist Sachsen dank der Halbleiterindustrie
wirtschaftlich besser aufgestellt als viele andere Regionen
Deutschlands? Und weshalb ist für ein Fortbestehen dieses Wachstums
das Werben um internationale Fachkräfte und mehr Frauen in
technischen Berufen entscheidend? Auch darum geht es in dem
Interview - und um die inzwischen über 30-jährige Erfolgsgeschichte
von Silicon Saxony.
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