Warum KI im Krankenhaus an Prozessen hängt – Stefanie K., Chief Transformation Officer der Sana Kliniken (Folge 335)
vor 2 Wochen
Prozesse aufschreiben, acht Klinikinformationssysteme
konsolidieren, KI-Projekte auch mal stoppen — Transformation in 50
Krankenhäusern und 60 Ambulanzzentren.
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MY DATA IS BETTER THAN YOURS
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Warum kommt KI im Krankenhaus nicht voran, obwohl die Technologie
längst verfügbar ist? Stefanie K. ist Chief Transformation Officer
bei den Sana Kliniken und gibt eine unbequeme Antwort: Es liegt
nicht an der Technik, sondern daran, dass die Prozesse nicht
aufgeschrieben sind. Ihr Satz dazu sinngemäß: Wer einem schlechten
Prozess eine App verpasst, hat hinterher einen schlechten digitalen
Prozess. Die Ausgangslage: 42.000 Mitarbeitende, 50 Krankenhäuser,
60 Ambulanzzentren und acht parallel laufende
Klinikinformationssysteme, vieles davon On-Premise. Stefanie K.
kommt aus der Technologiewelt, sie hat Oracle Deutschland geleitet
und war vorher bei RWE und Vorwerk. Sie erklärt, warum On-Premise
nicht automatisch schlecht ist, warum die Cloud-Strategie
Cloud-first, but not Cloud-only heißt und warum in Radiologie und
Intensivmedizin immer ein Edge-Ansatz bleiben wird. Beim Thema KI
wird sie konkret statt euphorisch. Der AI Act stuft Kliniken als
kritisches Geschäftsfeld ein. KI-Initiativen werden auch wieder
eingestellt, unter anderem weil Zertifizierungen nicht vorlagen.
Gleichzeitig sagt sie, man sei am Tipping Point und das sei nicht
mehr zu diskutieren: Jetzt trenne sich die Spreu vom Weizen, und
zwar bei Prozessen und Organisation, nicht bei der Technologie.
Außerdem im Gespräch: warum es für klinische Daten eine eigene
Gesellschaft braucht und der Zweck Forschung ist, was ein
klinisches Decision-System in der Notaufnahme leisten soll, warum
bei der Cloud die Wahl auf StackIT der Schwarz Gruppe fiel, warum
ihre Analogie fürs Datenökosystem kein Orchester ist, sondern ein
Rezeptbuch, und warum eine KI eine sechsstellige Multiplikation
falsch rechnet, solange man ihr nicht sagt, sie soll den
Taschenrechner benutzen. Teil 1 von 2 mit den Sana Kliniken. In
Teil 2 geht es mit Gunnar H. um die technische Seite der klinischen
Datenplattform. Anzeige: Diese Folge wird unterstützt von Quest
Software, quest.com/mydata
längst verfügbar ist? Stefanie K. ist Chief Transformation Officer
bei den Sana Kliniken und gibt eine unbequeme Antwort: Es liegt
nicht an der Technik, sondern daran, dass die Prozesse nicht
aufgeschrieben sind. Ihr Satz dazu sinngemäß: Wer einem schlechten
Prozess eine App verpasst, hat hinterher einen schlechten digitalen
Prozess. Die Ausgangslage: 42.000 Mitarbeitende, 50 Krankenhäuser,
60 Ambulanzzentren und acht parallel laufende
Klinikinformationssysteme, vieles davon On-Premise. Stefanie K.
kommt aus der Technologiewelt, sie hat Oracle Deutschland geleitet
und war vorher bei RWE und Vorwerk. Sie erklärt, warum On-Premise
nicht automatisch schlecht ist, warum die Cloud-Strategie
Cloud-first, but not Cloud-only heißt und warum in Radiologie und
Intensivmedizin immer ein Edge-Ansatz bleiben wird. Beim Thema KI
wird sie konkret statt euphorisch. Der AI Act stuft Kliniken als
kritisches Geschäftsfeld ein. KI-Initiativen werden auch wieder
eingestellt, unter anderem weil Zertifizierungen nicht vorlagen.
Gleichzeitig sagt sie, man sei am Tipping Point und das sei nicht
mehr zu diskutieren: Jetzt trenne sich die Spreu vom Weizen, und
zwar bei Prozessen und Organisation, nicht bei der Technologie.
Außerdem im Gespräch: warum es für klinische Daten eine eigene
Gesellschaft braucht und der Zweck Forschung ist, was ein
klinisches Decision-System in der Notaufnahme leisten soll, warum
bei der Cloud die Wahl auf StackIT der Schwarz Gruppe fiel, warum
ihre Analogie fürs Datenökosystem kein Orchester ist, sondern ein
Rezeptbuch, und warum eine KI eine sechsstellige Multiplikation
falsch rechnet, solange man ihr nicht sagt, sie soll den
Taschenrechner benutzen. Teil 1 von 2 mit den Sana Kliniken. In
Teil 2 geht es mit Gunnar H. um die technische Seite der klinischen
Datenplattform. Anzeige: Diese Folge wird unterstützt von Quest
Software, quest.com/mydata
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