Beschreibung
vor 3 Tagen
Thomas hat eine Frage im Radio aufgeschnappt – und die ließ ihn
nicht los: Sollte die private Handy-Nutzung am Arbeitsplatz
erlaubt oder verboten sein? Denise und Thomas sezieren das Thema
aus Führungs-, Generationen- und Rechtsperspektive, räumen mit
Pauschalverboten auf und kommen zu einer klaren Haltung: Wer
Verbote als Führungsersatz nutzt, hat ein anderes Problem.
Hauptthemen-Preview
Bayern 3-Voting: Fast 50/50 für und gegen ein Handyverbot –
überraschender als gedacht
Die rechtliche Grauzone: kein gesetzliches Verbot, aber auch
kein generelles Erlauben
Warum ein pauschales Handyverbot mehr Probleme schafft als
löst
Situative Führung statt Generalregeln: Es kommt auf Branche,
Rolle und Kontext an
Pauschalverbote als Symptom von Führungsschwäche
Ergebnisse und Leistung als eigentlicher Maßstab – nicht das
Handy in der Hand
Featured Quote
„Nur weil ich im Handy bin, heißt das nicht, dass ich nicht
arbeite. Und wenn du als Führungskraft merkst, du hast Leute, die
das ausreizen – dann ist das Anlass für ein Mitarbeitergespräch.
Pauschale Verbote nehmen dir Führungsarbeit nicht ab."
Weitere Zitate
[00:40] „Aus der Münchner Bürobubble heraus ist das Handy ein
zentraler Arbeitsbestandteil. Das ist schon mal irgendwo nicht so
einfach zu verbieten."
[08:30] „Das ist so eine klassische Stammtisch-Aussage. Wenn
der Oberchirurg während einer OP kein Handy benutzen darf – soll
dann auch die Buchhalterin keinen Müsli-Riegel essen dürfen?"
[13:28] „Am Ende des Tages ist es doch eine Frage der
Ergebnisse und der Leistung."
[18:18] „Menschen, die in einer Führungsposition ständig mit
Verboten jonglieren, haben ein ganz anderes Problem – nämlich ein
Macht- und im Zweifelsfall ein Kompetenzproblem."
[19:21] „Wenn die Performance nicht da ist, musst du dich
hinsetzen und gemeinsam herausfinden: Was brauchst du? Mehr
Skillset? Mehr Klarheit? Mehr Prozesse?"
Inhaltsübersicht / Zeitstempel
[00:40] – Denise: Machbarkeit, Work-Life-Blending und
berufliche Handy-Nutzung
[02:29] – Thomas: Rechtliche Grundlage – kein Verbot, aber
auch kein klares Erlauben
[03:04] – Das Bayern-3-Voting: Fast 50/50 – überraschend und
generationenabhängig
[05:30] – Branchenbeispiele: OP-Saal, Baggerfahrer,
Bürotätigkeit – völlig unterschiedliche Kontexte
[07:02] – Grenzen des Verbots: Wo zieht man die Linie?
LinkedIn, E-Mail, Slack – auch am Handy
[11:00] – Die „Einfache Lösung"-Falle: Verbote als Flucht vor
echter Führungsarbeit
[13:28] – Ergebnisorientierung als Maßstab: Was zählt, ist
die Performance, nicht das Handy
[17:56] – Company Policy mit Augenmaß statt pauschaler
Verbote
[18:18] – Pauschalverbote als Symptom von Führungsschwäche
und Machtproblemen
[19:36] – Was wirklich hilft: das Gespräch suchen, Klarheit
schaffen, Ursachen klären
Hosts
Denise Harrison – Leadership Coach, systemische Coachin,
Gründerin der People Leader Academy; Psychologie-Background und
viel Praxis aus Coaching & HR.
denise@the-people-leader.de
Thomas Gericke – Leadership Coach & Management-Berater,
Gründer von Re-Thought Consulting; über 15 Jahre Erfahrung in
Führung & Organisationsentwicklung.
thomas@re-thought.de
Kontakt
Um uns zu kontaktieren und insbesondere, um Leadership-Fragen
einzureichen, schreibe uns bitte eine E-Mail
an frage@leadership-sprechstunde.de.
Themen dieser Episode
Handyverbot, Smartphone, Arbeitsplatz, Führungsstil,
Pauschalverbot, Situational Leadership, Ergebnisorientierung,
Performance, Generationen, Work-Life-Blending, Company Policy,
Mitarbeitergespräch, Führungsarbeit, Kontrolle, Vertrauen,
Regelwerk, Machtproblem, Kompetenz, Arbeitszeit, Ablenkung
Musik
Wir verwenden Musik und Jingles von mobygratis sowie
aus der Apple Sound Effects Library.
Weitere Episoden
21 Minuten
vor 1 Woche
24 Minuten
vor 2 Wochen
27 Minuten
vor 3 Wochen
21 Minuten
vor 1 Monat
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.