Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Woche
Veganes Essen ist längst kein Nischenthema mehr – es liegt im
Discounter, in der Kantine, auf jeder zweiten Speisekarte. Und
trotzdem wird gerade vieles unübersichtlicher: Wer darf eigentlich
„vegan" auf die Packung schreiben? Wie viel Vertrauen verdient ein
Siegel, das kaum jemand vor Ort prüft? Und wie hält eine
gemeinnützige Organisation ihre kritische Stimme, wenn sie mit
McDonald's und Lidl zusammenarbeitet? Darüber spreche ich mit
Albrecht Wolfmeyer, Leiter Strategie bei ProVeg Deutschland und
langjähriger Direktor des ProVeg-Inkubators. ProVeg ist eine der
einflussreichsten gemeinnützigen Ernährungsorganisationen weltweit
– aktiv in vierzehn Ländern, mit eigenem V-Label, einem
Förderprogramm für Food-Startups und direktem Draht zu Konzernen,
Investoren und Politik. Albrecht kennt diese Welt von innen, und er
sagt einige Dinge, die man so nicht überall hört. Die große Frage,
um die alles kreist: Wie schafft pflanzliche Ernährung den Sprung
von der Bubble in den Massenmarkt? Albrecht erklärt, warum
Deutschland heute der weltweit führende Markt für pflanzliche
Produkte ist, während andere Länder stagnieren. Wir reden über das
V-Label und darüber, wie viel Vertrauen so ein Siegel wirklich
verdient. Über die Debatte „vegan" gegen „pflanzlich" und die
Reaktanz, die das Wort bei manchen auslöst. Es geht um Preisparität
im Discounter und die harte Konsolidierung bei den
Fleischalternativen – und darum, warum so viele Startups an
Novel-Food-Regulierung, langem Atem und Produkten scheitern, die
geschmacklich schlicht noch nicht überzeugen. Es wird auch
unbequem: Warum setzt ProVeg auf Pragmatismus statt Ideologie? Und
lässt sich das Image von Veganismus überhaupt drehen, wenn das Wort
bei vielen sofort Widerstand auslöst? Zum Schluss schauen wir nach
vorn: auf Milchproteine aus Präzisionsfermentation, auf
kultiviertes Fleisch, auf Fischalternativen, die noch viel Arbeit
brauchen – und auf die Frage, welche Kategorie in fünf Jahren so
selbstverständlich im Regal steht wie heute die Hafermilch. Dazu
Wolfmeyers Blick auf die Proteinwende, die Landwirtschaft und die
New Food Conference im August in Berlin. Eine Folge über einen
Markt im Erwachsenwerden – und über die Menschen, die entscheiden,
was morgen auf unseren Tellern landet.
Discounter, in der Kantine, auf jeder zweiten Speisekarte. Und
trotzdem wird gerade vieles unübersichtlicher: Wer darf eigentlich
„vegan" auf die Packung schreiben? Wie viel Vertrauen verdient ein
Siegel, das kaum jemand vor Ort prüft? Und wie hält eine
gemeinnützige Organisation ihre kritische Stimme, wenn sie mit
McDonald's und Lidl zusammenarbeitet? Darüber spreche ich mit
Albrecht Wolfmeyer, Leiter Strategie bei ProVeg Deutschland und
langjähriger Direktor des ProVeg-Inkubators. ProVeg ist eine der
einflussreichsten gemeinnützigen Ernährungsorganisationen weltweit
– aktiv in vierzehn Ländern, mit eigenem V-Label, einem
Förderprogramm für Food-Startups und direktem Draht zu Konzernen,
Investoren und Politik. Albrecht kennt diese Welt von innen, und er
sagt einige Dinge, die man so nicht überall hört. Die große Frage,
um die alles kreist: Wie schafft pflanzliche Ernährung den Sprung
von der Bubble in den Massenmarkt? Albrecht erklärt, warum
Deutschland heute der weltweit führende Markt für pflanzliche
Produkte ist, während andere Länder stagnieren. Wir reden über das
V-Label und darüber, wie viel Vertrauen so ein Siegel wirklich
verdient. Über die Debatte „vegan" gegen „pflanzlich" und die
Reaktanz, die das Wort bei manchen auslöst. Es geht um Preisparität
im Discounter und die harte Konsolidierung bei den
Fleischalternativen – und darum, warum so viele Startups an
Novel-Food-Regulierung, langem Atem und Produkten scheitern, die
geschmacklich schlicht noch nicht überzeugen. Es wird auch
unbequem: Warum setzt ProVeg auf Pragmatismus statt Ideologie? Und
lässt sich das Image von Veganismus überhaupt drehen, wenn das Wort
bei vielen sofort Widerstand auslöst? Zum Schluss schauen wir nach
vorn: auf Milchproteine aus Präzisionsfermentation, auf
kultiviertes Fleisch, auf Fischalternativen, die noch viel Arbeit
brauchen – und auf die Frage, welche Kategorie in fünf Jahren so
selbstverständlich im Regal steht wie heute die Hafermilch. Dazu
Wolfmeyers Blick auf die Proteinwende, die Landwirtschaft und die
New Food Conference im August in Berlin. Eine Folge über einen
Markt im Erwachsenwerden – und über die Menschen, die entscheiden,
was morgen auf unseren Tellern landet.
Weitere Episoden
39 Minuten
vor 3 Wochen
27 Minuten
vor 1 Monat
24 Minuten
vor 2 Monaten
34 Minuten
vor 2 Monaten
Abonnenten
Gießen
Riegelsberg
Montabaur
Hamburg
Stadtallendorf
Ascheberg
Hamburg
Edermünde
Fürth
Spantekow
Porec
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.