011: ballesterer – ein Fußballmagazin zwischen Leidenschaft, Liebhaberei & Business (mit Nicole Selmer)
vor 1 Woche
1998 sagte Bill Gates, dass es im Jahr 2000 keine
Printpublikationen mehr geben würde. Ausgerechnet im Jahr 2000
passierte im Fußball aber etwas anderes: In Berlin entstanden 11
Freunde, in Wien der ballesterer. Zwei Magazine, die Fußball nicht
nur...
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Fußball ist längst mehr als 90 Minuten – und genau dort wird’s spannend: zwischen Popkultur, Mode, Medien und Milliarden-Business. In BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast besprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Gästen, warum.....
Beschreibung
vor 1 Woche
1998 sagte Bill Gates, dass es im Jahr 2000 keine
Printpublikationen mehr geben würde. Ausgerechnet im Jahr 2000
passierte im Fußball aber etwas anderes: In Berlin entstanden 11
Freunde, in Wien der ballesterer. Zwei Magazine, die Fußball
nicht nur als Sport, sondern als Kultur verstanden haben. Mehr als
25 Jahre später gibt es beide noch.
+++ Folge BRACE auf Instagram, LinkedIn und BSky +++
In Episode 011 sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit
Nicole Selmer, Co-Chefredakteurin des ballesterer. Der
ballesterer erscheint zehnmal im Jahr, hat eine Auflage von 20.000
Exemplaren und wird vom Verein “Zur offensiven Erweiterung des
Fußballhorizonts” herausgegeben. Ein Wiener Fußballmagazin, das aus
einem ähnlichen Geist wie 11 Freunde entstanden ist, aber kleiner,
nischiger und stärker vom Rand des Spielfelds auf die große
Fußballwelt schaut.
Wir sprechen darüber, warum es den ballesterer überhaupt noch gibt,
obwohl Print seit Jahren unter Druck steht. Nicole erzählt von
Qualität, Naivität, Selbstausbeutung und einem Projekt, das nie
gegründet wurde, um damit reich zu werden. Es geht um einen
Fußballjournalismus, der nicht von Anzeigen, Sponsoren oder
staatlicher Förderung leben will, sondern vor allem von Leserinnen,
Lesern, Abos und einem Supporters Club. Und es geht um die Frage,
wo Leidenschaft aufhört und knallhartes Business anfängt.
Im zweiten Teil geht es um Fankultur, Glaubwürdigkeit und die Rolle
unabhängiger Fußballmedien. Nicole erklärt, warum Choreos,
Haltungen, Kampagnen und Merch nicht bloß Begleiterscheinungen
sind, sondern kulturelle Ausdrucksformen. Und warum ein kritischer
Blick auf Kommerzialisierung nicht bedeutet, so zu tun, als stünde
man selbst außerhalb des Fußballsystems.In dieser Episode sprechen
wir unter anderem über:
Warum der ballesterer mehr ist als "11 Freunde aus
Österreich"
Was der Name ballesterer bedeutet
Warum Fußballmagazine oft als Fanzines starten und irgendwann
professionalisiert werden müssen
Weshalb Qualität, Naivität und Selbstausbeutung manchmal
näher beieinanderliegen, als man gern zugibt
Wie der ballesterer wirtschaftlich funktioniert: Abos,
Supporters Club, wenige Anzeigen und sehr kleine Strukturen
Warum eine Rettungskampagne dem Magazin gezeigt hat, dass es
weiterhin gebraucht wird
Was unabhängiger Fußballjournalismus leisten kann, wenn er
Fankultur ernst nimmt
Wie man kritisch über Kommerzialisierung schreibt, ohne sich
selbst moralisch aus dem Fußball herauszurechnen
Was Nicole Selmer Menschen, die 2026 ein Fußballprintmagazin
gründen wollen, rät
Wenn dich Fußball abseits der 90 Minuten interessiert:
Abonnier BRACE und komm wöchentlich mit in die Schnittmenge aus
Fußball, Culture & Business. Du findest uns natürlich auch auf
Instagram, LinkedIn und kannst uns eine E-Mail schreiben:
bracepodcast@proton.me
BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen
& Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm.
- Impressum: brace.fm/impressum.html -
Printpublikationen mehr geben würde. Ausgerechnet im Jahr 2000
passierte im Fußball aber etwas anderes: In Berlin entstanden 11
Freunde, in Wien der ballesterer. Zwei Magazine, die Fußball
nicht nur als Sport, sondern als Kultur verstanden haben. Mehr als
25 Jahre später gibt es beide noch.
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In Episode 011 sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit
Nicole Selmer, Co-Chefredakteurin des ballesterer. Der
ballesterer erscheint zehnmal im Jahr, hat eine Auflage von 20.000
Exemplaren und wird vom Verein “Zur offensiven Erweiterung des
Fußballhorizonts” herausgegeben. Ein Wiener Fußballmagazin, das aus
einem ähnlichen Geist wie 11 Freunde entstanden ist, aber kleiner,
nischiger und stärker vom Rand des Spielfelds auf die große
Fußballwelt schaut.
Wir sprechen darüber, warum es den ballesterer überhaupt noch gibt,
obwohl Print seit Jahren unter Druck steht. Nicole erzählt von
Qualität, Naivität, Selbstausbeutung und einem Projekt, das nie
gegründet wurde, um damit reich zu werden. Es geht um einen
Fußballjournalismus, der nicht von Anzeigen, Sponsoren oder
staatlicher Förderung leben will, sondern vor allem von Leserinnen,
Lesern, Abos und einem Supporters Club. Und es geht um die Frage,
wo Leidenschaft aufhört und knallhartes Business anfängt.
Im zweiten Teil geht es um Fankultur, Glaubwürdigkeit und die Rolle
unabhängiger Fußballmedien. Nicole erklärt, warum Choreos,
Haltungen, Kampagnen und Merch nicht bloß Begleiterscheinungen
sind, sondern kulturelle Ausdrucksformen. Und warum ein kritischer
Blick auf Kommerzialisierung nicht bedeutet, so zu tun, als stünde
man selbst außerhalb des Fußballsystems.In dieser Episode sprechen
wir unter anderem über:
Warum der ballesterer mehr ist als "11 Freunde aus
Österreich"
Was der Name ballesterer bedeutet
Warum Fußballmagazine oft als Fanzines starten und irgendwann
professionalisiert werden müssen
Weshalb Qualität, Naivität und Selbstausbeutung manchmal
näher beieinanderliegen, als man gern zugibt
Wie der ballesterer wirtschaftlich funktioniert: Abos,
Supporters Club, wenige Anzeigen und sehr kleine Strukturen
Warum eine Rettungskampagne dem Magazin gezeigt hat, dass es
weiterhin gebraucht wird
Was unabhängiger Fußballjournalismus leisten kann, wenn er
Fankultur ernst nimmt
Wie man kritisch über Kommerzialisierung schreibt, ohne sich
selbst moralisch aus dem Fußball herauszurechnen
Was Nicole Selmer Menschen, die 2026 ein Fußballprintmagazin
gründen wollen, rät
Wenn dich Fußball abseits der 90 Minuten interessiert:
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