008: Namechecks & Nordkurve, Rap & Fußball: Die Geschichte hinter der Love Story (mit Davide Bortot)
vor 20 Stunden
Drake im Juve-Trikot. Dave rappt über Thiago Silva. Capital Bra
namecheckt Neymar. Die Gegenwart wirkt so, als wäre Rap schon immer
Teil der Fußballkultur gewesen, als wäre ein Rapper namens
Haaland936 genauso normal wie Liam Gallagher im City-Trikot....
Podcast
Podcaster
Fußball ist längst mehr als 90 Minuten – und genau dort wird’s spannend: zwischen Popkultur, Mode, Medien und Milliarden-Business. In BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast besprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Gästen, warum.....
Beschreibung
vor 20 Stunden
Drake im Juve-Trikot. Dave rappt über Thiago Silva. Capital Bra
namecheckt Neymar. Die Gegenwart wirkt so, als wäre Rap schon immer
Teil der Fußballkultur gewesen, als wäre ein Rapper namens
Haaland936 genauso normal wie Liam Gallagher im City-Trikot. Nur:
Eine Love Story war’s nicht immer.
In Episode 008 gehen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit
Davide Bortot (Ex-JUICE-Chefredakteur, Co-Autor von "Könnt ihr uns
hören" mit Jan Wehn, Ex-Head of Media & Communication der Red
Bull Music Academy, Co-Founder der Agentur A Color Bright) zurück
an den Anfang.
Davide beschreibt die 90er als Phase, in der Hip-Hop in Deutschland
im Paket aus US kam, inklusive der Sport-Ästhetik. Man trug
Raiders, Hornets, Starterjacke, weil man das eben so machte, nicht,
weil man der glühendste LA Kings-Anhänger war. Und gleichzeitig
waren viele aus der Szene längst Fußballfans (Werder, VfB, Köln,
Hertha, St. Pauli), nur eben ohne, dass sich das visuell und
sprachlich im Rap durchgesetzt hätte.
Wir rekonstruieren, wie sich das langsam verschoben hat: vom reinen
Fashion-Statement hin zu Fußball als Marker für Herkunft, Milieu,
Geschmack, Status, und warum Namechecks im Rap so gut
funktionieren.
Und wir besprechen den Unterschied, der für diese Love Story alles
ist: Was ist gelebte Kultur, was ist nur Oberfläche, und warum man
das manchmal erst im Rückblick sauber trennen kann.In dieser
Episode sprechen wir unter anderem über:
Wie Fußball im Rap zur Identitäts- und Statussprache wurde,
und warum das nicht “schon immer so” war
Starterjacken, USA-Playbook und die späte “eigene Identität”
im Deutschrap
Namechecks als Handwerk: Reimtechnik, “Hashtag-Flow“,
schnelle Bilder und warum Themen-Songs oft kippen
Player Brand vs. Club: Warum Spieler für viele Jüngere
“größer” sind und wann Clubs trotzdem gewinnen können
PSG als Sonderfall: Ultras, Fashion-Branding und Figuren, die
Welten glaubwürdig bridgen
Brand-Kollabs ohne Cringe: natürlicher Fit, Kultur ernst
nehmen, geben statt nur nehmen
Red Bull: Warum es in Musik als “von innen verstehen”
funktioniert hat und im Fußball viel brachialer wirkte
Moralische Widersprüche aushalten: Kommerz, Sportswashing,
Doppelmoral und warum Liebe trotzdem bleibt
Wenn dich Fußball zwischen Abpfiff und Anpfiff interessiert,
abonniere BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast mit Tim
Santen und Misha Verollet-Dahncke – und komm mit in die
Schnittmenge aus Kurve, Popkultur und Milliarden-Business. Du
findest uns auf brace.fm, LinkedIn, Instagram oder schreib uns:
bracepodcast@proton.me
BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen
& Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm.
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namecheckt Neymar. Die Gegenwart wirkt so, als wäre Rap schon immer
Teil der Fußballkultur gewesen, als wäre ein Rapper namens
Haaland936 genauso normal wie Liam Gallagher im City-Trikot. Nur:
Eine Love Story war’s nicht immer.
In Episode 008 gehen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit
Davide Bortot (Ex-JUICE-Chefredakteur, Co-Autor von "Könnt ihr uns
hören" mit Jan Wehn, Ex-Head of Media & Communication der Red
Bull Music Academy, Co-Founder der Agentur A Color Bright) zurück
an den Anfang.
Davide beschreibt die 90er als Phase, in der Hip-Hop in Deutschland
im Paket aus US kam, inklusive der Sport-Ästhetik. Man trug
Raiders, Hornets, Starterjacke, weil man das eben so machte, nicht,
weil man der glühendste LA Kings-Anhänger war. Und gleichzeitig
waren viele aus der Szene längst Fußballfans (Werder, VfB, Köln,
Hertha, St. Pauli), nur eben ohne, dass sich das visuell und
sprachlich im Rap durchgesetzt hätte.
Wir rekonstruieren, wie sich das langsam verschoben hat: vom reinen
Fashion-Statement hin zu Fußball als Marker für Herkunft, Milieu,
Geschmack, Status, und warum Namechecks im Rap so gut
funktionieren.
Und wir besprechen den Unterschied, der für diese Love Story alles
ist: Was ist gelebte Kultur, was ist nur Oberfläche, und warum man
das manchmal erst im Rückblick sauber trennen kann.In dieser
Episode sprechen wir unter anderem über:
Wie Fußball im Rap zur Identitäts- und Statussprache wurde,
und warum das nicht “schon immer so” war
Starterjacken, USA-Playbook und die späte “eigene Identität”
im Deutschrap
Namechecks als Handwerk: Reimtechnik, “Hashtag-Flow“,
schnelle Bilder und warum Themen-Songs oft kippen
Player Brand vs. Club: Warum Spieler für viele Jüngere
“größer” sind und wann Clubs trotzdem gewinnen können
PSG als Sonderfall: Ultras, Fashion-Branding und Figuren, die
Welten glaubwürdig bridgen
Brand-Kollabs ohne Cringe: natürlicher Fit, Kultur ernst
nehmen, geben statt nur nehmen
Red Bull: Warum es in Musik als “von innen verstehen”
funktioniert hat und im Fußball viel brachialer wirkte
Moralische Widersprüche aushalten: Kommerz, Sportswashing,
Doppelmoral und warum Liebe trotzdem bleibt
Wenn dich Fußball zwischen Abpfiff und Anpfiff interessiert,
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Santen und Misha Verollet-Dahncke – und komm mit in die
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