BRACE: Fußball Culture & Business
Fußball ist längst mehr als 90 Minuten – und genau dort wird’s spannend: zwischen Popkultur, Mode, Medien und Milliarden-Business. In BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast besprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Gästen, warum.....
Fußball ist längst mehr als 90 Minuten – und genau dort wird’s spannend: zwischen Popkultur, Mode, Medien und Milliarden-Business. In BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast besprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Gästen, warum.....
Podcaster
Episoden
29.07.2026
1 Stunde 1 Minute
Mit 27 Geschäftsführer eines Traditionsvereins. Vom Praktikanten zum Verantwortlichen für Verträge, Budgets und die Zukunft eines ganzen Clubs. Während andere in seinem Alter noch überlegen, ob sie ihr Studium dann doch mal langsam abschließen, führt Niklas Müller Fortuna Köln zurück in die 3. Liga. Und saugt kurz vor der Öffnung des VIP-Bereichs auch mal selbst den Teppich.
In Episode 013 sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Niklas darüber, wie aus einem Fußballfan ein Fußballunternehmer wurde. Warum er Sportmanagement bewusst nicht studiert hat. Wie er sich als junger Geschäftsführer Respekt verschaffen musste. Und was passiert, wenn bei Entscheidungen über Spieler und Mitarbeiter plötzlich Zahlen wichtiger werden als persönliche Sympathien.
Wir sprechen über Fortuna Kölns Weg zurück in den Profifußball und über die Arbeit, die nach dem Aufstieg erst richtig beginnt. Neue Anforderungen. Neue Erlösmöglichkeiten. Mehr Sichtbarkeit. Aber auch höhere Kosten und größere Erwartungen. Denn ein Aufstieg löst nicht alle Probleme. Er vergrößert zunächst einmal das Spielfeld, auf dem ein Club wirtschaftlich bestehen muss.
Das sind die Themen dieser Episode:
Wie Niklas Müller vom Praktikanten zum Geschäftsführer von Fortuna Köln wurde Warum er sich mit 27 im Fußballgeschäft zunächst Respekt erarbeiten musste Den Spagat zwischen Fußballfan und Fußballunternehmer Wie Spielerbudgets, Verträge und wirtschaftliche Verantwortung bei Fortuna organisiert werden Warum ein Geschäftsführer auch mal Absperrgitter aufbaut und den VIP-Teppich saugt Den Aufstieg in die 3. Liga und die neuen wirtschaftlichen Möglichkeiten für Fortuna Köln Warum bundesweite Sichtbarkeit für Sponsoren und Vermarktung entscheidend ist Erfolgsabhängige Vergütung und schlanke Strukturen auf der Geschäftsstelle Wie Fortuna KI für Fan-Daten, Marktanalysen und Sponsoren-Pitches einsetzt Warum ein vereinseigener Business-Podcast zum Vertriebsinstrument werden kann Wie Köln drei Profifußballvereine verträgt – und wofür Fortuna neben dem 1. FC Köln und Viktoria steht Wirtschaftliche Vernunft, sportliche Ambitionen und das Ziel, auch im Juni noch alle Rechnungen bezahlen zu können Wichtige Durchsage: Das ist die letzte Folge unserer ersten Staffel – wir gehen in eine kurze Sommerpause und sind im September mit neuen Folgen zurück. Wenn wir dir BRACE bis hierher gefallen hat, freuen wir uns, wenn du uns auf der Podcast-Plattform deiner Wahl sowie auf Instagram, LinkedIn und BSky abonnierst!
BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm.
- Impressum: brace.fm/impressum.html -
In Episode 013 sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Niklas darüber, wie aus einem Fußballfan ein Fußballunternehmer wurde. Warum er Sportmanagement bewusst nicht studiert hat. Wie er sich als junger Geschäftsführer Respekt verschaffen musste. Und was passiert, wenn bei Entscheidungen über Spieler und Mitarbeiter plötzlich Zahlen wichtiger werden als persönliche Sympathien.
Wir sprechen über Fortuna Kölns Weg zurück in den Profifußball und über die Arbeit, die nach dem Aufstieg erst richtig beginnt. Neue Anforderungen. Neue Erlösmöglichkeiten. Mehr Sichtbarkeit. Aber auch höhere Kosten und größere Erwartungen. Denn ein Aufstieg löst nicht alle Probleme. Er vergrößert zunächst einmal das Spielfeld, auf dem ein Club wirtschaftlich bestehen muss.
Das sind die Themen dieser Episode:
Wie Niklas Müller vom Praktikanten zum Geschäftsführer von Fortuna Köln wurde Warum er sich mit 27 im Fußballgeschäft zunächst Respekt erarbeiten musste Den Spagat zwischen Fußballfan und Fußballunternehmer Wie Spielerbudgets, Verträge und wirtschaftliche Verantwortung bei Fortuna organisiert werden Warum ein Geschäftsführer auch mal Absperrgitter aufbaut und den VIP-Teppich saugt Den Aufstieg in die 3. Liga und die neuen wirtschaftlichen Möglichkeiten für Fortuna Köln Warum bundesweite Sichtbarkeit für Sponsoren und Vermarktung entscheidend ist Erfolgsabhängige Vergütung und schlanke Strukturen auf der Geschäftsstelle Wie Fortuna KI für Fan-Daten, Marktanalysen und Sponsoren-Pitches einsetzt Warum ein vereinseigener Business-Podcast zum Vertriebsinstrument werden kann Wie Köln drei Profifußballvereine verträgt – und wofür Fortuna neben dem 1. FC Köln und Viktoria steht Wirtschaftliche Vernunft, sportliche Ambitionen und das Ziel, auch im Juni noch alle Rechnungen bezahlen zu können Wichtige Durchsage: Das ist die letzte Folge unserer ersten Staffel – wir gehen in eine kurze Sommerpause und sind im September mit neuen Folgen zurück. Wenn wir dir BRACE bis hierher gefallen hat, freuen wir uns, wenn du uns auf der Podcast-Plattform deiner Wahl sowie auf Instagram, LinkedIn und BSky abonnierst!
BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm.
- Impressum: brace.fm/impressum.html -
Mehr
15.07.2026
1 Stunde 5 Minuten
Fünf Insolvenzen in 23 Jahren. Investorendrama. Absturz in die Oberliga. Ein Traditionsverein, bei dem man sich manchmal fragt: Ist das noch Leidenschaft oder schon lebenslanger Stresstest? Doch der harte Kern der Fans gibt nicht auf.
Einer von ihnen ist Christoph Pietsch. Jugendspieler beim KFC, Fan seit Kindertagen, früher mit den Ultras Krefeld unterwegs, heute Chief Growth Officer DACH bei Publicis – und seit diesem Frühjahr ehrenamtlicher Verwaltungsrat beim KFC Uerdingen.
In Episode 012 sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Christoph darüber, warum man sich so etwas freiwillig antut. Warum er nach Jahren der Distanz wieder näher an den Verein gerückt ist. Und warum ein Satz für ihn zum Auslöser wurde: Wenn sich keiner engagiert, engagiert sich keiner.
Wir rekonstruieren, wie ein Verein mit großer Vergangenheit immer wieder an sich selbst, an falschen Abhängigkeiten und an fehlender Kontinuität gescheitert ist. Aber wir sprechen auch darüber, was noch da ist: Restglut. Stadt. Stadion. Fans. Geschichte. Und die Chance, aus Chaos nicht nur Schaden, sondern neue Identität zu formen.
Und wir reden über ein Thema, das weit über Uerdingen hinausgeht: Wie baut man einen Fußballverein neu auf, wenn Vertrauen kaputt ist? Was heißt “wirtschaftliche Vernunft vor sportlicher Fantasie” in der Praxis? Und kann Resilienz wirklich zur Superkraft einer Vereinsmarke werden?
In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
Warum Christoph Pietsch sich nach 35 Jahren KFC-Geschichte jetzt ehrenamtlich engagiert Was ein Verwaltungsrat eigentlich macht Fünf Insolvenzen, Investorendrama und die Frage, welche Muster Uerdingen immer wieder eingeholt haben Warum wirtschaftliche Solidität beim KFC aktuell wichtiger ist als sportliche Träumerei Kulturkapitalverlust: Was passiert, wenn ein Verein in der eigenen Stadtgesellschaft nicht mehr selbstverständlich vorkommt Grotifant, Grotenburg und die 2.500 positiv Wahnsinnigen: Was vom KFC trotz allem geblieben ist 50+1, Mäzenatentum, New-Football-Modelle und die schwierige Suche nach nachhaltigem Wachstum Warum Krefeld einen soliden Fußballverein verdient und warum dieses Investment zuerst emotional ist Wenn dich Fußball zwischen Abpfiff und Anpfiff interessiert, abonniere BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast mit Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke – und komm mit in die Schnittmenge aus Kurve, Popkultur und Milliarden-Business. Du findest uns auf brace.fm, LinkedIn, Instagram oder schreib uns: bracepodcast@proton.me
BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm.
- Impressum: brace.fm/impressum.html -
Einer von ihnen ist Christoph Pietsch. Jugendspieler beim KFC, Fan seit Kindertagen, früher mit den Ultras Krefeld unterwegs, heute Chief Growth Officer DACH bei Publicis – und seit diesem Frühjahr ehrenamtlicher Verwaltungsrat beim KFC Uerdingen.
In Episode 012 sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Christoph darüber, warum man sich so etwas freiwillig antut. Warum er nach Jahren der Distanz wieder näher an den Verein gerückt ist. Und warum ein Satz für ihn zum Auslöser wurde: Wenn sich keiner engagiert, engagiert sich keiner.
Wir rekonstruieren, wie ein Verein mit großer Vergangenheit immer wieder an sich selbst, an falschen Abhängigkeiten und an fehlender Kontinuität gescheitert ist. Aber wir sprechen auch darüber, was noch da ist: Restglut. Stadt. Stadion. Fans. Geschichte. Und die Chance, aus Chaos nicht nur Schaden, sondern neue Identität zu formen.
Und wir reden über ein Thema, das weit über Uerdingen hinausgeht: Wie baut man einen Fußballverein neu auf, wenn Vertrauen kaputt ist? Was heißt “wirtschaftliche Vernunft vor sportlicher Fantasie” in der Praxis? Und kann Resilienz wirklich zur Superkraft einer Vereinsmarke werden?
In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
Warum Christoph Pietsch sich nach 35 Jahren KFC-Geschichte jetzt ehrenamtlich engagiert Was ein Verwaltungsrat eigentlich macht Fünf Insolvenzen, Investorendrama und die Frage, welche Muster Uerdingen immer wieder eingeholt haben Warum wirtschaftliche Solidität beim KFC aktuell wichtiger ist als sportliche Träumerei Kulturkapitalverlust: Was passiert, wenn ein Verein in der eigenen Stadtgesellschaft nicht mehr selbstverständlich vorkommt Grotifant, Grotenburg und die 2.500 positiv Wahnsinnigen: Was vom KFC trotz allem geblieben ist 50+1, Mäzenatentum, New-Football-Modelle und die schwierige Suche nach nachhaltigem Wachstum Warum Krefeld einen soliden Fußballverein verdient und warum dieses Investment zuerst emotional ist Wenn dich Fußball zwischen Abpfiff und Anpfiff interessiert, abonniere BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast mit Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke – und komm mit in die Schnittmenge aus Kurve, Popkultur und Milliarden-Business. Du findest uns auf brace.fm, LinkedIn, Instagram oder schreib uns: bracepodcast@proton.me
BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm.
- Impressum: brace.fm/impressum.html -
Mehr
08.07.2026
49 Minuten
1998 sagte Bill Gates, dass es im Jahr 2000 keine Printpublikationen mehr geben würde. Ausgerechnet im Jahr 2000 passierte im Fußball aber etwas anderes: In Berlin entstanden 11 Freunde, in Wien der ballesterer. Zwei Magazine, die Fußball nicht nur als Sport, sondern als Kultur verstanden haben. Mehr als 25 Jahre später gibt es beide noch.
+++ Folge BRACE auf Instagram, LinkedIn und BSky +++
In Episode 011 sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Nicole Selmer, Co-Chefredakteurin des ballesterer. Der ballesterer erscheint zehnmal im Jahr, hat eine Auflage von 20.000 Exemplaren und wird vom Verein “Zur offensiven Erweiterung des Fußballhorizonts” herausgegeben. Ein Wiener Fußballmagazin, das aus einem ähnlichen Geist wie 11 Freunde entstanden ist, aber kleiner, nischiger und stärker vom Rand des Spielfelds auf die große Fußballwelt schaut.
Wir sprechen darüber, warum es den ballesterer überhaupt noch gibt, obwohl Print seit Jahren unter Druck steht. Nicole erzählt von Qualität, Naivität, Selbstausbeutung und einem Projekt, das nie gegründet wurde, um damit reich zu werden. Es geht um einen Fußballjournalismus, der nicht von Anzeigen, Sponsoren oder staatlicher Förderung leben will, sondern vor allem von Leserinnen, Lesern, Abos und einem Supporters Club. Und es geht um die Frage, wo Leidenschaft aufhört und knallhartes Business anfängt.
Im zweiten Teil geht es um Fankultur, Glaubwürdigkeit und die Rolle unabhängiger Fußballmedien. Nicole erklärt, warum Choreos, Haltungen, Kampagnen und Merch nicht bloß Begleiterscheinungen sind, sondern kulturelle Ausdrucksformen. Und warum ein kritischer Blick auf Kommerzialisierung nicht bedeutet, so zu tun, als stünde man selbst außerhalb des Fußballsystems.In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
Warum der ballesterer mehr ist als "11 Freunde aus Österreich" Was der Name ballesterer bedeutet Warum Fußballmagazine oft als Fanzines starten und irgendwann professionalisiert werden müssen Weshalb Qualität, Naivität und Selbstausbeutung manchmal näher beieinanderliegen, als man gern zugibt Wie der ballesterer wirtschaftlich funktioniert: Abos, Supporters Club, wenige Anzeigen und sehr kleine Strukturen Warum eine Rettungskampagne dem Magazin gezeigt hat, dass es weiterhin gebraucht wird Was unabhängiger Fußballjournalismus leisten kann, wenn er Fankultur ernst nimmt Wie man kritisch über Kommerzialisierung schreibt, ohne sich selbst moralisch aus dem Fußball herauszurechnen Was Nicole Selmer Menschen, die 2026 ein Fußballprintmagazin gründen wollen, rät Wenn dich Fußball abseits der 90 Minuten interessiert: Abonnier BRACE und komm wöchentlich mit in die Schnittmenge aus Fußball, Culture & Business. Du findest uns natürlich auch auf Instagram, LinkedIn und kannst uns eine E-Mail schreiben: bracepodcast@proton.me
BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm.
- Impressum: brace.fm/impressum.html -
+++ Folge BRACE auf Instagram, LinkedIn und BSky +++
In Episode 011 sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Nicole Selmer, Co-Chefredakteurin des ballesterer. Der ballesterer erscheint zehnmal im Jahr, hat eine Auflage von 20.000 Exemplaren und wird vom Verein “Zur offensiven Erweiterung des Fußballhorizonts” herausgegeben. Ein Wiener Fußballmagazin, das aus einem ähnlichen Geist wie 11 Freunde entstanden ist, aber kleiner, nischiger und stärker vom Rand des Spielfelds auf die große Fußballwelt schaut.
Wir sprechen darüber, warum es den ballesterer überhaupt noch gibt, obwohl Print seit Jahren unter Druck steht. Nicole erzählt von Qualität, Naivität, Selbstausbeutung und einem Projekt, das nie gegründet wurde, um damit reich zu werden. Es geht um einen Fußballjournalismus, der nicht von Anzeigen, Sponsoren oder staatlicher Förderung leben will, sondern vor allem von Leserinnen, Lesern, Abos und einem Supporters Club. Und es geht um die Frage, wo Leidenschaft aufhört und knallhartes Business anfängt.
Im zweiten Teil geht es um Fankultur, Glaubwürdigkeit und die Rolle unabhängiger Fußballmedien. Nicole erklärt, warum Choreos, Haltungen, Kampagnen und Merch nicht bloß Begleiterscheinungen sind, sondern kulturelle Ausdrucksformen. Und warum ein kritischer Blick auf Kommerzialisierung nicht bedeutet, so zu tun, als stünde man selbst außerhalb des Fußballsystems.In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
Warum der ballesterer mehr ist als "11 Freunde aus Österreich" Was der Name ballesterer bedeutet Warum Fußballmagazine oft als Fanzines starten und irgendwann professionalisiert werden müssen Weshalb Qualität, Naivität und Selbstausbeutung manchmal näher beieinanderliegen, als man gern zugibt Wie der ballesterer wirtschaftlich funktioniert: Abos, Supporters Club, wenige Anzeigen und sehr kleine Strukturen Warum eine Rettungskampagne dem Magazin gezeigt hat, dass es weiterhin gebraucht wird Was unabhängiger Fußballjournalismus leisten kann, wenn er Fankultur ernst nimmt Wie man kritisch über Kommerzialisierung schreibt, ohne sich selbst moralisch aus dem Fußball herauszurechnen Was Nicole Selmer Menschen, die 2026 ein Fußballprintmagazin gründen wollen, rät Wenn dich Fußball abseits der 90 Minuten interessiert: Abonnier BRACE und komm wöchentlich mit in die Schnittmenge aus Fußball, Culture & Business. Du findest uns natürlich auch auf Instagram, LinkedIn und kannst uns eine E-Mail schreiben: bracepodcast@proton.me
BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm.
- Impressum: brace.fm/impressum.html -
Mehr
01.07.2026
59 Minuten
Fußballclubs sind vielleicht die letzten echten Lovebrands. Menschen wechseln ihren Stromanbieter, ihre Sneaker-Marke oder ihr Smartphone. Aber kaum jemand sagt nach drei schlechten Spielen: Dann werde ich halt Fan vom Rivalen. Genau darin liegt die Kraft des Fußballs. Und genau darin liegt das Problem für alle, die Kommunikation, Werbung oder Branding für Clubs machen.
In Episode 009 sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit David Görges, Mitgründer der Agentur Beyer Görges. David und sein Team haben unter anderem für den VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt, Werder Bremen, Darmstadt 98, Arminia Bielefeld und den SK Rapid gearbeitet. Davor war David Creative Director bei SPORTFIVE. Kurz: Er kennt den Punkt, an dem aus einer schönen Kampagne sehr schnell ein Fan-Aufstand werden kann.
Wir sprechen darüber, warum Werbung für Fußballclubs selten klassische Produktwerbung sein sollte, warum ein neues Trikot nicht über Stoff-Features verkauft wird, sondern über Bedeutung, und warum ein gutes kommunikatives Umfeld oft mehr auslöst als jede harte Sales-Kampagne. David bringt dafür ein schönes Bild mit: Wenn rund um einen Verein neue Fanlieder entstehen, ist das vielleicht der beste Indikator dafür, dass gerade sehr viel richtig läuft.
Im zweiten Teil gehen wir tief in den Brand-Relaunch des SK Rapid. David erzählt, wie Beyer Görges sich Wien, Hütteldorf, die Geschichte des Vereins und die Wiener Secession erschlossen hat. Nicht als Design-Gimmick, sondern als vorhandene Geschichte, die man nicht erfinden musste, sondern finden konnte. Es geht um digitale Anwendbarkeit, Typografie, Muster, Submarken, historische Verantwortung und die Entscheidung, das Wappen unangetastet zu lassen.
In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
Warum Fußballclubs Lovebrands sind, aber trotzdem keine normalen Marken Warum ein Wappen kein Logo ist, sondern ein emotional aufgeladenes Zeichen voller Geschichte Weshalb Fans kein „Substitutionsgut“ haben und deshalb Kritik, Druck und Loyalität gleichzeitig entstehen Fans als wichtigste Stakeholder: Wann Kommunikation wirklich in der Fanszene ankommt „Echte Liebe“ als Beispiel dafür, wie ein Abbinder erst durch Fans richtig groß wird Den Brand-Relaunch des SK Rapid: Wien, Hütteldorf, Secession, Typografie, digitale Kanäle und behutsame Evolution Warum Beyer Görges das Rapid-Wappen nicht angefasst hat und warum genau das die richtige Entscheidung war Wenn dich Fußball zwischen Abpfiff und Anpfiff interessiert, abonniere BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast mit Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke – und komm mit in die Schnittmenge aus Kurve, Popkultur und Milliarden-Business. Du findest uns auf brace.fm, LinkedIn, Instagram oder schreib uns: bracepodcast@proton.me
BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm.
- Impressum: brace.fm/impressum.html -
In Episode 009 sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit David Görges, Mitgründer der Agentur Beyer Görges. David und sein Team haben unter anderem für den VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt, Werder Bremen, Darmstadt 98, Arminia Bielefeld und den SK Rapid gearbeitet. Davor war David Creative Director bei SPORTFIVE. Kurz: Er kennt den Punkt, an dem aus einer schönen Kampagne sehr schnell ein Fan-Aufstand werden kann.
Wir sprechen darüber, warum Werbung für Fußballclubs selten klassische Produktwerbung sein sollte, warum ein neues Trikot nicht über Stoff-Features verkauft wird, sondern über Bedeutung, und warum ein gutes kommunikatives Umfeld oft mehr auslöst als jede harte Sales-Kampagne. David bringt dafür ein schönes Bild mit: Wenn rund um einen Verein neue Fanlieder entstehen, ist das vielleicht der beste Indikator dafür, dass gerade sehr viel richtig läuft.
Im zweiten Teil gehen wir tief in den Brand-Relaunch des SK Rapid. David erzählt, wie Beyer Görges sich Wien, Hütteldorf, die Geschichte des Vereins und die Wiener Secession erschlossen hat. Nicht als Design-Gimmick, sondern als vorhandene Geschichte, die man nicht erfinden musste, sondern finden konnte. Es geht um digitale Anwendbarkeit, Typografie, Muster, Submarken, historische Verantwortung und die Entscheidung, das Wappen unangetastet zu lassen.
In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
Warum Fußballclubs Lovebrands sind, aber trotzdem keine normalen Marken Warum ein Wappen kein Logo ist, sondern ein emotional aufgeladenes Zeichen voller Geschichte Weshalb Fans kein „Substitutionsgut“ haben und deshalb Kritik, Druck und Loyalität gleichzeitig entstehen Fans als wichtigste Stakeholder: Wann Kommunikation wirklich in der Fanszene ankommt „Echte Liebe“ als Beispiel dafür, wie ein Abbinder erst durch Fans richtig groß wird Den Brand-Relaunch des SK Rapid: Wien, Hütteldorf, Secession, Typografie, digitale Kanäle und behutsame Evolution Warum Beyer Görges das Rapid-Wappen nicht angefasst hat und warum genau das die richtige Entscheidung war Wenn dich Fußball zwischen Abpfiff und Anpfiff interessiert, abonniere BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast mit Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke – und komm mit in die Schnittmenge aus Kurve, Popkultur und Milliarden-Business. Du findest uns auf brace.fm, LinkedIn, Instagram oder schreib uns: bracepodcast@proton.me
BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm.
- Impressum: brace.fm/impressum.html -
Mehr
24.06.2026
32 Minuten
“Nichts ist sicher außer Tod, Steuern und drei Streifen auf dem Deutschland-Trikot.” Seit dem 21. März 2024 stimmt zumindest Letzteres nicht mehr: Der DFB beendet die jahrzehntelange Partnerschaft mit adidas. Ab 2027 spielt Deutschland mit Swoosh statt Stripes. Die derzeit laufende WM ist die letzte in adidas.
Was nach der Bekanntgabe passierte, war bemerkenswert: Politiker:innen sprechen von “gnadenloser Fehlentscheidung”, fehlendem “Standortpatriotismus” und “Tradition, die vom Kommerz vernichtet wird“. Natürlich ist es das Ende einer Ära – aber machen wir das Ganze emotional größer, als es historisch ist?
In Episode 009 nehmen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke die Nostalgiebrille kurz ab und schauen sich die Fakten an. Seit wann spielt Deutschland überhaupt in adidas-Trikots? Wie lange geht die Partnerschaft? Und gibt es Summen, bei denen man schwach werden muss? Und wir stellen die Frage, die für BRACE spannend ist: Was geht kulturell wirklich verloren und was ist Projektion? Wenn von der Politik die Erzählung “adidas = Heimat” und “Nike = Kommerz“ verbreitet wird – ist das nur unfreiwillig komisch oder glatt weltfremd?
In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
Warum dieser Ausrüsterwechsel so emotional aufgeladen ist und was davon Erinnerungspolitik Die Fakten: Start 2027, Laufzeit bis 2034, alle DFB-Teams betroffen Der große Irrtum im Kopf: So lang ging die Partnerschaft wirklich Geld vs. Tradition: Was die Summen in der Realität bedeuten (und warum das kaum auszuhebeln ist) Nike als Statement: Warum der Deal auch Symbolkraft hat, gerade weil adidas und DFB so verwoben wirkten Trikot-Debatten als Stellvertreterkrieg Was wir von Nike sportkulturell erwarten dürfen: Storytelling, Design, “wie erzählt man Deutschland ohne drei Streifen?“ Ausgewählte Quellen/Referenzen zur Folge findest du hier: brace.fm/shownotes/009.html
Wenn dich Fußball abseits der 90 Minuten interessiert: Abonniere BRACE und komm wöchentlich mit in die Schnittmenge aus Fußball, Culture & Business. Du findest uns natürlich auch auf LinkedIn, Instagram und kannst uns eine E-Mail schreiben: bracepodcast@proton.me
BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm.
- Impressum: brace.fm/impressum.html -
Was nach der Bekanntgabe passierte, war bemerkenswert: Politiker:innen sprechen von “gnadenloser Fehlentscheidung”, fehlendem “Standortpatriotismus” und “Tradition, die vom Kommerz vernichtet wird“. Natürlich ist es das Ende einer Ära – aber machen wir das Ganze emotional größer, als es historisch ist?
In Episode 009 nehmen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke die Nostalgiebrille kurz ab und schauen sich die Fakten an. Seit wann spielt Deutschland überhaupt in adidas-Trikots? Wie lange geht die Partnerschaft? Und gibt es Summen, bei denen man schwach werden muss? Und wir stellen die Frage, die für BRACE spannend ist: Was geht kulturell wirklich verloren und was ist Projektion? Wenn von der Politik die Erzählung “adidas = Heimat” und “Nike = Kommerz“ verbreitet wird – ist das nur unfreiwillig komisch oder glatt weltfremd?
In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
Warum dieser Ausrüsterwechsel so emotional aufgeladen ist und was davon Erinnerungspolitik Die Fakten: Start 2027, Laufzeit bis 2034, alle DFB-Teams betroffen Der große Irrtum im Kopf: So lang ging die Partnerschaft wirklich Geld vs. Tradition: Was die Summen in der Realität bedeuten (und warum das kaum auszuhebeln ist) Nike als Statement: Warum der Deal auch Symbolkraft hat, gerade weil adidas und DFB so verwoben wirkten Trikot-Debatten als Stellvertreterkrieg Was wir von Nike sportkulturell erwarten dürfen: Storytelling, Design, “wie erzählt man Deutschland ohne drei Streifen?“ Ausgewählte Quellen/Referenzen zur Folge findest du hier: brace.fm/shownotes/009.html
Wenn dich Fußball abseits der 90 Minuten interessiert: Abonniere BRACE und komm wöchentlich mit in die Schnittmenge aus Fußball, Culture & Business. Du findest uns natürlich auch auf LinkedIn, Instagram und kannst uns eine E-Mail schreiben: bracepodcast@proton.me
BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm.
- Impressum: brace.fm/impressum.html -
Mehr
Über diesen Podcast
Fußball ist längst mehr als 90 Minuten – und genau dort wird’s
spannend: zwischen Popkultur, Mode, Medien und Milliarden-Business.
In BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast besprechen Tim
Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Gästen, warum man Fußball
heute nur versteht, wenn man Culture und Business zusammendenkt –
und was passiert, wenn Clubs, Funktionäre und Marken genau das
ignorieren.
+++ Folge BRACE hier und auf Instagram, LinkedIn und
BlueSky! +++
BRACE ist kein Spieltags-Podcast. Kein Taktikboard. Keine
GOAT-Debatte. Sondern ein Blick in den Maschinenraum: Wir
schauen auf unseren Lieblingssport als Kulturplattform, aber auch
als Wirtschaftssystem.
Wie bleibt Fußball geschäftstüchtig, ohne seine Seele zu
verlieren?
Was steckt hinter der Entwicklung zum Lifestyle-Universum, in
dem sich Rap-Stars, Luxusmarken und Hollywood die Klinke in die
Hand geben?
Was passiert nach Abpfiff und vor Anpfiff hinter den
Kulissen, und vor allem: mit wem?
Dieses Drumherum ist längst nicht mehr nur Beiwerk, sondern
der Ort, an dem sich gerade entscheidet, wie Fußball morgen
aussieht.
Die Hosts:
Tim Santen: selbstständiger Kommunikations- und
Strategieberater aus Hamburg und ehemaliger Pressesprecher
eines Proficlubs.
Misha Verollet-Dahncke: Kreativ- und Markenstratege mit
über 20 Jahren Erfahrung in der Werbung für internationale
Brands.
In “BRACE: Der Fußball Culture und Business Podcast” verbinden
wir unsere beruflichen Leidenschaften mit unserer privaten
Leidenschaft Fußball. Culture und Business, Tim und Misha, zwei Mal
ein Doppelpack, oder eben: BRACE.
Wenn dich Fußball abseits der 90 Minuten interessiert:
Abonniere BRACE – und komm wöchentlich mit in die Schnittmenge aus
Fußball, Culture & Business. Du findest uns auf brace.fm,
natürlich auch auf Instagram und auf LinkedIn und kannst uns eine
E-Mail schreiben: bracepodcast@proton.me
Zum Impressum geht's hier lang: brace.fm/impressum.html
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.