Vielleicht war es nie nur die Depression - mit Marc André

Vielleicht war es nie nur die Depression - mit Marc André

vor 2 Wochen
ADHS, psychische Erschöpfung und die Erkenntnis, dass manche Antworten Jahrzehnte auf sich warten lassen
37 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Wochen
Was passiert, wenn eine Diagnose aus der Kindheit zwar bekannt ist,
aber nie wirklich verstanden oder verarbeitet wird? In dieser Folge
spricht Lars Tönsfeuerborn gemeinsam mit Simone und Marc-André über
seinen langen Weg mit ADHS und Depressionen. Bereits in den 1980er
Jahren erhielt Marc-André eine ADHS-Diagnose – zu einer Zeit, in
der das Wissen über die Erkrankung noch begrenzt war und viele
Zusammenhänge noch nicht verstanden wurden. Viele Jahre
funktionierte das Leben scheinbar. Doch vor rund 20 Jahren
schlichen sich erste depressive Symptome ein. Lange wurden diese
Belastungen nicht als psychische Erkrankung erkannt. Erst als die
Herausforderungen im Berufsleben zunahmen und die Erschöpfung immer
größer wurde, begann die Suche nach professioneller Unterstützung.
Heute blickt Marc-André auf einen intensiven Behandlungsweg zurück
– von der Tagesklinik über psychiatrische Betreuung bis hin zur
spezialisierten ADHS-Fachklinik. Dabei entstand eine wichtige
Frage: War die Depression vielleicht nie das eigentliche Problem,
sondern eine Folge eines jahrzehntelang unverstandenen ADHS?
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