Zu viel! – der Mental-Health-Podcast

Zu viel! – der Mental-Health-Podcast

0
0

Episoden

Stark sein heißt nicht, nie zu fallen
18.07.2026
32 Minuten
Jeder Mensch erlebt Krisen – doch warum gehen manche gestärkt daraus hervor, während andere lange darunter leiden? Ist Resilienz angeboren oder kann man sie lernen? In dieser Folge sprechen Lars Tönsfeuerborn, Dr. Christian Utler und Simone darüber, was Resilienz wirklich bedeutet. Christian erklärt die neurobiologischen und psychologischen Grundlagen, Simone zeigt, welche Rolle Selbstwahrnehmung, Körper und Achtsamkeit spielen, und Lars bringt eigene Erfahrungen aus schwierigen Lebensphasen mit ein.
Mehr
Die Leere war nie wirklich weg - mit Robert
11.07.2026
39 Minuten
Menschen mit Borderline erleben Gefühle oft intensiver, Beziehungen häufig extremer und innere Leere oftmals schmerzhafter als andere. Nicht selten wird versucht, diese Gefühle zu betäuben – manchmal durch Alkohol, manchmal durch andere Strategien, die kurzfristig helfen, langfristig jedoch neue Probleme schaffen. In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn gemeinsam mit Dr. Christian Utler und Robert über seinen Weg mit Depressionen, Borderline und Alkoholsucht. Robert erzählt offen von dem Verlust seiner Mutter, dem Beginn seiner Depressionen, seiner Borderline-Diagnose, einer Suchterkrankung und den Herausforderungen, die ihn über viele Jahre begleitet haben. Dabei steht nicht die Diagnose selbst im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie Borderline und Sucht zusammenwirken können. Warum entsteht dieses Gefühl von innerer Leere? Weshalb greifen manche Menschen zu Alkohol, um Gefühle zu regulieren? Und warum sind Rückfälle oft kein Zeichen des Scheiterns, sondern Teil eines langen Genesungsprozesses?
Mehr
Vielleicht war es nie nur die Depression - mit Marc André
04.07.2026
37 Minuten
Was passiert, wenn eine Diagnose aus der Kindheit zwar bekannt ist, aber nie wirklich verstanden oder verarbeitet wird? In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn gemeinsam mit Simone und Marc-André über seinen langen Weg mit ADHS und Depressionen. Bereits in den 1980er Jahren erhielt Marc-André eine ADHS-Diagnose – zu einer Zeit, in der das Wissen über die Erkrankung noch begrenzt war und viele Zusammenhänge noch nicht verstanden wurden. Viele Jahre funktionierte das Leben scheinbar. Doch vor rund 20 Jahren schlichen sich erste depressive Symptome ein. Lange wurden diese Belastungen nicht als psychische Erkrankung erkannt. Erst als die Herausforderungen im Berufsleben zunahmen und die Erschöpfung immer größer wurde, begann die Suche nach professioneller Unterstützung. Heute blickt Marc-André auf einen intensiven Behandlungsweg zurück – von der Tagesklinik über psychiatrische Betreuung bis hin zur spezialisierten ADHS-Fachklinik. Dabei entstand eine wichtige Frage: War die Depression vielleicht nie das eigentliche Problem, sondern eine Folge eines jahrzehntelang unverstandenen ADHS?
Mehr
Was wollen uns Träume sagen?
27.06.2026
36 Minuten
Träume faszinieren Menschen seit Jahrhunderten – doch was passiert eigentlich, wenn wir beginnen, mit ihnen zu arbeiten statt sie einfach nur zu deuten? In dieser Folge sprechen Lars, Simone und Christian darüber, welche Rolle Träume in der Psychotherapie spielen können und warum sie oft mehr über unsere innere Welt verraten, als wir glauben. Ausgangspunkt ist ein eindrucksvoller Traum von Simone. Dabei entsteht ein Gespräch über Einsamkeit, innere Größe, Selbstwahrnehmung und die Fähigkeit, sich selbst immer klarer zu erkennen. Auch Lars teilt Ausschnitte aus einem eigenen Traum und spricht darüber, wie sich innere Konflikte und Beziehungsmuster in Träumen widerspiegeln können.
Mehr
Die Diagnose hilft oft nicht, die Beziehung schon - mit Christoph Seebacher
20.06.2026
36 Minuten
Viele Menschen glauben, dass eine Diagnose der wichtigste Schritt auf dem Weg zur psychischen Gesundheit ist. Doch was passiert eigentlich nach der Diagnose? Und warum erleben manche Menschen große Fortschritte in einer Therapie, während andere trotz ähnlicher Voraussetzungen kaum weiterkommen? In dieser Folge sprechen Lars Tönsfeuerborn und Dr. Christian Utler mit dem psychologischen Psychotherapeuten Christoph Seebacher darüber, was Therapie wirklich wirksam macht. Dabei steht eine zentrale Erkenntnis im Mittelpunkt: Nicht die Diagnose entscheidet über den Erfolg einer Therapie, sondern die Beziehung zwischen Patient und Therapeut. Gemeinsam beleuchten sie, warum Vertrauen, Sicherheit und ein echtes menschliches Miteinander oft die Grundlage jeder Veränderung sind. Christoph gibt Einblicke in seine therapeutische Arbeit und erklärt, weshalb die sogenannte therapeutische Allianz einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren in der Psychotherapie ist.
Mehr

Über diesen Podcast

Dieser Podcast gibt Menschen eine Stimme, die sonst oft überhört werden: Betroffene psychischer Erkrankungen und Menschen, die von ihrem ganz persönlichen „Zu viel“ erzählen. Ob Depression, Angst oder Burnout – oder einfach der Alltagsstress, der uns überrollt, die Erwartungen anderer, Social Media oder das permanente Funktionieren: Hier geht es um das, was uns überfordert, aber selten offen besprochen wird. Lars Tönsfeuerborn spricht ehrlich mit Betroffenen und bekannten Persönlichkeiten – und lässt regelmäßig die Expert:innen Dr. Christian Utler (Psychotherapeut, Arzt) und Simone Hoffmann (Coach, Yoga-Lehrerin) zu Wort kommen. Sie ordnen Erfahrungen ein und geben Impulse, wie wir mit dem eigenen „Zu viel“ besser umgehen können. Lars bringt dabei auch seine persönliche Erfahrung als Betroffener und Angehöriger ein und macht deutlich: Niemand muss allein durch die Überforderung gehen. „Zu viel!“ will Mut machen, Hoffnung schenken und die Stigmatisierung von psychischer Belastung brechen – egal ob Krankheit oder Alltag. Jeden Sonntag überall wo es Podcast gibt.
15
15
Episode teilen
Die Diagnose hilft oft nicht, die Beziehung schon - mit Christoph Seebacher
Die Diagnose hilft oft nicht, die Beziehung schon - mit Christoph Seebacher

Close