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  3. Zu viel! – der Mental-Health-Podcast Podcast

Episoden

34 Minuten
Wir atmen rund 20.000 Mal am Tag – meist, ohne darüber nachzudenken. Doch genau dieser automatische Vorgang hat einen enormen Einfluss auf unser Nervensystem, unsere Gefühle und unsere mentale Gesundheit. In dieser Folge sprechen Lars Tönsfeuerborn, Dr. Christian Utler und Simone darüber, warum die richtige Atmung Stress reduzieren, Ängste regulieren und den Körper in einen Zustand von Ruhe bringen kann. Christian erklärt die neurobiologischen Prozesse im Gehirn und Nervensystem, während Simone zeigt, wie Atemtechniken aus Yoga und Achtsamkeit dabei helfen können, wieder bei sich selbst anzukommen.
41 Minuten
Mit 15 Jahren erhielt Elisa die Diagnose ADHS und wurde zwei Jahre lang mit Ritalin behandelt. Danach galt das Thema als erledigt – schließlich dachte man damals häufig, ADHS sei eine Kinderkrankheit. Doch als Erwachsene merkte Elisa, dass etwas nicht stimmte. Sie fühlte sich ständig überfordert, zerrissen zwischen ihrem extrovertierten und ihrem introvertierten Ich. Erst während der Corona-Pandemie wurde ihr bewusst, wie sehr sie Ruhe braucht – und dass sie jahrelang permanent über ihre eigenen Grenzen gegangen war. Gemeinsam mit Lars Tönsfeuerborn und Dr. Christian Utler spricht Elisa über ADHS im Erwachsenenalter, den Verdacht auf Autismus, die Suche nach einer passenden Diagnostik und darüber, wie sie heute lernt, ihr Leben nicht mehr gegen, sondern mit sich selbst zu gestalten.
40 Minuten
Mit seinem Buch „Hör auf dein Herz – Dein Kopf ist ein Arschloch“ erzählt Christian Behr seine ganz persönliche Geschichte. Doch hinter dem Titel steckt weit mehr als ein Lebensmotto: Es ist die Erkenntnis, dass wir Warnsignale oft viel zu lange ignorieren. Gemeinsam mit Lars Tönsfeuerborn und Simone spricht Christian über Burnout, Panikattacken, verdrängte Kindheitserlebnisse und den langen Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.
32 Minuten
Jeder Mensch erlebt Krisen – doch warum gehen manche gestärkt daraus hervor, während andere lange darunter leiden? Ist Resilienz angeboren oder kann man sie lernen? In dieser Folge sprechen Lars Tönsfeuerborn, Dr. Christian Utler und Simone darüber, was Resilienz wirklich bedeutet. Christian erklärt die neurobiologischen und psychologischen Grundlagen, Simone zeigt, welche Rolle Selbstwahrnehmung, Körper und Achtsamkeit spielen, und Lars bringt eigene Erfahrungen aus schwierigen Lebensphasen mit ein.
39 Minuten
Menschen mit Borderline erleben Gefühle oft intensiver, Beziehungen häufig extremer und innere Leere oftmals schmerzhafter als andere. Nicht selten wird versucht, diese Gefühle zu betäuben – manchmal durch Alkohol, manchmal durch andere Strategien, die kurzfristig helfen, langfristig jedoch neue Probleme schaffen. In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn gemeinsam mit Dr. Christian Utler und Robert über seinen Weg mit Depressionen, Borderline und Alkoholsucht. Robert erzählt offen von dem Verlust seiner Mutter, dem Beginn seiner Depressionen, seiner Borderline-Diagnose, einer Suchterkrankung und den Herausforderungen, die ihn über viele Jahre begleitet haben. Dabei steht nicht die Diagnose selbst im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie Borderline und Sucht zusammenwirken können. Warum entsteht dieses Gefühl von innerer Leere? Weshalb greifen manche Menschen zu Alkohol, um Gefühle zu regulieren? Und warum sind Rückfälle oft kein Zeichen des Scheiterns, sondern Teil eines langen Genesungsprozesses?
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Über diesen Podcast

Dieser Podcast gibt Menschen eine Stimme, die sonst oft überhört werden: Betroffene psychischer Erkrankungen und Menschen, die von ihrem ganz persönlichen „Zu viel“ erzählen. Ob Depression, Angst oder Burnout – oder einfach der Alltagsstress, der uns überrollt, die Erwartungen anderer, Social Media oder das permanente Funktionieren: Hier geht es um das, was uns überfordert, aber selten offen besprochen wird. Lars Tönsfeuerborn spricht ehrlich mit Betroffenen und bekannten Persönlichkeiten – und lässt regelmäßig die Expert:innen Dr. Christian Utler (Psychotherapeut, Arzt) und Simone Hoffmann (Coach, Yoga-Lehrerin) zu Wort kommen. Sie ordnen Erfahrungen ein und geben Impulse, wie wir mit dem eigenen „Zu viel“ besser umgehen können. Lars bringt dabei auch seine persönliche Erfahrung als Betroffener und Angehöriger ein und macht deutlich: Niemand muss allein durch die Überforderung gehen. „Zu viel!“ will Mut machen, Hoffnung schenken und die Stigmatisierung von psychischer Belastung brechen – egal ob Krankheit oder Alltag. Jeden Sonntag überall wo es Podcast gibt.
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„Zu viel! – der Mental-Health-Podcast“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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