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Wir sind Rahma Ataie und Nina Heinemann und wir arbeiten beim St.
Elisabeth-Verein in Marburg im Fachbereich Pflegefamilien Hessen.
Mit einigen KollegInnen produzieren wir seit April 2020 den
Podcast Pflegefamilien Deutschland. Es sind inzwischen schon 105
Episoden auf allen einschlägigen Podcastplattformen zu hören. Wir
veröffentlichen an jedem ersten Freitag im Monat um 8:00 Uhr
morgens eine neue Folge.

In unserem Fachbereich Pflegefamilien betreuen wir aktuell über
140 Familien mit fast 200 Kindern.

Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Pflegefamilien
Deutschland. Heute haben wir zwei Gäste bei uns, die zeigen, dass
Familie viele Formen haben kann – und dass Liebe, Verantwortung
und Geduld dabei oft wichtiger sind als klassische Rollenbilder.
Sie sind ein queeres Paar und haben sich entschieden,
Pflegefamilie zu werden. Das bedeutet, Kindern ein Zuhause auf
Zeit oder manchmal auch auf längere Sicht zu geben, Sicherheit zu
bieten und ein Stück Alltag, der Halt gibt.

Wir wollen heute darüber sprechen, wie ihr zu dieser Entscheidung
gekommen seid, welche Erfahrungen ihr gemacht habt und wie sich
euer Familienalltag gestaltet. Uns interessiert auch, mit welchen
Vorurteilen oder Fragen ihr vielleicht konfrontiert werdet – und
was euch in dieser Rolle besonders erfüllt. Schön, dass ihr heute
bei uns seid.

Wie kam bei euch überhaupt der Wunsch auf, Pflegefamilie zu
werden? Gab es einen bestimmten Moment oder hat sich das über
Zeit entwickelt? 

Wie lief der Weg bis zur ersten Aufnahme eines Pflegekindes
ab – also von der Idee bis zum tatsächlichen Einzug? 

Wie hat euer Umfeld reagiert, als ihr gesagt habt, dass ihr
Pflegeeltern werden wollt? 

Welche Rolle spielt eure queere Identität im Alltag als
Pflegefamilie – ist sie Thema für die Kinder oder eher
nebensächlich?

Gab es Situationen, in denen ihr gemerkt habt, dass Menschen
Vorurteile gegenüber queeren Pflegeeltern haben? 

Wie geht ihr mit Fragen oder Unsicherheiten von außen um –
sei es von Behörden oder Herkunftsfamilien? 

Wie würdet ihr euren Familienalltag beschreiben – was
unterscheidet ihn vielleicht von dem Bild, das viele von
Pflegefamilien haben? 

Was war bisher eine Erfahrung mit einem Pflegekind, die euch
besonders berührt oder geprägt hat? 

Welche Herausforderungen bringt das Pflegeelternsein mit
sich, über die vielleicht zu wenig gesprochen wird? 

Was habt ihr durch eure Pflegekinder über euch selbst
gelernt? 

Welche Unterstützung bekommt ihr von anderen Stellen – und wo
würdet ihr euch vielleicht mehr wünschen? 

Wenn jemand zuhört und selbst darüber nachdenkt,
Pflegefamilie zu werden: Was würdet ihr dieser Person mit auf den
Weg geben?

Hier finden Sie uns im Internet:

www.elisabeth-verein.de

www.pflegefamilien-hessen.de

www.pflegefamilien-akademie.de

www.pflegefamilien-deutschland.de
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„Familie ist, wo Kinder ankommen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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