Inklusion und Pflegefamilien

Inklusion und Pflegefamilien

vor 4 Tagen
Eine Episode mit Stefanie Ulrich
38 Minuten
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Podcast
Podcaster
Der Podcast für Pflegefamilien oder für Familien, die Pflegefamilie werden wollen!

Beschreibung

vor 4 Tagen

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Das steigert unser Rating und hilft mehr Menschen, die sich für
unsere Themen interessieren, unseren Podcast zu finden -
Herzlichen Dank!


Wir sind Rahma Ataie und Nina Heinemann und wir arbeiten beim St.
Elisabeth-Verein in Marburg im Fachbereich Pflegefamilien Hessen.
Mit einigen KollegInnen produzieren wir seit April 2020 den
Podcast Pflegefamilien Deutschland. Es sind inzwischen schon 104
Episoden auf allen einschlägigen Podcastplattformen zu hören. Wir
veröffentlichen alle vier Wochen, freitags um 8:00 Uhr morgens
eine neue Folge.
In unserem Fachbereich Pflegefamilien betreuen wir aktuell über
140 Familien mit fast 200 Kindern.



Podcastepisode „Inklusion und Pflegefamilien“ mit
Stefanie Ulrich


Herzlich willkommen zur Folge von Pflegefamilien Deutschland mit
Rahma Ataie und  Nina Heinemann. Heute zu Gast bei uns Frau
Stefanie Ulrich – schön, dass Sie da sind. Wir sprechen heute
über Inklusion, soziale Teilhabe und die besonderen
Herausforderungen und Unterstützungswege für Pflegekinder. Wir
klären, wer welchen Auftrag hat, welche Rahmenbedingungen gelten
und wo es Hürden gibt – aber auch, was schon gut funktioniert.



Wir starten mal mit einem kurzen Theorie-Input:


Mit dem Inkrafttreten des Kinder- und
Jugendstärkungsgesetzes (KJSG) am 10. Juni 2021 wurden
wichtige Regelungen für eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe
eingeführt.


Bevor wir jetzt loslegen, was heißt eigentlich
KJSG? KJSG steht für das Kinder- und
Jugendstärkungsgesetz. Es regelt, welche Unterstützungen es für
Kinder, Jugendliche und Familien gibt. Ziel ist, Sicherheit,
Erziehung, Wohl und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zu
gewährleisten, Familien zu stärken und individuelle Hilfen zu
ermöglichen. Die Kernbereiche umfassen Jugendhilfe, Hilfe zur
Erziehung, Pflegekinder, Inklusion, Schul- und Freizeitangebote,
Hilfe zur Selbstständigkeit sowie auch die Zusammenarbeit von
Ämtern, Trägern und Netzwerken. Seit dem 1. Januar 2024 steht
Eltern von Kindern mit Behinderung ein/e Verfahrenslots*in zur
Seite, um sie beim Beantragen von Leistungen zu unterstützen.
Zudem stellte das KJSG die Weichen für die
Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle
Kinder – ob mit oder ohne Behinderungen – ab geplant
2028.


Das Thema ist sehr groß und echt herausfordernd zu wissen, wo
fängt man an und wo bekommt man die richtigen Informationen.
Deshalb freuen wir uns heute auf einen ersten Einblick durch Frau
Ulrich, als Volljuristin, die alle unterstützt Teilhabe zu
verstehen und um diese aktiv gestalten zu können. Sie arbeitet
als Coach, Organisationsentwicklerin, gibt Fortbildungen und
vieles mehr. Sie hilft Rollen zu klären und heute sitzt sie hier
bei uns!


Stefanie Ulrich nun noch einmal richtig „Herzlich Willkommen“,
bitte stellen Sie sich doch kurz mal unseren ZuhörerInnen vor.
Und vielleicht möchten Sie auch kurz berichten, wie Sie zu dem
Thema Inklusion als Fachfrau gekommen sind? Wie hängt Inklusion
aus Ihrer Sicht mit Pflegefamilien zusammen?


Wie kann man sich als Außenstehender die Zusammenlegung von
Hilfen aus einer Hand vorstellen für Kinder mit und ohne
Behinderung?

Stärkung von jungen Menschen in Pflegefamilien und
stationären Einrichtungen ist vorgesehen. Wie soll das
perspektivisch gelingen?

Wie soll mehr Prävention vor Ort aussehen und wie stellt man
sich mehr Partizipation von Kindern, Jugendlichen und ihren
Familien vor?

Warum kommt es bei Anträgen wie beispielsweise für
Reittherapie oder auch andere Therapien oft zu Ablehnungen?
Welche Kriterien beeinflussen Entscheidungen?

Wie funktioniert der Rechtschutz im Sozialrecht, und wann ist
der Weg über das Sozialrecht sinnvoll? Welche Unterstützung
braucht man dabei? Vielleicht haben Sie ein konkretes Beispiel
auch für uns?

Welche konkreten Maßnahmen fallen unter soziale Teilhabe für
Pflegekinder (Schule, Freizeit, Therapien) und welche Grenzen
gibt es typischerweise bei der Finanzierung? Welche Beispiele aus
der Praxis kennen Sie?

Sie kennen ja viele Kinder bzw. Situationen aus der Kinder-
und Jugendhilfe und natürlich wollen wir immer alle Kinder im
Blick haben, aber gibt es denn Ihrer Meinung nach, Kinder, die
mehr Aufmerksamkeit benötigen und welche Unterstützungsmaßnahmen
empfehlen Sie hier?

Welche netzwerk- oder niederschwelligen Angebote helfen im
Alltag und wie finden (Pflege-)Familien passende Ansprechpartner?

Was läuft schon gut? Welche Verbesserungen wünschen Sie sich
für Pflegefamilien und deren Netzwerke?

Wenn Sie den Pflegefamilien, die es noch werden möchten und
den Pflegefamilien, die schon welche sind, Mut machen möchten,
was würden Sie dann sagen?

Frau Ulrichs Homepage finden Sie hier:
https://stefanie-ulrich-beratung.de/

Hier finden Sie uns im Internet:

www.elisabeth-verein.de
www.pflegefamilien-hessen.de
www.pflegefamilien-akademie.de
www.pflegefamilien-deutschland.de

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