„In Afghanistan gefährdete Wissenschaftlerinnen leisten heute bei uns Spitzenforschung“

„In Afghanistan gefährdete Wissenschaftlerinnen leisten heute bei uns Spitzenforschung“

vor 1 Tag
Philipp Effertz über Flucht, Forschung und den Schutz gefährdeter Wissenschaftler in Deutschland
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Beschreibung

vor 1 Tag
Als der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) im vergangenen
Jahr sein 100. Jubiläum feierte, hob Außenminister Wadephul zwei
Programme besonders hervor: die Philipp Schwartz-Initiative und das
Hilde Domin-Programm. Wir sprechen im 99. Podcast „Menschenrechte:
nachgefragt“ der Zeitschrift „Die Politische Meinung“ und der
Konrad-Adenauer-Stiftung über das Hilde Domin-Programm. Unser Gast:
Philipp Effertz; er ist der Leiter des Referats Sonderprojekte und
Programme für gefährdete Studierende und Forschende im DAAD. Die
Antragsteller für das seit fünf Jahren bestehende Hilde
Domin-Programm kommen aus Afghanistan, Belarus, aus dem Iran, dem
Sudan und aus Syrien. Die Mund-zu-Mund-Propaganda im akademischen
Raum und die Gefährdungslage vieler Wissenschaftler in ihren
autoritär regierten Heimatländern sorgen für das große Interesse.
Eine Direktbewerbung ist allerdings nicht möglich. Die
Wissenschaftler müssen von einer in Deutschland ansässigen
Hochschule oder Menschenrechtsorganisation vorgeschlagen werden.
Von den etwa 2.600 nominierten Wissenschaftlern wurden bisher 285
in die Förderung des Schutzprogramms aufgenommen. Und zum Schluss:
Philipp Effertz über das europäische Schutzprogramm SAFE, an dem
auch italienische und französische Bildungsinstitutionen beteiligt
sind. Hört rein! Überall, wo es Podcasts gibt.

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