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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Bündner-Herz –
ehrlich unterwegs.

Heute sage ich einfach mal Danke - ohne besonderen Anlass. Ohne
Geburtstag. Ohne

Jubiläum.

Einfach, weil ich in letzter Zeit immer wieder spüre, wie viel
Dankbarkeit in mir ist.

Und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr merke ich, dass
Dankbarkeit für mich nicht

bedeutet, dass alles perfekt ist.

Dankbarkeit bedeutet für mich vielmehr, das Geschenk im Ganzen zu
erkennen. Das Leben

als Ganzes. Mit allem, was dazugehört.

 

Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, dann erfüllt mich als
Erstes eine grosse Dankbarkeit

dafür, wo ich geboren wurde und aufwachsen durfte.

Für ein Zuhause, in dem ich Liebe erfahren habe.

Für Eltern, die mir so vieles mitgegeben haben.

Für meine Schwester, die mich begleitet.

Für Werte.

Für Vertrauen.

Für Geborgenheit.

Für all die Dinge, die oft selbstverständlich erscheinen und es
doch nicht sind.

Für all die gemeinsame Geschichte.

Für all die Erinnerungen, die verbinden.

Ich bin dankbar für die Menschen, die mich durch mein Leben
begleiten.

Manche schon seit vielen Jahren.

Andere nur für einen Abschnitt.

Sie alle haben Spuren hinterlassen.

Ich denke, dass uns das Leben von Begegnung zu Begegnung trägt.
Von Erfahrung zu

Erfahrung. Von Kapitel zu Kapitel.

 

Und jede dieser Begegnungen hinterlässt etwas in uns. Manchmal
nur einen kleinen

Gedanken. Manchmal eine Freundschaft fürs Leben.

 

Je älter ich werde, desto mehr wird mir bewusst, wie sehr mich
Menschen geprägt haben.

Nicht nur die, die lange geblieben sind. Auch jene, die nur für
kurze Zeit Teil meines Weges

waren.

Ein Gespräch. Eine Begegnung. Ein gemeinsamer Wegabschnitt.

Und manchmal reicht genau das aus, um etwas in Bewegung zu
bringen.

Ich bin dankbar für die treuen Freundschaften.

Für das gemeinsame Lachen.

Für die tiefen und nährenden Gespräche.

Für das Gefühl, verstanden zu werden.

Und auch für die Menschen, die mir ehrlich den Spiegel
vorgehalten haben.

Nicht immer angenehm. Aber sehr oft wertvoll.

 

Ich bin dankbar für all die Erfahrungen, die ich machen durfte.
Für die schönen. Und auch für

jene, die ich mir nicht ausgesucht hätte. Natürlich hätte ich auf
die eine oder andere

Lektionen gerne verzichtet oder eben auch nicht, denn ich sehe
heute, dass sie Teil meines

Weges waren.

Dass sie mich geformt haben. Dass sie mich näher zu mir selbst
gebracht haben.

 

Eine Dankbarkeit empfinde ich auch für die Freiheit, die vielen
Reisen, die ich erleben

durfte. Für all die Orte. Die Kulturen. Die Menschen. Die
Geschichten. Reisen haben meinen

Blick auf die Welt ebenfalls geprägt und beeinflusst. Und ganz
bestimmt den Blick auf mich

selbst bereichert.

Sie haben mir gezeigt, wie vielfältig Leben sein kann. Wie
unterschiedlich Menschen leben.

Und wie viel wir voneinander lernen können.

Ich bin dankbar für meine Gesundheit.

Für meinen Körper, der mich durch dieses Leben trägt.

Für die Sicherheit, in der ich leben darf.

Für all die Dinge, die oft erst sichtbar werden, wenn sie fehlen.

Ich bin dankbar für mein Zuhause.

Für den Ort, an dem ich lebe.

Für die Natur, die mich umgibt.

Für die Schönheit, die mich jeden Tag begleitet.

Ich bin auch dankbar für die Freiheit, mein Leben gestalten zu
dürfen. Entscheidungen

treffen zu können. Neue Wege auszuprobieren. Meine Meinung sagen
zu dürfen. Mich

umentscheiden zu dürfen. Ja sagen zu können aber auch Nein.

Diese Freiheit fühlt sich manchmal als so selbstverständlich,
dass ich sie manchmal fast

übersehe. Und sie ist ein so grosses Geschenk.

Ich bin besonders dankbar für die Liebe, für den Menschen, der
seit mehr als vierzehn

Jahren an meiner Seite ist. Für das gemeinsame Wachsen. Für die
Verbundenheit. Für all

die kleinen und grossen Momente, die wir miteinander teilen
dürfen.

 

In den letzten Jahren ist noch eine weitere Form von Dankbarkeit
dazugekommen.

Die Dankbarkeit für die Begegnung mit mir selbst.

Das klingt vielleicht etwas ungewohnt, doch genau so fühlt es
sich an.

Ich bin dankbar für all die Prozesse. Für die Fragen. Für die
Entwicklung. Für die Momente,

in denen ich mich selbst besser kennenlernen durfte.

Für die Erkenntnis, dass wir nie fertig sind. Und dass genau
darin etwas Wunderschönes

liegt.

Ich bin dankbar für das Vertrauen ins Leben. Für die Erfahrung,
dass sich nicht immer alles

planen lässt und sich vieles erst unterwegs zeigt.

Manchmal dachte ich, ich müsste die Antworten bereits kennen.
Heute weiss ich:

Oft genügt der nächste Schritt. Und das Leben zeigt den Rest.

Wenn ich auf die letzten Jahre schaue, dann sehe ich viele Dinge,
die ich niemals hätte

planen können.

Den Podcast.

Neue Wege.

Neue Begegnungen.

Ideen, die entstanden sind.

Türen, von denen ich nicht einmal wusste, dass sie existieren.

Und genau dafür bin ich dankbar.

Für das Unerwartete.

Für die Überraschungen.

Für all das, was das Leben grösser macht als meine eigenen
Vorstellungen.

Und ich bin dankbar, dass ich mir etwas bewahren konnte:

Die Fähigkeit zu staunen.

Mich zu freuen.

Neugierig zu bleiben.

Neue Wege zu entdecken.

Fragen zu stellen.

Denn ich glaube, genau diese Neugier hält uns lebendig. Und zum
Schluss möchte ich noch

jemandem Danke sagen.

Mir selbst.

Für die Schritte, die ich gegangen bin.

Für den Mut, Neues auszuprobieren.

Für das Wiederaufstehen.

Für die Geduld.

Für das Vertrauen.

Für das Dranbleiben.

Nicht weil alles immer leicht war. Sondern weil ich immer
weitergegangen bin.

 

Wenn ich heute auf mein Leben schaue, dann sehe ich kein
perfektes Leben, ich sehe ein

reiches Leben. Reich an Begegnungen. Reich an Erfahrungen. Reich
an Erinnerungen.

Reich an Liebe.

Für all das und alles was ich jetzt noch vergessen haben sollte,
bin ich unendlich dankbar!

Vielleicht magst du nach dieser Folge selbst einen kleinen Moment
innehalten und dich

fragen:

Wofür bin ich gerade jetzt dankbar?

Ich danke dir von Herzen, dass du mich auf meinem Weg begleitet.

Und bis zum nächsten Mal bei Bündner-Herz – ehrlich unterwegs.

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„Einfach mal Danke sagen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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