Unerwartete Geschenke im Übergang

Unerwartete Geschenke im Übergang

vor 1 Tag
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Beschreibung

vor 1 Tag

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Bündner-Herz –
ehrlich unterwegs.


Heute nehme ich dich mit auf einen Weg, der mich selbst immer
wieder staunen lässt.


Wenn ich auf die letzten Monate zurückblicke, sehe ich Dinge, die
ich niemals hätte planen können.


Du hast vielleicht meine Zeit der Stellensuche mitverfolgt. Und
ja, natürlich war da die Frage nach einer neuen beruflichen
Aufgabe. Doch wenn ich heute zurückschaue, war diese Zeit für
mich viel mehr als die Suche nach einer Stelle.


Es war eine Zeit, der Reise zu mir. Es war eine Zeit des
Entdeckens. Eine Zeit des Öffnens. Eine Zeit, in der ich begonnen
habe, den Impulsen zu folgen, die immer wieder an meine Tür
geklopft haben.


Darüber spreche ich heute.


Über die Türen, von denen wir noch gar nicht wissen, dass sie
existieren. Über die Wege, die sich erst zeigen, wenn wir
losgehen. Und über das Vertrauen, das manchmal entsteht, wenn wir
aufhören, alles wissen zu wollen.


Wenn ich ehrlich bin, begleiten mich manche Wünsche schon seit
Jahren. Zum Beispiel der Wunsch, einen Podcast zu machen. Immer
wieder tauchte dieser Gedanke auf.


Irgendwann möchte ich einen Podcast haben.


Irgendwann möchte ich Geschichten teilen.


Irgendwann möchte ich Menschen auf diese Weise begegnen.


Doch jedes Mal, wenn ich darüber nachdachte, fühlte es sich
kompliziert an.


Wie macht man das überhaupt?


Worüber spreche ich?


Wie soll er heissen?


Wer hört überhaupt zu?


Vielleicht kennst du das auch. Da ist etwas in dir.


Eine Idee.


Ein Wunsch.


Eine Sehnsucht.


Aber je mehr du darüber nachdenkst, desto grösser scheint die
Hürde zu werden.


So blieb der Gedanke viele Jahre einfach ein Gedanke. Bis
plötzlich der Moment kam, in dem ich nicht mehr versucht habe,
alles zu verstehen. Ich habe einfach angefangen.


Daraus entstand Bündner-Herz – ehrlich unterwegs.


Nicht als perfektes Konzept.


Nicht als Businessplan.


Sondern als ein nächster Schritt.


Als ein Impuls, dem ich gefolgt bin.


Und rückblickend merke ich, dass genau das ein grosses Thema der
letzten Monate war.


Ich habe begonnen, die Fenster zu öffnen.


Ich habe begonnen, den Dingen zuzuhören, die sich zeigen wollten.


Nicht mit einem fertigen Ziel und einem exakten Plan.


Sondern mit Neugier und Offenheit. Und mit dem Vertrauen, dass
sich der nächste Schritt zeigen wird.


Interessanterweise war der Podcast nicht das Einzige. Der Wunsch
nach einer Selbständigkeit begleitet mich auch schon länger.


Ich wusste immer, dass da etwas in mir lebt.


Etwas, das mit Menschen zu tun hat.


Mit Begegnung.


Mit Entwicklung.


Mit Begleitung.


Doch ich wusste nie genau, wie das aussehen soll.


Mit welchem Angebot?


Mit welchem Namen?


Mit welcher Form?


Je mehr ich versucht habe, die Antwort mit dem Kopf zu finden,
desto weniger klar wurde sie. Vielleicht ist das manchmal genau
das Problem.


Wir möchten wissen, wohin der Weg führt, bevor wir den ersten
Schritt machen.


Wir möchten Sicherheit.


Wir möchten Klarheit.


Wir möchten den fertigen Plan.


Doch das Leben funktioniert oft anders. Zumindest bei mir.


Ich glaube heute, dass ich gar nicht nach einem fertigen Konzept
gesucht habe. Ich glaube, ich war auf der Suche nach einer Tür.
Einer Tür, von der ich noch gar nicht wusste, wie sie aussieht.


Und während ich unterwegs war, begann sie sich langsam zu zeigen.


Zuerst der Podcast.


Dann die Gespräche.


Dann Begegnungen.


Dann neue Erkenntnisse.


Und irgendwann die Frage:


Wie möchte ich Menschen begleiten?


Was entspricht wirklich mir?


Was fühlt sich echt an?


Was möchte durch mich in die Welt kommen?


Und genau dort begann etwas Neues zu entstehen. Etwas, das heute
den Namen BLÜHEN trägt. Bündner-Herz – ehrlich unterwegs zu dir.


Als dieser Name auftauchte, war da sofort etwas in mir, das Ja
sagte. Ein tiefes, klares und lautes Ja. Ein Ja, das
Freudensprünge machte.


Nicht weil ich ihn lange analysiert hatte.


Nicht weil er besonders clever klang.


Sondern weil er sich wahr angefühlt hat. Weil er genau das
beschreibt, was ich immer wieder beobachte. Bei anderen Menschen.
Und auch bei mir selbst.


Die Natur wurde dabei zu meiner Inspiration. Sie hat mir Bilder
geschenkt für das, was Entwicklung eigentlich bedeutet.


«Nicht jede Knospe öffnet sich im Frühling. Kein Mensch wird
reifer, wenn man ihn drängt.»


Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr erkenne ich, wie oft
wir Menschen glauben, schneller sein zu müssen. Weiter sein zu
müssen. Bereits wissen zu müssen, wie alles ausgeht.


Doch die Natur macht uns etwas anderes vor. Ein Samen wächst in
seinem Tempo. Eine Blüte öffnet sich in ihrem Tempo. Ein Baum
entwickelt sich in seinem Tempo. Und keiner von ihnen
entschuldigt sich dafür. Keiner vergleicht sich. Keiner fragt
sich, ob er schon genügend weit ist. Alles entfaltet sich dann,
wenn die Zeit dafür reif ist.


Genau diese Qualität berührt mich auch immer wieder in der
systemischen Aufstellungsarbeit. Dort erlebe ich etwas ganz
Ähnliches. Es zeigt sich nur das, was bereit ist, sichtbar zu
werden. Nicht mehr.


 


Manchmal wünschen wir uns sofort Antworten.


Manchmal möchten wir sofort verstehen.


Manchmal möchten wir alles auf einmal sehen.


Doch oft zeigt sich nur der nächste Schritt. Darin liegt für mich
etwas unglaublich Beruhigendes. Es erinnert mich daran, dass
Entwicklung nichts ist, was wir erzwingen müssen. Sie geschieht.


Wenn wir bereit sind hinzuschauen.


Wenn wir bereit sind zuzuhören.


Wenn wir bereit sind, dem Leben zu begegnen.


Das bedeutet nicht, dass ich immer gelassen bin. Ganz und gar
nicht.


Auch ich kenne die Ungeduld.


Auch ich kenne die Zweifel.


Auch ich kenne die Stimme im Kopf, die fragt, ob ich nicht längst
weiter sein müsste.


Doch immer wieder erinnern mich die Natur und die
Aufstellungsarbeit an dieselbe Wahrheit:


Es zeigt sich, was bereit ist, sich zu zeigen und das ist genug.
Vielleicht ist das sogar Weisheit.


Wenn ich heute auf meinen Weg schaue, dann sehe ich, dass vieles
von dem entstanden ist, weil ich begonnen habe, den Impulsen zu
vertrauen.


Genau daraus ist BLÜHEN entstanden.


Ein Raum für Menschen, die sich selbst wieder begegnen möchten.


Ein Raum für Menschen, die sich in einem Übergang befinden.


Ein Raum für Menschen, die spüren, dass etwas in ihnen wachsen
möchte.


Wenn du diese Folge gerade hörst und merkst, dass etwas davon in
dir anklingt.


Vielleicht stehst auch du vor einer Tür, die du noch nicht ganz
erkennen kannst. Vielleicht spürst du, dass etwas Neues entstehen
möchte. Dann möchte ich dir Mut machen, diesem Gefühl zuzuhören.


Und wenn du das Gefühl hast, dass du auf diesem Weg Begleitung
möchtest, dann freue ich mich sehr, von dir zu hören.


Mein 1:1-Prozess BLÜHEN – Bündner-Herz, ehrlich unterwegs zu dir
ist genau aus dieser Erfahrung heraus entstanden.


Nicht, um zu optimieren. Nicht, um schneller zu werden. Sondern
um sich selbst wieder zu begegnen. Im eigenen Tempo. Im eigenen
Rhythmus.


Und wenn du die systemische Aufstellungsarbeit gerne einmal in
einer Gruppe erleben möchtest, hast du dazu am Freitag, dem 4.
September, von 17.30 bis 20.30 Uhr die Möglichkeit. Ich leite
gemeinsam mit meiner Freundin Michele einen Aufstellungsabend in
Aeugst am Albis.


Wenn dich das anspricht, freue ich mich über deine Nachricht.


Für heute sage ich euch einfach Danke. Danke, dass du mich auf
meinem Weg begleitest. Danke, dass du Teil dieser Reise bist.


Vielleicht ist Blühen am Ende nichts, das wir machen müssen.
Vielleicht geschieht es, wenn wir aufhören, gegen unseren eigenen
Rhythmus zu kämpfen. Wenn wir aufhören, alles kontrollieren zu
wollen. Wenn wir beginnen, dem Leben zuzuhören.


Und wenn wir den Mut finden, der nächsten Tür zu folgen – auch
dann, wenn wir noch nicht wissen, was dahinter auf uns wartet.


Von Herzen alles Liebe und bis zur nächsten Folge.
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