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Beschreibung
vor 1 Woche
Der König verliebt sich, was ja an sich schön ist. Aber er kann
seine neue Liebe nicht heiraten, weil er längst verheiratet ist.
Also versucht er, seine Ehe annullieren zu lassen, wofür es aber
keinen Grund gibt. Der Papst lehnt ab und das ist der König nicht
gewillt einfach hinzunehmen. Also gründet er die eigene
Staatskirche und setzt sich selbst als Oberhaupt dieser Kirche ein.
Sein Kanzler Thomas Morus tritt da aber sofort von seinem Amt
zurück, weil er als Katholik solchem Bestreben nicht folgen will.
Aber der König will den Treueeid von allen, auch von ehemaligen
Kanzlern. Da der sich weiterhin standhaft weigert, wird er
eingekerkert und wegen Hochverrats zum Tod verurteilt und
hingerichtet.Das Ganze ist fast 500 Jahre her und ist nicht
vergessen, weil dieser Thomas Morus ein kluger Mann, ein
liebevoller Familienmensch, ein Anwalt für Gerechtigkeit gegen
jedermann war und einen wundervollen Humor hatte. Selbst in der
Stunde seiner Hinrichtung bittet er ganz gelassen den Henker, ihm
doch aufs Schafott zu helfen, herunter würde er es dann schon
allein schaffen. Und er schiebt seinen wallenden Bart zur Seite, da
der ja keinen Hochverrat begangen habe und nicht bestraft werden
müsse.Papst Johannes Paul II. hat ihn im Jahr 2000 zum Patron der
Regierenden und Politiker ernannt. Und was hat das heute, am
Montagmorgen, mit mir und mit Dir zu tun? Eigentlich nichts, es
sein denn, wenn Du Dich an Deinem Ort in der Kommunalpolitik
engagierst oder Dich sonst einsetzt für das Wohl der Mitmenschen.
Manchmal helfen mir solche Beispiele, den eigenen Tag mit nie so
schlimmen Herausforderungen doch mit etwas mehr Gelassenheit und
Ruhe zu beginnen. Mein Vertrauen in Gott und meinen Glauben auf ihn
zu setzen, auch wenn alle ringsherum anders denken und es auch von
mir fordern sollten.Zwei charakteristische Worte von Thomas Morus
gebe ich Dir gerne mit in den Tag. Das eine: Viele Menschen
erkaufen sich die Hölle mit so großer und schwerer Arbeit, dass sie
sich mit der Hälfte derselben hätten den Himmel erwerben könnten.
Und das zweite: Herr, schenke mir Sinn für Humor, gib mir die
Gnade, einen Scherz zu verstehen, damit ich ein wenig Glück kenne
im Leben und anderen davon mitteile.
seine neue Liebe nicht heiraten, weil er längst verheiratet ist.
Also versucht er, seine Ehe annullieren zu lassen, wofür es aber
keinen Grund gibt. Der Papst lehnt ab und das ist der König nicht
gewillt einfach hinzunehmen. Also gründet er die eigene
Staatskirche und setzt sich selbst als Oberhaupt dieser Kirche ein.
Sein Kanzler Thomas Morus tritt da aber sofort von seinem Amt
zurück, weil er als Katholik solchem Bestreben nicht folgen will.
Aber der König will den Treueeid von allen, auch von ehemaligen
Kanzlern. Da der sich weiterhin standhaft weigert, wird er
eingekerkert und wegen Hochverrats zum Tod verurteilt und
hingerichtet.Das Ganze ist fast 500 Jahre her und ist nicht
vergessen, weil dieser Thomas Morus ein kluger Mann, ein
liebevoller Familienmensch, ein Anwalt für Gerechtigkeit gegen
jedermann war und einen wundervollen Humor hatte. Selbst in der
Stunde seiner Hinrichtung bittet er ganz gelassen den Henker, ihm
doch aufs Schafott zu helfen, herunter würde er es dann schon
allein schaffen. Und er schiebt seinen wallenden Bart zur Seite, da
der ja keinen Hochverrat begangen habe und nicht bestraft werden
müsse.Papst Johannes Paul II. hat ihn im Jahr 2000 zum Patron der
Regierenden und Politiker ernannt. Und was hat das heute, am
Montagmorgen, mit mir und mit Dir zu tun? Eigentlich nichts, es
sein denn, wenn Du Dich an Deinem Ort in der Kommunalpolitik
engagierst oder Dich sonst einsetzt für das Wohl der Mitmenschen.
Manchmal helfen mir solche Beispiele, den eigenen Tag mit nie so
schlimmen Herausforderungen doch mit etwas mehr Gelassenheit und
Ruhe zu beginnen. Mein Vertrauen in Gott und meinen Glauben auf ihn
zu setzen, auch wenn alle ringsherum anders denken und es auch von
mir fordern sollten.Zwei charakteristische Worte von Thomas Morus
gebe ich Dir gerne mit in den Tag. Das eine: Viele Menschen
erkaufen sich die Hölle mit so großer und schwerer Arbeit, dass sie
sich mit der Hälfte derselben hätten den Himmel erwerben könnten.
Und das zweite: Herr, schenke mir Sinn für Humor, gib mir die
Gnade, einen Scherz zu verstehen, damit ich ein wenig Glück kenne
im Leben und anderen davon mitteile.
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