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Beschreibung
vor 3 Tagen
Es ist Sommer. Es ist richtig heiß. Zu heiß für uns eher
kältegewohnte Sauerländerinnen. Schon eine Woche sonnig und Hitze-
statt Gewitterwarnung und kein Sturzregen und herrlich warm und
laue Abende im Garten. Es gibt so Gewissheiten, die einfach
erinnern, dass es wettermäßig im Sommer so sein sollte. Aber,
und das ist immer so verwunderlich, im Ablauf des Jahres sind wir
schon wieder auf dem absteigenden Ast. Der 21. Juni war die Mitte,
der Mittsommer, der längste Tag und die kürzeste Nacht. Im
Gotteslob haben wir dazu ein wunderschönes Lied, dessen Melodie
sehr eingängig und dessen Text sehr deutlich zeigt, wie der Zeiten-
und der Lebenslauf geht. Da heißt es in der ersten Strophe:Das Jahr
steht auf der Höhe, die große Waage ruht. Nun schenk uns deine
Nähe und mach die Mitte gut. Herr, zwischen Blühn und Reifen
und Ende und Beginn.Lass uns dein Wort ergreifen und wachsen auf
dich hin. Im normalen Trubel des Alltags und in den großen
Städten merkt man oft gar nicht, dass die Blütezeit der Bäume,
Früchte und Felder vorüber ist und wir schon ernten können, die
Beeren und Früchte und das frühe Gemüse. Aber da genau ist der
Punkt in unserem Leben: mittendrin und doch schon auf dem Weg des
Reifens zum Ende hin. Lass uns Dein Wort ergreifen und wachsen auf
dich hin ist die Ermutigung und auch Ermahnung unseres Lebens: mit
seinem Wort auf Gott hin zu leben und zu reifen. Die Erkenntnis der
zweiten Strophe macht den Gedanken noch deutlicher:Kaum ist der Tag
am längsten, wächst wiederum die Nacht.Begegne unsren Ängsten mit
deiner Liebe Macht.Das Dunkle und das Helle, der Schmerz, das
Glücklichseinnimmt alles seine Stelle in deiner Führung
ein. Das Blühen und Reifen und die langen Sommertage sind die
eine Seite des Lebens; und es ist wunderbar sie zu genießen und uns
zu erinnern. Die Dunkelheiten und Ängste die andere Seite. Und in
diesem Lied gibt es die kraftvolle Zusage, dass all das in der
machtvollen Liebe Gottes geborgen ist.
kältegewohnte Sauerländerinnen. Schon eine Woche sonnig und Hitze-
statt Gewitterwarnung und kein Sturzregen und herrlich warm und
laue Abende im Garten. Es gibt so Gewissheiten, die einfach
erinnern, dass es wettermäßig im Sommer so sein sollte. Aber,
und das ist immer so verwunderlich, im Ablauf des Jahres sind wir
schon wieder auf dem absteigenden Ast. Der 21. Juni war die Mitte,
der Mittsommer, der längste Tag und die kürzeste Nacht. Im
Gotteslob haben wir dazu ein wunderschönes Lied, dessen Melodie
sehr eingängig und dessen Text sehr deutlich zeigt, wie der Zeiten-
und der Lebenslauf geht. Da heißt es in der ersten Strophe:Das Jahr
steht auf der Höhe, die große Waage ruht. Nun schenk uns deine
Nähe und mach die Mitte gut. Herr, zwischen Blühn und Reifen
und Ende und Beginn.Lass uns dein Wort ergreifen und wachsen auf
dich hin. Im normalen Trubel des Alltags und in den großen
Städten merkt man oft gar nicht, dass die Blütezeit der Bäume,
Früchte und Felder vorüber ist und wir schon ernten können, die
Beeren und Früchte und das frühe Gemüse. Aber da genau ist der
Punkt in unserem Leben: mittendrin und doch schon auf dem Weg des
Reifens zum Ende hin. Lass uns Dein Wort ergreifen und wachsen auf
dich hin ist die Ermutigung und auch Ermahnung unseres Lebens: mit
seinem Wort auf Gott hin zu leben und zu reifen. Die Erkenntnis der
zweiten Strophe macht den Gedanken noch deutlicher:Kaum ist der Tag
am längsten, wächst wiederum die Nacht.Begegne unsren Ängsten mit
deiner Liebe Macht.Das Dunkle und das Helle, der Schmerz, das
Glücklichseinnimmt alles seine Stelle in deiner Führung
ein. Das Blühen und Reifen und die langen Sommertage sind die
eine Seite des Lebens; und es ist wunderbar sie zu genießen und uns
zu erinnern. Die Dunkelheiten und Ängste die andere Seite. Und in
diesem Lied gibt es die kraftvolle Zusage, dass all das in der
machtvollen Liebe Gottes geborgen ist.
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