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Beschreibung
vor 1 Tag
Geralt nennt sie „Noonwraith". Die Polen nennen sie Południca.
Und in der Lausitz fürchtete man sie als Mittagsfrau – mit Sichel
in der Hand. In Teil 1 unserer neuen vierteiligen Reihe über die
echten Mythen hinter den Monstern aus „The Witcher" graben wir
aus, woher das tödlichste Gespenst der slawischen Sagenwelt
wirklich kommt: ein Dämon, der nicht in der Nacht erscheint,
sondern im gnadenlosen Licht der Mittagsstunde.Wir folgen ihr vom
Witcher-Vertrag „Die Weiße Frau" über die sorbischen Sagen der
Lausitz und den biblischen „Mittagsdämon" bis zu Dvořáks
schauriger Tondichtung – und fragen am Ende, was CD Projekt Red
am alten Mythos verändert hat. Und warum.
Weiterführende Quellen & Literatur:
Karl Haupt: Sagenbuch der Lausitz, Bd. 1 (Leipzig 1862) – „Die
Mittagsfrau. Připolniza"
Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs
Sachsen, Bd. 2 (Dresden 1855/1874) – „Das Mittagsgespenst"
Edmund Veckenstedt: Wendische Sagen, Märchen und abergläubische
Gebräuche (Graz 1880)
Friedrich Sieber: Wendische Sagen (1925) – „Die Mittagsfrau fragt
zu Tode"
Elias Canetti: Masse und Macht (1960), Kapitel „Frage und
Antwort"
Kazimierz Moszyński: Kultura ludowa Słowian (Volkskultur der
Slawen)
Karel Jaromír Erben: Kytice (1853), Ballade „Polednice"
Antonín Dvořák: Polednice (Die Mittagshexe), Op. 108 (1896)
Forschung des Sorbischen Instituts / Serbski institut zur
Mittagsfrau
Psalm 90,6 (Vulgata): „daemonium meridianum"
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-----Author: Cris FrickenschmidtMehr zu "Blanker Horror":
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