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Episoden
24.07.2026
21 Minuten
Jedes Jahr am ersten Wochenende nach Aschermittwoch werden in Vorarlberg dreißig Meter hohe Holztürme errichtet — und mitsamt einer sprengstoffgefüllten Hexenpuppe angezündet. Der Brauch heißt „Funken", gehört zum UNESCO-Kulturerbe, und die gängige Erklärung lautet: uraltes Heidentum, Vertreibung der Winterdämonen. Aber stimmt das?
In dieser Folge gehe ich einem Zuschauervorschlag nach und entdecke eine Geschichte, die viel überraschender ist als jeder Mythos. Das Feuer reicht möglicherweise bis in die römische Antike zurück — zu den Vestalinnen und dem heiligen Feuer, das am 1. März, dem alten römischen Neujahr, neu entzündet wurde. Die Hexe hingegen ist kaum 200 Jahre alt: eine Erfindung des 19. Jahrhunderts, inspiriert von den Brüdern Grimm, um einem sterbenden Brauch neues Leben einzuhauchen. Und sie steht in scharfem Kontrast zu den echten Hexenverfolgungen in Vorarlberg, bei denen über 120 Menschen — neunzig Prozent davon Frauen — hingerichtet wurden.
Eine Folge über Feuer, Mythen, politische Identität und die Frage, wer eigentlich das Recht hat, eine Geschichte zu erzählen.
Quellen & weiterführende Literatur: — Manfred Tschaikner: „Damit das Böse ausgerottet werde." Hexenverfolgungen in Vorarlberg im 16. und 17. Jahrhundert. Bregenz, 1992. — Manfred Tschaikner: „Die Lust, Hexen zu verbrennen. Bemerkungen zur Brauchtumspflege." In: Der Bludenzer, 1996. — Manfred Tschaikner: „Wohin mit den Funkenhexen? Ansichten zu einem umstrittenen Brauchtum." In: Vorarlberger Nachrichten, 3./4. Februar 2024. — Manfred Tschaikner: „Von der Fasnachtsschlacht zur Hexenverbrennung." Vortrag, Vorarlberg Museum. — Reinhard Johler: Die Formierung eines Brauches. Der Funken- und Holepfannsonntag. Studien aus Vorarlberg, Liechtenstein, Tirol, Südtirol und dem Trentino. Wien, 2000. — Matthias Zender: Die Termine der Jahresfeuer in Europa. Erläuterungen zur Verbreitungskarte. Göttingen, 1980. — Franz Josef Fischer: Der Funken- und Küachlesonntag in Vorarlberg und Liechtenstein. Verlag der Heimat, 1921. — Hermann Bausinger: Zur Kritik der Folklorismuskritik, 1969.
In dieser Folge gehe ich einem Zuschauervorschlag nach und entdecke eine Geschichte, die viel überraschender ist als jeder Mythos. Das Feuer reicht möglicherweise bis in die römische Antike zurück — zu den Vestalinnen und dem heiligen Feuer, das am 1. März, dem alten römischen Neujahr, neu entzündet wurde. Die Hexe hingegen ist kaum 200 Jahre alt: eine Erfindung des 19. Jahrhunderts, inspiriert von den Brüdern Grimm, um einem sterbenden Brauch neues Leben einzuhauchen. Und sie steht in scharfem Kontrast zu den echten Hexenverfolgungen in Vorarlberg, bei denen über 120 Menschen — neunzig Prozent davon Frauen — hingerichtet wurden.
Eine Folge über Feuer, Mythen, politische Identität und die Frage, wer eigentlich das Recht hat, eine Geschichte zu erzählen.
Quellen & weiterführende Literatur: — Manfred Tschaikner: „Damit das Böse ausgerottet werde." Hexenverfolgungen in Vorarlberg im 16. und 17. Jahrhundert. Bregenz, 1992. — Manfred Tschaikner: „Die Lust, Hexen zu verbrennen. Bemerkungen zur Brauchtumspflege." In: Der Bludenzer, 1996. — Manfred Tschaikner: „Wohin mit den Funkenhexen? Ansichten zu einem umstrittenen Brauchtum." In: Vorarlberger Nachrichten, 3./4. Februar 2024. — Manfred Tschaikner: „Von der Fasnachtsschlacht zur Hexenverbrennung." Vortrag, Vorarlberg Museum. — Reinhard Johler: Die Formierung eines Brauches. Der Funken- und Holepfannsonntag. Studien aus Vorarlberg, Liechtenstein, Tirol, Südtirol und dem Trentino. Wien, 2000. — Matthias Zender: Die Termine der Jahresfeuer in Europa. Erläuterungen zur Verbreitungskarte. Göttingen, 1980. — Franz Josef Fischer: Der Funken- und Küachlesonntag in Vorarlberg und Liechtenstein. Verlag der Heimat, 1921. — Hermann Bausinger: Zur Kritik der Folklorismuskritik, 1969.
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21.07.2026
21 Minuten
Das große Finale unserer vierteiligen Reihe über die echten Mythen hinter den Monstern aus „The Witcher" führt uns weg von den slawischen Wäldern – in den Süden, nach Portugal, Spanien und Galicien. Dort wartet die Bruxa: im Spiel eine wunderschöne, tödliche Vampirin, im echten Volksglauben eine kindsmordende Nachthexe, die sich in einen Vogel verwandelt und durch jede Ritze kommt.Wir folgen ihrer Spur zurück bis ins alte Rom – zur strix bei Ovid – und schließen damit den Kreis zur Striga aus Teil 2: Denn Bruxa und Strzyga sind in Wahrheit dasselbe uralte Wesen. Wir besuchen die baskischen Hexenprozesse von Zugarramurdi, treffen den Inquisitor Salazar Frías, der die spanischen Hexenverbrennungen beendete – und fragen ein letztes Mal: Wer erzählt eine Geschichte, und warum?
Weiterführende Quellen & Literatur:
• Andrzej Sapkowski: „Ein Körnchen Wahrheit" (Ziarno prawdy, 1989; in „Der letzte Wunsch")
• Oswald Crawfurd: Portugal, Old and New (1880) – Bruxa-Folklore Nordportugals
• José Leite de Vasconcelos: Tradições Populares de Portugal (1882 ff.)
• Ovid: Fasti, Buch 6 (um 8 n. Chr.) – die strix
• Daniel Ogden: The Strix-Witch (Cambridge University Press, 2021)
• Carmelo Lisón Tolosana: Brujería, estructura social y simbolismo en Galicia (1979)
• Julio Caro Baroja: Las brujas y su mundo (1961)
• Gustav Henningsen: The Witches' Advocate – Basque Witchcraft and the Spanish Inquisition (1980)
• Carlo Ginzburg: Die Benandanti (1966) & Hexensabbat / Ecstasies (1989)
• José Miguel de Barandiarán: Diccionario de mitología vasca
• Aurelio de Llano: Del folklore asturiano (1922) – die guaxa
#Bruxa #TheWitcher #Witcher3 #BloodAndWine #Vampir #Hexe #IberischeMythologie #Folklore #Zugarramurdi #strix #BlankerHorrorHinweis:
Diese Folge berührt historische Hexenverfolgung, Kindstod und Gewalt an Frauen.
Passt gut auf euch auf.
----Kanalmitglied bei Youtube werden:https://www.youtube.com/channel/UCVOHv0EU1d-B5szK53LumEA/join-----Musik: Yotam Agam - Creativity Theta, Master Minded - Breath DeepAuthor: Cris FrickenschmidtMehr zu "Blanker Horror": www.blankerhorror.de
Weiterführende Quellen & Literatur:
• Andrzej Sapkowski: „Ein Körnchen Wahrheit" (Ziarno prawdy, 1989; in „Der letzte Wunsch")
• Oswald Crawfurd: Portugal, Old and New (1880) – Bruxa-Folklore Nordportugals
• José Leite de Vasconcelos: Tradições Populares de Portugal (1882 ff.)
• Ovid: Fasti, Buch 6 (um 8 n. Chr.) – die strix
• Daniel Ogden: The Strix-Witch (Cambridge University Press, 2021)
• Carmelo Lisón Tolosana: Brujería, estructura social y simbolismo en Galicia (1979)
• Julio Caro Baroja: Las brujas y su mundo (1961)
• Gustav Henningsen: The Witches' Advocate – Basque Witchcraft and the Spanish Inquisition (1980)
• Carlo Ginzburg: Die Benandanti (1966) & Hexensabbat / Ecstasies (1989)
• José Miguel de Barandiarán: Diccionario de mitología vasca
• Aurelio de Llano: Del folklore asturiano (1922) – die guaxa
#Bruxa #TheWitcher #Witcher3 #BloodAndWine #Vampir #Hexe #IberischeMythologie #Folklore #Zugarramurdi #strix #BlankerHorrorHinweis:
Diese Folge berührt historische Hexenverfolgung, Kindstod und Gewalt an Frauen.
Passt gut auf euch auf.
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10.07.2026
21 Minuten
Er ist eine der ikonischsten Kreaturen aus „The Witcher 3": der Leshen, ein gewaltiger Waldschrecken mit Hirschschädel und Geweih. Doch in Teil 3 unserer vierteiligen Reihe über die echten Mythen hinter den Monstern aus „The Witcher" decken wir auf: Dieses Gesicht ist zum großen Teil frei erfunden – eine moderne „invented tradition". Wir graben den echten Leszy aus: den Herrn und Hirten des Waldes, weder gut noch böse, der Wanderer in die Irre führt, mit Hirten und Jägern Pakte schließt und die Gier bestraft. Wir folgen dem berühmten „Verleiten"-Motiv bis zu einer echten wissenschaftlichen Studie über das Im-Kreis-Gehen (Souman et al., Current Biology, 2009), erleben, wie das Christentum aus dem Hüter einen gehörnten Teufel machte – und fragen am Ende, warum wir uns dieses Waldmonster heute zurückholen.
Weiterführende Quellen & Literatur: • Tomasz Z. Majkowski, Magdalena Kozyra & Aleksandra Prokopek: „The Invention of Leshy", in: Games and Culture (2025) • Alexander Afanasjew: Poetische Anschauungen der Slawen über die Natur (1865–1869) • Sergei Maksimow: Nečistaja, nevedomaja i krestnaja sila (1903) • Dmitri Zelenin: Očerki russkoj mifologii (1916) • Kazimierz Moszyński: Kultura ludowa Słowian, Bd. II (1929–1939) • Aleksander Gieysztor: Mitologia Słowian (1982) • Linda J. Ivanits: Russian Folk Belief (1989) • W. F. Ryan: The Bathhouse at Midnight (1999) • Jan L. Souman et al.: „Walking Straight into Circles", in: Current Biology 19 (2009) • Vic Tandy & Tony Lawrence: „The Ghost in the Machine", in: Journal of the SPR (1998) – Infraschall
----Kanalmitglied bei Youtube werden und den Kanal unterstützen:https://www.youtube.com/channel/UCVOHv0EU1d-B5szK53LumEA/join-----Author: Cris FrickenschmidtMehr zu "Blanker Horror": www.blankerhorror.de
Weiterführende Quellen & Literatur: • Tomasz Z. Majkowski, Magdalena Kozyra & Aleksandra Prokopek: „The Invention of Leshy", in: Games and Culture (2025) • Alexander Afanasjew: Poetische Anschauungen der Slawen über die Natur (1865–1869) • Sergei Maksimow: Nečistaja, nevedomaja i krestnaja sila (1903) • Dmitri Zelenin: Očerki russkoj mifologii (1916) • Kazimierz Moszyński: Kultura ludowa Słowian, Bd. II (1929–1939) • Aleksander Gieysztor: Mitologia Słowian (1982) • Linda J. Ivanits: Russian Folk Belief (1989) • W. F. Ryan: The Bathhouse at Midnight (1999) • Jan L. Souman et al.: „Walking Straight into Circles", in: Current Biology 19 (2009) • Vic Tandy & Tony Lawrence: „The Ghost in the Machine", in: Journal of the SPR (1998) – Infraschall
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03.07.2026
21 Minuten
Es ist das allererste Monster der Witcher-Saga – und Geralts Geburtsstunde als Held: die Striga, eine verfluchte Prinzessin, die nachts aus ihrer Gruft steigt. In Teil 2 unserer vierteiligen Reihe über die echten Mythen hinter den Monstern aus „The Witcher" decken wir auf, woher dieses Wesen wirklich stammt. Wir folgen der Spur von Andrzej Sapkowskis Debüt (1986) zurück zu Roman Zmorskis Märchen „Strzyga" (1852) – samt Plagiatsvorwurf –, von dort über den römischen Eulendämon strix bei Ovid bis zum verstörenden Volksglauben von den zwei Seelen, zwei Herzen und zwei Reihen Zähnen.
Wir öffnen die „Vampirgräber" von Drawsko und Pień, hören das literarische Echo in Gogols „Wij" – und fragen am Ende, wer das wahre Monster war.
Weiterführende Quellen & Literatur:
• Roman Zmorski: „Strzyga", in: Podania i baśni ludu w Mazowszu (1852)
• Andrzej Sapkowski: „Wiedźmin" (in: Fantastyka, 1986; gesammelt in „Der letzte Wunsch")
• Magdalena Roszczynialska: „Nowa baśń: 'Strzyga' Romana Zmorskiego i 'Wiedźmin' Andrzeja Sapkowskiego" (2003)
• Ovid: Fasti, Buch 6 (um 8 n. Chr.) – die strix und der Knabe Proca
• Aleksander Brückner: Mitologia słowiańska i polska (Etymologie strix strzyga)
• Szymon Gonet: „Strzygonie", in: Lud, Bd. 3 (1897)
• Henryk Biegeleisen: Śmierć w obrzędach, zwyczajach i wierzeniach ludu polskiego (1930)
• Kazimierz Moszyński: Kultura ludowa Słowian, Bd. II (1929–1934)
• Jarosław Kolczyński: „Jeszcze raz o upiorze (wampirze) i strzygoni (strzydze)", in: Etnografia Polska 47 (2003)
• Gregoricka, Betsinger, Scott & Polcyn: „Apotropaic Practices and the Undead", in: PLOS ONE (2014) – Friedhof Drawsko
• Prof. Dariusz Poliński, Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń – Ausgrabung Pień / „Zosia" (2022/2023)
• Nikolai Gogol: „Wij" (1835)
• Paul Barber: Vampires, Burial, and Death (Yale University Press, 1988)
Hinweis: Diese Folge behandelt historischen Volksglauben rund um Tod und Bestattung. Wenn euch solche Themen gerade nahegehen, überspringt diese Folge bitte.----Kanalmitglied werden und unterstützen:https://www.youtube.com/channel/UCVOHv0EU1d-B5szK53LumEA/join-----Author: Cris FrickenschmidtMehr zu "Blanker Horror": www.blankerhorror.de
Wir öffnen die „Vampirgräber" von Drawsko und Pień, hören das literarische Echo in Gogols „Wij" – und fragen am Ende, wer das wahre Monster war.
Weiterführende Quellen & Literatur:
• Roman Zmorski: „Strzyga", in: Podania i baśni ludu w Mazowszu (1852)
• Andrzej Sapkowski: „Wiedźmin" (in: Fantastyka, 1986; gesammelt in „Der letzte Wunsch")
• Magdalena Roszczynialska: „Nowa baśń: 'Strzyga' Romana Zmorskiego i 'Wiedźmin' Andrzeja Sapkowskiego" (2003)
• Ovid: Fasti, Buch 6 (um 8 n. Chr.) – die strix und der Knabe Proca
• Aleksander Brückner: Mitologia słowiańska i polska (Etymologie strix strzyga)
• Szymon Gonet: „Strzygonie", in: Lud, Bd. 3 (1897)
• Henryk Biegeleisen: Śmierć w obrzędach, zwyczajach i wierzeniach ludu polskiego (1930)
• Kazimierz Moszyński: Kultura ludowa Słowian, Bd. II (1929–1934)
• Jarosław Kolczyński: „Jeszcze raz o upiorze (wampirze) i strzygoni (strzydze)", in: Etnografia Polska 47 (2003)
• Gregoricka, Betsinger, Scott & Polcyn: „Apotropaic Practices and the Undead", in: PLOS ONE (2014) – Friedhof Drawsko
• Prof. Dariusz Poliński, Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń – Ausgrabung Pień / „Zosia" (2022/2023)
• Nikolai Gogol: „Wij" (1835)
• Paul Barber: Vampires, Burial, and Death (Yale University Press, 1988)
Hinweis: Diese Folge behandelt historischen Volksglauben rund um Tod und Bestattung. Wenn euch solche Themen gerade nahegehen, überspringt diese Folge bitte.----Kanalmitglied werden und unterstützen:https://www.youtube.com/channel/UCVOHv0EU1d-B5szK53LumEA/join-----Author: Cris FrickenschmidtMehr zu "Blanker Horror": www.blankerhorror.de
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26.06.2026
24 Minuten
Geralt nennt sie „Noonwraith". Die Polen nennen sie Południca. Und in der Lausitz fürchtete man sie als Mittagsfrau – mit Sichel in der Hand. In Teil 1 unserer neuen vierteiligen Reihe über die echten Mythen hinter den Monstern aus „The Witcher" graben wir aus, woher das tödlichste Gespenst der slawischen Sagenwelt wirklich kommt: ein Dämon, der nicht in der Nacht erscheint, sondern im gnadenlosen Licht der Mittagsstunde.Wir folgen ihr vom Witcher-Vertrag „Die Weiße Frau" über die sorbischen Sagen der Lausitz und den biblischen „Mittagsdämon" bis zu Dvořáks schauriger Tondichtung – und fragen am Ende, was CD Projekt Red am alten Mythos verändert hat. Und warum.
Weiterführende Quellen & Literatur:
Karl Haupt: Sagenbuch der Lausitz, Bd. 1 (Leipzig 1862) – „Die Mittagsfrau. Připolniza"
Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Bd. 2 (Dresden 1855/1874) – „Das Mittagsgespenst"
Edmund Veckenstedt: Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche (Graz 1880)
Friedrich Sieber: Wendische Sagen (1925) – „Die Mittagsfrau fragt zu Tode"
Elias Canetti: Masse und Macht (1960), Kapitel „Frage und Antwort"
Kazimierz Moszyński: Kultura ludowa Słowian (Volkskultur der Slawen)
Karel Jaromír Erben: Kytice (1853), Ballade „Polednice"
Antonín Dvořák: Polednice (Die Mittagshexe), Op. 108 (1896)
Forschung des Sorbischen Instituts / Serbski institut zur Mittagsfrau
Psalm 90,6 (Vulgata): „daemonium meridianum"
----
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-----Author: Cris FrickenschmidtMehr zu "Blanker Horror": www.blankerhorror.de
Weiterführende Quellen & Literatur:
Karl Haupt: Sagenbuch der Lausitz, Bd. 1 (Leipzig 1862) – „Die Mittagsfrau. Připolniza"
Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Bd. 2 (Dresden 1855/1874) – „Das Mittagsgespenst"
Edmund Veckenstedt: Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche (Graz 1880)
Friedrich Sieber: Wendische Sagen (1925) – „Die Mittagsfrau fragt zu Tode"
Elias Canetti: Masse und Macht (1960), Kapitel „Frage und Antwort"
Kazimierz Moszyński: Kultura ludowa Słowian (Volkskultur der Slawen)
Karel Jaromír Erben: Kytice (1853), Ballade „Polednice"
Antonín Dvořák: Polednice (Die Mittagshexe), Op. 108 (1896)
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Psalm 90,6 (Vulgata): „daemonium meridianum"
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