Warum ein Vulkan Bayerns Superminister den Job kostete

Warum ein Vulkan Bayerns Superminister den Job kostete

vor 1 Tag
Das Leben von Maximilian von Montgelas
45 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Tag
Was hat ein Vulkanausbruch in Indonesien mit dem (angeblich)
wichtigsten bayerischen Politiker aller Zeiten Maximilian von
Montgelas zu tun? Mehr, als man meinen möchte. Das sagt jedenfalls
Dr. Richard Loibl, Chef des Hauses der Bayerischen Geschichte. In
Folge 18 des History-Podcasts „Ein Bayer und ein Halber“ reist er
zusammen mit MGB-Redakteur Johannes Munzinger nicht nur durch die
Zeit, sondern auch ans andere Ende der Welt, um seine steile These
zu erklären. Es ist der 10. April 1815. Knapp 11.000 Kilometer von
München entfernt bricht auf der Insel Sumawa der Vulkan Tambora
aus. Es ist die größte Eruption seit Beginn der
Geschichtsschreibung. Ein ganzer Berg fliegt in die Luft. 140
Milliarden Tonnen Gestein bläst die Explosion in die Atmosphäre. Es
ist der Beginn einer der größten Klimakatastrophen aller Zeiten.
Das Jahr darauf geht als das „Jahr ohne Sommer“ in die
Weltgeschichte ein. In München sitzt zu dieser Zeit ein Staatsmann
am Steuer, der noch heute ein bayerischer Säulenheiliger ist:
Maximilian von Montgelas. Als eine Art Superminister hatte er über
Jahrzehnte den bayerischen Staat modernisiert, zentralisiert und
gelenkt. Alle Fäden liefen bei ihm zusammen. Aber war er wirklich
so super? Nicht in den Augen von Dr. Richard Loibl. Für ihn ist
Montgelas eine der überschätztesten Gestalten der bayerischen
Geschichte überhaupt. Im Podcast zeichnen er und Johannes Munzinger
dessen Leben nach. Und der Historiker erklärt, warum er fest davon
überzeugt ist, dass der Ausbruch des Tambora Montgelas zwar nicht
den Kopf, aber zumindest die Karriere gekostet hat. Dabei steigt
Dr. Loibls Blutdruck gehörig an, denn es geht auch um ein Thema,
das ihn wie kaum ein anderes in Rage versetzt. Wenn Sie Fragen,
Anregungen, Kritik oder Lob für uns haben, schreiben Sie uns gerne
an podcast@mgbayern.de.
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