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In seiner Heimat ist er eine Kabarett- und Schauspiel-Legende, im
deutschsprachigen Raum einer der bekanntesten Österreicher
überhaupt: Josef Hader. In Folge 15 des History-Podcasts „Ein Bayer
und ein Halber“ hat ihn Johannes Munzinger zu Gast. Gemeinsam
reflektieren sie über die Unterschiede zwischen bayerischem und
österreichischem Humor. Sie erkunden die historische Entwicklung
der Satire und bedeutende Figuren wie Jonathan Swift und Hans Jakob
Christoffel von Grimmelshausen. Hader spricht außerdem über die
Herausforderungen moderner Satiriker und die gesellschaftliche
Relevanz von Humor. Die Katastrophe ist eingetreten. Dr. Richard
Loibl musste seinen monatlichen Auftritt im History-Podcast „Ein
Bayer und ein Halber“ aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig
absagen. Aber er konnte noch einen (fast) adäquaten Ersatz
organisieren. Immerhin: Derjenige, der diesen Monat Dr. Loibls
Platz im Studio einnimmt, ist auch Träger der Bayerischen
Sprachwurzel und damit ausgewiesener Verfechter des Dialekts. Aber:
Er ist kein Bayer. Willkommen also zur ersten – und hoffentlich
einzigen – Folge von „(K)ein Bayer und ein Halber – Historische
Zeitreisen ohne Dr. Richard Loibl“. In seiner Heimat ist er eine
Kabarett- und Schauspiel-Legende, im deutschsprachigen Raum einer
der bekanntesten Österreicher überhaupt: Josef Hader gibt sich die
Ehre. Zusammen mit MGB-Redakteur und Halbösterreicher Johannes
Munzinger nimmt er sich im Podcast eines ernsten Themas an: Humor.
Zu zweit erkunden die beiden die vermeintlichen Eigenheiten und
Unterschiede des bayerischen und österreichischen Humors, die
Geschichte des Kabaretts und die Bedeutung der Satire als Mittel
der Auflehnung gegen die Obrigkeit. Im Gepäck hat Johannes
Munzinger einige steile Thesen. Zum Beispiel: Ist der Hofnarr, der
ursprünglich quasi ein lebendes religiöses Symbol war, nicht der
legitime Vorfahre des Kabarettisten? Dabei erklärt Josef Hader,
warum der Schelmenroman „Der abentheuerliche Simplicissimus
Teutsch“ auch nach über 450 Jahren wichtig und lustig ist. Außerdem
verrät Hader, warum man ihn in manchen kroatischen Orten für den
Dorftrottel hält – und warum ihn ein Text über die wirtschaftlichen
Vorteile des Kinderfressens zum Lachen bringt. Wenn Sie Fragen,
Anregungen, Kritik oder Lob für uns haben, schreiben Sie uns gerne
an podcast@mgbayern.de.
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„Warum Josef Hader übers Kinderfressen lachen kann“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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