Warum sich Bayern und Preußen hassen
44 Minuten
Podcast
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Ein History-Podcast der Mediengruppe Bayern
Beschreibung
vor 3 Wochen
Es ist die große innerdeutsche Feindschaft: Bayern und Preußen. Das
ist wie Katz und Hund, Rausch und Entzug, Spaß und Spießertum. Aber
auch wie David und Goliath. In Folge 13 des MGB-Podcasts „Ein Bayer
und ein Halber – Historische Zeitreisen mit Dr. Richard Loibl“ weht
ein rauer Wind. Dabei erzählt Dr. Richard Loibl nicht nur eine
Geschichte der Gegensätze und Feindschaft, sondern auch eine der
Versöhnung. Jetzt wird endlich mal Tacheles geredet. Schließlich
geht es um einen uralten, tief sitzenden Hass. Vollblutbayer Dr.
Richard Loibl, Chef des Hauses der Bayerischen Geschichte, wird vom
Halbösterreicher Johannes Munzinger direkt ins Kreuzverhör
genommen. Ein Vorwurf steht im Raum: Ist Dr. Loibl, der das
Bajuwarentum so hochhält und nur unter Zwang Standarddeutsch
spricht, ein Preußenhasser? Der Angeklagte bekennt sich freilich
„nicht schuldig“. In seiner Beweisführung reist er zusammen mit
Ankläger Munzinger durch die Geschichte der deutschen
Lieblingsfeindschaft. Diese Reise beginnt in der Aufklärung, als
norddeutsche Schreiberlinge die Bayern niederschrieben und sich im
Norden wie im Süden Vorurteile festsetzten. Sie führt über die
große Schmach der Bayern im 19. Jahrhundert, als Preußen das
Königreich Bayern zum kleinen Bruder degradierte, und über die
beiden Weltkriege, als bayerische und preußische Soldaten im
Schützengraben zu Kameraden wurden, während daheim der Hass auf
vermeintliche Kriegsgewinnler blühte. Dabei erzählt Dr. Richard
Loibl nicht nur eine Geschichte der Gegensätze und Feindschaft,
sondern auch eine der Versöhnung. Und ausnahmsweise kann sogar er
dabei etwas lernen. Johannes Munzinger erklärt nämlich, woher der
österreichische Schmähbegriff „Piefke“ kommt – und warum sich
Bayern von ihm nicht angesprochen fühlen sollten. Wenn Sie Fragen,
Anregungen, Kritik oder Lob für uns haben, schreiben Sie uns gerne
an podcast@mgbayern.de.
ist wie Katz und Hund, Rausch und Entzug, Spaß und Spießertum. Aber
auch wie David und Goliath. In Folge 13 des MGB-Podcasts „Ein Bayer
und ein Halber – Historische Zeitreisen mit Dr. Richard Loibl“ weht
ein rauer Wind. Dabei erzählt Dr. Richard Loibl nicht nur eine
Geschichte der Gegensätze und Feindschaft, sondern auch eine der
Versöhnung. Jetzt wird endlich mal Tacheles geredet. Schließlich
geht es um einen uralten, tief sitzenden Hass. Vollblutbayer Dr.
Richard Loibl, Chef des Hauses der Bayerischen Geschichte, wird vom
Halbösterreicher Johannes Munzinger direkt ins Kreuzverhör
genommen. Ein Vorwurf steht im Raum: Ist Dr. Loibl, der das
Bajuwarentum so hochhält und nur unter Zwang Standarddeutsch
spricht, ein Preußenhasser? Der Angeklagte bekennt sich freilich
„nicht schuldig“. In seiner Beweisführung reist er zusammen mit
Ankläger Munzinger durch die Geschichte der deutschen
Lieblingsfeindschaft. Diese Reise beginnt in der Aufklärung, als
norddeutsche Schreiberlinge die Bayern niederschrieben und sich im
Norden wie im Süden Vorurteile festsetzten. Sie führt über die
große Schmach der Bayern im 19. Jahrhundert, als Preußen das
Königreich Bayern zum kleinen Bruder degradierte, und über die
beiden Weltkriege, als bayerische und preußische Soldaten im
Schützengraben zu Kameraden wurden, während daheim der Hass auf
vermeintliche Kriegsgewinnler blühte. Dabei erzählt Dr. Richard
Loibl nicht nur eine Geschichte der Gegensätze und Feindschaft,
sondern auch eine der Versöhnung. Und ausnahmsweise kann sogar er
dabei etwas lernen. Johannes Munzinger erklärt nämlich, woher der
österreichische Schmähbegriff „Piefke“ kommt – und warum sich
Bayern von ihm nicht angesprochen fühlen sollten. Wenn Sie Fragen,
Anregungen, Kritik oder Lob für uns haben, schreiben Sie uns gerne
an podcast@mgbayern.de.
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