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Über Musik zu sprechen ist ein bisschen so, als würde man über
Geschichte tanzen: schwierig. „Ein Bayer und ein Halber“ versuchen
es trotzdem: Dr. Richard Loibl – Chef des Hauses der Bayerischen
Geschichte und damit auch jeder Landesausstellung – und
MGB-Redakteur Johannes Munzinger sind gemeinsam durch die
Landesausstellung „Musik in Bayern“ in Freyung getingelt, und zwar
direkt nach deren Eröffnung. Weil beide eher Männer des Wortes denn
der Musik sind, haben sie sich für Folge 16 ihres Podcasts
fachkundige Verstärkung geholt: Roland Pongratz, „Mr. Volksmusik“
persönlich, stand den beiden beim Rundgang tonsicher zur Seite. Er,
der Leiter der Volksmusikakademie in Freyung und Gründer des
Festivals „Drumherum“, hat das Rahmenprogramm der Landesausstellung
gestaltet. 199 Konzerte, aus denen Dr. Loibl zufolge wohl 333
werden, hat Roland Pongratz auf die Beine gestellt. Für jeden Tag
der Landesausstellung eines. Zu dritt singen, spielen und tanzen
sie durch die Geschichte der Musik in Bayern. Die geht los in einer
Zeit, als von Bayern und überhaupt Staaten noch keine Rede war, als
nur Herzschlag und Stimme den Ton angaben. Die Zeitreise führt sie
u.a. in die Renaissance, als Bayern seinen ersten Musik-Megastar
aus Belgien importierte; in die Zeit der Wiener Klassik, als ein
waschechter Bayer als kongenialer Partner Mozarts die Zauberflöte
auf die Bühne brachte; in die Goldenen 20er und finsteren 40er, als
Musik zum Massenmedium und Propagandainstrument wurde; bis in die
heutige Zeit, in der man in der Landesausstellung Quartett-Musik in
noch nie dagewesener Form genießen kann: auf einem Drehteller.
Dabei erklären Dr. Loibl und Pongratz auch, warum das vermeintlich
abgelegene Freyung der ideale Ort für diese Landesausstellung ist,
und warum sich Bayern wahrlich als ein Land der Musik rühmen darf.
Und endlich wird die Frage beantwortet: Kann Dr. Loibl eigentlich
singen? Wenn Sie Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob für uns haben,
schreiben Sie uns gerne an podcast@mgbayern.de.
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„Warum in Freyung die Musi spielt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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