Warum Kinder die Schule verweigern – und wer dann hilft

Warum Kinder die Schule verweigern – und wer dann hilft

vor 2 Tagen
Eine Freiburger Schülerin bleibt nach Mobbing fast zwei Jahre der Schule fern. Ihr Fall erklärt, wie es zu Schulverweigerung kommt.
1 Stunde 18 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Tagen
Schulabsentismus – wenn Kinder und Jugendliche wochenlang,
monatelang oder sogar jahrelang nicht zur Schule gehen – ist ein
wachsendes Problem, das seit der Pandemie deutlich zugenommen hat.
In dieser Folge diskutiert BZ-Redakteurin Katharina Meier mit drei
Gästen über Ursachen, Hilfsangebote und die Grenzen des Systems. Zu
Gast sind die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin an der Kinder-
und Jugendpsychiatrie (KJP) Freiburg Frau Kaiser, der Lehrer und
ASKO-Mitarbeiter Alexander Schwieren sowie Frau Müller – eine
Mutter, deren Tochter fast zwei Jahre nicht zur Schule gehen
konnte. Im Mittelpunkt steht die bewegende Geschichte von Frau
Müllers Tochter: Mit zwölf Jahren hörte sie nach
Mobbing-Erfahrungen auf, zur Schule zu gehen. Was folgte, war ein
langer Weg durch Beratungsstellen, lange Wartezeiten und
schließlich die Kinder- und Jugendpsychiatrie – wo die Diagnosen
soziale Phobie und Autismus-Spektrum-Störung gestellt wurden.
Welche Rolle spielte die Tagesklinik als „Game Changer"? Und wie
hat eine berufstätige Mutter im Schichtdienst diese 20 Monate
gemeistert? Die Expertinnen und Experten beleuchten, welche
psychischen Erkrankungen hinter Schulabsentismus stecken können –
von Depression über Angststörungen bis hin zu unerkannten
Lese-Rechtschreib-Störungen – und warum Druck allein selten hilft.
Welche Frühwarnzeichen sollten Eltern und Lehrkräfte kennen? Was
können Schulen tun, und wo stoßen alle Beteiligten an ihre Grenzen?
Und was braucht es politisch, damit betroffene Familien nicht so
lange allein kämpfen müssen?
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