Ratten im OP, sterbende Kinder und kaum Hygiene: Was eine Gundelfingerin im Sudan erlebt hat

Ratten im OP, sterbende Kinder und kaum Hygiene: Was eine Gundelfingerin im Sudan erlebt hat

vor 18 Stunden
Für Ärzte ohne Grenzen geht Sabine Breisacher aus Gundelfingen immer wieder in Krisengebiete - was zieht sie dorthin?
38 Minuten
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Beschreibung

vor 18 Stunden
Krieg, Hunger, Krankheiten: Menschen auf dieser Welt erleben
unfassbares Leid. Diesen Menschen will Sabine Breisacher aus
Gundelfingen helfen. Für die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen
geht sie in Länder wie den Sudan, Afghanistan oder in das größte
Flüchtlingslager der Welt in Bangladesch. Wie geht sie mit dem Leid
und dem Sterben um? Bringt sie sich da auch selbst in Gefahr? Und
erlebt sie vor Ort auch schöne Momente? Darüber spricht die
57-jährige Intensivpflegerin, die hauptberuflich an der Uniklinik
in Freiburg arbeitet, in dieser Folge von BZ am Ohr mit
BZ-Redakteurin Nikola Vogt. Sabine Breisacher erzählt, was sie bei
ihrem jüngsten Einsatz im Sudan erlebt hat: katastrophale
hygienische Zustände, eine Sterblichkeitsrate von 20 Prozent auf
der Neugeborenenstation und immer wieder Shootings, bei denen auch
Unbeteiligte getroffen werden können. Wie geht sie mit einer
solchen Belastung um? Außerdem erklärt Sarah Meschenmoser, Leiterin
der politischen Abteilung von Ärzte ohne Grenzen Deutschland, warum
die humanitäre Lage im Sudan so dramatisch ist – und welche Folgen
der Rückzug der USA mit dem Ende von USAID für die internationale
Nothilfe hat.
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