„Ich habe mich gefühlt wie ein Alien“ – Südbadener über seine Drogensucht und Drug Checking

„Ich habe mich gefühlt wie ein Alien“ – Südbadener über seine Drogensucht und Drug Checking

vor 5 Tagen
Wie genau Substanzen dosiert sind, wissen die wenigsten Konsumierenden. Auch Kristian Weiser nahm unbedarft Drogen – bis er fast daran gestorben wäre. Könnte Drug-Checking solche Risiken minimieren?
25 Minuten
0
0 0 0

Beschreibung

vor 5 Tagen
Redaktion: Sina Schuler Produktion: Gina Kutkat Kristian Weiser war
13, als er das erste Mal einen Joint rauchte. Doch dabei blieb es
nicht, später kamen chemische Drogen wie MDMA oder Amphetamine dazu
– bis er fast an einem Drogen-Cocktail gestorben wäre. Der heute
29-Jährige wusste meist nicht, was genau er da konsumiert und in
welcher Dosierung. Darüber sind sich auch heute noch die wenigsten
Konsumierenden klar, die in Baden-Württemberg leben. Denn das Land
hätte längst grünes Licht, Drug-Checking umzusetzen – doch es hinkt
der Einrichtung solcher Angebote hinterher, bei denen Substanzen
auf ihre Inhaltsstoffe und Dosierung überprüft werden. Im Podcast
spricht Kristian Weiser, der heute in Hartheim lebt, über seinen
Konsum und den Weg aus der Sucht. Und wie schockiert er darüber
ist, dass er so unbedarft verschiedene Substanzen konsumiert hat.
Hätte ihm Drug-Checking geholfen? Das Know-how, Substanzen zu
analysieren, hat die Forensische Toxikologie an der Uniklinik
Freiburg. Volker Auwärter, der das Institut leitet, setzt sich seit
Jahren für Drug-Checking ein. Auch der Experte kommt in dieser
Folge von „BZ am Ohr“ zu Wort. Könnte es Drug-Checking bald in
Städten wie Freiburg geben und wie genau könnte es ablaufen?
15
15
Close